DE683986C - Selbsttaetige Absackwaage - Google Patents

Selbsttaetige Absackwaage

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Publication number
DE683986C
DE683986C DEM140537D DEM0140537D DE683986C DE 683986 C DE683986 C DE 683986C DE M140537 D DEM140537 D DE M140537D DE M0140537 D DEM0140537 D DE M0140537D DE 683986 C DE683986 C DE 683986C
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DE
Germany
Prior art keywords
hand lever
automatic bagging
sack
scales
movement
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Expired
Application number
DEM140537D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Mahlkuch
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AI»
20. NOVEMBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Jfz 683986 KLASSE 42 f GRUPPE
M 14053T IXbJ42f
ist als Erfinder genannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom i. Februar 1938 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 26. Oktober 1939
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Absackwaage, die mit einem Handhebel zum Inbetriebsetzen der Waage versehen ist.
Bei diesen Waagen dient also der vorhandene Handhebel lediglich dazu, den Wiegevorgang einzuleiten, indem z. B. die Einlaufklappe geöffnet oder die Zuführungsvorrichtung für das Wiegegut eingeschaltet wird.
Es sind weiterhin selbsttätige Absackwaagen bekannt, die mit einem Handhebel versehen sind, mit dessen Hilfe der Sackstutzen während der Grobfüllung des Sackes an den Wiegeguteinlaufstutzen fest angepreßt wird, um die Staubentwicklung zu verringern und seitliches Austreten von Wiegegut zu verhüten.
Bei diesen bekannten Einrichtungen übt also der vorhandene Handhebel stets nur eine Verrichtung aus. Entweder setzt er die Waage in Betrieb, oder er dient zum Anpressen des Sackstutzens an den Einlaufstutzen. In beiden Fällen muß also eine weitere Einrichtung vorgesehen sein, welche die zweite Verrichtung übernimmt. Die Anordnung' mehrerer Steuerhebel beengt aber einmal den ohnehin knappen Platz noch weiter, und andererseits können bei Hochbetrieb leicht Fehlgriffe vorkommen, die durch Bedienen des verkehrten Steuerhebels leicht Störungen hervorrufen.
Die Erfindung bezweckt, hier Abhilfe zu schaffen, und das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, daß bei einer selbsttätigen Absackwaage, die mit einem Handhebel zum Inbetriebsetzen der Waage ausgestattet ist, dieser in seiner einen Bewegungsrichtung die Waage in Betrieb setzende Handhebel mit zusätzlichen Steuergliedern versehen ist, die bei der entgegengesetzten Bewegung des Handhebels durch Einwirken auf am Sackstutzen angebrachte Glieder diesen Sackstutzen in sonst bekannter Weise an die Einlauföffnung für das Wiegegut anpressen. Zweckmäßig werden die mit dem Handhebel gekoppelten zusätzlichen Steuerglieder als Keilnasen ausgebildet.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
An der Lastseite des Waagebalkens ι ist mittels des Gehänges 5 der den Sack 3 tragende Sackstutzen 2 aufgehängt. Die Oberkante des Sackstutzens 2 befindet sich, wenn die Waage einspielt, um einen gewissen Betrag unterhalb der ortsfesten Platte 4 des Waagengestelles.
An den Gehängearmen 5 befinden sich Rollen 9, mit denen Keilstücke 8 in Eingriff gebracht werden können, um den Sackstutzen 2 nach beendeter Füllung anzuheben und mit seiner oberen Kante gegen die die Einlauf-Öffnung für das Wiegegut enthaltende ortsfeste Platte 4 anzupressen.
Die Keilstücke 8 sind an dem Handhebel 6 angelenkt, der über die Hebelarme 7 auch das Anheben der Einlaufklappen bzw. das Einschalten der Zuführungsvorrichtung für das Wiegegut bewirkt.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wird der Handhebel 6 nach beendeter Füllung in die gestrichelt dargestellte Lage gebracht, so pressen die Keilstücke 8 die Oberkante des Sackstutzens 2 an die ortsfeste Platte 4 an. Nach Abnehmen des gefüllten Sackes und Anhängen eines neuen Sackes 3 legt der Bedienungsmann den Hebel 6 in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage herum. Hierbei öffnet eine mit dem Hebelarm 7 gekoppelte Steuerstange die Einlaufklappen. Der Sackstutzen 2 hängt nunmehr unbeeinflußt am Waagebalken 1, der bei wei-'iterem Wiegegutzulauf zum Einspielen kommt, worauf die Einlaufklappen infolge bekannter
.,Steuerung von der Waage aus zufallen. Der Sack 3 enthält dann das gewünschte Gewicht und kann, nachdem der Sackstutzen 2 durch Umlegen des Handhebels 6 nach links gegen die Platte 4 angepreßt worden ist, abgenommen werden.
Nach Anhängen eines neuen Sackes kann dann der Abwiegevorgang wiederhalt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbsttätige Absackwaage mit einem Handhebel, dessen Schaltbewegung die Waage in Betrieb setzt, dadurch gekennzeichnet, daß der in seiner einen Bewegungsrichtung die Waage in Betrieb setzende (z. B. durch Anheben der Einlaufklappen oder Einschalten der Zufiihrungsvorrichtung) Handhebel (6) mit zusatzliehen Steuergliedern, z. B. Keilnasen (8), versehen ist, die bei der entgegengesetzten Bewegung des Handhebels (6) durch Einwirkung auf am Sackstutzen (2) angebrachte Glieder (9) diesen Sackstutzen in sonst bekannter Weise an die Einlauföffnung für das Wiegegut anpressen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM140537D 1938-02-01 1938-02-01 Selbsttaetige Absackwaage Expired DE683986C (de)

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