DE686182C - Stampframme - Google Patents

Stampframme

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Publication number
DE686182C
DE686182C DE1937D0076610 DED0076610D DE686182C DE 686182 C DE686182 C DE 686182C DE 1937D0076610 DE1937D0076610 DE 1937D0076610 DE D0076610 D DED0076610 D DE D0076610D DE 686182 C DE686182 C DE 686182C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ram
ramming
elastic
plate
tamping plate
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937D0076610
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Konrad Haage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Delmag Maschinenfabrik Reinhold Dornfeld GmbH and Co
Original Assignee
Delmag Maschinenfabrik Reinhold Dornfeld GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Delmag Maschinenfabrik Reinhold Dornfeld GmbH and Co filed Critical Delmag Maschinenfabrik Reinhold Dornfeld GmbH and Co
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Application granted granted Critical
Publication of DE686182C publication Critical patent/DE686182C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • E02D3/061Tampers with directly acting explosion chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description

  • Stampframme Mit Preßluft oder durch die Explosion eines Brennstoffluftgemisches betriebene Stampframmen, die sich beim Hochspringen auf eine Stampfplatte oder einen Stampffuß abstützen und diese dann nach dem Arbeitshub noch mitanheben, sind bekannt. Während des freien Fluges von Ramme und Platte ist ein Weiterrücken der Ramme leicht möglich. Diese Arbeitsweise ist im allgemeinen die einfachste und geeignetste; sie hat jedoch auch gewisse Nachteile. Wenn Kies, Schotter oder Sand, also nicht bindige Stoffe gestampft werden, wird durch den Schlag und das Wiederhochspringen der ganzen Ramme die Oberfläche der zu stampfenden Stoffe immer wieder gelockert. Es ist ferner auch schwer, beim Einstampfen in Formen und ähnlichen Arbeiten die Ramme so zu führen, daß kein Schlag danebengeht und die Form nicht beschädigt wird.
  • Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung durch eine neue Ausbildung der Stämpframme beseitigt werden, nämlich dadurch, daß die zur Verdichtung des Bodens oder anderer Stoffe dienende, die Stützstange für den Kolben tragende Stampfplatte so ausgebildet ist, daß sie den Hub des Rammbären für gewöhnlich nicht mitmacht, daß aber ein elastisches Mittel zur zeitweisen Kupplung dieser Stampfplatte mit dem Rammbären vorgesehen ist. Dieses elastische Mittel kann jedesmal dann zur Wirkung gebracht werden, wenn die Ramme weitergerückt werden soll, nachdem einige Schläge bei aufruhender Stampfplatte ausgeführt worden sind. Die Kupplung hat dann die Wirkung, däß die Stampfplatte vom Rammbären eine Strecke weit elastisch mitgenommen wird und dadurch selbst vom Boden abgehoben wird.
  • Zwei Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung in schematischer Weise im Axialschnitt dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Ruhestellung der Ramme, Fig. z den. angehobenen Rammbären bei ruhender Stampfplatte, Fig.3 den freien Flug beider Teile nach Kupplung der Stampfplatte mit dem Rammbären.
  • Fig. q. zeigt in gleicher Darstellungsweise wie Fig.3 eine zweite Ausführungsform, bei der die elastische Kupplung zwischen Stampfplatte und Rammbär durch einen zeitweise abgesperrten Luftpuffer zebildet wird.
    Fig. 5 ist ein Teil der Seitenansicht zu Fig.,`J
    Dargestellt ist eine Stampframme, de
    Zammbär i als Arbeitszylinder einer KolbeQE
    maschine, beispielsweise einer Brennkraft< maschine, oder auch einer mit Preßluft betriebenen Maschine ausgebildet ist. In der Zylinderbohrung des Rammbären arbeitet ein Kolben 2, dessen Kolbenstange 3 unten aus dem Zylinderboden 4 heraustritt und dort die Stampfplatte 5 trägt. Bei jedem Arbeitshub wird, während der Kolben 2 mittels Kolbenstange 3 und Stampfplatte 5 sich auf den zu stampfenden Boden o. dgl. abstützt, der Rammbär i gehoben, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, um dann nach dem Auspuff der Verbrennungsgase wieder auf die Stampfplatte 5 herabzufallen.
  • In dieser Arbeitsweise wird zunächst der unter der Stampfplatte befindliche Boden o. dgl. durch mehrere Schläge verdichtet. Da die Stampfplatte auf dem Boden liegenbleibt, tritt hierbei keine Auflockerung der Oberfläche ein. Ist die betreffende Stelle genügend verdichtet, so wird die Stampfplatte 5 mit dem Rammbären i elastisch gekuppelt. Nach den Fig. i bis 3 ist zu diesem Zweck ein an der Stampfplatte befestigtes oder angelenktes elastisches Zugmittel 6, z. B. ein Gummiseil, eine Zugfeder o. dgl., verwendet, das im gegebenen Fall am Handgriff 7 oder, wie gezeichnet, an einer besonders vorgesehenen Befestigungsstelle 8 des Rammbären eingehängt wird.
  • Wenn dann die Ramme wieder einen Hub ausführt, nimmt sie die Stampfplatte eine Strecke weit mit, wie in Fig. 3 dargestellt. Nun kann während des freien Fluges beider Teile die Ramme versetzt werden. Steht sie sodann auf der neu zu bearbeitenden Stelle, so wird die elastische Kupplung wieder aufgehoben und die Unterlage durch eine Anzahl von Rammschlägen weiter verdichtet, ohne daß sich bei dieser Arbeit die Stampfplatte vom Boden entfernt.
  • Auf diese Weise lassen sich Beschädigungen der Einfassung der zu stampfenden Fläche leicht vermeiden. Zugleich wird eine besonders gute Verdichtung in allen Fällen erreicht. An Stelle des elastischen Zugmittels 6 kann zur Kupplung der Stampfplatte 5 mit dem Rammbären i auch irgendein anderes geeignetes Kupplungsmittel, beispielsweise gemäß Fig.4 ein Luftpuffer zwischen Kolben 2 und Zylinderboden 4, verwendet werden.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß Fig. 4 ein Absperrmittel vorgesehen, das es erlaubt, die Luftschlitze g, welche für gewöhnlich gestatten, daß beim Hub des Rammbären i die unter dem Kolben 2 befindliche Luft möglichst frei austreten und beim Herabfallen des Rammbären z wieder eintreten kann, zeitweise zu schließen.
  • 4 zeigt einen Absperrschieber io, der in n Ansatz ii des Rammbären vor der Luft-`'ätsla@öffnung g geführt ist und mittels einer `Mange 12 o. dgl. von dem um seine eigene Achse drehbaren Handgriff 711 mittels eines daran angebrachten Hebels i2 gesteuert werden kann, und zwar; was wesentlich ist, während des Betriebes der Ramme.
  • Ist der Luftauslaß g mittels des Schiebers io geschlossen worden, so trifft von nun an beim Hub des Rammbären i zwischen dem Zylinderboden 4 und dem Kolben :z eine zunehmende Verdichtung der eingeschlossenen Luft ein, und es wird ein Luftpolster gebildet, das den Kolben z und mit ihm die Stampfplatte 5 elastisch nach oben mitnimmt.
  • Auch andere Absperrvorrichtungen für den Luftpuffer und andere Steuerungseinrichtungen für die Absperrvorrichtung sind anwendbar. Es ist auch grundsätzlich möglich, das elastische Kupplungsglied 6 des Ausführungsbeispieles nach Fig. i bis 3 mit dem Rammbären in solche Verbindung zu bringen, daß es für gewöhnlich ihm gegenüber beweglich ist, zeitweise aber, und zwar gegebenenfalls auch während des Betriebes der Ramme, mit ihm gekuppelt werden kann. Eine diesem Zweck dienende Einrichtungkönnte z. B. eine am Rammbären drehbar gelagerte Seiltrommel sein, über die das obere Ende des Kupplungsseiles 6 o. dgl. gewunden und befestigt ist, und diese Seiltrommel könnte durch irgendeine vom Handgriff der Ramme aus ausrückbare Kupplung zeitweise mit dem Rammbären kuppelbar sein, so daß sie dann an der Drehung verhindert wird und das Zugseil 6 ge zwungen ist, die Stampfplatte 5 mitanzuheben

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stampframme mit einem als Rammbär ausgebildeten Arbeitszylinder und einer die Stampfplatte tragenden Stützstange für den Arbeitskolben, gekennzeichnet durch ein elastisches, zur zeitweisen Kupplung der Stampfplatte mit dem Rammbären dienendes Verbindungsmittel, wie Gummiseil, Feder o. dgl.
  2. 2. Stampframme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Verbindungsmittel durch einen nach Bedarf absperrbaren Luftpuffer zwischen Rammbär und Arbeitskolben gebildet wird.
  3. 3. Stampframme nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Verbindungsmittel vom Handgriff der Ramme aus ein- und ausschaltbar ist.
DE1937D0076610 1937-11-17 1937-11-17 Stampframme Expired DE686182C (de)

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DE1937D0076610 DE686182C (de) 1937-11-17 1937-11-17 Stampframme

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