DE683094C - Schleuder, insbesondere zum Trocknen von Waesche o. dgl. - Google Patents

Schleuder, insbesondere zum Trocknen von Waesche o. dgl.

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DE683094C
DE683094C DES128237D DES0128237D DE683094C DE 683094 C DE683094 C DE 683094C DE S128237 D DES128237 D DE S128237D DE S0128237 D DES0128237 D DE S0128237D DE 683094 C DE683094 C DE 683094C
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DE
Germany
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spin dryer
drum
flywheel
drying laundry
centrifugal drum
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Expired
Application number
DES128237D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Blase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/04Bowl drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Schleuder, insbesondere zum Trocknen von Wäsche o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Schleuder, die insbesondere zum Trocknen von Wäsche o..dgl. geeignet ist, aber auch für andere Schleuderzwecke benutzt werden kann. Bei solchen Schleudern macht die Anlaufzeit, d. h. die Zeit vom Anlassen des Antriebmotors bis zum Erreichen der Betriebsdrehzahl, einen beträchtlichen Teil der Gesamtlaufzeit aus, der für die Benutzung der Schleuder zu ihrem eigentlichen Zweck, nämlich das Ausschleudern der Flüssigkeitsteilchen, verlorengeht. Dadurch ergibt sich zwangsläufig eine verhältnismäßig ungünstige Ausnutzbarkeit ider Schleuder. Durch Anwenden eines stärkeren Antriebmotors kann man diesen übelstand zum Teil .beseitigen; man muß aber dafür den Nachteil in Kauf nehmen, daß die Anschaffungs- und Betriebskosten des stärkeren Antriebmotors entsprechend höher sind, der für die Durchführung des eigentlichen Schleudervorganges nicht so stark zu sein braucht.
  • Im folgenden wird nun gezeigt, wie man ohne Anwendung eines stärkeren Motors eint: bessere Ausnutzung der Wäscheschleuder erreichen kann.
  • Gemäß der Erfindung ist bei der Schleuder eine ständig vom Motor angetriebene Schwungmasse solcher Größe vorgesehen, daß die in ihr während der Leerlaufgeriode aufgespeicherte kinetische Energie dazu ausreicht, die mit ihr durch eine lösbare Kupplung verbundene Schleudertrommel sofort annähernd auf die Betriebsdrehzahl zu bringen. Durch eine solche Ausbildung der Schleuder wird der Vorteil erreicht, daß beim Zusammenkuppeln der mit Wäsche gefüllten Schleudertrommel mit der Schwungmassenscheibe die Schleudertrommel durch die in der Schwungmasse gespeicherte kinetische Energie in außerordentlich kurzer Zeit bis auf die Betriebsdrehzahl beschleunigt wird, so daß fast die gesamte Laufzeit der Schleudertrommel für den Schleudervorgang ausgenutzt werden kann. Außerdem wird noch der Vorteil erreicht, daß der Motor, der bei den bisherigen Ausführungen zur Erzielung einer einigermaßen günstigen Anlaufzeit verhältnismäßig kräftig ausgeführt werden mußte, wesentlich kleiner gehalten werden. kann, da die Schwungmasse dem Motor einen großen Teil der Anlaufleistung abnimmt.
  • Es ist schon eine Wäscheschleuder bekanntgeworden, bei der zwischen dem Antriebmotor und der Schleudertrommel eine Scheibenkupplung vorgesehen ist, die beim öffnen des Deckels der Schleuder durch die hierbei infolge der Federwirkung erfolgende Verschiebung der Trommelwelle und der darauf befestigten einen Scheibenhälfte der Kupplung gelöst wird. Bei dieser bekannten Wäscheschleuder ist jedoch ein sehr kräftiger Motor vorgesehen, um in einigermaßen kurzer Zeit die Schleudertrommel auf die Betriebsdrehzahl zu bringen. Eine solche Schleuder ist infolgedessen entsprechend teurer und hat auch die bereits oben angegebenen Nachteile.
  • Vorteilhaft ist ferner bei einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Schleuder die Schwungmasse auf der Trommelwelle drehbar gelagert. Es ergibt sich so ein besonders einfacher Aufbau der Schleuder.
  • In Fig. i der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Wäscheschleuder im Längsschnitt dargestellt.
  • Fig.2 zeigt eine Einzelheit.
  • i ist das Gehäuse der Wäscheschleuder, das auf mehreren Füßen 2 ruht, die aus einem elastischen Stoff, z. B. Gummi, bestehen. Oben ist das Gehäuse der Wäscheschleuder durch einen Klappdeckel 3 verschlossen, der mit Lwfteintrittsöffnungen q. versehen ist. In dem Deckel. ist ferner ein elektrischer Heizwiderstand 5 eingebaut, der zum Erhitzen der in die W ,äscheschleuder eintretenden Luft benutzt werden kann. 6 ist ein unterhalb des Deckels angebrachter trichterartiger Rand, der zum Einfüllen der trockenzuschleudernden Wäsche in die darunter befindliche Schleudertrommel ? dient. Das aus dieser Schleudertrommel ?, der Schleudertrommelwelle 8, dem Antriebpotor 9 und dem diese Teile verbindenden Gehäuse i o bestehende Aggregat ist mittels eines Kugelgelenkes i i an dem Zwischenboden 12 schwenkbar gelagert und wird durch mehrere radiale Schraubenfedern 13, die an dem Gehäuse i befestigt sind, in seiner senkrechten Stellung gehalten. Der Antriebmotor 9 treibt die Trommelwelle 8 nicht unmittelbar, sondern eine auf ihr drehbar, aber gegen Längsverschiebung durch Sprengringe 14, 15 gesicherte Schwungmassenscheib.e 16 an. Die Verbindung zwischen der Schwungmassenscheibe 16 und der Trommelwelle 8 wird durch die Kupplungsscheibe 17 hergestellt, die auf der Welle 8 mittels eines in der Längsnut 18 geführten Querstiftes i 9 längs verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist und durch die Schraubenfeder 2o, die sich mit dem unteren Ende auf einem Teller 2 i abstützt, gegen die Sch,." ungmassenscheibe 16 angepreßt wird. Die Nabe der Kupplungsscheibe 17 ist mit einer ringförmigen Nut 22 versehen, in welche die Vorsprünge 23 und 24 eines an dieser Stelle gegabelten Hebels 25 eingreifen, der an dem Gehäuse io bei 26 in senkrechter Richtung schwenkbar gelagert ist. An dem linken Ende des Hebels 25 greift ein Bowdenzugkabel 27 an, das an der Außenwand des Gehäuses i in die Höhe geführt und dessen oberes Ende mit dem den Deckel tragenden Gelenk 28 in der Weise verbunden ist, daß beim Anheben des Deckels 3 der gegabelte Hebel 25 nach unten heruntergedrückt wird. Hierdurch wird die Kupplungsscheibe 17 von der Schwungmassenscheibe 16 gelöst und auf die Bremsklötze 29 gedrückt, die auf der das Gehäuse io auf der Unterseite abschließenden Wand 3o angebracht sind. Auf diese Weise werden also die Kupplungsscheibe und damit die Trommelwelle 8 und die Schleudertrommel 7 beim öffnen des Deckels sehr schnell zum Stillstand gebracht.
  • Während nunmehr die trockengeschleuderte Wäsche aus der stillstehenden Tromme17 herausgenommen und die Trommel mit der nächsten zu trocknenden Wäschemenge gefüllt wird, -läuft der Antriebmotor 9 inzwischen weiter und beschleunigt die Schwungscheibe 16. Wenn dann durch Schließen des Deckels 3 die Schleudertrommel durch zm@angsläufiges Verschieben .der Kupplungsscheibe 17 infolge des NTachgebens des Bowdenzuges 27 und der Druckwirkung der Feder 2o mit der Schwungscheibe i6 gekuppelt wird, so wird infolgedessen die Schleudertrommel sehr schnell auf die zum Schleudern erforderliche hohe Drehzahl gebracht. Eine solche WäscheschIeuder hat daher nur eine außerordentlich kurze Anlaufzeit und infolgedessen eine erhöhte Leistungsfähigkeit.

Claims (2)

1PATHNTAX sPRÜciiL: i. Schleuder, insbesonderb zum Trocknen von Wäsche o. dgl., bei der zwischen Antriebmotor und Schleudertrommel eine lösbare Scheibenkupplung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine ständig vom Motor angetriebene Schwungmasse (t6) solcher Größe vorgesehen ist, daß die in ihr während der Leerlaufperiode aufgespeicherte kinetische Energie dazu ausreicht, die mit ihr durch die lösbare Kupplung (i7) verbundene Schleudertrommel sofort annähernd auf die Detriebsdrehzahl zu bringen.
2. Schleuder nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse t6) auf der Trommelwelle (S) drehbar gelagert ist.
DES128237D 1937-07-31 1937-07-31 Schleuder, insbesondere zum Trocknen von Waesche o. dgl. Expired DE683094C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962964C (de) * 1951-02-21 1957-05-02 Franz Laschet Trockenschleuder
US2793757A (en) * 1954-02-24 1957-05-28 Admiral Corp Centrifugal-type washing machine
DE1223769B (de) * 1958-10-09 1966-08-25 Thermair Domestic Appliances L Waeschezentrifuge
FR2934040A1 (fr) * 2008-07-15 2010-01-22 Jean Michel Denis Bernard Girard Secheuse a accessoires

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US2793757A (en) * 1954-02-24 1957-05-28 Admiral Corp Centrifugal-type washing machine
DE1223769B (de) * 1958-10-09 1966-08-25 Thermair Domestic Appliances L Waeschezentrifuge
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