DE683759C - Pressform zum Herstellen von hohlen Presslingen aus Kunstharz o. dgl. - Google Patents
Pressform zum Herstellen von hohlen Presslingen aus Kunstharz o. dgl.Info
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Description
- Preßform zum Herstellen von hohlen Preßlingen aus Kunstharz o. dgl.
- Preßlinge aus Kunstharz werden mit Hilfe erhitzter Formteile in der Weise erzeugt, daß man das Preßpulver in den Außenteil der Form einfüllt und sodann durch Schließen der Formteile unter sehr hohen Druck setzt und so lange unter Druck hält, bis das Härten beendet ist. Da der Preßdruck meistens 150 kg/cm2 betragen muß, sind an die Festigkeit der Formteile sehr hohe Anforderungen ges teilt, denen man bisher nur durch Verwendung von geschmiedetem Stahl als Baustoff für die Formteile entsprechen konnte. Dadurch sind der Verarbeitungsmöglichkeit von Kunstharzpreßpulvern enge Grenzen gesetzt. Man kann Formen aus vgeschmiedetein Stahl wegen der hohen Kosten, die die Bearbeitung dieses Werkstoffes erfordern, nur zur Herstellung von Massenwaren verwenden, die verhältnismäßig einfach gestaltet sind. Kunstgewerbliche Gegenstände und Schmuckwaren mit reicher Verzierung, die nur in kleiner Auflage Absatz finden, können unter Venvendung von Formen aus geschrniedetem Stahl nicht hergestellt werden, weil das Gravieren der Formen zu kostspielig ist.
- Versucht man hohle Preßstücke aus Kunstharz in gegossenen Formen, z. B. Formen aus Grauguß, herzustellen, so zeigt sich, daß das Verpressen mitunter vollkommen gelingt, ohne daß die Form gesprengt wird.
- Dieses Ergebnis läßt vermuten, daß die Festigkeit gegossener Metalle ausreicht, um den Beanspruchungen des normalen Härtungsvorganges zu entsprechen, und die Festigkeit übersteigunde Beauspruchungen une in Ausnahmefällen auftreten, so daß die Schwierigkeiten, die der Verwendung gegossener Formen entgegenstehen, b. eseitigtwärenb wenn die Entstehung übermäßiger Beanspruchungen verhindert werden könnte.
- Im Sinne der Erfindung gelingt dies dadurch, daß eine aus zwei verschiedenen Gußstücken hergestellte Preßform vorgesehen wird, derart, daß ein Formteil aus bildsamen Metall, z. B. gegossenem Zinn, hergestellt wird. Wird bildsames Metall zur Herstellung des äußeren Formteiles verwendet, so ist es erforderlich, denselben in einen Rahmen aus zugfestem Metall, z. B. Gußeisen oder Stahl, einzuschließen, damit das bildsame Metall ebenso wie bei seiner Verwendung für den inneren Formteil nur Druckbeanspruchungen ausgesetzt sei.
- Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die herzustellenden hohlen Gegenstände. an allen Stellen nahezu gleiche Wandstärke erhalten können, so daß zum Verpressen ineinanderpassende Formteile verwendbar sind. In die sem Ealle karm der eine Preßformteil aus hartem Guß als Gußform für den andere@ weighen Preßformteil verwendet werden.
- Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Preßform im Schnitt, die zur Herstellung eines Reliefs von schalenförmiger Grundgestalt bestimmt ist.
- Der erkatlete Zimagußstück wird hierauf an sehene Prfßformteil 1 aus hartem Metall wie Gußeisen, wird in einer nach nach dem Modell angefertigten Sandform vergossen. Der innere Formteil 3 wird durch Eingießen voll Zinn in den äußeren Formteil hergestellt.
- Dabei wird die Form nur so weit gefüllt, daß der Spiegel des geschmolzenen Metalls um die Wandstärke der herzustellenden Formstücke vom Rand der Gießform absteht.
- Das erkatlete Zimgußstück wird hierauf an der Preßplatte 4 durch Schraubven o. dgl. befestigt.
- Zeigen sich im Laufe der Verwendung im Formteil aus Zinn größere Schäden, so wird derselbe von der Preßplatte abgenommen, eingeschmolzen und unter Benutzung der Außenform als Cußform ein neurer Formteil leigestellt, Geringere Schäden lassen sich @@@ durch beheben, daß man bei inneren Form-@@il auf den äußeren aufprefßt. Die durch das Instandsezen des weichen Formteiles verursachen Kosten sind sehr gering, weil sich das Gießen und Prägen weicher Metalle mit sehr eintachen Mitteln bewerkstelligen läßt.
- Da Feinheiten der Form in hargen Metallguß nicht weidergegeben werden, eignen sich die erfindungsgemäß hergestellten Preßformen hauptsächlich zur Herstellung von hohlen Gegenständen, die unregelmäßig gestaltet sind, dabei aber keine zarten Verzierungen haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Preßform zum Herstellen von hohlen Preßlingen aus Kunstharz o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formteile durch Gießen, und zwar der eine aus hartem Metall, wie Gußeisen, der andere aus bildsamem Metall, wie Zinn, hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT683759X | 1937-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE683759C true DE683759C (de) | 1939-11-15 |
Family
ID=3678958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA84619D Expired DE683759C (de) | 1937-08-07 | 1937-10-21 | Pressform zum Herstellen von hohlen Presslingen aus Kunstharz o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE683759C (de) |
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1937
- 1937-10-21 DE DEA84619D patent/DE683759C/de not_active Expired
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