DE467296C - Verfahren zur Herstellung insbesondere von Stahl-Gebissplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung insbesondere von Stahl-Gebissplatten

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DE467296C
DE467296C DER71063D DER0071063D DE467296C DE 467296 C DE467296 C DE 467296C DE R71063 D DER71063 D DE R71063D DE R0071063 D DER0071063 D DE R0071063D DE 467296 C DE467296 C DE 467296C
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shrinkage
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JOSEF GIEBEL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/01Palates or other bases or supports for the artificial teeth; Making same
    • A61C13/06Palates or other bases or supports for the artificial teeth; Making same made by punching

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung insbesondere von Stahl-Gebißplatten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anfertigung der Preßwerkzeuge und zum Pressen insbesondere von Stahl-Gebißplatten und solchen Teilen, die zum Tragen im menschlichen Körper bestimmt sind und deshalb dem Jeweiligen Z«-eck genau angepaßt t@-erden müssen.
  • Bei dein vorliegenden Verfahren wird zwecks Erzielung einer genügend harten und %\-iclerstandsfiilligen und dabei praktisch schwindungsfreien Stanze dieselbe aus Metall oder einer Metallegierung mit einem eingegossenen Schrumpfhernmungskörper unter Zuhilfenahme eines mit einer Schrumpfhemmungsbrücke ausgerüsteten Formringes und einer zylindrisch oder nur schwach konischen Gießküvette gefertigt. Diese Stanze wird zur Verhinderung der Durchbiegung beim Pressen in einen Drucktopf mit Gummieinlage gelagert, während gleichzeitig das Pressen der Gebißplatten mittels einer Druckhaube mit Gummieinlage erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindung:gegenstand dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen gießfertigen Satz, bestehend aus dem Formring mit Sandform, der Gießküvette und dem Schrumpfhemmungskörper im Schnitt, Abb. 2 einen Grundriß des Formringes mit Schnitt durch den Schrumpfhemmungskörper in Höbe der Aussparungen, Abb.3 einen zum Pressen fertigen Satz, bestehend aus der Gießküvette mit eingelegter Stanze, dem Drucktopf mit Gummieinlage, der Druckhaube mit Gummieinlage und einer eingelegten Gebißplatte im Schnitt.
  • Der zurAufnahme derSandform bestimmte Formring a ist an seinem oberen Rande mit der in die zu gießende Stanze hineinragenden Schrumpfhemmungsbrücke dl versehen, deren Außenfläche a.2 zum leichten Abheben des Gusses nach demErkaltenzweckmäßigkonisch verläuft.
  • Die in bekannter Weise benutzte, innen -,tark konisch ausgeführte Gießkiivette b wird gemäß dem vorliegendenVerfahrenzylindrisch oder nur schwach, und zwar nur so weit konisch ausgeführt, daß der obere lichte Querschnitt gleich oder größer ist als der lichte Ouerschnitt des Formringes a. Dieses ist notwendig zur Raumbeschaffung für den einzugießenden Schrumpfhemmungskörper c und hat den weiteren Vorteil, daß beim Gießen Einbuchtungen im Metall verhindert werden und außerdem die Druckfläche (Grundfläche) für die Preßarbeit vergrößert wird.
  • Der Schrumpfhemmungskörper c ist an seinem unteren Rande mit den für den Durchlaß des flüssigen Gusses bestimmten Aussparungen cl versehen. Dieser Schrumpfhemmungskörper wird lose auf die Schrumpfhemmungsbrücke a1 des Formringes a aufgesetzt und in die Stanze mit eingegossen. BeimEinschmelzen der verbrauchten Stanze wird der Schrumpfhemmungskörper c wieder frei und kann für eine neueStanzeVerwendung finden.
  • Bei Verwendung des Formringes a mit Schrumpfhemmungsbrücke a1 und durch den Einguß des Schrumpfhemmungskörpers c werden die beim Erstarren und Erkalten des Gusses auftretenden Schwindkräfte gehalten, wodurch eine für die Gebißfabrikation praktisch brauchbare Stanze mit genügend schwindungsfreier Gebißform erreicht wird. Außerdem wird durch den Einguß des zweckmäßig aus einem Metall mit hoher Festigkeit gefertigtan Schrumpfhemmungskörp.erse die Widerstandsfähigkeit der Stanze für hohe Drücke gesteigert. Es können billige Metalle und Legierungen verwendet werden, was mit Rücksicht auf den bei jeder Schmelze entstehenden Oxydverlust von Bedeutung :ist.
  • Während des Pressens wird sodann die Stanze k mit der in diesem Fall als Schutzring dienenden Gießküvette b in einen Drucktopf d mit Gummieinlage e gestellt. Die Verwendung dieses Drucktopfes mit Gummieinlage ist deshalb notwendig, weil die Stanzen an ihrer Grundfläche (beim Gießen obere Fläche) stets uneben und mit einer mehr oder weniger kleinen Einbuchtung behaftet sind.. Bei den zur Anwendung kommenden hohen Drücken werden diese Unebenheiten durch den Gummi ausgefüllt und hierdurch die sonst infolge der auftretenden Biegungsmomente unvermeidliche Zerstörung der Stanze und Veränderung der Gebißform verhindert. Für die eigentliche Preßarbeit, das ist die Formgebung der Gebißplatte, wird die in bekannter Weise benutzte Druckhaube f mit Gummieinlage g verwendet. Während jedoch der Gebrauch dieser Gummieinlage bei dem bisherigen Verfahren nur für den Enddruck (Fertigdruck) erfolgen konnte, wird bei dem neuen Verfahren die gesamte Preßarbeit vom geraden Blech lt bis zur fertig gedrückten Gebißplatte mit Gummi geleistet. Hierdurch werden die bisher zum Vorschlagen der Bleche erforderlichen Bleipatrizen und -matrizen entbehrlich und hat dieses Verfahren noch den weiteren Vorteil, daß die zu pressenden Platten infolge des überall gleichmäßigen Druckes geschont und Faltenbildungen möglichst vermieden werden.
  • Durch dieses Verfahren soll eine Vereinfachung des Arbeitsganges und eine entsprechende billigere, bessere und schnellere Fabrikation erreicht werden. Während beispielsweise in der Stahl-Gebißfabrikation für das bisher allgemein angewendete Verfahren mit Spence mindestens vier Sandformen, fünf Güsse und außerdem zwei Bleigüsse erforderlich sind, beansprucht das neue Verfahren nur eine Sandform und einen Guß. Falls erforderlich, können mit einer Stanze auch zwei Gebißplatten gedrückt werden.
  • Weiterhin wird eine dem Gipsmodell genau entsprechende Anfertigung der Gebißplatten erreicht, wodurch ein gutes Anliegen derselben an Gaumen und Kiefer gewährleistet und das Saugvermögen erhöht wird. Das noch benutzbare Gipsmodell wird, da nur eine Sandform angefertigt und die gut gedrückte Platte nur sehr wenig probiert zu werden braucht, geschont.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren kur Herstellung insbesondere von Stahl-Gebißplatten, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die zum Pressen der Gebißplatte dienende, aus Metall oder einer Metallegierung bestehende Stanze (h..) zwecks Erzielung einer praktisch schwindungsfreien und genügend widerstandsfähigen Preßform mit eingegossenem Schrumpfhemmungskörper (c) unter Zuhilfenahme eines Formringes (a) und einer Gießküvette (b) gefertigt wird und dann zur Verhinderung der infolge Durchbiegung möglichen Zerstörung während des Pressens in einem Drucktopf (d) mit Gummi- oder einer ähnlich elastischen Zwischenlage (e) gelagert wird, worauf der zur Formgebung der Gebißplatte vom geraden Blech bis zur fertig gedrückten Platte erforderliche Druck mittels einer Druckhaube (f) mit Gummieinlage (g) ausgeübt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrumpfhemmungskörper (c) Aussparungen (cl) oder auch Durchlöcherungen für den Durchlaß des flüssigen Gusses erhält. 3, Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand des Formringes (a) vor der Ausführung des Gusses mit einer in die zu gießende Stanze hineinragenden Schrumpfhemmungsbrücke (a1) versehen wird, deren Außenfläche (a2) konisch verläuft. 4.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießküvette (b) nur so weit konisch ausgeführt wird, daß der lichte Querschnitt an der Eingußseite mindestens gleich wird dem lichten Querschnitt des mitbenutzten Formringes (a) in Höhe der Schrumpfhemmungsbrücke (a1).
DER71063D 1927-05-04 1927-05-04 Verfahren zur Herstellung insbesondere von Stahl-Gebissplatten Expired DE467296C (de)

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