DE685403C - Verfahren zum Kopieren von Additivfarbfilmen - Google Patents
Verfahren zum Kopieren von AdditivfarbfilmenInfo
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- DE685403C DE685403C DEK144032D DEK0144032D DE685403C DE 685403 C DE685403 C DE 685403C DE K144032 D DEK144032 D DE K144032D DE K0144032 D DEK0144032 D DE K0144032D DE 685403 C DE685403 C DE 685403C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C7/00—Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
- G03C7/04—Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
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Description
- Verfahren zum Kopieren von Additivfarbfilmen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Kopieren von Additivfarbfilmen, die im Normalbildfelde eine Gruppe von z. B. vier Farbwertteilbildern enthalten unter Verwendung von Lichtdämpfungsfiltersätzen.
- Die Erfindung bezweckt, den zu projizierenden Additivfarbfilm bereits in der Kopieranstalt an die Wiedergabe natürlicher Farben anzupassen.
- Es ist bekannt, beim Kopieren von Filmen zur Korrektur zwischen Lichtquelle und Negativ, Filter, Blenden oder andere Lichtdämpfer einzuschalten. Wollte man beim Kopieren von Additivfarbfilmen die bekannten, über eine ganze Gruppe zusammengehöriger Farbwertteilbilder gehenden Dämpfungsfilter zur Abschwächung der Gesamthelligkeitswerte des Farbfilmes verwenden, so sind mit zwingender Folge Abweichungen in der Farbbetonung des Gesamtfarbeindruckes im projizierten Bild zu erwarten; da das Bild sich aus mehreren, beispielsweise vier einzelnen Farbwertbildern zusammensetzt, die in ihrer Gesamtwirkung aufeinander zur Erzielung einer natürlichen Bildwiedergabe abgestimmt sein müssen.
- Bei der Aufnahme werden Teilbilder über-oder unterbelichtet sein. Werden die Helligkeitswerte der Teilbilder in den Positivfilm gleichmäßig übertragen, so ergeben sie bei der Projizierung durch die stets gleichbleibenden Farbfilter auf der Leinwand eine Betonung der einzelnen Farben je nach der größeren oder geringeren Lichtdurchlässigkeit der Farbfilter.
- Die Helligkeitswerte, die auf dem Negativfilm verzeichnet sind, beim Kopieren auf den Positivfilm übertragen und bei der Projizierung auf der Leinwand in Farben umgewandelt werden, sind davon abhängig, ob die Aufnahmen bei Sonnenbeleuchtung, verschiedenen Tageszeiten, im Freien oder im Atelier gefertigt sind. Wollte man diese Farbwertteilbilder urikorrigiert nach dem Additivverfahren auf der Leinwand zur Projektion bringen, so würden keine naturgetreuen Bilder entstehen. Eine Anpassung der aufgenommenen Helligkeitswerte an das richtige Zusammenklingen sämtlicher Einzelfarbwertaufnahmen kann durch entsprechende Abdämpfung bei der Aufnahme, am zweckmäßigsten aber in der Kopieranstalt erfolgen, in der auch photochemische Eigenschaften, wie besondere Farbempfindlichkeiten des verwendeten Filmmaterials, Berücksichtigung finden können.
- Hier können allerdings nicht einheitlich über-die .ganze Gruppe greifende Filter Verwendung finden. Es inuß vielmehr zum richtigen Zusammenklingen sämtlicher Farbwerte zu einem natürlichen Abbild jedes Einzelfarix". wertbild für sich korrigiert werden. @, Ausgehend von der Erkenntnis, da( cln-' .. , Ro.
- Über- bzw. Unterbetonung für die einzelt'ixt;y#yy# Farbivertteilbilder des Mehrfarbenbildes vöri`'' Aufnahme zu Aufnahme prozentual immer gleichbleibt, werden erfindungsgemäß Filtersätze benutzt, bei denen das Verhältnis der Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Filterflächen zueinander entsprechend dem Verhältnis der Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Farbfilter des bei der Aufnahme verwendeten Farbfiltersatzes ist. Dies ist möglich, weil bei der Aufnahme bereits Farbfiltersätze Verwendung finden, die eine erste Korrektur des einfallenden Lichtes in bezug auf die Empfindlichkeit des verwandten Filmmaterials :vornehmen. Wenn die erste Korrektur nicht alle Feinheiten herausholen kann, denn der Wechsel der Farbfiltersätze kann schließlich nur in Augenblicken des Szenenwechsels bei der Aufnahme vorgenommen werden, so können alle Lichtverschiebungen während einer Szene in der Kopieranstalt .ausgeglichen werden. Hier wird je nach der Dichte des entwickelten Negativs das einfallende Licht mehr oder weniger stark abgedämpft und damit die letzte Anpassung an die natürliche Farbwiedergabe erreicht. Sämtliche Farbwertbilder werden erfindungsgemäß dabei nicht gleichmäßig abgedämpft. Die Abdämpfung erfolgt vielmehr mit Rücksicht auf die Empfindlichkeit des verwandten Filmmaterials von Farbwert zu Farbwert abgestuft. Jedem Aufnahmefarbfiltersatz entspricht bei einem bestimmtenFilmmaterial ein bestimmter Gruppenfiltersatz. In der Regel wird man mit zwei Gruppenfiltern, einem für Außenaufnahmen, einem für Atelieraufnahmen, .auskommen. Dadurch wird in einem einzigen Kopiervorgang das Dichteverhältnis der Teilbilder in jeder Grüppe zueinander so festgelegt, wie es die Abstimmung der Gruppe des in natürlichen Farben vorzuführenden Spielfilms verlangt.
- In der Zeichnung sind zwei Filtergruppen ,` dargestellt.
- Es seien beispielsweise in der Filtergruppe hach Abb. i die Lichtabsorption der Teilfläche a iö o/o, der Teilfläche b 2o ö'o, der Teilfläche c 15 oio und der Teilfläche ,(1 S a'o, dann ist in der Filtergruppe nach Abb. 2, welche insgesamt die doppelte Lichtabsorption besitzt, das Verhältnis der einzelnen Lichtabsorptionen von a' : b' : c' : d' wie 20:40--30:16. :Das die einzelnen Teilflächen trennende Kreuz e ist ganz durchsichtig, damit im Positivfilm eine schwarze Umrandung entsteht.
- Die Auswechslung der Gruppenfilter bei anderer Szenenfolge erfolgt entweder von Hand oder mit den an sich für die Steuerung einfacher Dämpfungsfilter bekannten automatischen Vorrichtungen.
Claims (2)
- PA TEN TANSPRÜCHR: i. Verfahren zum Kopieren von AdditivfarbfiImen, die im Normalbildfeld eine Gruppe von z. B. vier Farbwertteilbildern enthalten unter Verwendung von Lichtdämpfunsfiltersätzen, dadurch gekennzeichnet,' daß die Filtersätze aus so viel Teilfiltern bestehen, als Farbv-ertteilbilder gleichzeitig zu kopieren sind, und da ß das Verhältnis der Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Filterflächen der Filtersätze zueinander entsprechend dem Verhältnis--der Lichtdurchlässigkeit der einzelnen Farbfilter des bei der Aufnahme verwendeten Farbfiltersatzes ist.
- 2. Gruppenfilter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- die Trennungsstreifen zwischen den einzelnen Filterflächen klär sind. _ .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144032D DE685403C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Verfahren zum Kopieren von Additivfarbfilmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144032D DE685403C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Verfahren zum Kopieren von Additivfarbfilmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE685403C true DE685403C (de) | 1939-12-16 |
Family
ID=7250566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK144032D Expired DE685403C (de) | 1936-10-15 | 1936-10-15 | Verfahren zum Kopieren von Additivfarbfilmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE685403C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032092B (de) * | 1953-11-11 | 1958-06-12 | Daito Naba | Farbfilter fuer photographische Zwecke |
-
1936
- 1936-10-15 DE DEK144032D patent/DE685403C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032092B (de) * | 1953-11-11 | 1958-06-12 | Daito Naba | Farbfilter fuer photographische Zwecke |
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