DE930597C - Auswechselbares Zaehl- oder Speicherwerk - Google Patents

Auswechselbares Zaehl- oder Speicherwerk

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DE930597C
DE930597C DEE4421A DEE0004421A DE930597C DE 930597 C DE930597 C DE 930597C DE E4421 A DEE4421 A DE E4421A DE E0004421 A DEE0004421 A DE E0004421A DE 930597 C DE930597 C DE 930597C
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machine
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DEE4421A
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Dirk Veenman
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Description

  • Auswechselbares Zähl- oder Speicherwerk Die Erfindung bezieht sich auf abnehmbare Zähl-oder Speicherwerke für Registrierkassen, Rechen-und Addiermaschinen aller Art, die in einer beliebig großen Anzahl einer mit einem Saldierwerk versehenen Maschine zugeordnet sind, gewöhnlich außerhalb dieser aufbewahrt werden und nur zur Verrechnung eines Zu- oder Abganges für das von ihnen verkörperte Konto vorübergehend in die Maschine eingesetzt werden. Diese abnehmbaren Zähl- oder Speicherwerke werden von Verkäufern, Kellnern, Kassierern od. dgl. verwendet, um die jeweiligen Summen oder Saldi der vereinnahmten bzw. verausgabten Beträge festzuhalten und um überhaupt den jeweiligen Stand beliebig vieler Geld- oder Sachkonten mit Hilfe einer verhältnismäßig einfachen Saldiermaschine zu registrieren.
  • Bei bekannten Einrichtungen dieser Art sind die Zähl- oder Speicherglieder nur unvollkommen gegen äußere Eingriffe geschützt. Sie sind durch Schlitze des Gehäuses, gegebenenfalls nach Zurückdrücken einer Verschlußklappe,zugänglich und verschmutzen daher leicht. Durch die Schlitze können Fremdkörper in das Gehäuse hineinpraktiziert werden, durch welche eine Falschrechnung herbeigeführt wird, oder die Zähl- oder Speicherglieder können bei einiger Geschicklichkeit von außen verstellt werden.
  • Aus diesen Gründen mangelnder Sicherheit haben sich abnehmbare Zähl- oder Speicherwerke bisher nicht durchsetzen können. Zweck der Erfindung ist es, ein Speicherwerk zu schaffen, das wesentlich sicherer gegen äußere Störungen eingerichtet ist. Zu diesem Behufe werden gemäß der Erfindung durch das zwecks Ineingriffbringens der Zähl- oder Speicherglieder mit den Maschinenschaltgliedern öffenbare Gehäuse im abgenommenen Zustand des Zähl- oder Speicherwerkes die Zähl- oder Speicherglieder vollkommen nach außen abgeschlossen und das Gehäuse in seiner Abschließstellung durch eine Sperrvorrichtung verriegelt, die durch das Einsetzen des Zähl- oder Speicherwerkes in die Maschine unwirksam und durch das Herausnehmen aus der Maschine wieder wirksam gemacht wird.
  • Durch diese Maßnahme wird ein Zugang in das Innere des abgenommenen Zähl- oder Speicherwerkes unmöglich gemacht.
  • Vorzugsweise besteht das Gehäuse aus zwei scharnierartig um eine Achse schwenkbaren Schalen, welche durch Getriebeglieder mit einem gegenüber der Achse beweglichen Antriebsglied gegenläufig öffenbar und schließbar sind. An jedem Ende jeder Gehäuseschale ist im Innern ein auf der Scharnierachse drehbarer Kurvenarm befestigt. In die beiden gegeneinandergeneigten Kurvenschlitze greift ein Stift eines Schiebers ein,, der mit einer zur Scharnierachse beweglichen Welle verbunden ist, derart, daß beim Voneinanderbewegen der mit ihren Enden aus dem Gehäuse tretenden Scharnierachse und Welle das Gehäuse geöffnet wird. Das das Gehäuse öffnende Glied ist gewöhnlich im Zusammenarbeiten mit Rasten eines oder mehrerer Sperrglieder gesperrt, und durch eine durch die Maschine nach dem Einsetzen bewirkte Bewegung des oder der Sperrglieder in bestimmte Lagen wird das Glied freigegeben. Die Einstellung der Sperrglieder erfolgt z. B. vermittels Richtflächen ihrer Naben, die aus dem Gehäuse herausragen und die von Maschinengliedern nach dem Einsetzen in eine bestimmte Richtung eingestellt werden.
  • Die Zähl- oder Speicherglieder können zwecks Ineingriffbringens mit den Maschinenschaltgliedern teilweise aus dem geöffneten Gehäuse herausbewegt werden.
  • Außer den- Zähl- oder Speichergliedern und den an sich bekannten Bezeichnungselementen weist das Zähl- oder Speicherwerk ein Numerierungswerk auf, durch das fortlaufend die Anzahl der Öffnungen bzw. der Einsetzungen des Zähl- oder Speicherwerkes gezählt wird. Außerhalb des Gehäuses ist zusätzlich ein Stufenkörper vorgesehen, dessen Stufen der Bezeichnung bzw. Nummer des Zähl- oder Speicherwerkes entsprechend das Druck-oder Anzeigewerk der Maschine beeinflußt und die Ablage des Werkes an seinen richtigen Ablageplatz sicherstellt.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Zähl- oder Speicherwerkes, bei dem die eine Gehäuseschale abgenommen ist, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 bis 7 Einzelheiten.
  • Der Rahmen des Speicherwerkes besteht aus zwei Seitenplatten 1, 2 (Fig. i und 2), die durch eine im Ouerschnitt winkelförmige Traverse 3 miteinander starr verbunden sind. In die beiden Seitenplatten 1, 2 ist oben eine Scharnierwelle 4 eingesetzt, um welche zwei Gehäuseschalen 5, 6 mit ihren je auf der halben Länge sich erstreckenden Scharnierteilen 7 schwenkbar angeordnet sind. Im geschlossenen Zustand greifen die unteren Enden sowie die Seitenwände der Schalen etwas übereinander, so daß der Maschinenrahmen des Zähl- oder Speicherwerkes nach außen vollkommen abgeschlossen und unzugänglich ist. Gegenüber der Scharnierachse 4. beweglich ist in Schlitzen 8 (Fig. 5) der Seitenplatten 1, 2 eine Welle 9 angeordnet, die von Schiebern i i (Fig. i und 5) getragen wird. Letztere greifen mit Zapfen 12 in FührungsAchlitze 13 (Fig. 5) der Seitenplatten i und 2 ein, so daß die Welle 9 gegenüber der Wirkung von Federn 14 (Fig. i und 5), welche einerseits an Stiften 15 der Seitenplatten i und 2, andererseits an Ösen 16 der Schieber 1i angreifen, von der Scharnierachse 4. entfernt und dieser wieder genähert werden kann.
  • Die Zapfen ia greifen mit ihren nach außen gerichteten Teilen in Kurvenschlitze 17, 18 (Fig. 4.) von Kurvenarmen 19, 21 (Fig. i und 4) ein, die je mit einer der beiden Gehäuseschalen 5, 6 (Fig. 2) verbunden sind, wie aus Fig. i ersichtlich ist.
  • Wird die Welle 9 mitsamt den Zapfen 12 nach unten, d. h. von der Scharnierachse 4 wegbewegt, so werden die beiden Kurvenarme 19, 21 (Fig. 4.) und die mit ihnen verbundenen Gehäuseschalen nach außen gegenläufig geschwenkt, so daß die Gehäuseschalen die in Fig. 2 in strichpunktierten Linien dargestellte Stellung einnehmen, in der das Gehäuse geöffnet ist. Die gleiche Wirkung tritt ein, wenn an Stelle der Kurvenschlitze 17, 18 ein entsprechendes Kniegelenk od. dgl. angeordnet ist. Diese Öffnungsbewegung der Welle 9 wird jedoch gewöhnlich durch Sperransätze 22 der Zapfen 12 verhindert, in deren Weg sich Rasten 23 (Fig. 3) von Sperrhebeln 24 befinden, die lose auf der Scharnierachse 4 gelagert sind und gewöhnlich durch Federn 25 mit ihren Rasten 23 im Eingriff mit den Sperransätzen 22 gehalten werden. Werden die Sperrglieder 24 entgegen der Wirkung der Federn 25 soweit geschwenkt, daß die Sperransätze von den Rasten 23 freigegeben sind, so kann die Öffnung des Gehäuses durch Bewegung der Welle 9 erfolgen.
  • Die Freigabebewegung der Sperrglieder 23 erfolgt nun durch Richtansätze 26 (Fig. i und 3), welche sich an den aus dem Gehäuse herausragenden Naben 27 der Sperrhebel 24 befinden. Die Einrichtung in die Freigabelage der Sperrglieder 24 wird dadurch bewirkt, daß ihre Richtansätze 26 beim Einsetzen des Zähl- oder Speicherwerkes in die Maschine auf eine entsprechend gerichtete Anschlagfläche der Maschine treffen. Das Sperrglied weist, wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, noch einen Arm mit einer zweiten Rast 28 auf, während der Schlitz 29 zwischen den beiden Armen so breit ist, daß der Sperransatz 22 gerade hindurchgehen kann.
  • Hierdurch soll auf einfache Weise verhindert oder erschwert werden, daß die Entriegelung der beiden Gehäuseschalen von Hand stattfindet. Um diese Entriegelung vorzunehmen, müßten beide Sperriegel 24 gleichzeitig so eingestellt werden, daß sie mit den Sperransätzen 22 genau über den Schlitzen 29 stehen. Dies ist praktisch kaum durchführbar, da infolge der beiden Rasten 23, 28 jede kleinste Abweichung von dieser Lage die Freigabe verhindert. Natürlich kann die Sicherheit gegen Entriegelung wesentlich dadurch erhöht werden, daß auf jeder Seite zwei oder mehrere Sperrhebel 24 mit verschieden gerichteten Richtflächen 26 vorgesehen sind, die mit entsprechenden Anschlagflächen der Maschine zusammenarbeiten. Praktisch ist bei einer solchen Anordnung eine Öffnung des Gehäuses nicht mehr möglich.
  • Wie an sich bekannt, können die Zähl- oder Speicherglieder als Schieber oder Zahnräder ausgebildet sein. Gemäß dem Ausführungsbeispiel sitzen sie in Form von zehnzähnigen Zahnrädern 31 lose auf der Welle 9 (Fig. i und 2), und zwar sind drei verschiedene Arten der Glieder vorgesehen. Die beiden ersten, mit a bezeichneten Zahnräder 31 (Fig. i) gehören zu einem Numerierwerk, die folgenden sechs, mit b bezeichneten Räder 31 werden als Bezeichnungselemente verwendet, um z. B. die Nummer des Zähl- oder Speicherwerkes oder des dadurch verkörperten Kontos zu bezeichnen, und die restlichen, mit c bezeichneten Räder 31 dienen zur Aufnahme der Kontowerte.
  • Gewöhnlich sind die Zahnräder durch einen 0_uerbalken 32 (Fig. i und 2) gesperrt, welcher in Schlitzen 33 (Fig. 5) der Seitenplatten 1, 2 verschiebbar ist und sich unter der Wirkung von Federn 34 (Fig. 1) in Lücken der Zahnräder 31 einlegt. Wenn die Welle 9 nach unten bewegt wird, folgt der Querbalken 32 zunächst unter der Einwirkung seiner Federn 34, bis er sich auf der unteren Wandung der Schlitze 33 (Fig. 5) aufsetzt. In diesem Zeitpunkt sind die Räder bereits teilweise in Eingriff mit den Schaltgliedern 35 (Fig. 2) der Maschine gelangt, so daß ihre willkürliche Verstellung nicht mehr möglich ist. Bei ihrer Weiterbewegung gelangen sie vollständig in Eingriff mit den Schaltgliedern 35 und gleichzeitig außer Eingriff mit dem Querbalken 32.
  • Um nun den alten Kontobestand der Addierräder c mit dem Zu- und Abgang zum neuen Kontobestand zusammenzuziehen, werden nach Ineingriffbringen der Räder 31 in die Schaltglieder 35 (Fig. -9) die Schaltglieder 35 um den betreffenden Zu- oder Abgang additiv oder subtraktiv verstellt. Findet dabei ein Zehnerübergang statt, so bewirkt ein Zehneransatz 36 (Fig. 2) die entsprechende Verstellung eines Zehnergegenansatzes 37, wodurch in an sich bekannter Weise nachfolgend das Schaltglied 35 der nächsthöheren Stelle zusätzlich um eine Einheit weiterbewegt wird.
  • Sind im Gegensatz dazu die Räder als reine Speicherglieder ausgebildet, also nicht mit einer Zehnerschaltvorrichtung ausgerüstet, so werden die Räder 31 nach ihrem Einrücken in die Schaltglieder 35 zunächst durch die Bewegung der Schaltglieder 35 im Sinne des Pfeiles 38 so weit rückwärts gedreht, bis ihr Zahn 36 auf den Gegensatz 37 auftrifft, wodurch die Speicherräder auf 0 gestellt werden und der in ihnen enthaltene Betrag auf däs Saldierwerk der Maschine übertragen wird. In diesem Saldierwerk erfolgt dann die Zusammenziehung des Zu- und Abganges mit dem alten Kontostand zu dem neuen Kontobestand, und dieser wird dann durch entsprechende Bewegung der Schaltglieder 35 entgegengesetzt der Pfeilrichtung 38 auf die Speicherräder 31 übertragen.
  • Entsprechend erfolgt die Abnahme der auf der Rädergruppeb befindlichen Bezeichnungswerte durch Schaltglieder, die den Schaltgliedern 35 entsprechen. Das gleiche gilt für die Räder des Numerierwerkes a. Hierdurch kann sowohl die Einstellung der Bezeichnungselemente als auch der Stand des Numerierwerkes auf das Anzeigewerk oder den Registrierstreifen übertragen werden.
  • Die Schaltung der Nummernräder wird selbsttätig bei jeder Auf- und Abwärtsbewegung der Welle 9, d. h. bei jedem Öffnen und Schließen des Gehäuses vorgenommen. Zu diesem Zweck ist auf einem an der Seitenplatte i befestigten Bolzen 39 (Fig. i und 6) eine Klinke 41 gelagert, welche unter der Wirkung einer Feder 42 (Fig. 6) steht. Die Klinke ist als Stufenklinke ausgebildet. Sie besitzt einen Schaltzahn 43, der mit dem Einerrad 31 des Numerierwerkes zusammenarbeitet, während der andere, nach außen zurückversetzte Schaltzahn 44. mit dem Zehnerrad zusammenwirkt. Gewöhnlich greift nur der Schaltzahn 43 in eine Lücke des Einerrades ein. Bei der Öffnungsbewegung der Welle 9 gleitet der betreffende Zahn des Einerzählrades an dem Schaltzahn 43 vorbei, wobei eine Drehung dieses Rades durch den an dieser Stelle entsprechend gestalteten Querbalken 32 verhindert wird. Sobald das Einerrad die Schaltklinke 4.1 freigegeben hat, legt sich diese unter der Wirkung der Feder 42 an einen festen Stift 45 an, so daß bei der folgenden, nach oben gerichteten Schließbewegung der Welle 9 die Klinke 43 sich hinter den betrachteten Zahn setzt und dadurch das Einerrad um eine Stelle weitergestellt wird. Befindet sich das Einerrad in der Stellung »9«; so greift der Schaltzahn 43 in eine vertiefte Zahnlücke 46 des Einerrades ein, wodurch die Klinke 4.1 so «reit gedreht wird, daß auch der zweite Schaltzahn 44, welcher mit dem Zehnerrad des Numerierwerkes zusammenarbeitet, in Eingriff mit diesem gelangt und auch dieses gleichzeitig um eine Einheit weiterschaltet.
  • Durch die Anordnung eines besonderen, die Anzahl der Öffnungen des Gehäuses zählenden Numerierwerkes kann jederzeit nachkontrolliert werden, ob eine Öffnung des Gehäuses im abgenommenen Zustand des Zähl- oder Speicherwerkes stattgefunden hat. Hierdurch ist eine wesentliche weitere Sicherheit gegen unbefugte Eingriffe geschaffen.
  • Um die Welle 9 nach dem Einführen in die Maschine bewegen zu können, ist sie mit ihren Enden aus den Seitenwänden des Gehäuses herausgeführt und kann an den herausstehenden Enden von entsprechenden Antriebsgliedern der Maschine erfaßt werden.
  • Zusätzlich zu den Bezeichnungselementen der Rädergruppe b (Fig. i) weist das Zähl- oder Speicherwerk noch einen außen angebrachten Stufenkörper 47 (Fig. i und 7) auf, der aus einze,lnen versetzt zueinander auf der Achse 4 angebrachten Anschlägen besteht, deren Endflächen entsprechend der Bezeichnungsnummer od. dgl. des Zähl- oder Speicherwerkes angeordnet sind. Diese Stufenkörper können in an sich bekannter Weise durch Schalt- oder Tastglieder der Saldiermaschine abgetastet werden und den Bezeichnungswert unmittelbar auf ein Anzeigewerk oder Druckwerk übertragen.
  • Dadurch wird die Möglichkeit gewonnen, vor Einleitung des eigentlichen Saldiervorganges bzw. Öffnen des Zähl- oder Speicherwerkes zu prüfen, ob es sich um das @ zutreffende Zähl- oder Speicherwerk handelt. Ferner kann dieser Stufenkörper dazu dienen, seine Ablage an der richtigen Stelle eines Ablageschrankes für die Speicherwerke zu sichern, indem an der zutreffenden Stelle Gegenansätze angebracht sind, welche genau nur auf den Stufenkörper 47 des dazugehörigen Zähl- oder Speicherwerkes passen.
  • Die Anwendung der einstellbaren Bezeichnungselemente 6 innerhalb des Gehäuses schafft die Möglichkeit, die Einstellung dieser Elemente durch die Maschine ändern zu können. Auf diese Weise kann z. B. jeder Kontobestand mit dem ihm zugehörigen Datum abgedruckt werden, oder es können besondere beliebige Änderungen, z. B. eine Chiffrierung der Bezeichnungen oder besondere Buchungszeichen eingesetzt werden.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abnehmbares Zähl- oder Speicherwerk für Registrierkassen, Rechen- und Addiermaschinen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß das zwecks Ineingriffbringens der Zähl- oder Speicherglieder (3i) mit den Maschinenschaltgliedern (35) öffenbare Gehäuse (5, 6) im abgenommenen Zustand des Zähl- öder Speicherwerkes die Zähl- oder Speicherglieder vollkommen nach außen abschließt und in seiner Abschließstellung durch eine Sperrvorrichtung (22, 24) verriegelt ist, diedurch das: Einsetzen des Zähl- oder Speicherwerkes in die Maschine unwirksam und durch das Herausnehmen aus der Maschine wieder wirksam gemacht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5, 6) aus zwei scharnierartig um eine Achse (4) schwenkbaren Schalen besteht, welche über Getriebeglieder (i2, 17, 18) durch ein gegenüber der Achse (4) bewegliches Antriebsglied (9) gegenläufig öffenbar und schließbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende jeder Gehäuseschale (5, 6) im Innern ein auf der Scharnierachse (4) drehbarer Kurvenarm (i9, 21) befestigt ist und in die beiden gegeneinandergeneigten Kurvenschlitze (i7, i8) ein Stift (i2) eines Schiebers (i i) eingreift, der mit einer gegenüber der Scharnierachse (4) beweglichen Welle (9) verbunden ist, derart, daß beim Wegbewegen der Welle (9) von der Scharnierachse (4) das Gehäuse geöffnet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das das Gehäuse (5, 6) öffnende Glied (z2) gewöhnlich im Zusammenarbeiten mit Rasten (23) eines oder mehrerer Sperrglieder (24) gesperrt ist und durch eine durch die Maschine nach dem Einsetzen bewirkte Bewegung des oder der Sperrglieder in bestimmte Lagen freigegeben wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Sperransätzen (23) lose auf der Scharnierwelle (4) gelagerte Sperrglieder (24) zusammenarbeiten, die unter Vermittlung von Richtflächen (26) ihrer aus dem Gehäuse (5, 6) herausragenden Naben durch ein Richtglied der Maschine in ihre Freigabelage einstellbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Lage durch Federn (25) im Sinne einer Drehung beeinflußten Sperrglieder (24) den Rasten (23) gegenüber eine weitere Rast (28) aufweisen, welche eine Freigabe des Sperransatzes (23) verhindert, wenn dieser nicht genau oberhalb eines in dem Sperrglied (24) vorgesehenen Schlitzes (29) steht.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähl-oder Speicherglieder zwecks Einrückens in die Maschinenschaltglieder (35) aus ihrem Gehäuse (5, 6) herausbewegbar sind und ihnen bei dieser Bewegung ein sie gemeinsam sperrender Balken (32) nachfolgt, der zurückbleibt und sie freigibt, sobald sie mit den Schaltgliedern in Eingriff getreten sind. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähl-oder Speicherglieder (3i) in Form von Zahnrädern lose auf der in dem Rahmen (i, 2, 3) beweglichen Welle (9) gelagert sind und die Zahnräder beim Ein- und Ausrücken in oder aus den Schaltgliedern aus dem Gehäuse (5, 6) teilweise heraus- und in dieses wieder hineinbewegt werden.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen des Gehäuses unter Vermittlung von äußeren festen Ansätzen (Wellenenden 4) und beweglichen äußeren Ansätzen (Wellenenden 9) erfolgt, die durch das Maschinengetriebe zueinander bewegbar sind. io.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zähl-oder Speicherwerk eine Numeriervorrichtung (a) enthält, durch welche die Anzahl der Öffnungen bzw. des Einsetzens in die Maschine fortlaufend gezählt wird und die jeweilige Zählnummer von der Maschine abgenommen und auf das Druckwerk übertragbar ist. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder des Numerierwerkes (a) auf der Welle (9) gemeinsam mit den Betrags- und Bezeichnungsrädern (c, b) angeordnet sind und bei der Öffnungs- und Schließbewegung durch eine im Rahmen (i, 2, 3) des Werkes gelagerte Schaltklinke (4i) weitergeschaltet werden und die Schaltklinke als Stufenklinke ausgebildet ist und in an sich bekannter Weise mit Hilfe einer Tiefnut (46) des Einerrades gleichzeitig die Zehnerschaltung bewirkt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Gehäuses (5, 6), vorzugsweise auf einem Ende der Scharnierachse (4), ein Stufenkörper (47) mit einer die Bezeichnung des Zähl- oder Speicherwerkes verkörpernden Stufengruppierung vorgesehen ist, der im Zusammenwirken mit Abtastgliedern der Saldiermaschine auf das Anzeige- oder Druckwerk der Maschine einwirkt und/oder mit an seiner richtigen Ablagestelle angeordneten passenden Gegensätzen zusammenarbeitet.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis z2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnungselemente (b) des Zähl- oder Speicherwerkes durch die Schaltglieder (35) der Maschine eingestellt und in dieser durch ein Sperrglied (32) feststellbar sind.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem Zähl- oder Speicherglied ein Zehneransatz (36) verbunden ist, der in an sich bekannter Weise zum Übertragen des in den Rädern enthaltenen Wertes auf die Maschine wie auch zum Zehnerübertragen beispielsweise mit Hilfe einer Segmentzehnerschaltung dient, so daß das Zähl-oder Speicherwerk ohne weiteres sowohl als reines Speicherwerk als auch als reines Addierwerk mit Zehnerübertragung verwendbar ist.
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