DE687772C - Verfahren zum Einkopieren von Fusstiteln in Farbfilmbaender - Google Patents

Verfahren zum Einkopieren von Fusstiteln in Farbfilmbaender

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DE687772C
DE687772C DE1936U0013430 DEU0013430D DE687772C DE 687772 C DE687772 C DE 687772C DE 1936U0013430 DE1936U0013430 DE 1936U0013430 DE U0013430 D DEU0013430 D DE U0013430D DE 687772 C DE687772 C DE 687772C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/02Marking or applying text

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einkopieren von Fußtiteln in Farbfilmbänder Bei mehrfach, auch beidseitig mit verschieden sensibilisierten Emulsionen beschichteten Farbfilmbändern besteht das Bedürfnis nach einem einfachen Verfahren zum Einkopieren von Fußtiteln. Diese Aufgabe besteht besonders dann, wenn ein farbiger Tonfilm in einem Lande vorgeführt werden soll, das eine andere Sprache spricht als die, in der der Film aufgenommen wurde. Bei Schwarzweißfilmen hat es sich bewährt, in das Filmband Fußtitel einzukopieren, die dem der betreffenden Sprache nicht mächtigen Zuschauer ermöglichen sollen, dem Gang der Handlung zu folgen.
  • Das neue Verfahren zum Einkopieren von Fußtiteln in mehrfach, auch beidseitig mit verschieden sensibilisierten Emulsionen beschichteten Filmbändern, die nach dem Umkehrverfahren entwickelt werden, besteht in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten. Zunächst wird das Bild kopiert, alsdann der unentwickelte Film mit Licht der gewünschten Farbe durch eine Titelvorlage belichtet, die die Schrift durchsichtig auf völlig lichtundurchlässigem Untergrund trägt und hierzu eine größere Lichtmenge verwendet, als sie beim Kopieren des Bildes maximal auf den Kopierfilm einwirkt.
  • Bei Schwarzweißfilmen, bei welchen ein Negativband auf ein Positivband übertragen wird, ist es bekannt, Fußtitel dadurch einzukopieren, daß die Teile der Positivfilmbänder, an denen der Fußtitel erscheint, beim Kopieren stärker belichtet werden als die übrigen. Nach der Erfindung wird jedoch bei einem Umkehrverfahren der Titel wahlweise stärker belichtet und dadurch die besondere Wirkung erzielt, daß die Titel wählbare Farben oder auch regelbare Farbübergänge erhalten.
  • Besteht der Kopierfilm aus einem beidseitig beschichteten Material, so kann man mit an sich bekannten Mitteln die Titel nur auf die eine oder aber auf beide Seiten kopieren. Man erhält dann im ersten Fall einen Titel in der Farbe der gegenüberliegenden Seite, im zweiten Fall nach Wahl einen bis zu farblosen, nämlich glasklaren Titel. In jedem Falle heben sich die Titel von den hellsten Stellen des Untergrundes sowohl infolge des Farbkontrastes als auch infolge der Stärke des Kopierlichtes gut ab. Wenn das Farbfilmband aus mehreren übereinanderliegenden Schichten besteht, die mit verschieden sensibilisierten Emulsionen beschichtet sind, so kann man durch Anpassung des Kopierlichtes Titel in jeder gewünschten Farbe und in jedem gewünschten Farbübergang herstellen. Auch in diesem Falle ist es möglich, in besonderen Fällen farblose, also glasklare Titel zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Einkopieren von Fußtiteln in mehrfach, auch beidseitig mit verschieden sensibilisierten Emulsionen beschichteten Farbfilmbändern, die nach dem Umkehrverfahren entwickelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst, das Bild kopiert, alsdann den unentwickelten Film mit Licht der gewünschten Farbc . durch eine Titelvorlage belichtet, die die Schrift durchsichtig auf völlig lichtundurchlässigem Untergrunde trägt, und d@; bei eine größere Lichtmenge verwendet, :41s sie beim Kopieren des Bildes maximal auf den Kopierfilm einwirkte.
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