DE685606C - Schraem- oder Kerbmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Schraemstaubes - Google Patents

Schraem- oder Kerbmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Schraemstaubes

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DE685606C
DE685606C DEE50755D DEE0050755D DE685606C DE 685606 C DE685606 C DE 685606C DE E50755 D DEE50755 D DE E50755D DE E0050755 D DEE0050755 D DE E0050755D DE 685606 C DE685606 C DE 685606C
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DE
Germany
Prior art keywords
cutting
dust
machine
suction
notching machine
Prior art date
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Expired
Application number
DEE50755D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Fuehrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/22Equipment for preventing the formation of, or for removal of, dust
    • E21C35/223Equipment associated with mining machines for sucking dust-laden air from the cutting area, with or without cleaning of the air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Schräm- oder Kerbmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Schrämstaubes Die Erfindung betrifft eine Schräm- oder Kerbmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Schrämstaubes. Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Schrämwerkzeug und die Schrämpicken mit Bohrungen zu versehen und durch diese hohlen Teile das Schrämklein mittels einer Luftdüse hindurchzusaugen. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sich die Bohrungen im Betrieb rasch verstopfen. Es ist ferner eine zusammen mit der Schrämmaschine auf einem Fahrwerksrahmen angeordnete Einrichtung bekannt, bei welcher am Schrämkopf das anfallende . Schrämklein auf eine abgedeckte Förderrinne gebracht wird, aus welcher der Schrämstaub nachträglich durch einen Lüfter abgesaugt wird. Bei einer anderen Einrichtung dieser Art befindet sich zwischen dem Schrämkopf und dem Kohlenstoß unter dem Schrämarm ein Auffangtrichter mit anschließender Saugrohrleitung, durch welche das Schrämklein einem auf einem besonderen Wagen nachgeschleppten Windsichrer zur Trennung des Schrämstaubes vom Schrämklein zugeführt wird. Da diese Einrichtungen im wesentlichen der Weiterbeförderung des Schrämkleins dienen, ist auch der Aufwand an mechanischen Mitteln und der Raumbedarf beträchtlich. Außerdem wird die für das Schrämen nutzbare Länge des Schr,ämarmes um den von dem Auffangtrichter benötigten Betrag verkleinert.
  • Das Ziel der Erfindung ist, den Einsatz normaler, im Kohlenbergbau üblicher Sehräm-und Kerbmaschinen in den Strebbau auch dort zu ermöglichen, wo bisher wegen des gesundheitsschädigenden, beim Schrämen,entstehenden Gesteinsstaubes der Schrämbetrieb behördlichen Einschränkungen unterlag. Insbesondere soll die :den Gesteinsstaub beseitigende Einrichtung die volle Ausnutzung des Schrämwerkzeugs gestatten, einfach und billig sein, damit der Einsatz der Schrämmaschinen nicht durch den Preis in Frage gestellt wird. Es wird daher auf das gleichzeitige Fördern und Sichten des Schrämkleins verzichtet und die Aufgabe allein .darin gesehen, die mit Staub verunreinigte Luft möglichst an der Stelle, wo die Verunreinigung einsetzt, abzusaugen und, vom Stauh befreit, wieder den Grubenbauen zuzuführen. Die hierzu verwendete, aus einem Saugmundstück mit einem dem Schrämkopf angepaßten senkrechten Einströmquerschnitt, einem Staubabsetzbehälter und einem Sauglüfter bestehende Absauge=, vorrichtung wird nach der Erfindung als eiiic selbständige Einheit der Schrämmaschin ii Arbeitsrichtung unmittelbar folgend angeordnet oder bei Kerbmaschinen derart seitlich` aufgestellt, daß die Saugrichtung mit der Richtung des Wetterstromes übereinstimmt. Zweckmäßig ist die Absaugevorrichtung auf einem mit dem Schrämmaschinengehäuse beweglich verbundenen Fahr- oder Gleitgestell angeordnet, wobei das Betriebsmittel durch ein Kabel oder ein Schlauchstück von der Schrämmaschine dem Lüfter zugeführt wird. Da der Schrämstaub meist nicht unmittelbar am Austritt des Schrärnwerkzeugs aus dem Schrämschlitz abgesaugt werden kann, muß die umgebende, sich mit dem Staub mengende Luft vollständig von dem Saugmundstück erfaßt werden. Hierfür erhält das Saugmundstück einen Eintrittsquerschnitt, welcher wenigstens den von der Sehrämkette nach ihrem Austritt aus dem Schram bestrichenen Raum bis zum Liegenden erfaßt. Erforderlichenfalls werden Leitbleche an das Mundstück angesetzt. Der hinter dem Saugmundstück befindliche Lüfter führt die staubbeladene Luft dem Staubsammelbehälter; z. B. einem Staubbeutel, zu:. Der Staubsammelbehälter kann aber auch unmittelbar hinter dem Mundstück angeordnet und in einer zylindrischen Trommel untergebracht sein, an deren anderem Ende der Lüfter die nunmehr von dem Schrämstaub befreite Luft wieder in den freien Grubenraum befördert. Die gleiche Einrichtung ist auch zum Absaugen des sich von dem Schrämklein absondernden flugfähigen Kohlenstaubs verwendbar und dort am Platz; wo der Kohlenstaub lästig öder gefährlich- werden kann. Die Zeichnung zeigt in Ab.b. i in Seitenansicht, in den Abb. 2 und 2 a im Grundriß eine Ausführung der Einrichtung in Verbindung mit einer Schrämmaschine; in Abb.3 im Querschnitt und in Abb. q. in Seitenansicht eine andere Ausführungsform in Verbindung mit einer Kerbmaschine.
  • An der im Sinne des Pfeiles i bewegten Schrämmaschine 2 (Abb. i und 2) ist die Absaugevorrichtung mittels Ketten 3 angehängt. Sie besteht aus dem Saugmundstück q., dem Sauglüfter 5 und dem Staubsammelbehälter 6. Als Tragrahmen und Gleitgestell dienen die Kufen 7. Von dem von der Schrämkette 8 bei 9 ausgetragenen Schränihlein bildet der flugfähige Staub alsbald Staubwolken, welche in die zweckmäßig über die ganze Schrämkopfbreite reichende Öffnung i o des 'Mundstückes q, eingesaugt und von dlem Lüfter 5 in den Sammelbehälter 6, welcher einen Stäuhbeutel enthalten kann, getrieben werden, w o sich der Staub absetzt. Um die Zuführung des Schrämstaubes zum zu verbessern, können an dem Saugmundstück ein Leitblech 2o (Abb. 2a) oder mehrere angeordnet sein, welche zweckmäßig an der Schrämkopfseite bis zu der Stelle reichen; wo die aus dem Schram austretende Schrämkette auf das Antriebskettenrad gelangt: Bei der in den Abb. 3 und q. dargestellten Kerbmaschine ii, deren Schrämarmehene i2 senkrecht zum Stoß und zu dem Liegenden 14 steht, ist die Einrichtung zum Absaugen des Staubes neben dem Schrämarm i2 unmittelbar am Stoß aufgestellt, und zwar zweckmäßig derart, daß die Richtung des Saugstromes mit der Richtung ig des Wetterstromes übereinstimmt. Die öffnung des Saugmundstücks 15 erstreckt sich zweckmäßig von dem Liegenden 14 bis auf etwa Schrämarmbreite unter das Hangende. Bei dem durch den Pfeil 16 angedeuteten Laufsinn der Schrämkette gelangt der von der S:chrämkette an der unteren Längskante des Schrämarms ausgetragene Schrämkleinstaub in den Saugbereich des Mundstücks und aus diesem in den Staubsammelbehälter 17, wo er abgelagert wird, während die Saugluft durch den am Ende des Geräts befindlichen Lüfter 18 wieder in die Grubenluft befördert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schräm- oder Kerbmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Schrämstaubes, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Saugmundstück mit einem dem Schrämkopf angepaßten senkrechten Einströmquerschnitt, seinem Staubabsetzbehälter und einem Lüfter bestehende Absaugevorrichtung als selbständige Einheit der Schrämmaschine in Arbeitsrichtung unmittelbar folgend oder auf der Seite einer Kerbmaschine angeordnet ist, nach welcher der Wetterstrom abzieht.
  2. 2. Schräm- öder Kerbmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß die Absaugevorxichtung mit der Schrämmaschine gelenkig gekuppelt ist.
  3. 3. Schräm- oder Kerbmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schrämmaschine und der Absaugevorrichtung Luftleitbleche angeordnet sind. - -
DEE50755D 1938-02-03 1938-02-03 Schraem- oder Kerbmaschine mit einer Vorrichtung zum Absaugen des Schraemstaubes Expired DE685606C (de)

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DE685606C true DE685606C (de) 1939-12-21

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DE (1) DE685606C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970282C (de) * 1943-06-30 1958-09-04 Bergwerksverband Zur Verwertun Verfahren zur Gewinnung und Abfoerderung der hereingewonnenen Kohle im bergmaennischen Untertagebetrieb beim Streckenvortrieb mit schneidend arbeitenden Gewinnungsmaschinen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970282C (de) * 1943-06-30 1958-09-04 Bergwerksverband Zur Verwertun Verfahren zur Gewinnung und Abfoerderung der hereingewonnenen Kohle im bergmaennischen Untertagebetrieb beim Streckenvortrieb mit schneidend arbeitenden Gewinnungsmaschinen und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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