DE686643C - Verfahren zur Herstellung von Alkoholen mit mehr als fuenf Kohlenstoffatomen aus Absorptionsprodukten von Alkylenen in Schwefelsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkoholen mit mehr als fuenf Kohlenstoffatomen aus Absorptionsprodukten von Alkylenen in Schwefelsaeure

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DE686643C
DE686643C DE1936N0039604 DEN0039604D DE686643C DE 686643 C DE686643 C DE 686643C DE 1936N0039604 DE1936N0039604 DE 1936N0039604 DE N0039604 D DEN0039604 D DE N0039604D DE 686643 C DE686643 C DE 686643C
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/03Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2
    • C07C29/04Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds
    • C07C29/05Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds with formation of absorption products in mineral acids and their hydrolysis
    • C07C29/06Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by addition of hydroxy groups to unsaturated carbon-to-carbon bonds, e.g. with the aid of H2O2 by hydration of carbon-to-carbon double bonds with formation of absorption products in mineral acids and their hydrolysis the acid being sulfuric acid

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Alkoholen mit mehr als fünf Kohlenstoffatomen aus Absorptionsprodukten von Alkylenen in Schwefelsäure Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Alkoholen, insbesondere von solchen mit mehr als fünf Kohlenstoffatomen im Molekül, aus Absorptionsprodukten von Alkylenen in Schwefelsäure.
  • Bei der Herstellung von Alkoholen aus Absorptionsverbindungen von Alkylenen in Schwefelsäure ist es üblich, nachdem diese Absorptionsprodukte in einem sauren Medium verseift worden sind und bevor die Alkohole aus dem Verseifungsprodukt durch Destillation gewonnen werden, dieses Ver.seifungsprodukt einer einfachen Neutralisation mit Lauge, Soda, Kalk o. dgl. zu unterwerfen, und zwar weil durch die Gegenwart der freien Säure die Destillationsapparatur angegriffen und die Alkohole zerstört werden würden.
  • Durch -eine solche Neutralisation können aber Verluste, die infolge Zersetzung eines Teiles der Alkohole bei der Destillation auftreten, keinesfalls vermieden werden. Es wurde festgestellt, daß in dem Neutralisationsprodukt häufig gewisse Stoffe zurückbleiben, die beim weiteren Erhitzern, wie es im praktischen Betrieb in der Apparatur zur fraktionierten Destillation stattfindet, Zersetzungsprodukte liefern, die einen deutlich zersetzenden Einfiuß auf die Alkohole ausüben, mit dem Ergebnis, daß deren Ausbeute sinkt und daß sie außerdem nicht ganz rein erhalten werden. Diese als Nebenprodukte bei der Sulfatierung gebildeten Stoffe erwiesen sich als löslich in der Schicht roher Alkohole, die sich nach der Hydrolyse abscheidet, und es hat sich herausgestellt, daß es sich bei den betreffenden Verbindungen im allgemeinen um höhenmolekulare und schwefelhaltige handelt.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Nachteile vermieden werden können, wenn die rohen Alkohole oder die Gemische von Alkoholen, die nach der Hydrolyse der erwähnten Absorptionsprodukte erhalten werden, vor der Aufarbeitung zu reinen Alkoholen einer Neutralisationsbehandlung unterworfen werden, die bei erhöhter Temperatur, z. B. bei roo° C, durchgeführt wird, und zwar in Gegenwart eines Überschusses stark alkalisch reagierender Stoffe, beispielsweise einer starken Lauge, wodurch die unerwünschten Verbindungen unschädlich gemacht werden. Nach dieser Alkalibehandlung kann man das durch die Hydrolyse der aus Alkenen und Schwefelsäureerhaltenen Umsetzungsprodukte gewonnene Produkt einer Destillationsbehandlung während - einer- verhältnismäßig kurzen Zeit und bei nicht zu hoher Temperatur unterwerfen, wodurch es möglich ist, die Alkohole-_ abzudestillieren, so daß sich die unerwünsch-."; ten Verbindungen gar nicht erst zersetxek;n
    können, sondern als Rückstände zurückbki@y
    ben. Der ,eigentlichen fraktionierten Dese
    lation geht also eine schnell verlaufende-
    Flash-D.estillation voraus.
    Beispiel Ein Gemisch von rohen Alkoholen wurde hergestellt durch Säureverseifung einer Absorptionsflüssigkeit, die dadurch erhalten wurde, daß in einer go%igen Schwefelsäurelösung bei io bis 15° ein Dampfphasenspaltdestillat roher Paraffinkuchen absorbiert wurde. Siedegrenzen zwischen 261 und 264° (A.S.T.M.); BromzahI nach M c I 1h i n e y 322,9; Hauptbestandteil Kohlenwasserstoffe mit 15 Kohlenstoffatom-en. Das Gemisch wurde bei Zimmertemperatur mit einer i %igen Natriumcarbonatlösung neutralisiert und nach Abziehen der wäßrigen Schicht unter 2o mm Quecksilberdruck destilliert. Erhalten wurde ein Gemisch von Alkoholen, die bei gewöhnlicher Temperatur halbfest sind, zwischen 170 und 18o° sieden und eine Acetylverseifungszahl von 163 besitzen. Die Ausbeute betrug 53 Gewichtsprozent, berechnet auf das Gemisch der rohen Alkohole.
    Dasse'@emisch roher Alkohole wurde
    vor tler=Desti<llation auf ioo° mit einem über-
    schuß einer=:2oo/gigen Natronlauge r Stunde
    4n.g unter Rühren erwärmt. Nach Entfernen
    :°:äßr@en Schicht wurde wieder bei 2o mm
    :-Q:,#e#' ruck destilliert und ein Gemisch
    :vä#mertemperatur festen Alkoholen
    erha@le mit einer Acetylverseifungszahl von
    204 und einem Siedebereich zwischen 17o und i8o°. Die Ausbeute betrug °59 Gewichtsprozent, berechnet auf das Alkoholgemisch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Alkoholen mit mehr als 5 Kohlenstoffatomen im Molekül aus Absorptionsprodukten von Alkylenen in Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, daß die rohen Alkohole oder Alkoholgemische, erhalten durch Hydrolyse der Absorptionsprodukte, vor ihrer Verarbeitung auf reine Alkohole oder Alkoholgemische bei erhöhter Temperatur einer Behandlung mit einem überschuß stark alkalisch reagierender Stoffe, gegebenenfalls unter Anwendung einer Destillationsbehandlung, die in an sich bekannter Weise während einer verhältnismäßig kurzen Zeit bei nicht zu hoher Temperatur vor sich geht (sog. Flash-Destillation), unterworfen werden.
DE1936N0039604 1935-07-04 1936-07-04 Verfahren zur Herstellung von Alkoholen mit mehr als fuenf Kohlenstoffatomen aus Absorptionsprodukten von Alkylenen in Schwefelsaeure Expired DE686643C (de)

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