DE688570C - Fahrradstaender - Google Patents

Fahrradstaender

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Publication number
DE688570C
DE688570C DE1937M0137924 DEM0137924D DE688570C DE 688570 C DE688570 C DE 688570C DE 1937M0137924 DE1937M0137924 DE 1937M0137924 DE M0137924 D DEM0137924 D DE M0137924D DE 688570 C DE688570 C DE 688570C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feet
support
leg
stand
bicycle stand
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Expired
Application number
DE1937M0137924
Other languages
English (en)
Inventor
Soeren Peter Murmann
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/02Articulated stands, e.g. in the shape of hinged arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Fahrradständer Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrradständer, der zum Abstützen von Fahrrädern dient.
  • Es sind bereits Fahrradständer bekannt, welche mit einem am Tragstück schwenkbar angeordneten starren Stützbügel versehen sind. Diese haben den Nachteil, daß die starren Bügel dem Fahrradständer bei windigem oder stürmischem Wetter keinen sichern Stand geben. Denn wenn diese Bügel die Fahrradständer gut abstützen sollen, müssen sie in der Nähe des Tretkurbellagers angebracht sein; werden sie dabei genügend breit gemacht, so stören sie die Bewegung der Füße.
  • Es ist auch ferner bekannt, an diese Stützbügel schwenkbare Füße anzulenken: Diese Fahrradständer haben den Nachteil, daß sie auf langen, federnden Tragbeinen angebracht sind, wodurch keine feste Stütze für das Fahrrad gegeben ist.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung in einem Fahrradständer, der klein und starr ist, dabei breite Füße besitzt, so daß das Fahrrad auch selbst im Sturmwinde nicht in Schwankungen geraten kann.
  • Diese Eigenschaften sind dadurch erzielt, daß erfindungsgemäß an und für sich bekannte Elemente in sinnreicher `,'eise vereinigt wurden. So besteht der Fahrradständer gemäß der Erfindung aus einem an sich bekannten, an einem Tragstück schwenkbar angeordneten starren Stützbügel in Verbindung mit an sich bekannten angelenkten schwenkbaren Füßen, die einzeln durch angelenkte Stangen derart gesteuert werden, daß die in Arbeitsstellung gespreizten Füße in hochgeklappter Stellung in Verlängerung der Bügelarme liegen. Dadurch ist erreicht, daßa i. der Tragbügel kurz und starr ist, weil er an einer Stelle angebracht werden kann, an der er nicht viel Platz inAnspruch nehmen darf, aber nahe an die Erde gelangt, a. die Füße trotz der großen Tragfläche und trotz des Anbringens an einer engen Stelle in hochgeklappter Stellung nicht stören. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt; es zeigen: Fig. i den Fahrradständer in Draufsicht und Fig. 2 denselben in Seitenansicht.
  • Der Ständer besteht im wesentlichen aus einem Tragstück i, das in nicht näher gezeigter Weise verstellbar am Fahrradgestell, vorzugsweise in der Nähe des Tretkurbellagers befestigt sein kann. Drehbar am Tragstück i ist ein Schenkel :2 gelagert, der im gezeigten Ausführungsbeispiel wie ein Bügel hergestellt ist, welcher in waagerechter Stellung den Vorderteil des Hinterrades des Fahrrades unterhalb der vom Tretkurbellager zur Hinterradachse führenden Gabel umschließen kann. An den Enden des bügelförmigen Schenkels 2 sind Füße 3 drehbar angeordnet, die seitwärts in der Ebene des Bügels gedreht werden können. Die Füße 3 sind durch Glieder d. mit Stangen 5 drehbar verbunden, die drehbar am Tragstück i derart aufgehängt sind, daß die Drehachse 6 exzentrisch . im Verhältnis zur Drehachse 7 des Schenkels 2 angeordnet ist. ' In den Stangen 5 sind Zugfedern 8 befestigt, deren freie Enden an den Federn des Schenkels 2 befestigt sind.
  • Am Schenkel :2 ist ein Haken 9 und am Tragstück i ein Sperrkegel io angeordnet. Wird der Schenkel 2 abwärts gedreht, bewegt sich der Verbindungszapfen zwischen dem Fuß 3 und dem Schenkel 2 auf einem Kreisbogen i i, während der Verbindungszapfen zwischen dem Schenkel2 und dem Glied ¢ sich auf einem Kreisbogen 1z bewegt, wie es in Fig. 2 strichpunktiert ,gezeigt ist. Bei einer solchen Schwingungsbewegung üben die Stangen 5 einen Zug auf die Glieder 4. aus, wodurch die Füße 3 seitwärts in der Bügelebene hinausgeschwenkt werden und somit eine sehr breite Stützfläche für das Fahrrad abgeben.
  • Durch die Abwärtsschwingung des Schenkels 2 wird der Haken 9 in den Sperrkegel io hineingeführt, so daß der Schenkel in der durch eine Punktlinie 13 in Fig. z angedeuteten senkrechten Stellung festgehalten wird. Gleichzeitig werden die Federn 8 gespannt. Soll der Ständer wieder hochgeklappt werden, braucht man nur mit dem Fuß gegen den Sperrkegel io zu drücken, so daß er außer Eingriff mit dem Haken g gelangt, wodurch die Federn 8 den Ständer in die in der Zeichnung gezeigte Stellung hinaufziehen, in welcher die Füße 3 eine Verlängerung des Schenkels 2 bilden ünd somit unter der waagerechten Hinterradgabel des Fahrrades völlig gedeckt sind.
  • Es ist zweckmäßig, die Glieder q. oder eines derselben mit einem Vorsprung 14 zu versehen, der durch den Fuß betätigt werden kann, wenn man den Fahrradständer herunterzuklappen wünscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrradständer, bestehend aus einem an sich bekannten, an einem Tragstück schwenkbar angeordneten starren Stützbügel (2) in Verbindung mit an sich bekannten angelenkten schwenkbaren Füßen (3), die einzeln durch angelenkte Stangen (5) derart gesteuert werden, daß die in Arbeitsstellung gespreizten Füße (3) in hochgeklappter Stellung in Verlängerung der Bügelarme (2) liegen.
DE1937M0137924 1937-04-28 1937-04-28 Fahrradstaender Expired DE688570C (de)

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