DE68550C - Steuerung für Drucksammler zum Ein- bezw. Ausschalten der Kraftquelle an den Hubgrenzen des Drucksammlers - Google Patents

Steuerung für Drucksammler zum Ein- bezw. Ausschalten der Kraftquelle an den Hubgrenzen des Drucksammlers

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DE68550C
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DE
Germany
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pressure
control
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Expired - Lifetime
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DENDAT68550D
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English (en)
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ALLGEMEINE ELEKTRICITÄTS-GESELLSCHAFT in Berlin N.W., Schiff bauerdamm 22
Publication of DE68550C publication Critical patent/DE68550C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/04Control systems without regulation, i.e. without retroactive action hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man findet häufig die Anordnung vor, dafs zu einer in unbestimmten Zwischenräumen auftretenden Kraftabgabe irgend welcher Kraftsammler vorgesehen ist, bei dem dann der Druck langsam durch den Kraftverbrauch abnimmt und, durch Anwendung kleiner motorischer Kraft langsam wieder. zugeführt wird.
Es ist nun nicht nöthig, dafs die motorische Kraft den Druck andauernd auf derselben Höhe erhält, sondern man wählt gewöhnlich den Kraftsammler so grofs, dafs derselbe für einen gewissen Zeitraum genügende Kraft abzugeben im Stande ist.
Es wird also der Kraftsammler durch Kraftabgabe seinen Druck langsam bis auf eine zulässige niedrigste Spannung verlieren und dann durch Einwirkung der motorischen Kraft denselben wieder erhalten. Diese höchste wie niedrigste Spannung werden daher die Punkte sein, wo die Steuerung selbstthätig zur Wirkung kommen mufs.
Die nachstehend beschriebene Steuerungsvorrichtung hat den Zweck, diese selbstthätige Ein- bezw. Ausschaltung der motorischen Kraft einzuleiten.
Die Stange α ist zu diesem Zweck einerseits mit dem Kraftsammler in Verbindung gebracht, derart, dafs bei erreichter niedrigster Spannung die Einschaltung und bei . erreichter höchster Spannung die Ausschaltung der motorischen Kraft erfolgt, andererseits ist dieselbe an der Gesammtsteuerungsvorrichtung mittelst eines Hebels h angeschlossen und durch die Lenkerstange f mit dem Hebelt der Steuerwelle verbunden, durch welche die Ein- bezw. Ausschaltung der motorischen Kraft bewirkt wird,.
Die Stange, α würde unter der Einwirkung der Spannung im Kraftsammler das Bestreben haben, stets derselben zu folgen, also zu sinken, wenn dieselbe abnimmt, und zu steigen, wenn sie zunimmt.
Damit nun das Steigen wie das Sinken der Stange α nur an den beiden Grenzwerthen der höchsten wie niedrigsten Spannung erfolgt, ist an den Hebel h eine^ zweite Lenkerstange g angeschlossen, auf welcher beweglich die Knaggen d dl angeordnet sind. Diese Knaggen d dj werden durch die Federn i Z1 entweder gegen den vorgesehenen Anschlagring oder gegen die Doppelklinke e βΎ gedrückt. Da nun die Steuerung sich stets entweder im eingeschalteten oder ausgeschalteten Zustande befindet, so wird auch stets einer der Knaggen d d1 auf die entsprechende Klinke von e ex wirken und letztere vermöge der durch die gemeinschaftliche Wirkung der Spannungen der beiden Federn η W1 und i I1 und der zwischen ■dem Knaggen d und der Klinke e auftretenden Reibung vorläufig festhalten.
In Fig. ι hat der Kraftsammler seine höchste Spannung erreicht und zeigt deshalb die Steuerung die motorische Kraft ausgeschaltet an. Sinkt die Spannung, so hat auch die Stange α das Bestreben zu sinken und will mittelst der Stange / die ausgeschaltete Steuerung einschalten. Der Stellring c versucht die Doppelklinke e anzuheben und dadurch den Knaggen d freizumachen. Durch dieses Anheben werden aber die Federn i und η noch kräftiger angespannt, wodurch die Reibung zwischen der Klinke e und dem Knaggen d auch noch etwas erhöht wird. Dementsprechend wird das
Einschalten der Steuerung so lange hingehalten, bis der Druck im Kraftsammler auf die niedrigste Spannung gesunken ist. Jetzt ist das Uebergewicht in der Stange α gröfser als die oben angeführten Hemmnisse durch die beiden Federn und die Reibung zwischen Klinke und Knaggen; die Klinke e wird durch den Ring c angehoben, giebt durch die um den Zapfen k erfolgte Drehung den Knaggen d frei, und die Einschaltung der Steuerung für die motorische Kraft erfolgt. Die Stange α hat den tiefsten Punkt erreicht, d. h. der Kraftsammler hat seine niedrigste zulässige Spannung.
Fig. 2 zeigt diese Stellung an. Die motorische Kraft ist jetzt eingeschaltet und wird dem Kraftsammler die abgegebene Kraft wieder ersetzen. Jetzt versucht die Stange α dem steigenden Druck im Kraftsammler entsprechend in die Höhe zu steigen; die Federn z, und Ti1 werden dementsprechend mehr gespannt und die Reibung zwischen der Klinke ex und dem Knaggen dx ebenfalls vergröfsert. Bei Wiedererreichung der höchsten Spannung wird der auf die Stange α wirkende Druck gröfser als die Hemmungen durch die beiden Federn und die Reibung zwischen der Klinke e, und dem Knaggen d1 ; durch den Ring C1 wird die Klinke e, vom Knaggen ausgelöst, die Stange a steigt hoch und schaltet die Steuerung wieder aus. Die Spannvorrichtungen η und M1 dienen aufserdem zur richtigen Einstellung der Klinken e und ex und gestatten ein Ausweichen vor dem Knaggen d und d{.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Steuerung für Drucksammler, bei welcher das Ein- bezw. Ausschalten der den Kraftsammler speisenden Kraftquelle an den Hubgrenzen des Drücksammlers dadurch erreicht wird, dafs eine mit der Umsteuerungsvorrichtung (b) der Kraftquelle in Verbindung gebrachte Stange (f) so lange durch eine unter Federdruck stehende Doppelklinke (e e,) gebremst bleibt, bis der vom Drucksammler auf einen einerseits mit ihm, andererseits mit der Steuerstange (f) verbundenen Hebel (h) ausgeübte wachsende Druck oder Zug im Stande ist, den Widerstand der Klinke (e βλ) zu überwinden und die Umsteuerung der Kraftquelle zu bewirken.
2. Eine Ausführungsform der unter i. bezeichneten Steuerung, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier von den Federn (i I1) beeinflufsten Knaggen (d dx) auf einer in ihrer Bewegung von dem Hebel h abhängigen Stange (gj, welche Knaggen den durch Federdruck (n H1) gegen sie angeprefsten Doppelklinken (e ex) so lange als Rast dienen, bis der Druck eines der Stellringe (c Cx) der Steuerstange (f) eine der Klinken abhebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68550D Steuerung für Drucksammler zum Ein- bezw. Ausschalten der Kraftquelle an den Hubgrenzen des Drucksammlers Expired - Lifetime DE68550C (de)

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