DE683174C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Saeumen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Saeumen

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DE683174C
DE683174C DEM128765D DEM0128765D DE683174C DE 683174 C DE683174 C DE 683174C DE M128765 D DEM128765 D DE M128765D DE M0128765 D DEM0128765 D DE M0128765D DE 683174 C DE683174 C DE 683174C
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strip
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sewing
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/06Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zur Herstellung von Säumen Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Säummaschine mit einer Nähmaschine zum Vernähen übereinan.dergelegter Werkstückteile.
  • Es sind Säummaschinen bekannt, bei denen die übereinandergelegten Werkstückteile zunächst vernäht, der so gebildete Saum gespreizt, auf den gespreizten Saum ein Streifen aufgelegt und schließlich der so aufgelegte Streifen mit Hilfe einer zweiten Nährmaschine mit den Werkstückteilen vernäht wird.
  • Diese älteren Säummaschinen haben jedoch den Nachteil, daß sich mit ihnen nur eine sehr beschränkte Anzahl von Säumen, im wesentlichen nur solche mit aufgenähten Deckstreifen, herstellen lassen. Das Aufbringen eines klebfähigen Streifens wäre dagegen infolge der in diesem Falle durch die Auflegevorrichtung auf den Streifen auszuübenden hohen Anpreßdrucke schon nicht mehr möglich.
  • Dieser Nachteil ist nach der Erfindung dadurch behoben, daß die vernähten Werkstückteile durch eine Führung o. dgl. gespreizt gehalten und geführt und wahlweise nur einer oder beiden Seiten des Saumes durch eine Auflegevorrichtung ein klebfähiger Streifen bzw. zwei kleb- oder aufnahmefähige Streifen zugeführt und auf die gespreizten Werkstückteile aufgepreßt werden. Dabei ist zweckmäßig noch eine zweite Nähmaschine zum wahlweisen Aufnähen eines Streifens auf nur eine oder beide Seiten der Werkstückteile bzw. auf die Werkstückteile und die Saumränder vorgesehen.
  • Mit der Einrichtung nach der Erfindung ist es also möglich, sowohl einseitig als auch doppelseitig Streifen aufzulegen und diese Streifen entweder nur aufzukleben oder nur aufzunähen oder aber sowohl aufzukleben als auch aufzunähen. Hierdurch ist eine hohe Variationsmöglichkeit gegeben. Es lassen sich daher mit der Maschine nach der Erfindung die verschiedenartigsten Säume erreichen.
  • Die Erfindung ist dann ferner noch auf ein neues Verfahren zur Herstellung von mit Säumen versehenen Gegenständen gerichtet, nachdem die Werkstückteile in einer einzigen, Behandlung miteinander vernäht und danach gegenüber dem Saum auseinandergespreizt werden und schließlich wahlweise auf die eine oder beide Seiten der Werkstückteile über den Saum hinweg ein Streifen aufgeklebt und/oder aufgenäht wird. Durch eine solche unmittelbar aufeinanderfolgendeDurchführung der einzelnen Arbeitsvorgänge innerhalb einer einzigen Behandlung ist ein vollkommen gleichmäßiger Saum gewährleistet.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Fig. r ist eine Seitenansicht der Maschine. Fig. a stellt einen Teil der oberen Werkstückführung mit einer Anpreß- und Anhebvorrichtung für die Führung dar. Fig.3 ist in kleinerem Maßstab eine der Fig. i ähnliche Seitenansicht, die jedoch auch die Hauptantriebsmittel zeigt.
  • Fig. 4 ist eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht,' jedoch von der entgegengesetzten Seite der' Maschine aus.
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die in dem Fig. 3 und 4 dargestellte Maschine.
  • Fig. 6 ist ein Querschnitt durch die. Steuerung des Hauptantriebs.
  • Fig. 7 ist eine den Fig. i und 3 entsprechende Ansicht, welche die zweite Nähmaschine in einem Winkel versetzt zur Streifenauflegevorrichtung zeigt.
  • Fig. 8 ist eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer anderen Ausführungsform der Streifenauflegevorrichtung.
  • Fig. g zeigt die Vorderansicht der ersten Nähmaschine.
  • Fig. to ist eine Vorderansicht der Streifenauf legevorrichtung.
  • Fig. i i ist eine Vorderansicht der zweiten Nähmaschine.
  • Fig. 12 veranschaulicht in Draufsicht die verschiedenen Arbeitsvorgänge, denen das Werkstück unterworfen wird.
  • Fig. 13 ist eine Draufsicht auf die Hauptführungsvorrichtung für das Werkstück.
  • Die Fig. 14, 15 und 16 zeigen Einzelheiten über die Art und Weise der Führung, des Nähvorganges und des Beschneidens zweier Werkstückteile nach der Linie 14-14 in Fig. 12.
  • Fig. 17 zeigt das Werkzeug zum Trennen und Spreizen der Saumränder nach der Linie 17-i7 in Fig. i2.
  • Fig. 18 ist eine der Fig. 17 ähnliche Teildarstellung, die jedoch das Werkzeug in einer I-.age zeigt, in welcher sich die Saumränder in gespreizter Lage befinden; die Darstellung entspricht der Linie 18-i8 in Fig. 12.
  • Fig. ig zeigt Einzelheiten für das zunächst notwendige Umwenden eines Werkstückteils und für die Führung der Saumränder nach der Linie ig-ig in Fig. 12.
  • Fig. 2o zeigt Einzelheiten über die Werkstücktiefe in der oberen Führung, wobei der untere Werkstückteil fast ganz umgewendet ist, und zwar im Sinne der Linie 2o-2o in Fig. 12.
  • Fig. 21 veranschaulicht das Werkzeug zum Niederpressen der Saumränder auf die Werkstückteile, ferner die obere Führung, welche die Werkstückteile gegen die Saumränder lenkt.
  • Fig.22 zeigt, wie die Streifen lose auf beiden Seiten des Saumes liegen und ferner die Druckrollen in der Spreizlage gegenüber dem Saum.
  • Fig. 23 ist eine teils in Ansicht und teils im Schnitt gehaltene Darstellung der beiden Rollen, welche die Streifen auf beide Seiten des Saumes pressen.
  • Fig.24 ist ein- Teilschnitt der Steppvor-,ti.chtung der zweiten Nähmaschine nach der `%ie 24-24 in Fig. 12.
  • :=`_-Fig. 25 ist ein Teilschnitt der zum absatz--ws=eisen Antrieb der Streifenauflegevorrichtung dienenden Vorrichtung.
  • Fig.26 zeigt eine Endansicht eines Teils der in Fig. 25 dargestellten Antriebsvorrichtung.
  • Fig. 27 zeigt einen Teil der Einstellung für die Antriebsvorrichtung der Streifenauflegevorrichtung.
  • Fig. 28 ist ein Längsschnitt durch die Handsteuerung des Hauptantriebs.
  • Fig.2g stellt einen Querschnitt durch die in Fig. 28 veranschaulichte Vorrichtung nach der Linie 29,z9 der Fig. 28 dar.
  • Die Fig. 3oA bis 30E zeigen verschiedene nach der Erfindung hergestellte Säume mit gefalteten Saumrändern.
  • Die Fig. 31 F bis 31 J sind ähnliche Darstellungen wie die Fig.3oA bis 30E, sie veranschaulichen jedoch andere Säume mit ungefalteten Saumrändern.
  • Die Fig. 32 K bis 320 veranschaulichen Säume, die mit überwendlichstichen hergestellt sind und bei denen die Saumränder -stumpf aneinanderstoßen.
  • Die Fig. 33 und 34 zeigen einen Saum mit unten liegenden, gefalteten Saumrändern bzw. mit ungefalteten Saumrändern.
  • Fig. 35 ist eine Endansicht der beiden winklig und seitlich zueinander versetzt angeordneten Nähmaschinen.
  • Fig.36 ist eine schematische Grundrißdarstellung der Werkstückführung nach Fig. 35.
  • Fig. 37 ist eine Draufsicht auf die Spreizführung; sie zeigt die seitliche Versetzung und die gekrümmteWerkstückführung für die Streifenauflegevorrichtung.
  • Die Fig. 38 und 39 sind schematische Darstellungen der Vorrichtung zur selbsttätigen Unterbrechung des Hauptantriebs.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung hat einen Rahmen 44 mit einem Tisch 45, auf dem eine erste Nähmaschine 46, eine zweite Nähmaschine 47 und eine dazwischen angeordnete Streifenauflegevorrichtung 48 angeordnet sind und gemeinsam von einer Antriebsvorrichtung 49 angetrieben werden. Diese Nähmaschinen und die Streifenauflegevorrichtung sind bekannter Bauart; sie arbeiten mit Hilfe ihrer üblichen Antriebsmittel, jedoch mit besonderen Werkzeugen gemäß der Erfindung. Infolge ihrer besonderen Anordnung und Antriebsweise kann mit der neuen Maschine ein neues Verfahren durchgeführt werden; es ist ferner eine neue Bauart für die Herstellung verschiedener Arten von Säumen geschaffen. Die erste Nähmaschine 46 ist bekannter Bauart mit einem Gehäuse 5o, dessen unterer Teil 51 die übliche Stoffplatte 52 trägt und in dem die HauptantrieUswelle 53 gelagert ist. Die Welle 53 treibt einen Stoffschieber 54 und einen Greifer 55 an. Von der Antriebswelle wird eine obere Welle 56 in dem Gehäusearm 57 betrieben, wodurch die Nadelstange 58 mit Nadeln 59 in Zusammenarbeit mit dem Greifer 55 hin und her bewegt wird. Ein Stoffdrückerfuß 6o an der Stange 61 mit Lüftungshebel 62 wirkt in bekannter Weise mit dem Stoffschieber zusammen.
  • Die zweite Nähmaschine 47 entspricht der erstgenannten Nähmaschine46, mit der Ausnahme jedoch, daß sie mit zwei Nadeln 59' und entsprechend zwei Greifern 55' ausgerüstet ist, damit mehrfache Stichreihen 63 hergestellt werden können. Ferner ist der Drückerfuß 64 mit einem Kanal 65 versehen. Da diese Nähmaschinen 46 und 47 der üblichen Bauart entsprechen, sind ihre Einzelheiten und deren Wirkungsweise im einzelnen nicht behandelt.
  • Die Streifenauflegevorrichtung 48 nach den Fig. i, 2 und io ist ebenfalls in bekannter Weise ausgebildet, allerdings in geringem Maße für die Zwecke der Erfindung abgeändert. Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmen 66 mit einem überhängenden Arm 67, der eine Hauptantriebswelle 68 trägt. Die Welle 68 ist an ihrem einen Ende mit einer mit Unterbrechungen arbeitenden Antriebsscheibe 69' _versehen, mit der einer oberen Rolle 7o am anderen Ende der Welle eine absatzweise Drehbewegung vermittelt wird. Mit dieser arbeitet eine zweite Rolle 71 zusammen, die frei drehbar auf einem an einem Joch 73 sitzenden Zapfen 72 gelagert ist. Das Joch ist an einem Bolzen 74 schwenkbar gelagert, so daß es aus* der mit vollen Linien in Fig. i dargestellten Betriebslage in die mit strichpunktierten Linien 75 gezeigte Außerbetriebslage geschwenkt werden kann. In der Regel wird das Joch durch starken Federdruck in der Betriebslage gehalten, damit das Werkstück 76 festgepreßt und zwischen die oberen und unteren Rollen geführt werden kann. Mittels eines gebräuchlichen Trethebels, der mit einem Hebel 77 (s. Fig. 10) des Joches verbunden ist, kann das Joch 73 und die untere Rolle in die Außerbetriebslage bewegt werden. An dem Trethebel können auch die Hebel 78 und die damit verbundenen Drückerfußstangen 61 angeschlossen sein, um (Fig. 5 und 8) die Drückerfüße 6o und 64 der Nähmaschinen anzuheben. Die Anschlüsse können zusammenhängend sein, so daß die Streifenauflegevorrichtung und die Drückerfuße gemeinsam in die Außerbetriebslage bewegt werden können.
  • Mit der ersten Nähmaschine 46 kann eine Kantenbeschneidvorrichtung 79 verbunden sein, damit das Werkstück 76, wenn es vernäht worden ist, beschnitten werden kann. Diese Beschneidvorrichtung ist auf einem Schieber 8o angeordnet, der zwischen Schienen 81 und 82 mittels eines von der Nadelstange 58 angetriebenen Lenkers 83 auf und ab bewegt wird. Die Beschneidvorrichtung kann gegenüber der Stichlinie seitlich einstellbar sein. Werkstückführungen und -steuerungen.
  • Die Werkstückführungs- und Steuermittel nach der Erfindung sind am besten aus den Fig. i bis 5 und 12 bis 24 erkennbar, auf die jetzt Bezug genommen wird. Mit diesen Mitteln können die Saumformen nach den Fig. 3o A bis 30E hergestellt werden. Zur Führung des Werkstücks 76 (Fig- i), beispielsweise eines Paares von übereinandergelegten Werkstückteilen 86 zwischen der ersten Nähmaschine 46 und der Streifenauflegevorrichtung 48, dient eine in der üblichen Weise einstellbare Kantenführung87 (Fig.12), welche die Ränder der Teile seitlich gegenüber der Nadel bzw. Naht 88 und der gegebenenfalls vorhandenen Beschneidvorrichtung 79 führt. Eine Spreizführung 89 in Form eines Hornes mit einem an den unteren Rollenzapfen 72 anhängbaren und drehbaren Joch 9o erstreckt sich von der Rolle 7i der Streifenauflegevorrichtung 48 bis in die Nähe der Nadel 59, wo die Spreizführung mit einem dünnen und schmalen Finger 92 (Fig. i und 13) versehen ist. Dieser Finger paßt zwischen die beiden Werkstückteile, wird jedoch, je näher er an die Rolle 7i herankommt, im Querschnitt allmählich stärker. Der Abstand des Fingers 92 von der Stoffplatte 52 kann durch eine Stellschraube-93 an einem Arm des Joches 73 geregelt werden, um einen freien Durchgang für den unteren Werkstückteil zu ermöglichen. Zwischen dem Arm und der Spreizführung ist eine Feder 94. vorgesehen, welche die Spreizführung in der Betriebslage am Zapfen 72 und der Stellschraube hält, während sich das Joch in der Betriebslage befindet. Infolge der Feder 94 kann das Joch ohne Beschädigung in die Außerbetriebslage bewegt werden. Gegenüber der Spreizführung ist mittels eines auf der Hauptantriebswelle 68 angeordneten Armes 96 eine obere Führung 95 vorgesehen. Diese obere Führung wird mittels ihres eigenen Gewichtes, eines Gewichtes 97 (Fig. i), Federn 98 oder 99, oder mittels einer Stange loo auf die Spreizführung gepreßt. Durch die Stange ioo (Fig. 1, 2 und 13) wird der Arm 96 und die Führung 95 in eine der Uhrzeigerbewegung entsprechende Richtung gepreßt. Die Führung kann entweder durch Anheben von Hand oder mittels eines üblichen an .die Stange ioo angeschlossenen Trethebels in die mit strichpunktierten Linien ioi (Fig. i) gezeigte Außerbetriebslage bewegt werden. Die Führung ist zweckmäßig mit zwei Seitenwänden rot und 103 versehen, deren Enden 104 und 105 in der Nähe der ersten Nähmaschine flacher ausgezogen sind, damit der Saum loh der miteinander vernähten Werkstückteile in der Ebene des Werkstückträgers und der Berührungslinie der folgenden Rollen 70 und 71 bewegt werden kann.
  • Zwischen der Streifenauflegevorrichtung 48 und der zweiten Nähmaschine 47 sind ein ähnlicher unterer Werkstückträger 107 und eine obere Werkstückführung 1o8 vorgesehen. Der Werkstückträger 1o7 hat zweckmäßig die Form einer Platte (Fig. i und 13), die mit einem Ansatz log versehen ist. Der Ansatz 1o9 kann beispielsweise mittels Schrauben 11i in einer üblichen Schieberöffnung 11o der Nähmaschine befestigt werden. Der Träger 107 ist mit einer abwärts gebogenen Platte 112 versehen. Der Träger 107 spreizt und trägt die Werkstückteile 86 in einer waagerechten Ebene an der Streifenzuführungsvorrichtun . Auf'dem Wege zur zweiten Nähmaschine 47#ist der Träger 107 mit einem U-förmigen Ausschnitt 113 versehen, der die untere Rolle 71 in der Nähe der Spreizführung 89 freilegt. Die Platte kann einen flachen Kanal 114 als Führung für einen Streifen aufweisen, wenn ein solcher Streifen in der Streifenzuführungsvorrichtung auf die untere Seite des Werkstücks aufgebracht werden soll. Die obere Führung 1o8 ist mit einem Paar Seitenplatten i 15 und i 16 versehen, die durch eine Querstrebe 117 in einem gegenseitigen Abstand gehalten werden. Die obere Führung lob weist ein Paar Ausschnitte 118 (Fig. i) auf, mit denen die Führung an die Welle 68 oder an eine Nabe Zig (Fig.13) der oberen Rolle 7o angehängt werden kann. Die Führung lob wird mittels ihres Eigengewichtes oder durch ein zusätzliches Gewicht i2o an die Werkstücktragplatte 107 gedrückt.
  • Nach der Erfindung ist eine neuartige Streifenzuführungsvorrichtung 121 mit Spulen 122 vorgesehen. Diese Vorrichtung könnte gleicherweise zum Aufbringen eines oberen Streifens 123a und zur Aufbringung eines unteren Streifens 123b verwendet werden und ferner dazu dienen, um den Streifen entweder der Streifenauflegevorrichtung 48 oder der zweiten Nähmaschine 47 zuzuf ühren, ohne daß die Lage der Streifenzuführungsspulen 122 geändert werden müßte. Um das Zuleiten eines Streifens zu einer dieser Stellen zu erleichtern, ist eine Streifenführung 124 in Form eines [)-Eisens 125 vorgesehen, das bei z26 drehbar an die Tragzapfen 127 und 128 für die Streifenspulen angeschlossen ist, so daß die -Streifenführung in der in Fig. i mit vollen Linien dargestellten Lage gehalten werden kann. Das geschieht durch Federbolzen 129 o.-dgl., die in Löcher eines Armes 130 und des Joches 73 hineinragen. Die Streifenführung 1a4 kann aber auch in den mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellungen 131 und 132 gehalten werden, und zwar dadurch, daß die gleichen Federbolzen in die Löcher 133 und i34 eines Ansatzes 135 am Träger der oberen Streifenspule bzw. des Joches eingeführt werden, so daß der Streifen 123a vorteilhafterweise von der oberen Streifenzuführungsvorrichtung in den Kanal 65 in dem Drückerfuß 64 oder der Streifen 123b von .der unteren Streifenzuführungsvorrichtung in den Kanal 114 der Werkstücktragplatte 107 .gelenkt wird.
  • Durch entsprechende Feststellringe 136 können die Streifenzuführungsvorrichtungen an den Hauptzapfen 127 und 128 festgehalten werden, so daß leere Streifenspulen ersetzt werden können.
  • Der Betrieb der soeben beschriebenen Vorrichtungen zur Erzeugung eines Saumes, wie er in Fig. 3oA dargestellt ist, wickelt sich in der Weise ab, daß die beiden übereinandergelegten Werkstückteile 86 über die Stoffplatte 52 der ersten Nähmaschine 46 geführt werden, wo der Finger 92 der Spreizführung 89 in der Nähe der Nadel 59 zwischen die beiden Teile greift und durch die Kantenführung 87 die Ränder der Teile gegenüber der Nadel und, wenn eine solche verwendet wird, gegenüber der Beschneidvorrichtung 79 gleichgerichtet werden. Sodann werden, da die erste und zweite Nähmaschine 76 und 77 sowie die Streifenzuführungsvorrichtung durch die weiter unten noch zu beschreibende Antriebsvorrichtung 49 gemeinsam angetrieben werden, die übereinandergelegten Werkstückteile durch den Stoffschieber 54 und den Drückerfuß 6o gegenüber der Nadel vorgeschoben, wodurch eine Naht 88 entsteht, welche die beiden Werkstückteile miteinander verbindet (Fig. 12). Es entsteht ein Hauptsaum loh mit breiten Saumrändern 137 (während die Beschneidvorrichtung, wenn sie verwendet wird, die rohen Ränder 138 geradeschneidet, Fig. 12 bis 16). Darauf werden die Saumränder in der aus den Fig. 17 und 18 ersichtlichen Weise durch ein keilförmiges Werkzeug 139 vorgespreizt. Sodann wird; wenn das Werkstück in dem freien Raum (mit der gewünschten Ausdehnung) zwischen der Stoffplatte 52 und der Streifenauflegevorrichtung 48 vorgeschoben ist, der untere Werkstückteil 86 durch ein spitz zulaufendes Werkzeug iq.o und teilweise unter dem Einfluß seines eigenen Gewichtes umgewendet, so daß eine ziemlich weitgehende Trennung der beiden Werkstückteile voneinander stattfindet. Gleichzeitig fällt der obere Teil um die Spreizführung 89 herum, so daß der Saum 1o6 rechtwinklig bewegt wird und die Saumränder 137 von ihrer Seitenlage aus in eine voll sichtbare obere Lage oberhalb der Spreizführung bewegt werden. Der die Maschine Bedienende ist daher in der Lage, den Zustand der Naht ungehindert zu prüfen.
  • Bei diesem Umwenden kommt die Endwand 104 der oberen Führung mit den Saumrändern in Eingriff. Dabei werden diese Ränder allmählich in einen Hauptkanal 141, und zwar aus der Stellung nach Fig. i9 in die Lage nach Fig. 2o, bewegt. Bei der weiteren Fortbewegung der vernähten Werkstückteile durch die obere Führung 95 werden die Saumränder durch ein dem Werkzeug 89 ähnliches keilförmiges Werkzeug 142 von der in Fig. 2o dargestellten rechtwinkligen Lage gegenüber den Werkstückteilen nach unten in Richtung der Pfeile C in Fig. 2o auf die benachbarten Werkstückteile gebracht (Fig. 21). Sodann wandern die vernähten Teile zwischen der oberen und unteren Rolle 7o und 71 hindurch, wo ein oberer Streifen 123d durch die Streifenführung auf die Saumränder gelegt und ein unterer Streifen 123b durch die untere Streifenführung auf .die andere Seite des Saumes gebracht wird. Die obere Rolle 7o ist mit Gummiflanschen 144 versehen, die den Streifen über die Saumränder nach unten auf die benachbarten Werkstückteile pressen, wie das am besten aus der Fig. 23 erkennbar ist. Die untere Rolle ist zweckmäßig mit einer flachen Nut 145 versehen, welche den Bodenstreifen gegen die andere Seite des Saumes legt und preßt. Nachdem die Rollen mit dem Werkstück in Eingriff gekommen sind, dienen sie außer zum Anpressen der Streifen an die Rollen noch dazu, das Arbeitsstück durch die Führungen 89 und 95 hindurch- und von der ersten Nähmaschine wegzuziehen.
  • Obgleich der obere klebfähige Streifen 123a infolge seiner Verbindung mit den Werkstückteilen 86 allein ausreicht, um die Saumränder 137 auf den Werkstückteilen zu halten, ist es doch bei manchen Werkstückarten zweckmäßig, sie zusammenzunähen. Das geschieht dadurch, daß das Werkstück hinter der Streifenauflegevorrichtung 48 über den Werkstückträger 1o7 geführt wird, wo der Kanal 114 mit dem Bodenstreifen der Lage nach zusammenfällt und wo die Seitenwände der oberen Führung 1o8 das Werkstück dadurch führen, daß sie über die Saumränder greifen, in ähnlicher Weise, wie die Gummiflansche der oberen Rolle (Fig.23) die genaue Lage gegenüber den Nadeln 59' der zweiten Nähmaschine 47 gewährleisten. Der Kanal 65 des Drückerfußes 64 arbeitet in der gleichen Richtung, so daß die Übereinstimmung der Lage gesichert ist. Bei der Hindurchführung des Werkstückes durch die zweite Nähmaschine bilden die Nadeln 59' die Doppelnaht 63, deren Stiche durch den oberen Streifen, die Saumränder, die Werkstückteile und den unteren Streifen hindurchgehen, wie das mit den voll ausgezogenen Linien in den Fig. 24 und 3o A dargestellt ist. Die Nähte 63 können auch so geführt werden, daß sie nicht durch die Saumränder hindurchgehen, wie das mit den in den gleichen Figuren strichpunktiert dargestellten Nadeln geschehen kann.
  • Die in Fig.3oB dargestellte Naht ist in ähnlicher Weise gebildet, wobei lediglich der untere Streifen 123b fortgelassen ist und die untere Rolle 71 eine volle Druckfläche aufweist. Bei dieser Naht ist keine Hilfsnaht 63 erforderlich, da der Streifen über die gefalteten Ränder nach unten auf die Werkstückteile 86 gedrückt wird; die Hilfsnaht könnte jedoch, wenn es gewünscht wird, durch den Streifen, die Saumränder und die Werkstückteile oder durch den Streifen und die Werkstückteile allein hindurchgelegt werden. Der Saum nach Fig. 30C ist ähnlich gebildet. Es ist dabei lediglich eine untere Rolle mit voller Druckfläche, eine Spule 122 mit schmaleren Streifen 123d und eine entsprechend schmalere, mit Zapfen 127 angeordnete Streifenführung 124 verwendet worden. Der Saum nach Fig. 3o D ist dadurch zustande gekommen, däß die Spule mit den schmaleren Streifen und die schmalere Streifenführung auf den unteren Zapfen 128 aufgesetzt wird und der obere Streifen 123a in Fortfall gekommen ist. In diesem Fall könnte die untere Rolle wieder mit einer Nut versehen sein. Auch der Saum nach Fig.3oE ist dadurch zustande gekommen, daß lediglich die soeben beschriebenen, zur Herstellung der Säume nach den Fig. 30 C und 3o D dienenden Vorrichtungen miteinander verbunden worden sind.
  • Alle diese Säume nach den Fig.3oA bis 30E können mit einem oder mehreren klebfähigen Streifen allein (ohne zusätzliche Naht) hergestellt werden, indem die zweite Nähmaschine 47 weggelassen, das Werkstück unmittelbar hinter der unteren Rolle 71 aus der Maschine entfernt und der Antriebsriemen 178, wie aus der Fig. ¢ ersichtlich, durch den Riemen 147 ersetzt wird oder indem die Nadeln 59' der zweiten Nähmaschine entfernt werden. Der nahtlose, mit Streifen versehene Saum ist zuweilen vorzuziehen, z. B. bei der Herstellung von Damenschuhen und von wasserdichten Gegenständen. Der Streifen 123 könnte mit irgendeiner klebfähigen Schicht und sogar mit einer weichen Gummischicht versehen werden, welche unter dem Druck der Rollen 70, 71 so genügend warm und flüssig wird, daß er an den entsprechenden Teilen des Werkstückes anhaftet. Bei der Herstellung aller dieser in den Fig. 3o A bis 30E mit-und ohne Naht hergestellten Säume brauchen an der oberen Rolle 70, den oberen Führungen 95 und Tob, der unteren Spreizführung 89 oder der Tragplatte 1o7 keine Änderungen vorgenommen werden. Es braucht auch die untere Rolle 71 nicht geändert, sondern durchweg eine Rolle mit ebener Druckfläche verwendet werden.
  • Es sei auch darauf hingewiesen, daß die Maschine, soweit sie bis jetzt beschrieben worden ist, lediglich dadurch, daß die Streifen 123 fortgelassen werden, ohne Änderung dazu verwendet werden kann, daß das Werkstück umgewendet wird, so daß die Saumränder 137 nach oben zeigen und sichtbar sind. Ferner können die Saumränder auf die Werkstückteile 86 aufgelegt, aufgepreßt und die Ränder aufgenäht werden (ebenso wie bei der Naht 30 C ohne Streifen). Wenn ein nicht klebfähiger Streifen am Werkstück mittels einer Naht 63 befestigt ist, wie in den Fig. T2 und 3oA bis 30E dargestellt, dann könnte der Streifen in den Streifenzuführungsvorrichtungen 121 unterstützt und den Rollen 70 und 71 in der schon beschriebenen Weise zugeführt werden. Der Streifen könnte auch in den mit strichpunktierten Linien veranschaulichten Stellungen 131 und 132 gelagert werden, um dann nach unten in den Kanal 65 des Drückerfußes 64 und nach oben hindurch in den Kanal 114 gefördert zu werden. Der eine oder die beiden Streifen werden dabei durch die regelmäßige Vorschub-. Wirkung des Stoffschiebers 54 und des Drückerfußes von den Vorratsrollen abgezogen; diese Werkzeuge sind jedoch nicht stark genug, um einen klebfähigen Streifen fest aufzupressen.
  • Die in den Fig. 31 H, 31I und 31 J dargestellten Säume ähneln den bereits beschriebenen Säumen, sie haben jedoch schmalere Saumränder 148, wie aus Fig. 31 F hervorgeht. Diese Saumränder sind, wie aus Fig. 31 G hervorgeht, nicht auf die Werkstückteile 86 zurückgefaltet. Die geringere Breite der Saumränder 148 ist durch entsprechende Einstellung der Kantenführung 87 (und der Beschneidvorrichtung 79, wenn eine solche verwendet wird) bestimmt. Die Werkstückträger, Führungen und Rollen, sind im wesentlichen gleich denen bei der Herstellung der Säume nach den Fig.3oA bis 3oE; sie unterscheiden sich im wesentlichen nur durch ihre Abmessungen. Die erste Spreizvorrichtung T39 ist in Wegfall .gekommen; die Spreizführung 89 ist die gleiche geblieben; die obere Führung 95 erhält auf ihrer ganzen Länge die aus Fig.2o ersichtliche geringe Breite (um den nach unten gefalteten Saumrändern in Fig. 21 entsprechen zu können) ; das keilförmige Werkzeug z42 dient lediglich dazu, die Kante 149 der Ränder nach unten zu drücken, anstatt sie umzuwenden (die Ränder werden dabei fast flachgedrückt). Ferner ist der flache Mittelteil 15o der oberen Rolle 7o schmaler gemacht worden, dagegen sind die Gummiflanschen 144 breiter ausgefallen, um den Formen der Säume 31 H, 311 und 31 J besser zu entsprechen. Alles dies sind lediglich geringe Änderungen der Abmessungen, so daß. eine ins einzelne gehende Beschreibung dieser Teile nicht erforderlich ist.
  • Bei der Herstellung der Säume nach den Fig. 31 H, 3T I und 31 J könnte der Streifen 123 vor oder hinter der Streifenauflegevorrichtung 48 auf eine oder beide Seiten des Werkstücks aufgebracht werden, und zwar entweder durch Klebwirkung oder durch eine Naht oder mit beiden Mitteln, wie es im übrigen bei der Erläuterung der Fig.3oA bis 30E beschrieben worden ist.
  • Die Säume nach den Fig. 32 M bis 32 U mit klebfähigen und nichtklebfähigen, aufgenähten und nichtaufgenähten Streifen 123 werden in der gleichen Weise durch Verwendung einer üblichen Nähmaschine für Überwendlichnähte hergestellt. Dabei wird die in Fig.32 dargestellte an sich bekannte Naht 151 gebildet. Im wesentlichen werden alle die Vorrichtungen und Apparate verwendet, die auch bei der Herstellung der in den Fig. 31 H, 311 und 31 J dargestellten Säume verwendet werden; ein Unterschied besteht nur insofern, als Rollen mit ebenen Druckflächen oder, auf denjenigen Seiten, auf die der Streifen 123 aufgebracht wird, Rollen 71 mit flachen Nuten verwendet werden. Ferner ist der Keil _ 139 in der oberen Führung 95 tiefer gesetzt, um den Saum in der aus Fig. 32 ersichtlichen Weise flachstreichen zu können, bevor er zwischen die Rollen 70 und 71 gelangt. Die Naht hält zunächst die Ränder der Werkstückteile zusammen, damit die Teile in der Mitte der oberen Führung 95 einlaufen. Der Winkel 140 der Spreizführung 89 und die seitliche Anordnung sowie der Abstand der Streifenzuführungsvorrichtung 48 in der Längsrichtung gegenüber der ersten Nähmaschine 46 sind so gewählt, daß das Umwenden des unteren Werkstückteiles und ein Hervorkehren der in den Fig. 30, 31 und 32 dargestellten Säume nach oben gleichmäßig und wirksam durchgeführt wird und infolgedessen die Säume vollständig sichtbar gemacht werden.
  • Die Streifenauflegevorrichtung 48 könnte, um die Kosten der gesamten Maschine zu verringern, in Fortfall kommen. Dafür könnte ein einfacher Ständer an Stelle des Rahmens 66 mit Zapfen 68 und 72 und 73 verwendet werden, an dem die Führungen 89, 095 und io8 sowie die Zapfen 127, 128 abgestützt sind, damit die Streifenzuführungsvorrichtting 12q. in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. i unterstützt wird.
  • An Stelle der schon beschriebenen Streifenauflegevorrichtung mit Doppelrolle könnte im Bedarfsfalle eine Stempelsäum-, -preß-und Streifenauflegevorrichtung verwendet werden, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform wird das übliche Stempel- und Beschickungswerkzeug 152 in dem richtigen Verhältnis zu der Beschickung der ersten und zweiten Nähmaschine angetrie ben. Die Spreizführung 89 ist lediglich so ausgebildet, daß sie auf die Welle der Rolle 73 aufgehängt wird. Die Werkstücktragplatte 107 kann die gleiche bleiben, ebenso die oberen Führungen 95 und io8. Ein oberer Streifen 123a könnte dem Stempel mit den üblichen Führungen zugeleitet werden. Ein besonderer Streifen 123b kann an der Unterseite des Werkstückes dadurch angebracht werden, daß der Streifen von irgendeinem Vorrat aus nach oben der Rolle 154 in der Spreizführung 89 zugeführt wird. Der Stempel kann durch Drähte 155 in der üblichen Weise erhitzt werden, um den Saum io6 oder das Klebmittel der Streifen anzuwärmen.
  • Bei langen geraden Säumen, wie sie in Fig. 12 dargestellt sind, werden die Nähmaschinen 46 und 47 und die Streifenauflegevorrichtung 48 zweckmäßig waagerecht und seitlich nebeneinander, wie in Fig. 1, 3, 4, 5 lind 13 dargestellt, angeordnet. Bei krummen Säumen nach Fig. 36 und 37 werden die Vorrichtungen jedoch zweckmäßig in verschiedenen Ebenen und seitlich aus der Linie heraus in der in den Fig. 8, 9, 35 und 36 und 37 dargestellten Weise angeordnet. Uni dieses deutlich zu zeigen und die Aufbringung des klebfähigen Streifens in einheitlicher praktischer Verwendung mit einer Säumnähmaschine darzustellen, bei welcher die Saumränder an der unteren Seite angeordnet sind, ist die Maschine nach Fig. 7 mit einer oberen Spreizführung ausgerüstet, mit der der obere Werkstückteil umgewendet wird, während zuerst der untere und dann beide Werkst ückteile auf der Plattenführung 107 liegenbleiben. Die Plattenführung 107 ist bei dieser Ausführungsform lang und flach genug, um bis in die Nähe der. Stoffplatte 52 der ersten Nähmaschine zu kommen.
  • Fig. 37 zeigt die seitliche Versetzung der Streifenauflegevorrichtung 48 in bezug auf die Nadel 59, wenn der untere Werkstückteil umgewendet werden soll. Die Führung 9@5 gewährleistet das Entlangwandern des Saumes an der Kurve 140' und der Kantenführung 87' einer abgeänderten Spreizführung 89. Die Fig.35 und 36 zeigen die Versetzung der ersten und zweiten Nähmaschine mit einer oberen Umwendführung 156 und einem unteren Werkstückträger 157. Der Träger 157 ist dabei mit einem Kanal 158 versehen, der die Saumränder und eine an dem Drückerfuß vorgesehene Nase 159 entnimmt, um dadurch den Saum gegenüber den Nadeln 59' auszurichten. Bei der Ausführungsform nach diesen zuletzt genannten Figuren ist auch ein selbsttätiges Steuermittel 16o vorgesehen, das bei Erschöpfung des Streifenvorrats 121 den Betrieb des Elektromotors und damit der Hauptantriebsvorrichtung unterbricht. Die Streifenzuführvorrichtung 121 ist in den Fig. 38, 391 zusammen mit den Streifenführungen 124 der Hauptausführungsform der Erfindung dargestellt. Antrieb und Steuerung Der Antrieb und die Steuerung der verschiedenen Vorrichtungen erfolgt in neuartiger Weise. Der Hauptantrieb ist am besten aus den Fig. 3 bis 6, 9 bis i r und 25 bis 29 zu erkennen; er besteht aus dem Hauptmotor 161, der durch die Hauptleitung 162 mit dem Schalter 163 gespeist wird. Der Motor dreht ein Schwungrad 164 auf der Motorwelle. Das Schwungrad ist in einem Gehäuse 165 eingeschlossen. Auf einem Zapfen 166 des Gehäuses ist ein Hilfsträger 167 und ein unter Federdruck stehender Ring 168 befestigt. Der Ring 168 trägt eine Scheibe 169, die von dem Ring in Bremseingriff mit dem Hilfsträger gehalten wird. Durch Verschwenken eines Trethebels 170 wird über eine Anschlußstange 171 und einen Hebel 172 der Ring 168 bewegt und die Scheibe 169 in Reibeingriff mit dem Schwungrad gebracht, wodurch die Welle 175 mit den Riemenscheiben 173, 174 in Umdrehung versetzt wird. Die Umlaufgeschwindigkeit der Scheiben kann durch Schleifen der Reibscheibe am Schwungrad herabgemindert werden. Die Scheibe 173 treibt über dem Riemen 176 und die Riemenscheibe 177 die erste Nähmaschine an. Die Streifenauflegevorrichtung 48 und die zweite Nähmaschine 49 werden von der Scheibe 174 über den Riemen 178 und die Handradscheibe 179 sowie die Scheibe i8o angetrieben. An Stelle der Riemen und Scheiben könnten auch Ketten und Kettenräder Verwendung finden.
  • Zuweilen ist eine Unterbrechung des Antriebes zwischen den Nähmaschinen 46 und 47 und der Streifenauflegevorrichtung 48 wünschenswert, um Veränderungen, die durch Rutschen eingetreten sind, geringe Unregelmäßigkeiten bei der Beschickung und Strekkungen des Werkstückes auszugleichen, z. B. dann, wenn die Streifenauflegevorrichtung und die zweifle Nähmaschine 47 weiterarbeiten sollen, während die erste Nähmaschine zeitweilig stillgesetzt ist. Für diesen Zweck sind nach der Erfindung zwei Vorrichtungen 181 und 18.2 vorgesehen. Die erste Vorrichtung i8.i ist für Fußbedienung eingerichtet; sie besteht aus einer Reibkupplung 183, die zwischen den Scheiben 173 und 174 an letzterer angeordnet und von einem Trethebel 184 steuerbar ist. Von dem Trethebel 184 aus wird über eine Kette 185 ein Winkelhebel 186 bewegt, der über eine Kupplungsgabel die Kupplung 183 löst und dadurch die Scheibe 174 von der Treibscheibe 173 freimacht. Bei Freigabe des Trethebels wird durch eine Feder 188 die freie Scheibe bewegt, wodurch die Kupplung wieder in Antriebseingriff gelangt. Neben der vollständigen Entkupplung ist auch ein Schleifen möglich.
  • Der Hilfs- oder Handunterbrecher igz ist in der Riemenscheibe 177 an der ersten Nähmaschine vorgesehen, wie im einzelnen aus den Fig.28 und 29 hervorgeht. Er besteht aus einer an der Hauptantriebswelle 53 befestigten Buchse 188 und einer Schraube 189, welche die Scheibe 177 frei drehbar abstützt. In der Buchse 188 ist durch einen Zapfen 192 ein Handrad igo mit einer Reibscheibe 19i eingeschraubt. Dadurch, daß das Handrad eine geringe Drehung im Sinne des Uhrzeigers ausführt, wird die freie Riemenscheibe zwischen der Reibscheibe und einem Flansch auf der Buchse so festgestellt, daß der Riemen 176 die erste Nähmaschine antreibt. Sobald das Handrad während der Drehung erfaßt wird, bewegt die Schraube die Reibscheibe von der Scheibe weg, so daß der Antrieb unterbrochen ist. Ein in einer Nut 195 der Buchse verschiebbarer Keil 194 der Reibscheibe begrenzt den freien Hub des Handrades. Schrauben 196 dienen zum Befestigen der Reibscheibe am Handrad. Auf diese Weise kann der Bedienende den Antrieb zwischen den- verschiedenen Hauptvorrichtungen sehr leicht und wirksam entweder durch Fuß- oder Handbedienung unterbrechen. Das ist ein Vorteil, wenn es sich um die Bearbeitung von Schuhoberleder 76' handelt, dessen einzelne Teile durch eine Naht 88 miteinander verbunden werden. Für die Bearbeitung von Oberleder sind die einzelnen hier dargestellten Ausführungsformen der Erfindung bestimmt.
  • Auch für die Streifenauflegevorrichtung 48 ist, wie im einzelnen aus Fig. 25 hervox-geht, eine neuartige Antriebseinrichtung 197 vorgesehen. Im allgemeinen sind die üblichen Streifenauflegevorrichtungen mit einem unmittelbaren Antrieb mit vollen Scheiben ausgerüstet. Ein solcher Antrieb würde in Verbindung mit der Maschine nach der Erfindung deswegen nichtbrauchbar sein, weil die Anzahl der Stiche je Zoll je nach den herzustellenden Gegenständen geändert werden muß. Um die Beschickung der Streifenauflegevorrichtung ohne Auswechslung der Scheiben einstellen und der Rolle 70 im Einklang mit der Beschickung der Nähvorrichtung eine absatzweise Bewegung erteilen zu können, ist nach der Erfindung ein mit einer Scheibe kombiniertes Handrad 198 vorgesehen. An dem Handrad sind auf einem Zapfen 2o i des Rahmens 66 drehbar ein Ring i99 und ein Exzenter Zoo befestigt.
  • Durch das Exzenter Zoo wird ein Hebel 2o2 hin und her bewegt, der an einen Armteil 203 eines Teiles 204 einer Einwegkupplung 2o5 angeschlossen ist. Die Kupplung 2o5 besteht aus einem Nabenteil 2o6, der unter Federdruck stehende Rollen 2o7 trägt und an dem ein Zahnrad 2o8 befestigt ist. Alle Teile sind auf einem Zapfen 2o9 drehbar. Eine ähnliche Kupplung 2io ist mit einem stationären Nabenteil 211 und Rollen 2i2 versehen, die mit einer Schale 213 verbunden sind. An der Hauptantriebswelle 68 der oberen Rolle 70 ist ein Zahnrad 214 befestigt. Wenn so der Hebel 2o2 nach rechts (in Fig.26 betrachtet) bewegt wird, drehen die Kupplungen 2o5 die Räder 2o8 und 214 und die Rolle 70 in der Richtung der Pfeile D und E; dabei wird der Welle 68 und der Rolle 7o eine absatzweise Drehbe-,vegung übermittelt. Wenn sich der Hebel nach der anderen Richtung hin bewegt, verhindert die Kupplung 2io eine Rückkehrbewegung des Rades ,214, so daß die Rollen 2o7 der Kupplung 2o5 unwirksam sind. Das Ausmaß der absatzweisen Bewegung kann sehr leicht dadurch geändert werden, daß durch ein Loch 215 der Scheibe 198 mittels eines Schraubenziehers die-Anschlußschraube 216 des Hebels 2o2 (Fig. 26 und 27) gelockert und an irgendeiner gewünschten Stelle in einem Schlitz 217 des Armes 203 festgemacht wird. Die Maschine nach der vorliegenden Erfindung ist ferner so angeordnet, daß sie bei Erschöpfung des Streifenvorrates selbsttätig stillgesetzt wird. Das geschieht mittels eines Schalters 16o (s. Fig. 35, 38 und 39), der aus zwei Teilen 2i9 und 22o besteht; zwischen diese Teile schiebt sich der Auflegestreifen. Solange der Streifen vorhanden ist, ist der .Schalter durch die Kontakte 221 und 222 geschlossen. _ Wenn jedoch der Streifen abreißt oder die Spule leer geworden ist, fällt ein Taster 223 herunter, der den Stromkreis 162 öffnet. Dadurch wird der Motor selbsttätig so lange stillgesetzt, bis der Streifen wieder eingeführt ist. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß Verluste an dem Werkstück, die sonst eintreten würden, vermieden werden; denn es ist praktisch nicht möglich, ein nur teilweise fertiggestelltes Werkstück durch die Maschine zurücklaufen zu lassen.
  • Die einzelnen Verfahrensschritte bei der Saumbildung nach den Fig.3oA bis 30E bestehen darin, daß die übereinandergelegten Werkstückteile zwecks Bildung eines Saumes mit Saumrändern vernäht (wenn nötig auch beschnitten), die Hauptfalten auseinandergespreizt, die Saumränder niedergedrückt und schließlich auf eine oder beide Seiten des Saumes ein klebfähiger Streifen aufgepreßt werden, und zwar alles in einem einzigen Arbeitsvorgang. Diese Saumherstellung könnte noch dadurch ergänzt werden, daß der oder die Streifen mit oder ohne die Saumränder auf die Werkstückteile aufgenäht werden, und zwar ebenfalls in dem gleichen Arbeitsvorgang. Bisher hat man besondere Einzelmaschinen nötig gehabt, und infolgedessen mußten auch die Verfahrensschritte einzeln durchgeführt werden. Das ganze Verfahren wurde dadurch kostspieliger, das gewonnene Enderzeugnis war ungleichmäßiger. Die einzelnen Verfahrensschritte bei der Herstellung der Säume nach den Fig. 21 H, 21 1 und 2I J bestehen darin, daß die übereinandergelegten Werkstückteile mit einem schmalen Saumrand vernäht, die Teile auseinandergespreizt und auf die eine oder beide Seiten des Saumes ein oder mehrere klebfähige Streifen aufgebracht werden (wozu dann noch, wenn es gewünscht wird, das Vernähen der Streifen an den Werkstückteilen hinzutreten kann), und zwar wieder alles in einem einzigen Arbeitsvorgang.
  • Die Verfahrensschritte bei der Herstellung der in den Fig. 3o A bis 3o E dargestellten Säume mit einem .aufgesteppten nicht klebfähigen Streifen bestehen darin, daß die übereinandergel.egten Werkstückteile zwecks Bildung eines Saumes mit Saumrändern vern.ht (gegebenenfalls beschnitten), der eine der Teile umgewendet und die Saumränder völlig freigelegt und niedergepreßt werden, und schließlich auf die eine oder beide Seiten des Saumes ein Streifen aufgebracht und der Streifen mit oder ohne die Saumränder auf den Teilen festgenäht wird.
  • Bei der Herstellung der Säume nach den Fig. 32 M bis 32 O wird ähnlich verfahren wie bei der beschriebenen Herstellung der Säume nach den Fig. 31 H bis 31 J. Die Herstellungsweise des in Fig.33 dargestellten Saumes ist die, daß die übereinandergelegten Werkstückteile zwecks Bildung eines Saumes mit breiten Saumrändern vernäht werden, ein Werkstückteil umgewendet wird, sodann die Saumränder auseinandergespreizt und auf die eine oder beide Seiten des Saumes ein oder mehrere Streifen aufgelegt werden (mit oder ohne Vernähung des oder der Streifen auf den Teilen und auch mit oder ohne Vernähung der Saumränder an den Teilen), und zwar alles in einem einzigen Arbeitsvorgang. Der Saum nach Fig. 34 ist in der gleichen Weise hergestellt wie der Saum nach Fig.33; die Saumränder sind nicht umgefaltet worden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCFIE i. Säummaschine mit einer Nähmaschine zum Vernähen übereinandergelegter Werkstückteile, dadurch gekennzeichnet, daß die vernähten Werkstückteile durch eine Führung o. dgl. (89, 95, 140, 142) gespreizt, gehalten und geführt werden und wahlweise nur einer öder beiden Seiten des Saumes durch eine Auflegevorrichtung (124 mit 47 undfoder 48) ein klebfähiger Streifen bzw. zwei kleb- oder aufuähfähige Streifen zugeführt und auf die gespreizten Werkstückteile aufgepreßt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise auf nur eine oder beide Seiten der Werkstückteile (86) ein Streifen (123a, 123b) aufgeklebt wird.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i oder 2, gekennzeichnet durch eine zweite Nähmaschine (47), die zum wahlweisen Aufnähen eines Streifens auf nur eine oder beide Seiten der Werkstückteile (86) bzw. auf die Werkstückteile und die Saumränder (137) dient.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zum Auseinanderspreizen der Saumränder (139, 142, 89) nach den Werkstückteilen hin dienende Vorrichtung.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 2 und 4, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (47, 70; 71), durch die der Streifen (123a) auf die Saumränder und die Werkstückteile aufgeklebt wird.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen 3 und 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgeklebte Streifen (123a) und die Saumränder durch die zweite Nähmaschine (47) mit den Werkstückteilen (86) vernäht werden.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (i04, 140, 89), mit deren Hilfe vor dem Aufnähen und/oder Aufkleben des oder der Streifen (z23) der eine Werkstückteil (86) umgewendet und die Saumränder (i37) nach oben in eine vollkommen unbehinderte Lage gebracht werden. B. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrichtung (49, 16i), die die Nähmaschine oder -maschinen (46, 47) und die Streifenauflegevorrichtungen (48) gemeinsam antreibt. g. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine beispielsweise aus einem Handrad (182, i90) oder einer Fußsteuervorrichtung (181 bis 184) bestehende Vorrichtung, mit der der Antrieb zu den Näh- und den Streifenauflegevorrichtungen (46, 47, 48) unterbrochen werden kann. io. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen (49, 164, 169) die genannten Vorrichtungen (46, 47, 48) mit gleichen oder entsprechend unterschiedlichen Geschwindigkeiten antreiben. ii. Maschine nach den Ansprüchen i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifenauflegevorrichtung (48) eine Antriebseinrichtung (70, 19g, 200) zugeordnet ist, durch die sie in einer Richtung absatzweise angetrieben werden kann. 12. Maschine nach Anspruch ii, gekennzeichnet durch eine aus zwei zusammenwirkenden Kupplungen (2o5, 210) bestehende Vorrichtung, die der Streifenauflegevorrichtung (48) in einer Richtung eine zwangsweise absatzförmige Antriebsbewegung erteilt. 13. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vernähten Werkstückteile zur Bildung von in der Längsrichtung krummen Säumen durch ihre Führungseinrichtung (14o', 87') in einer krummlinigen Bahn geführt werden. 14. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nähmaschinen zusammen mit den Führungen zum Tragen und Führen der Werkstückteile schräg und roder versetzt zueinander angeordnet sind. 15. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch eine Beschneidvorrichtung (7g) zum Beschneiden der Saumränder. 16. Maschine nach den Ansprüchen 8 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (49) angehalten wird (2z3, 16o), sobald der Streifenvorrat erschöpft ist. 17. Maschine nach den Ansprüchen i und 3, gekennzeichnet durch eine bogenförmig verschwenkbare Streifenführung (124), durch welche der oder die Streifen (123) wahlweise entweder der Streifenauflegevorrichtung (48) oder der zweiten Nähmaschine (47) zugeführt werden können. 18. Maschine nach den Ansprüchen i und 3, gekennzeichnet durch Führungen (95, 89 und 107, 1o8), um die vernähten Werkstückteile von der ersten Nähmaschine (46) der Streifenauflegevorrichtung (48) und von dieser der zweiten Nähmaschine (47) zuzuführen. ig. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifenauflegevorrichtung heizbar (152) ist. 2o. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Nähmaschine (46) Überwendlichnähte ausführbar sind und Werkstückteile (86) durch die mit der Nähmaschine verbundenen Spreizmittel (142) so auseinandergespreizt werden, daß ihre Kanten bzw. Stirnflächen gegeneinanderstoßen. 21. Verfahren zur Herstellung von mit Säumen versehenen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückteile (86) in einer einzigen Behandlung miteinander vernäht und danach gegenüber dem Saum auseinandergespreizt werden und schließlich wahlweise auf die eine oder beide Seiten der Werkstückteile über den Saum hinweg ein Streifen (123) aufgeklebt und/oder aufgenäht wird. 22. Verfahren nach Anspruch 2i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saumränder (137) auf die benachbarten Werkstückteile (86) hin gespreizt werden, bevor der Streifen (123) über den-Saum hinweg auf die eine oder beide Seiten der Werkstückteile aufgebracht wird.
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