DE682016C - Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen

Info

Publication number
DE682016C
DE682016C DEI59927D DEI0059927D DE682016C DE 682016 C DE682016 C DE 682016C DE I59927 D DEI59927 D DE I59927D DE I0059927 D DEI0059927 D DE I0059927D DE 682016 C DE682016 C DE 682016C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
production
adipic acid
condensation product
flooring materials
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI59927D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Eichstaedt
Dr Karl Vierling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEI59263D external-priority patent/DE679472C/de
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI59927D priority Critical patent/DE682016C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE682016C publication Critical patent/DE682016C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N3/00Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
    • D06N3/12Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof with macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. gelatine proteins
    • D06N3/121Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof with macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, e.g. gelatine proteins with polyesters, polycarbonates, alkyds
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N1/00Linoleum, e.g. linoxyn, polymerised or oxidised resin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen Im Hauptpatent 679472 ist ein Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen beschrieben, bei dem man Kondensationsprodukte aus Adipinsäure und mehrwertigen Alkoholen, insbesondere Trimethyloläthan und bzw. oder -propan, mit Füllstoffen auf Unterlagen aufwalzt oder aufpreßt oder die Massen, ohne auf eine Unterlage aufzubringen, auszieht. Gegebenenfalls können die Kondensationsprodukte in Gegenwart von Natur- oder Kunstharzen, Bitumen, Asphalt, Stearinpech, Glycerinpech oder Rückständen der Fettsäuredestillation hergestellt sein, oder diese Stoffe können ihnen nachträglich zugemischt sein.
  • Es wurde nun gefunden, daß man gleichfalls gute Bodenbelagstoffe erhält, wenn man bei dem Verfahren des Hauptpatents als Bindemittel außer den im Hauptpatent genannten Stoffen noch Linoxyn und bzw. oder Polyvinylverbindungen verwendet. Es eignet sich jedes nach den bekannten Verfahren hergestellte Linoxyn, sei es, daß es durch reine Polymerisation oder auch durch Behandeln mit oxydierenden Mitteln erhalten wurde.
  • Geeignete Polyvinylverbindungen sind beispielsweise Polyvinylester, Polyacrylester, Polyvinyläther und ganz besonders die in dem Patent 679607 beschriebenen Mischpolymerisate aus Vinyläthern einwertiger Alkohole und Vinyläthern mehrwertiger Alkohole mit mehreren Vinylgruppen.
  • Diese Stoffe können in wechselnden Mengen verwendet werden, je nach ihrer Natur und nach den Anforderungen, die an die Belägstoffe gestellt werden. Wird beispielsweise eine Polyvinylverbindung verwendet, die verhältnismäßig fest ist und großen Energieaufwand beim Verwalzen erfordert, so nimmt man von ihr verhältnismäßig wenig und wendet das Kondensationsprodukt aus Adipinsäure und einem mehrwertigen Alkohol im Überschuß und in nur schwach kondensierter, möglichst noch zähflüssiger Form an. Die Mischung dieser Stoffe läßt sich dann ausgezeichnet verarbeiten. Verwendet man dagegen eine Polyvinylverbindung, die zähflüssig ist, z. B. Polyvinyläther, so soll zweckmäßig das Kondensationsprodukt aus Adipinsäure und einem mehrwertigen. Alkohol stärker und weiter kondensiert sein und ein Überschuß davon verwendet werden, um eine gute Verarbeitbarkeit zu erreichen.
  • Bei Verwendung eines noch zähflüssigen Kondensationsprodukts aus Adipinsäure und einem mehrwertigen Alkohol ist es erforderlich, die erhaltenen Belagstoffe noch einer Wärmebehandlung zwecks Aushärtung des Kondensationsproduktes zu unterziehen.
  • Beispiel i 15 Teile des in Beispiel i des Patents 679 472, beschriebenen Kondensationsprodukts aus Adipinsäure und Triniethylolpropan werden nach Erwärmung, bis das Produkt eine für die Verarbeitung günstige Konsistenz erlangt hat, mit =o Teilen des in Beispiel i des Patents 6796o7 beschriebenen Mischpolymerisats aus Isobutylvinyläther und Diäthylenglykoldivinyläther gründlich gemischt. Dann werden nacheinander 35 Teile Holzmehl, 5 Teile Korkmehl, io Teile Sch-,verspat und je nach dem gewünschten Farbton io bis 2o Teile Eisenrot auf einem Walzwerk eingemischt, und das Ganze wird zu Fellen ausgezogen. Diese werden zerkleinert, auf 8o° C erwärmt und dann auf Jute- oder andere Stoffbahnen aufgewalzt. Je nach dem gewünschten Härtegrad kann sich eine weitere Wärmebehandlung anschließen. Man erhält so einen ausgezeichneten Bodenbelag.
  • Beispiel 2 io Teile des in Beispiel 3 des Patents 679472 beschriebenen Kondensationsprodukts aus Adipinsäure und Trimethylolpropan werden mit 15 Teilen Linoxyn, wie es in üblicher Weise in der Linoleumindustrie verwendet wird, in einem Walzwerk gut gemischt. Dann werden dieser Mischung 3o Teile Holzmehl, 15 Teile Ocker, 5 Teile Eisenrot und z Teil Gasruß auf einem. Mischwalzwerk einverleibt; das Ganze wird sodann von einem in der Linoleumindustrie üblichen Kratzwerk von der Mischwalze abgeschabt und dabei pulverförmig aufgelockert, auf etwa 65' C erwärmt und 2 bis 3 mm dick auf Jutebahnen aufgewalzt. Der erhaltene Stoff .wird noch etwa eine Woche lang auf 4o° C gw@cks Aushärtung erwärmt.
  • erhält so einen ausgezeichneten Fuß-'Wc#lag, der sehr beständig gegen Wasser, hdguY@gsmittel sowie verdünnte Säuren und Al- kalien ist.
  • Es können dem Bindemittel auch noch natürliche oder künstliche Harze, Bitumen, Asphalt, Stearinpech; Glycerinpech oder Rückstände der Fettsäuredestillation zugesetzt werden, oder man kann ein Kondensationsprodukt aus Adipinsäure und Trimethylolpropan verwenden, das in Gegenwart der vorstehend genannten Stoffe hergestellt wurde.
  • Beispiel 3 2o Teile eines Mischpolymerisats aus Methylvinyläther, Äthylvinyläther und Diäthylenglykoldivinyläther gemäß Beispie12 des Patents 679 607 werden mit 5 Teilen eines Kondensationsprodukts aus-Adipinsäure und Trimethylolpropan, das nur schwach kondensiert und noch zähflüssig ist, auf einem Walzwerk gemischt. In die erhaltene Masse werden in der in der Linoleumindustrie üblichen Weise nacheinander zoTeile Kolophonium, 4o TeileHolzmehl, io Teile Schwerspat und =o Teile Eisenrot eingemischt. Das Ganze wird dann auf Jute- oder Nesselbahnen aufkalandriert und zwecks Aushärtung des Bindemittels einige Tage lang auf 6o' C gehalten. Der erhaltene Stoff eignet sich vorzüglich als Bodenbelag. Die Belagstoffe sind wasser- und lösungsmittelbeständig und sehr elastisch.
  • Beispiel 4 25 Teile eines Mischpolymerisats aus Äthylvinyläther undDiäthylenglykoldivinyläther werden mit 5 Teilen eines zähen, kautschukartigen Kondensationsprodukts aus Adipinsäure und Trimethylolpropän gründlich vermischt. Dieser Masse werden nacheinander 2o Teile Korkmehl, 2o Teile Holzmehl, io Teile Schwerspat, 5 Teile Eisenrot bei etwa 8o° C einverleibt. Die Mässe wird dann auf Jutebahnen aufkalandriert und einige Stunden lang auf 6o bis 8o° C erwärmt: Man erhält so ausgezeichnete Bodenbeläge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weitere Ausbildung des Verfahrens des Hauptpatentes 679472 zur Herstellung von Bodenbelagstoffen durch Aufwalzen oder Aufpressen von Kondensationsprodukten aus Adipinsäure und mehrwertigen Alkoholen mit Füllstoffen auf Unterlagen oder durch Ausziehen der Massen, ohne sie- auf eine Unterlage aufzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß man Linoxyn und bzw. oder Polyvinylverbindungen mitverwendet.
DEI59927D 1937-10-10 1937-12-16 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen Expired DE682016C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI59927D DE682016C (de) 1937-10-10 1937-12-16 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI59263D DE679472C (de) 1937-10-10 1937-10-10 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen
DEI59927D DE682016C (de) 1937-10-10 1937-12-16 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE682016C true DE682016C (de) 1939-10-06

Family

ID=25982025

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI59927D Expired DE682016C (de) 1937-10-10 1937-12-16 Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE682016C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH298894A (de) Zweischichtiges Erzeugnis und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE1494314A1 (de) Verfahren zur Herstellung von UEberzugs-,Impraegnier- und Gussmitteln
DE1720063B1 (de) Formmassen auf Basis von kautschukelastischen Polymerisaten,organischen Bindemitteln,Zement und/oder geloeschtem Kalk,und gegebenenfalls mineralischen Fuellstoffen
DE1447920B2 (de) Mischung zur herstellung einer zu sensibilisierenden schicht fuer druckplatten
DE682016C (de) Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen
DE1569910C3 (de) Kitte und Dichtungsmassen auf der Basis von Polymerisaten äthylenisch ungesättigter Verbindungen
CH434328A (de) Verfahren zur Herstellung von Deckbelägen
DE699790C (de) Verfahren zur Herstellung einer verstreichbaren Fussboden- oder Wandbelagmasse
DE915735C (de) Verfahren zur Herstellung von starren zellulosehaltigen Platten und aehnlichem Pressgut
DE682017C (de) Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen
DE899394C (de) Aufstreichmasse, insbesondere Kitt- oder Klebemasse
DE679472C (de) Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen
DE662636C (de) Verfahren zur Herstellung von Schleifmitteln
CH146244A (de) Belag für Böden und Wände und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT136967B (de) Verfahren zur Herstellung einer linoleumartigen Masse.
DE601323C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstmassen aus Polyvinylchlorid
DE833318C (de) Verfahren zur Herstellung von Belaegen
DE967329C (de) Verfahren zur Herstellung von Filmen, Platten, UEberzuegen und Formkoerpern aus einem Polyvinylester und Pech
AT158204B (de) Verfahren zur Herstellung von gepreßten Platten und anderem Preßgut durch Verpressen in der Wärme von cellulosehaltigen Füll- oder Abfallstoffen.
DE683024C (de) Verfahren zur Herstellung von Bodenbelagstoffen
AT160119B (de) Verfahren zur Herstellung von Belägen, insbesondere Fußboden- oder Wandbelägen.
AT130778B (de) Verfahren zur Herstellung von Selbstaufnahme-Schallplatten.
DE266957C (de)
AT157732B (de) Verfahren zur Herstellung von Kunststoffen, insbesondere Fußboden- oder Wandbelagmassen.
DE897010C (de) Fussbodenbelagstoffe