DE684540C - Verfahren zur unmittelbaren Feststellung der prozentualen Ausbeute bei der Verarbeitung von Massenguetern, insbesondere bei der Ausmahlung von Getreide, unter Anwendung einer Waage - Google Patents
Verfahren zur unmittelbaren Feststellung der prozentualen Ausbeute bei der Verarbeitung von Massenguetern, insbesondere bei der Ausmahlung von Getreide, unter Anwendung einer WaageInfo
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Description
Es ist bereits ein Verfahren bekanntgeworden, um mit Hilfe einer Waage die prozentuale
Aiusbeute bei der Ausmahlung von
Getreide o. dgl. unmittelbar festzustellen.
Dieses bekannte Verfahren benötigt eine ortsfeste Wiegeeinrichtung nach Art 'einer Balkenwaage mit zwei als Förderschnecken ausgebildeten Lastschalen. Dabei durchläuft das zur Bearbeitung bestimmte Gut die eine Förderschnecke, während die von der Verarbeitung kommende Ausbeute die andere Förderschnecke durchläuft. Infolge des gegenseitigen Auswiegens läßt sich unmittelbar der prozentuale Anteil der Ausbeute an der zur Verarbeitung gelangenden Gutsmenge ermitteln.
Dieses bekannte Verfahren benötigt eine ortsfeste Wiegeeinrichtung nach Art 'einer Balkenwaage mit zwei als Förderschnecken ausgebildeten Lastschalen. Dabei durchläuft das zur Bearbeitung bestimmte Gut die eine Förderschnecke, während die von der Verarbeitung kommende Ausbeute die andere Förderschnecke durchläuft. Infolge des gegenseitigen Auswiegens läßt sich unmittelbar der prozentuale Anteil der Ausbeute an der zur Verarbeitung gelangenden Gutsmenge ermitteln.
Die zu dem bekannten Verfahren benötigte Auswiegeeinrichtung ist aber einmal außerordentlich
umfangreich und daher sehr teuer, und zum anderen ist sie infolge ihres festen Einbaues nicht geeignet, an verschiedenen
Stellen des Arbeitsganges eingesetzt zu werden. Das ist aber gerade bei solchen Arbeitsvorgängen
erwünscht, bei denen zahlreiche Stellen vorhanden sind, an denen dem in
der Bearbeitung befindlichen Gutsstrom bestimmte Anteile entnommen werden oder bestimmte
Abfälle entfernt werden. Die bekannte Einrichtung hat weiter den Nachteil, daß sie für die größte vorkommende Durchsatzmenge
bemessen sein muß.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, und sie erreicht dieses Ziel
auf einem grundsätzlich anderen Wege als das bekannte Verfahren, nämlich dadurch,
daß der über die Lastschale einer selbstanzeigenden Waage hinweggeführte, zur Verarbeitung
gelangende Gutsstrom derart ausein-
ander- oder zusammengezogen wird, daß die selbstanzeigende Waage auf die Gewichtseinheit,
z. B. ι kg, einspielt. Bringt man nun die Waage an eine andere Stelle, an der die
Ausbeute überprüft werden soll, und bewegt diese Ausbeute unter den gleichen Verhältnissen
wie bei der ersten Beobachtung über die Lastschale der Waage, so kann man unmittelbar
den prozentualen Anteil dieser Ausbeute an dem zur Verarbeitung gebrachten
Gutsstrom an der Waagenskala ablesen. Zur Ausübung des neuen. Verfahrens wird eine
selbstanzeigende Waage verwendet, deren Lastschale in an sich bekannter Weise als
Fördervorrichtung ausgebildet ist und bei der ein stufenlos regelbarer Antrieb für die Fördervorrichtung
vorgesehen ist.
Mit dem neuen Verfahren ist es unter Anwendung der hierfür vorgesehenen besonderen
Waage mit größter Leichtigkeit möglich, an allen Stellen des Verarbeitungsganges, an
denen ein Entfall an einer Ausbeute o.dgl. auftritt, den prozentualen Anteil dieses Entfalles
an der zur Verarbeitung gegebenen Gutsmenge festzustellen. Diese Feststellungen
sind deswegen so leicht, da infolge der stufenlosen Regelbarkeit des die Lastschale
der Waage bildenden Förderbandes selbst für große Gutsmengen eine verhältnismäßig
kleine und daher leicht bewegliche Waage verwendbar ist, denn in solchen Fällen zieht
man einfach den zur Verarbeitung gelangenden Gutsstrom durch rascheres Laufenlassen
des Förderbandes so weit auseinander, daß die Waage wieder auf das Einheitsgewicht,
ζ. Β. ι kg, einspielt.
Die zu dem neuen Verfahren dienende Waage ist etwa folgendermaßen beschaffen:
Ein kleines Förderband, etwa von 100 mm
Breite und 400 mm Rollenabstand, das einen stufenlos regelbaren Antrieb besitzt, ist auf
einer mit guter Dämpfung versehenen selbstanzeigenden Waage aufgebaut. Zum Einstellen
wird die Vorrichtung dorthin gebracht, wo der Gutsstrom in den Verarbeitungsgang
gegeben wird, wo also noch alles beisammen ist. Der ganze Gutsstrom wird nun über
das laufende Förderband geführt. Läßt man dabei das Förderband schneller laufen, dann
wird die auf die Waage wirkende Schicht
dünner, und bei langsamerem Lauf wird sie dagegen dicker. Die Geschwindigkeit des
Förderbandes wird nun so eingeregelt, 'daß die Waage genau rooo g anzeigt. Ob also der
zur Verarbeitung gebrachte Gutsstrom stark oder schwach ist, man hat es durch die stufenlose
Regelbarkeit des an Stelle der Lastschale vorgesehenen Förderbandes stets in der Hand,
den Zeiger der Waage auf die Gewichtseinheit, also 1000 g beispielsweise, einspielen
zu lassen. Mit dieser der Stärke des zur Verarbeitung gelangenden Gutsstromes entsprechend
eingestellten Bandgeschwindigkeit werden nun alle übrigen Messungen an den .'einzelnen Entfallstellen vorgenommen. Zeigt 6g
.ifiabei die Waage z.B. 83g groben Grieß an,
'■|q ist das, ohne umzurechnen, 8,30/0, 226g
■■mittlerer Grieß = 22,60/0, 70g feiner Grieß
= 7>°°/o, 320g Mehl = 32,00/0 usf. Man
ersieht also sofort mit einem Blick und ohne jede Umrechnung, wie hoch der prozentuale
Anteil der untersuchten Ausbeutestelle an dem zur Verarbeitung gelangenden Gutsstrom ist
und kann danach noch rechtzeitig Änderungen im Verarbeitungsgange vornehmen.
Der durch das Auflaufen des Prüfgutes auf das Förderband ausgeübte Druck kann
folgendermaßen ausgeglichen werden: Bei stillstehendem Förderband läßt man das zu
prüfende Gut drauf lauf en, bis sich ein Kegel bildet, von dem alles wieder abläuft. Nun
stellt man die weitere Zufuhr des Gutes wieder ab und stellt das Gewicht des auf dem
Förderband angesammelten Kegels genau fest, danach leitet man das Gut erneut auf das stillstehende
Förderband. Das nun vom Zeiger angezeigte Mehrgewicht, das also der Aufprallwirkung
des Gutsstromes entspricht, wird nun mit einem Tariergewicht ausgeglichen.
Nun kann das Prüfen beginnen, wobei also das Förderband immer die ursprünglich eingeregelte
Geschwindigkeit hat.
Werden innerhalb jeder Schicht nur einmal alle Ausbeiutestellen nach dem neuen Verfahren
überprüft und werden die Ergebnisse laufend aufgezeichnet, so ergibt sich eine einwandfreie
Betriebsüberwachung, ohne die Belegschaft nennenswert zu belasten.
Ist ein in seiner Aufteilung zu überwachender Gutsstrom sehr klein, dann stellt man
die Waage nur auf 500 oder 100 g ein, damit das Förderband nicht auf allzu langsames
Laufen eingestellt werden muß.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Verfahren zur unmittelbaren Feststellung der prozentualen Ausbeute bei der Verarbeitung von Massengütern, insbesondere bei der Ausmahlung von Getreide, unter Anwendung einer Waage, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Lastschale einer selbstanzeigenden Waage hinweggeführte, zur Verarbeitung gelangende Gutsstrom derart auseinander- oder zusammengezogen wird, daß die Waage auf die Gewichtseinheit, z. B. 1 kg, einspielt, so daß beim Hinwegführen der an den weiteren Stellen des Verarbeitungsganges entfallenden Ausbeuten unter den gleichen Verhältnissen über die Lastschale der Waage immittelbar der prozentuale Anteilder jeweils untersuchten Ausbeute an der der Verarbeitung zugeführten Gutsmenge an der Waagenskala ablesbar ist.Selbstanzeigende Waage zur Aus-übung des Verfahrens nach Anspruch i;>.· dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Ausbildung der Lastschale der Waage als Fördereinrichtung (Förderband o. dgl.) diese Fördereinrichtung mit einem stufenlos regelbaren Antrieb versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF84347D DE684540C (de) | 1938-01-26 | 1938-01-26 | Verfahren zur unmittelbaren Feststellung der prozentualen Ausbeute bei der Verarbeitung von Massenguetern, insbesondere bei der Ausmahlung von Getreide, unter Anwendung einer Waage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF84347D DE684540C (de) | 1938-01-26 | 1938-01-26 | Verfahren zur unmittelbaren Feststellung der prozentualen Ausbeute bei der Verarbeitung von Massenguetern, insbesondere bei der Ausmahlung von Getreide, unter Anwendung einer Waage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684540C true DE684540C (de) | 1939-11-30 |
Family
ID=7114265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF84347D Expired DE684540C (de) | 1938-01-26 | 1938-01-26 | Verfahren zur unmittelbaren Feststellung der prozentualen Ausbeute bei der Verarbeitung von Massenguetern, insbesondere bei der Ausmahlung von Getreide, unter Anwendung einer Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684540C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140774B (de) * | 1960-07-14 | 1962-12-06 | John Deere Lanz Ag | Vorrichtung zum Zerkleinern des aus dem Dreschwerk von Dreschmaschinen oder Maehdreschern anfallenden Strohes |
-
1938
- 1938-01-26 DE DEF84347D patent/DE684540C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140774B (de) * | 1960-07-14 | 1962-12-06 | John Deere Lanz Ag | Vorrichtung zum Zerkleinern des aus dem Dreschwerk von Dreschmaschinen oder Maehdreschern anfallenden Strohes |
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