DE68433C - Vierkästiger Schützenwechsel mit KNOWLES'schem Schaltgetriebe - Google Patents

Vierkästiger Schützenwechsel mit KNOWLES'schem Schaltgetriebe

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DE68433C
DE68433C DENDAT68433D DE68433DA DE68433C DE 68433 C DE68433 C DE 68433C DE NDAT68433 D DENDAT68433 D DE NDAT68433D DE 68433D A DE68433D A DE 68433DA DE 68433 C DE68433 C DE 68433C
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lever
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DENDAT68433D
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P. SCHÖNHERR in Chemnitz, Salzstr. 24 I
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00—Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

AUSGEGEBEN DEN 4.ΜΑΠ893.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schützenwechselmechanismus, welcher den Auf- und Niedergang der Schützenkästen vollständig zwangläufig bewirkt und zu diesem Zwecke wie in folgendem beschrieben eingerichtet ist.
    Von der Kurbelwelle K des Webstuhles (Fig. ι und 2) ' werden vermittelst der Zahnräder ^1 \2 und ^3 zwei Iheilweise mit Zähnen versehene ,Zahnwalzen W1 W2 in Links- bezw. Rechtsdrehung versetzt, welche, wie bei der bekannten Schaftmaschine von Kn owl es, auf die zwischen beiden Walzen in Hebeln H1 H2 gelagerten Zahnrädchen rx r2 übertragen werden kann, je nachdem dieselben mit der oberen oder unteren Walze in Eingriff gebracht werden. Die entsprechenden Hoch- und Tiefstellungen der Hebel H1 U2 werden von der Musterkarte M veranlafst, während der Winkelhebel w durch das Excenter e in die punktirte Stellung (s. Fig. 1) gebracht ist, so dafs die Knaggen Ar1 k2 den Vorsprung ν des Winkelhebels n> frei passiren können. Nach diesem Vorgang kehrt der Hebel n> sofort in die vollgezeichnete Lage zur Sicherung der jeweiligen Stellungen von H1 H2 zurück. Die Musterkarte kann nun: 1. Hochstellung von H1 H2 (s. Fig. 3), 2. Hochstellung von H2 und gleichzeitig Tiefstellung von H1, Fig. 4, 3. Tiefstellung von H2 und gleichzeitig Hochstellung von H1, Fig. 5, und 4. Tiefstellung von H1H2, Fig. 6, bewirken, infolge dessen vermittelst der Zahnwalzen W1 W2 den Zahnrädchen T1 r2 und den darin befestigten Kurbelzapfen C1 C2 entweder i. die Stellungen in Fig. 3 oder 2. in Fig. 4 oder 3. in Fig. 5 oder 4. die in Fig. 6 ertheilt werden.
    Es sind nun mit den Kurbelzapfen durch die Züge gx g2 zwei Zahnsectoren verbunden, und zwar C1 mit einem aufsen verzahnten S1 und C2 mit einem innen verzahnten S2 von doppelt grofsem Radius, welche beiden Sectoren ebenfalls je zwei verschiedene Stellungen, wie in den Fig. 3 bis 6 gezeichnet, einnehmen können.
    Neben beiden Zahnsectoren ist auf gleicher Achse ein zweiarmiger Hebel ρ angebracht, welcher einerseits einen Drehzapfen für ein Stirnrädchen 0 trägt, welches mit beiden Zahnsectoren in Eingriff steht und folglich in vier verschiedene Stellungen (Fig. 3 bis 6) gebracht wird, während dieselben durch den zweiten Hebelarm mittelst Zugstange nach vorn auf den Kastenheber R und durch diesen auf die Schützenkästen übertragen werden, so dafs in Fig. 3 der erste, in Fig. 4 der zweite, in Fig. 5 der dritte und in Fig. 6 der vierte Schützenkasten in der Ladenbahn steht.
    Der Zahnsectorenmechanismus ist ein Theil eines Differentialräderwerkes und bewirkt in Verbindung mit dem Zahnwalzenantrieb die Schützenkästenhebungen und -Senkungen vollständig zwangläufig, so dafs damit unter Wegfall von (bei anderen Einrichtungen nöthigen) Bremsen, Federn, Gewichten etc. bedeutende Geschwindigkeiten bei wenig Kraftverbrauch und fast geräuschlosem Gang erzielt werden.
DENDAT68433D Vierkästiger Schützenwechsel mit KNOWLES'schem Schaltgetriebe Expired - Lifetime DE68433C (de)

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