DE687988C - Muenzpruefer zur Aussortierung von an ihrem Umfang geriffelten Muenzen - Google Patents

Muenzpruefer zur Aussortierung von an ihrem Umfang geriffelten Muenzen

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DE687988C
DE687988C DE1938T0050589 DET0050589D DE687988C DE 687988 C DE687988 C DE 687988C DE 1938T0050589 DE1938T0050589 DE 1938T0050589 DE T0050589 D DET0050589 D DE T0050589D DE 687988 C DE687988 C DE 687988C
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DE
Germany
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coin
lever
coin validator
locking device
locking
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Expired
Application number
DE1938T0050589
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Kessler
Heinrich Kopp
Heinrich Suender
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/10Testing the rim, e.g. the milling of the rim

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Münzprüfer zur Aussortierung von an ihrem Umfang geriffelten Münzen Die vorliegende Erfindung betrifft einen Münzprüfer, der eine Vorrichtung zur Aussortierung von an ihrem Umfang geriffelten Münzen besitzt. Derartige bekannte Münzprüfer verwenden eine Tastvorrichtung, die aus einer Blattfeder oder einem unter einer gespeicherten Kraft stehenden Tastglied steht. Glattrandige Münzen heben die Tastvorrichtung an und laufen unbehindert -darunter -durch, während geriffelte Münzen von dem Tastglied festgeklemmt werden. Diese Münzprüfer haben den Nachteil, daß sie, Erschütterungen ausgesetzt, die festgeklemmte Falschmünze wieder freigeben, so @daß diese dem Kassierwerk o..dgl. zugeführt, anstatt aus dem Münzprüfer ausgeschieden wird.
  • Diesen Nachteil bekannter Münzprüfer mit Aussortierung von an ihrem Umfang geriffelten Münzen suchte man schon dadurch zu beheben, daß man vorschlug, an Stelle der Tastfeder eine Klinke zu verwenden, die unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes oder einer zusätzlichen Feder mit ihrer Spitze in die Münzrollbahn gedrückt wird. Aber auch bei dieser Ausbildung der Tastvorrichtung besteht immer noch die Möglichkeit, daß bei schwerer Erschütterung des Münzprüfers die Münzen; die durch die Tastklinke angehalten werden, wieder freigegeben werden. Man könnte dies bei diesen bekannten Anordnungen nur dadurch vermeiden, daß man die Klinke genügend schwer macht bzw. die sie in die Münzrollbahn drückende Feder genügend stark ausbildet, so daß die Münzen auch bei schwersten Erschütterungen nicht mehr freigegeben würden. Eine derartige Ausbildung hätte aber den Nachteil, daB nun auch glattrandige Münzen von der Tastklinke angehalten würden. Ferner ist es bei Münzprüfern anderer Art bekannt, eine Prägeprüfvorrichtung zweiteilig, bestehend aus einer Tast- und einer unter einer gespeicherten Kraft stehenden Sperrvorrichtung, auszubilden. Durch die besondere Ausbildung einer derartigen zweiteiligen Prüfvorrichtung, welche gemäß vorliegender Erfindung darin besteht, daß die Tastvorrichtung derart mit der Sperreinrichtung zusammenarbeitet, daß diese nach Verschwenkung der Tastvorrichtung durch eine Falschmünze, deren Umfang geriffelt ist, unter Wirkung einer gespeicherten Kraft in die Münzrollbahn einfällt und die Falschmünze anhält, wird eine vollkommen sicher arbeitende Prüfvorrichtung zur Aussortierung von Münzen, deren Umfang geriffelt ist, geschaffen, die auch bei Erschütterung des Münzprüfers die einmal festgehaltene Falschmünze nicht mehr freigibt. Hierbei liegen zweckmäßig die Achsen, um welche sich die Tastvorrichtung und die Sperrvorrichtungdrehen, senkrecht zueinander.
  • Diese und weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes gehen aus dein in den Figuren dargestellten und in der folgenden Beschreibung beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor: Fig. i zeigt eine schematische Ansicht des Münzprüfers.
  • Fig. 2 zeigt den Münzprüfer nach Fig. r von links gesehen.
  • Fig. 3 zeigt die Ansicht nach Fig. 2 bei versperrter Münzrollbahn.
  • Fig. 4 zeigt den geöffneten Münzprüfer. Fig.5 zeigt eine schematische Rückteilansicht des Münzprüfers.
  • Fig.6 zeigt eine schematische Draufsicht auf Fig. i.
  • Fig.7 zeigt eine schematische Draufsicht auf Fig. 3.
  • An einer Platte r ist die eine Münzprüferwand 2 des Münzprüfers befestigt, an welcher eine zweite Münzprüferwand 3 auf den Achsen 4 beweglich gelagert ist. Die Feder 6 drückt die beiden Münzprüferwände zusammen. An der festen Münzprüferwand 2 ist die Münzrollbahn 9 angeordnet. ImVerlaufe des Münzprüfers sind verschiedene Prüfeinrichtungen, wie Durchmesserprüfung 7, Magnetprüfung 8 usw., vorgesehen, die jedoch nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehören.
  • Am Ende des Münzprüfers ragt eine leichte Blattfeder i i so in de Rollbahn der Münze, daß sie auf deren Umfang treffen muß. Sie ist mittels der Schraube 13 mit einem Hebel i2 verbunden, der auf dem Lager 14 derart gelagert ist, daß er in der Laufrichtung der Münzen bewegbar ist. Er trägt einen Fort-Satz 15, an dem eine Feder 25 angreift, welche der Bewegung des Hebels 12 in -der Laufrichtung der Münzen entgegenwirkt. Ein weiterer Fortsatz 17 des Hebels 12 trägt zwei Nocken i8Q, 18b, die in einer Ebene liegen. Zwischen ihnen ist eine Aussparung angeordnet, in welche ein Hebel 2o zwecks Sperrung der Münzrollbahn einfallen kann. Ferner trägt der Hebel 12 einen Anschlag i9, welcher im Ruhezustand des Hebels 12 gegen einen Anschlag 16" des Bockes 16 zu liegen kommt. Der Hebel 2o, welcher auf der an dem Lagerbock 16 befestigten Achse 21 beweglich gelagert ist, trägt einen winkeligen Fortsatz 22, welcher im Ruhezustand des Münzprüfers außerhalb der Münzrollbahn liegt. DerLagerbock 16, welcher auch das Lager 14 des Hebels 12 trägt, ist an der ortsfesten Münzprüferwand 2 befestigt. Die Feder 25, die mit ihrem einen Ende an dem Fortsatz 15 des Hebels 12 angreift, ist mit ihrem zweiten Ende an dem Hebel :2o so befestigt, daß sie diesen (im Ruhestand des Münzprüfers) gegen den Nocken 18" des Hebels 12 drückt. Der Nocken 23 des Hebels 2ö dient im Zusammenhang mit dem kreisbogenförmigen Fortsatz 24 der Münzprüferwand 3 bei dem Öffnen des Münzprüfers zur Zurückführung des Hebels 2o in dessen Ruhelage.
  • Die Arbeitsweise der Prüfvorrichtung ist folgende: Wird eine glattrandige, vorschriftsmäßige Münze in den Münzprüfer eingeworfen, so passiert sie die verschiedenen im Verlaufe des Münzprüfers angeordneten Prüfvorrichtungen und :gelangt in den Bereich der Blattfeder i i. Durch die glatte Ausbildung der Umfangsfläche der Münze findet diese Feder keinen Halt, so daß sie etwas angehoben wird und die Münze unter ihr durchrollen kann. Wird dagegen eine Münze, deren Umfangsfläche geriffelt ist, eingeworfen, deren übrige Abinessungen gegen denen einer vorschriftsmäßigen Münze entsprechen, so daß sie die übrigen Prüfeinrichtungen ungehindert passieren kann, so keilt sich die Blattfeder i i an einer der Rillen dieser Falschmünzen fest und wird von ihr mitgenommen. Hierdurch wird der Hebel 12 nach Fig. i im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch der Nocken 18" (Fig. 6) aus dem Bereich des Sperrhebels 2-o gebracht wird (Fig. 7) und der Sperrhebel 2o mit seinem abgewinkelten Ende 22 in die Münzrollbahn einfallen kann (Fig. 3). Der Nocken i8b begrenzt hierbei die Verschwenkung des Hebels 12. Eine bei Erschütterungen .des Münzprüfers von .der Blattfeder i i nicht mehr aufgehaltene Falschmünze stößt beim Weiterrollen gegen das Ende 22 des Hebels 2o und wird hierdurch im Münzprüfer festgehalten.
  • Zum Ausscheiden der im Münzprüfer liegenden Falschmünze wird in bekannter Weise der Rückgabeknopf 5 verstellt, wodurch die Münzprüferwand 3 verschwenkt wird (Fig. i und 4). Der an der Münzprüferwand 3 befestigte kreisförmige Fortsatz 24 drückt bei der Versch-,venkung der Münzprüferwand 3 gegen den Nocken 23 des Hebels 2o und verschwenkt denselben entgegen der Wirkung der Feder 25 so weit, .bis er den Nocken 18, des Hebels 12 wieder freigibt, so daß der Hebel12 dem Zuge der Feder 25 nachgeben kann und in seine den Hebel 2o in der unwirksamen Stellung haltende Lage kommt. Der Anschlag ig des Hebels 12 fixiert dabei dessen Lage. Die kreisförmige Ausbildung des Fortsatzes 24 der Münzprüferwand 3 ist deswegen gewählt worden, damit dem Verschwenkungswinkel der Münzprüferwand 3 keine Grenzen gesetzt sind.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Münzprüfer, der eine Vorrichtung zum Aussortieren von an ihrem Umfang geriffelten Falschmünzen besitzt, die aus zwei Teilen, einer Tast- und einer unter einer gespeicherten Kraft stehenden Sperrvorrichtung, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastvorrichtung (ii) derart mit der Sperrvorrichtung (2o bis 22) zusammenarbeitet, daß diese nach Verschwenkung der Tastvorrichtung (11, 12) durch eine Falschmünze (io), deren Umfangsfläche geriffelt ist, unter der Wirkung der gespeicherten Kraft (25) in die Münzrollbahn einfällt und die Falschmünze (io) anhält.
  2. 2. Münzprüfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (14 bzw. 21) der Tastvorrichtung (11, 12) und der Sperrvorrichtung (20, 22) senkrecht oder nahezu senkrecht zueinander stehen.
  3. 3. Münzprüfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Bewegungsrichtung der Sperrvorrichtung (2o, 22) senkrecht oder nahezu senkrecht zu der Rollrichtung,der Münzen verläuft.
  4. 4. Münzprüfer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem Hebel (2o) besteht, dessen abgewinkeltes Ende (22) zum Anhalten der Falschmünzen (io) .dient.
  5. 5. Münzprüfer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (20, 22) beim Ausscheiden der von ihr angehaltenen Falschmünze aus dem Münzprüfer in ihre die Münzrollbahn freigebende Stellung zurückgebracht wird.
  6. 6. Münzprüfer nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebei (20) einen Nocken (23) trägt, welcher beim Ausschwenken der einen Münzprüferwand (3) mit deren Fortsatz (24) derart in Eingriff kommt, daß der Sperrhebel (20) entgegen der auf ihn einwirkenden Kraft (25) in seine unwirksame Lage gebracht wird.
  7. 7. Münzprüfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (24) der beweglichen Münzprüferwand (3) kreisbogenförmig ausgebildet ist, so daß der Verstellwinkel der Münzprüferwand(3) beliebig groß sein kann.
  8. 8. Münzprüfer nach.Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastvorrichtung einen vorzugsweise mit einer Blattfeder (i i) verbundenen Hebel (12) enthält, der den Sperrhebel (20) in allen seinen Lagen fixiert. g. Münzprüfer nach Anspruch i bis- 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (12) einen Nocken (18a) trägt, welcher mit dem Sperrhebel (2o) so in Eingriff kommt, daß dessen abgewinkeltes Ende (22) außerhalb der Münzrollbahn zu liegen kommt. io. Münzprüfer nach Anspruch i bis 4, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (12) .einen Fortsatz (ig) besitzt, der in der Ruhelage der Tast- und Sperrvorrichtung gegen einen festen Anschlag (16a) anliegt. i i. Münzprüfer nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (12) der Tastvorrichtung und der Hebel (20) der Sperrvorrichtung unter der Wirkung einer gemeinsamen Feder (25) stehen.
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