DE688697C - n Gasbeimengungen - Google Patents

n Gasbeimengungen

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DE688697C
DE688697C DE1936S0122770 DES0122770D DE688697C DE 688697 C DE688697 C DE 688697C DE 1936S0122770 DE1936S0122770 DE 1936S0122770 DE S0122770 D DES0122770 D DE S0122770D DE 688697 C DE688697 C DE 688697C
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DE
Germany
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gas
explosion
temperature
evaporation
naphthalene
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Expired
Application number
DE1936S0122770
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English (en)
Inventor
Dr Heinz Gruess
Dr Georg Keinath
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N25/00Investigating or analyzing materials by the use of thermal means
    • G01N25/50Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating flash-point; by investigating explosibility
    • G01N25/54Investigating or analyzing materials by the use of thermal means by investigating flash-point; by investigating explosibility by determining explosibility

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  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

  • Verfahren zur selbsttätigen Anzeige von brennbaren Gasbeimengungen Es ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem einem bestimmten Volumen zu untersuchender Grubenluft der Dampf einer abgemessenen Menge Benzin, Li.groin oder Alkohol zugesetzt wird. Weist nun die Grubenluft eine gewisse Grenzkonzentration an brennbaren Bestandteilen auf, die zusammen mit der abgemessenen Menge Benzin- oder Alkoholdampf die Explosionsgrenze erreicht, so löst eine Zündung,die Explosion und diese ein Signal aus.
  • Dieses Verfahren weist verschiedene schwerwiegende iNTachteile auf, .so daß es für den angegebenen Zweck zur Sicherung von Menschenleben und Sachwerten wenig geeignet ist.
  • Das Luftvolumen wird nämlich durch einen Kolben mit festbegrenztem Hub angesaugt. Die angesaugte Menge ist also sowohl druckals auch temperaturabhängig und demzufolge nie gleichbleibend. Die Menge .des zugesetzten Brennstoffes ist ebenfalls verschieden, da die Viskosität des betreffenden Stoffes gleichfalls temperaturabhängig ist. Die Anzeige wird also je nach den äußeren Verhältnissen verschieden ausfallen, und eine genaue überwachung ,des brennbaren Bestandteiles der Grubenluft ist ausgeschlossen.
  • Alle diese Nachteile werden bei dem Verfahren gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Gasgemisch unter selbsttätigerRegelung derVerdampfungstemperatur mit dem in Vorrat :gehaltenen Brennstoff bis zum Erreichen des Sättigungsdruckes angereichert wird, wobei mit einem luftdruckabhängigen Temperaturregler die Abhängigkeit der geregelten Dampfkonzentration vom Luftdruck durch den Einfluß des Luftdruckes auf die geregelte Temperatur kompensiert wird, derart, daß ein bestimmter Gehalt des brennbaren Gases durch Aufsättigung unabhängig von den äußeren Einflüssen explosibel gemacht wird.
  • Als zusätzlicher Brennstoff gelangt hierbei vorteilhaft ein fester Körper zur Verwendung, und es hat sich Naphthalin als für :diesen Zweck ganz besonders geeignet gezeigt. Zur Erhöhung des Schmelzpunktes des Naphthalins wird diesem zweckmäßig ß-Naphthol beigemischt.
  • Zwar ist es an sich bereits bekannt, bestimmte Mischungsverhältnisse bzw. Partialdrucke von Gasen und Dämpfen durch Verdampfung entsprechender Flüssigkeiten bei bestimmten Temperaturen einzustellen, doch wird im vorliegenden Falle durch die oben angegebenen Maßnahmen eine wesentliche Verbesserung der bekannten Gasanzeiger erreicht. Das Verfahren -gemäß der Erfindung zeichnet sich durch eine bisher unerreichte Zuverlässigkeit aus und ist daher insbesondere auch zur fortlaufenden genauen Feststellung des Methangehaltes in Grubenluft geeignet. Auch bei. Mischungen von brennbaren Gasen oder Dämpfen, z. B. bei Leuchtgas, wird gemäß dem Le Chatelierschen Gesetz der Ansprechpunkt in Bruchteilen der Explosionsgrenzkonzentration der Mischung angegeben. Ferner ist :das Eintreten oder Nichteintreten einer gemäß dem Verfahren erzeugten Explosion eine scharfe Reaktionsgrenze, welche größtmögliche Genauigkeit verbürgt und weitgehend unabhängig von Begleitumständen, wie Zündspannung, Temperatur usw., ist. Weiterhin zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß hohe Arbeitstemperaturen vermieden werden und daher :die Beanspruchung von Meßwerkteilen nur äußerst gering ist.
  • Die Verwendung von zusätzlichen verdampfenden Stoffen, also Flüssigkeiten oder festen Körpern, ist deshalb besonders zweckmäg, weil bei ihnen nur die eine Bedingung zu erfüllen ist, daß eine bestimmte Temperatur des verdampfenden Stoffes gewährleistet ist. Hierzu kann man bei Flüssigkeiten, um eine weitgehende Konstanz des Flüssigkeitsspiegels unabhängig von der Speicherfüllung zu erreichen, beispielsweise einen überlauf anordnen. Zur Vergrößerung der Oberfläche der verdampfenden Flüssigkeit kann ein Docht benutzt werden, der an dem die Temperatur auf einen konstanten Wert regelnden Organ angebracht ist.
  • Als besonders zweckmäßig und einfach hat sich aber die Verwendung fester brennbarer Stoffe. mit genügendem Dampfdruck gezeigt, die sich bequem und einfach handhaben lasen und eine Gewähr für die Konstanz der Aufsätti.gungseinrichtung bieten. Es hat sich nämlich ergeben, daß bei den notwendigen nur kleinen Gasgeschwindigkeiten wenige Kubikzentimeter von lose geschüttetem, festem Stoff, beispielsweise Naphthalin, unabhängig s-on der Geschwindigkeit für eine volle Rufsättigung mit Naphthalindampf ausreichen. So wurden Versuche durchgeführt, bei denen der Stoff in einem Vorratsbehälter untergebracht war und von .dort aus selbsttätig in den wesentlich kleineren Aufsättigungsraum nach Maßgabe der Verdampfung herunterrieselte. Hierbei ist es nur. notwendig, diesen kleinen Raum auf konstante Temperatur zu halten, während die im Gasstrom folgenden Räume mindestens die Temperatur des Aussättigungsraumes haben müssen. Beispielsweise hat sich bei Verwendung von Naphthalin ergeben, :daß 1,8 % Methangehalt mit bei 77° C gesättigtem Naphthalindampf ihre Explosionsgrenze erreichen, 2,7 °/o Methangehalt dagegen schon bei 7i° C. Hieraus folgt, daß ein Unterschied von 6° C einer Methangehaltdifferenz von o,9 °jo entspricht. Da es aber keine Schwierigkeiten bereitet, die "Temperatur auf + i° C konstant zu regeln, entspricht dies einer Anzeigegenauigkeit von -'- ö, i 5 °lo Methangehalt, die für alle praktischen Zwecke völlig ausreichend ist.
  • Die Verwendung von lose geschüttetem Naphthalin zeigt aber insofern einen Nachteil, als bei der nahe am Schmelzpunkt .des Naphthalins (8o,5°) liegenden Arbeitstemperatur ein Sintern des festen Stoffes sich schwer vermeiden läßt und dadurch Schwierigkeiten in der Ergänzung des Naphthalins eintreten. Diese Erschwerung kann aber erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß der Stoff in Form einer Kerze, z. B. in Form eines gegossenen Zylinders, angewandt wird, die genau in den Verdampfungsraum paßt und sich beim Verbrauch durch Hineinschieben in den Raum, am einfachsten mit Hilfe einer Federkraft, ergänzt. Dadurch ist ein völlig gleichmäßiger Verbrauch des festen Stoffes erreicht und jeder tote Raum an der Stirnfläche des festen Stoffes wird vermieden, so @daß sich eine Anzeigeverzögerung nicht einstellen kann, die dadurch entstehen würde, daß durch den allmählichen Verbrauch des festen Stoffes der Verdampfun:gsraum und damit ;die zu untersuchende Gasmenge vergrößert werden würde.
  • Das zu untersuchende Gas wird zweckmäßig mit möglichst kleiner Geschwindigkeit in den Verdampfungsraum eingeleitet, um einerseits die Abmessungen des Gerätes und andererseits den Verbrauch an zusätzlichem festem Stoff möglichst klein zu halten. Eine derart geringe Gasgeschwindigkeit hat außer-,dem den Vorteil, daß die Flächen, an denen sich der Gasstrom mit dem Dampf des festen Stoffes aufsättigt, sehr klein sein können. Zur Einleitung des zu untersuchenden Gases wird eine Membranpumpe verwendet, die sich für diesen Zweck als ganz besonders geeignet erwiesen hat.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat sich ergeben, daß der Explosionsdruck sowie die Zündgrenzen weitgehend unabhängig von der Größe des Explosionsraumes sowie der Energie und der Spannung des Zündfunkens sind. Beachtlich dagegen ist der Einfluß des äußeren Luftdruckes auf den Explosionsdruck. Das verdampfende Naphthalin gibt in dem Gemisch einen konstanten Partialdruck unabhängig vom Barometerstand. Die Explosionsgrenze eines Naphthalin-Luft-Gemisches ist jedoch ziemlich unabhängig vom Druck durch eine konstante Konzentration des Naphthalindampfes dargestellt. Das gilt auch bei Anwesenheit eines konstanten Gehaltes an brennbaren Gasen, z.. B. von Methan. Die dadurch entstehende Abhängigkeit der zugemischten Naphthalinkonzentration vom Luftdruck, die insbesondere im Grubenbetrieb eine beachtliche Rolle spielt, ist jedoch sehr leicht zu beseitigen. Benutzt man nämlich für die Regelung der Heizung des verdampfenden Stoffes eine mit einer Flüssigkeit von hohem Dampfdruck gefüllte Membrandose, so ist der Temperaturpunkt, bei dem diese Dose infolge des Dampfdruckes schaltet, luftdruckabhängig, und zwar nach dem gleichen Gesetz, mit .dem der Prozentsatz eines bei konstanter Temperatur in Luft verdampfenden Stoffes vom Barometerstand abhängt. Man regelt daher praktisch den Verdampfungsraum nicht auf konstante Temperatur, sondern auf eine solche, die einen konstanten Dampfdruckunterschied der Ausdehnungsflüssigkeit gegen den herrschenden Atmosphärendruck ergibt. Damit der Prozentsatz des beigemischten Dampfes unabhängig vorn äußeren Luftdruck bleibt, sind folgende Bedingungen zu erfüllen: «-ober p den Dampfdruck der die Temperatur regelnden Flüssigkeit, b .den jeweiligen Barometerstand und P den Dampfdruck des verdampfenden Brennstoffes jeweils bei den Temperaturen i bzw. 2 bedeuten. Die bei Benutzung von Naphthalin als verdampfenden Stoff richtige Steilheit der Dampfdruckkurve des für die Temperaturregelung benutzten Stoffes weist z. B. ein Gemisch von Penthan und Hexan auf.
  • Im folgenden soll nun an Hand der Fig. i bis 3 ein Gerät beschrieben werden, da,s für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders geeignet ist. Die Fig. i stellt eine Draufsicht dar, während die Fig. 2 und 3 Schnitte nach den Linien A-B bzw. C-D der Fig. i wiedergeben.
  • In einem Metallblock i ist ein zylindrischer Hohlraum für die Naphthalinkerze 2 vorgesehen, die durch eine Feder 3 und ein Führungsrohr zentrisch auf den Boden des Verdampfungsraumes 4. gedrückt wird. Daneben liegt der Explosionsraum 5, der mit dem Aufsättigungsraum .4 durch einen Kanal 6 verbunden ist. Eine in den Raum 5 ragende Zündkerze 7 dient zur Zündung des Gemisches. Der beim Überschreiten eines bestimmten einstellbaren Methangehalts auftretende Explosionsdruck wird durch ein Meinbranmanoineter 8 auf einen Kontakt 9 übertragen. Damit dieser Kontakt, der in beliebigen Schaltungen Warneinrichtungen oder ähnliche Geräte betätigen kann, nicht allzu kurzzeitig entsprechend dem Zeitverlauf einer Explosion geschlossen ist, wird dem Manometer zweckmäßig :durch Einsetzen einer einseitig wirkenden Klappe io eine Verzögerung von einigen Sekunden gegeben. Die Spannung für den Zündfunken wird in dem Transformator i i erzeugt, der an den Metallblock i fest angebaut ist. Hierbei dient ein Synchronmotor 12 und ein Zeitgeber 13 zum kurzzeitigen Schließen des Zündfunkens, und es läßt sich je nach Ausbildung der Kontaktscheibe 13 die Funkenfolge und -dauer an der Zündkerze beliebig einstellen.
  • Die Untersuchungen haben ergeben, daß der Naphthalindampf, wenn er länger andauernden elektrischen Entladungen ausgesetzt wird, zu Phthalsäure verbrennt, die sich auf den Wandungen des Explosionsraumes 5 niederschlägt. Verwendet man jedoch mit Hilfe des Zeitgebers 13 Entladungen von wenigen hundertstel Sekunden, so bleibt die sich bildende Phthalsäure infolge ihrer geringen Konzentration gasförmig. Außerdem darf die Entladung nur so selten stattfinden, daß in der Zwischenzeit das Gasgemisch wieder völlig ersetzt werden kann, da sonst die Möglichkeit auftritt, daß ein an sich explosibles Gemisch unter Umständen nur selten eine Explosion ergibt.
  • Zur Vervollständigung des Gerätes ist in den Block i in eine Bohrung 14. eine Heizpatrone eingeführt, die durch den Temperaturregler 15 gesteuert wird. Durch Verstellen der Schraube 18 läßt sich der gewünschte Temperaturwert, der einem bestimmten Gehalt an brennbarem Gas entspricht, einstellen. Man kann den Temperaturregler mit einer Skala versehen, die verschiedene Konzentrationen des brennbaren Gases durch Verdrehen der Schraube 18 einzustellen gestattet.
  • Der Spannungswandler i i wird außer zur Erzeugung des Zündfunkens noch dazu verwendet, die Membran 16 der Membranpumpe in Schwingung zu versetzen, die das zu untersuchende Gasgemisch in den Aufsättigungsraum q. hineinpumpt. Die Schwingung der Membran bewirkt hierbei in .den beiden Düsen 17 das Auftreten eines Luftstromes, der in der zweiten Düse durch Ejektorwirkung so verstärkt wird, daß er die erforderliche Geschwindigkeit erreicht.
  • Das Gerät ist noch mit einem Gehäuse und einer Gaseintritts- und einer Gasaustrittsöffnung versehen sowie mit engen Kapillaren oder Schlitzen für den Gasweg zwischen der äußeren Atmosphäre und dem Explosionsraum, die in bekannter Weise eine Ausbreitung der Explosion nach außen verhindern.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sicke bei Vernachlässigung der oft nicht störenden Luftdruckabhängigkeit außer auf die beschriebene Weise auch noch so durchführen, daß die Heiztemperatur auf einen konstanten Wert eingeregelt wird, derart, daß bei Überschreiten eines bestimmten Gehaltes an brennbarem Gas die Explosion und damit die Anzeige erfolgt. Auch hierbei kann man die Höhe der auf dem konstanten Wert zu haltenden Temperatur je nach der jeweils gewünschten zulässigen Grenze des Gehaltes an brennbarem Gas wählen.
  • Das beschriebene Gerät löst die Aufgabe, das Über- bzw. Unterschreiten eines bestimmten Gehaltes an brennbarem Gas oder Dampf nach Art eines Relais selbsttätig zu melden.
  • Falls dagegen .die Aufgabe vorliegt, den oft schwankenden Gehalt an brennbarem Gas ständig festzustellen oder aufzuzeichnen, so kann man die zur Verdampfung des zusätzlichen Brennstoffes dienende Heizung durch eine erfolgte Explosion selbsttätig abstellen und so lange außer Betrieb lassen, bis eine Zündung ohne Explosion eintritt, wodurch die Heizung wieder einsgeschaltet wird. Die Temperatur -des Apparates wird dadurch um einen Wert pendeln, der einen bestimmten Gehalt an brennbarem Gas entspricht. Durch Kenntlichmachung der Temperatur kann man damit den jeweiligen Gehalt des brennenden Gases fortlaufend zur Anzeige bringen.
  • Unter Umständen ist es vorteilhaft, den Zündvorgang auf eine andere Weise als beschrieben auszulösen. Insbesondere hat es sich bei Vereinigung des Membranpumpenantriebes mit dem Stromwandler, der die Zündspannung erzeugt, bewährt, mit einer geringen Leistung zu arbeiten, die nicht fortlaufend zu einer Entladung des sekundären Stromkreises über die Zündkerze führt, sondern nur, wenn von Zeit zu Zeit, z. B. durch Kurzschließen eines Vorwiderstandes, die an den Wandler gelegte Spannung stark vergrößert wird.
  • Man kann auch die Zündung durch mechanische Bewegung des einen stromführenden Teiles der Kerze herbeiführen, die durch den Motor 12 veranlaßt wird, und gewinnt dadurch den Vorteil, mit viel geringeren Spannungen eine sichere Zündung zu gewährleisten.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur selbsttätigen Anzeige von brennbaren Gasbeimengungen, beispielsweise von Methan, in Grubenluft, bei welchem dem zu prüfenden Gasgemisch ein Brennstoff zugesetzt, :das Gemisch gezündet und gegebenenfalls zur Explosion gebracht und hierdurch eine Warneinrichtung betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasgemisch unter selbsttätiger Regelung der Verdampfungstemperatur mit diesem in Vorrat gehaltenen Brennstoff bis zum Erreich#Iu. des Sättigungsdruckes angereichert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem luftdruckabhängigen Temperaturregler die Abhängigkeit der geregelten Dampfkonzentration vom Luftdruck durch den Einfluß des Luftdruckes auf die geregelte Temperatur kompensiert wird, derart, daß ein bestimmter Gehalt des brennbaren Gases' durch Aufsättigung unabhängig von den äußeren Einflüssen explosibel gemacht wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Explosion ,die für die Verdampfung des Zusatzstoffes notwendige Heizung für eine gewisse Zeit mindestens teilweise abgeschaltet und durch .die nächste, keine Explosion bewirkende Zündung wieder angeschaltet wird. q..
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzlicher Brennstoff der Dampf eines festen Stoffes verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß als den zusätzlichen Dampf abgebender fester Stoff Naphthalin verwendet wird.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen .l. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Naphthalin zur Erhöhung des Schmelzpunktes ß-Naphthol zugemischt wird.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verwendung gelangende Stoff je nach der verdampften Menge kontinuierlich in den V erdampfungsraum z. B. durch eine Feder nachgeschoben wird, derart, daß sich immer die gleiche Menge des festen Stoffes in :diesem Raum befindet. B.
  8. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Temperaturregler Mittel zur Einstellung der Höhe -der auf einen konstanten Wert eingeregelten Temperatur je nach der zulässigen Grenze des Gehaltes an brennbarem Gas vorgesehen sind. g.
  9. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Temperaturregler eine Membrandose (i5) mit einem die geforderte Dampf druckkurve besitzenden Flüssigkeitsgemisch, beispielsweise Penthan-Hexan, dient. io.
  10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach .den Ansprüchen i bis' 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenfolge und -dauer an der Zündkerze durch Verwendung eines von einem Synchronmotor (I2) angetriebenen Zeitgebers (i3) wahlweise einstellbar ist. i i.
  11. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis 3 unter Verwendung der Anordnung nach Anspruch io, ..dadurch gekennzeichnet, daß der den Zündstrom liefernde Spannungswandler (ii) gleichzeitig zum Antrieb einer das zu untersuchende Gasgemisch ansauglendenMembranpumpe (i6) dient. i2.
  12. Einrichtung,zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 7 unter Verwendung der Einrichtungen nach den Ansprüchen 8 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem gemeinsamen Block (i) mehrere Räume angeordnet sind, von denen der eine '(q.) den zu verdampfenden festen Stoff (2) enthält und der zweite (5) als Explosionsraum dient, wobei beide Räume durch einen Kanal (6) miteinander verbunden sind, während in einen dritten Raum (1q.) die Heizvorrichtung und in einen vierten der Temperaturregler (i5) eingebaut sind.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, an den Explosionsraum ein Membranmanometer (8) angesdhlossen ist, 4as direkt auf einen das Signal- oder Warngerät auslösenden Kontakt (9) wirkt. 1q.. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Block (i) an der Zutrittsstelle des zu untersuchenden Gases in den V erdampfungsraum eine Membranpumpe (i6) mit eingebaut ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947521C (de) * 1950-10-26 1956-08-16 Draegerwerk Ag Methan-Bestimmungsgeraet, insbesondere fuer Grubenzwecke
DE1207117B (de) * 1956-06-23 1965-12-16 Draegerwerk Ag Verfahren und Vorrichtung zum Pruefen der Luft auf entzuendbare Beimengungen, insbesondere Methan

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