DE682391C - Verfahren zum Abrichten von Schleifschnecken zum Schleifen von Evolventenverzahnungen nach dem Schraubwaelzverfahren - Google Patents

Verfahren zum Abrichten von Schleifschnecken zum Schleifen von Evolventenverzahnungen nach dem Schraubwaelzverfahren

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DE682391C
DE682391C DER100579D DER0100579D DE682391C DE 682391 C DE682391 C DE 682391C DE R100579 D DER100579 D DE R100579D DE R0100579 D DER0100579 D DE R0100579D DE 682391 C DE682391 C DE 682391C
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DE
Germany
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grinding
trichloroacetonitrile
hydrogen halide
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screw roller
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Expired
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DER100579D
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Taunus Dr. Karl Dachlauer in Hofheim
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REISHAUER WERKZEUGE AKT GES
IG Farbenindustrie AG
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REISHAUER WERKZEUGE AKT GES
IG Farbenindustrie AG
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Description

Es ist bekannt, Triperchlormethyltriazin aus Trichloracetonitril in Gegenwart von Halogenwasserstoff herzustellen (Journ. f. prakt. Chemie, N. F. Bd. 33 [1886], S. 76). Es wurde nun gefunden, daß man zum Aufbau von Perchlormethyltriazinen Trichloracetonitril nicht nur für sich allein, sondern auch zusammen mit anderen Nitrilen verwenden kann, wobei 2 Moleküle Trichloracetonitril und 1 Molekül eines anderen Nitrils zum Triazinring zusammentreten. So lassen sich aliphatische Nitrile, ζ. B. Essigsäurenitril, Propionsäurenitril, Buttersäurenitril, Malonsäurenitril, ölsäurenitril u. dgl., wie auch aromatische Nitrile, ζ. B. Benzoesäurenitril, Naphthoesäurenitril, Phthalsäurenitril u.dgl., mit Trichloracetonitril zu Triazinabkömmlingen unter Ringschluß kondensieren.
Die Umsetzung, welche exotherm verläuft, ist an sich leicht durchführbar. Es kann jedoch vorteilhaft sein, die Konzentration des Halogenwasserstoffs im Umsetzungsgemisch möglichst hoch zu gestalten. Es kann also beispielsweise bei tiefer Temperatur Chlorwasserstoff in dem Gemisch gelöst und dann die Umsetzung bei höherer Temperatur in geschlossenem Gefäß zu Ende geführt werden. Ferner kann man unter Überdruck arbeiten oder indifferente Lösungsmittel für den Halogenwasserstoff anwenden, gegebenenfalls lassen sich diese Maßnahmen auch gemeinsam anwenden.
Die neuen, leicht zugänglichen Verbindungen sind u. a. wertvolle Ausgangsstoffe für die Herstellung von Aminogruppen oder substituierte Aminogruppen enthaltenden Triazinen, die ihrerseits zur Herstellung von Textilhilfsmitteln, insbesondere aber von Kunststoffen verwendet werden können.
Beispiele
i. Ein Gemisch aus 288 Teilen Trichloracetonitril und 41 Teilen Acetonitril wird bei
— 15° mit Chlorwasserstoff gesättigt und im verschlossenen Gefäß mehrere Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen. Der Ansatz erstarrt zu einem Kristallkuchen, welcher,,; nach dem Abdampfen des Chlorwasserstoff^ aus Alkohol umkristallisiert, einen Schmelz1 punkt von 97 ° besitzt und Methyldiperchlormethyltriazin darstellt.
Man kann auch die Herstellung des Trichloracetonitrils und seine Umsetzung zu dem neuen Triazin in einem Arbeitsgang vornehmen. Chloriert man nämlich Acetonitril unter Belichtung bei Temperaturen von etwa 30 bis 400, so setzt sich das entstandene Trichloracetonitril mit noch vorhandenem Acetonitril unter dem Einfluß des gleichfalls entstehenden Chlorwasserstoffs zu dem gewünschten Triazin um.
2. In eine Lösung von 100 Teilen Benzonitril in 288 Teilen Trichloracetonitril leitet man bei —200 Chlorwasserstoff bis zur Sättigung ein. Nach zweitägigem Stehenlassen wird der Chlorwasserstoff abgedampft und der gebildete Kristallkuchen aus Alkohol umkristallisiert. Das so gewonnene Phenyldiperchlormethyltriazin besitzt einen Schmelzpunkt von 97 bis 980.
3. Eine Lösung von 288 Teilen Trichloracetonitril und 153 Teilen /J-Naphthonitril in 500 Teilen Äther wird bei —io° mit Chlorwasserstoff gesättigt und nach etwa 30 Stunden wie oben aufgearbeitet. Man erhält ein schwach gelb gefärbtes Kristallisat mit einem Schmelzpunkt von 210 bis 2120, welches Naphthyldiperchlormethyltriazin darstellt.
4· Zur Herstellung von Oleyldiperchlor-
methyltriazin wird ein Gemisch aus 263 Teilen ölsäurenitril, 288 Teilen Trichloracetonitril tnd 200 Teilen Äther mit Chlorwasserstoff fei —io° gesättigt und 2 Tage stehengelassen.
Das Umsetzungsgut wird, wie oben angegeben, aufgearbeitet, und man erhält die Triazinverbindung als ein schwach bräunliches öl.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Perchlormethyltriazinen, dadurch gekennzeichnet, daß man Trichloracetonitril in Gegenwart eines anderen Säurenitrils · mit Halogenwasserstoff behandelt, wobei 2 Moleküle Trichloracetonitril und 1 Molekül des anderen Nitrils zum Triazin zusammentreten. —
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man für eine mögliehst hohe Konzentration des Halogenwasserstoffs im Umsetzungsgemisch sorgt, beispielsweise durch Anwendung von Druck oder von indifferenten Lösungsmitteln für Halogenwasserstoff oder durch Sättigen mit Halogenwasserstoff bei tiefen Temperaturen und Weiterführen der Umsetzung bei dieser Temperatur oder im verschlossenen Gefäß bei gewöhnlicher Temperatur.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Acetonitril chloriert und gleichzeitig das dabei entstehende Trichloracetonitril mit noch unverändertem Acetonitril umsetzt.
DER100579D 1937-10-23 1937-10-23 Verfahren zum Abrichten von Schleifschnecken zum Schleifen von Evolventenverzahnungen nach dem Schraubwaelzverfahren Expired DE682391C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2484528A (en) * 1949-10-11
US2525714A (en) * 1950-10-10 Preparation of z
US2858310A (en) * 1956-05-08 1958-10-28 Olin Mathieson New triazine compounds
US2884383A (en) * 1954-05-26 1959-04-28 Olin Mathieson Polymers of 4,6-bis-trichloromethyl 1,3,5-triazine
US4189323A (en) * 1977-04-25 1980-02-19 Hoechst Aktiengesellschaft Radiation-sensitive copying composition

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