DE680944C - Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz - Google Patents

Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz

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DE680944C
DE680944C DEB182090D DEB0182090D DE680944C DE 680944 C DE680944 C DE 680944C DE B182090 D DEB182090 D DE B182090D DE B0182090 D DEB0182090 D DE B0182090D DE 680944 C DE680944 C DE 680944C
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DE
Germany
Prior art keywords
oil
electrically operated
submersible pump
pump set
engine
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Expired
Application number
DEB182090D
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Burger
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/132Submersible electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Es ist bekannt, bei solchen elektrisch, betriebenen Tauchmotorpumpen, bei denen der Motor unter der Pumpe angeordnet ist, durch Anordnung einer sperrglockenartigenTaucherglocke über dem Motor diesen gegen das Eindringen von Wasser zu schützen. Gemäß dem Hauptpatent wird bei Motoren dieser Art in der Taucherglocke ein auf dem Wasser schwimmender Ölvorrat angeordnet, der bei eintretenden Luftverlusten und dementsprechend in der Taucherglocke steigendem Wasserspiegel in das Motorirmere überströmt und an die Stelle des fehlenden Luftpolsters tritt. Hierbei füllt das Öl das Motorinnere entsprechend dem Maß des Luftverlustes nur teilweise, d. h. wenn z. B. zu einem gewissen Zeitpunkt aus dem Motorinnern 100 ecm Luft, die unter dem statischem Druck der Wassersäule im Brunnen stehen, entwichen sind, so sind bis dahin auch erst 100 oem Öl von dem in der Taucherglocke enthaltenen Vorrat in das Gehäuse übergeströmt und füllen den unteren Teil desselben, wähnend der Rest des Luftvorrats sich darüber lagert. Durch die rasche Umdrehung des Motorankers besteht so die .Gefahr, daß sich im Motorinnern ein explosibles Gemisch bildet, das bei .einem etwaigen Kurzschluß den Motor völlig zerstören kann.
Dieser Nachteil wird durch die Erfindung dadurch vermieden, daß der Ölüberlauf in der Taucherglocke derart gesteuert wird, daß das. Motorinnere sich vollständig mit Öl füllt, sobald das Luftpolster im Motor zu gering geworden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Mit dem Motor« ist die Taucherglocke b zusammengeflansicht. Die Motorwelle c führt in einem Rohri? in der Mitte der Taucherglocke & nach oben und
ist mit der Pumpenwelle e mittels einer Kupp- * lung/ verbunden. Diese Kupplung/ ist mit einem nach unten über das Rohr d greifenden Rohrg versehen und dient so als Sperrglocke gegenüber dem oben offenen Rohre?. In der Taucherglocke b ist ein als Überströmrohr dienender biegsamer Schlauch/? angeordnet, dessen oberes Ende sich mit einem auf dem Flüssigkeitsspiegel in der Taucher-10. glocke schwimmenden, oben offenen Topf i auf und ab bewegt. Der Topf/ ist an seinem oberen Rande mit Überströmlöchern/ und k versehen. Er wird durch ein fest mit ihm verbundenes' Führungsrohr/«.' auf einem Führungsstab/ geführt. An ihrem unteren Ende ist die Taucherglocke b über ihrem Flansch« stark eingeschnürt.
Vor der Inbetriebsetzung wird eine gewisse Menge Öl und Wasser in die Taucherglocke eingefüllt. Nach erfolgtem Absenken in den Brunnen füllt sich die Taucherglocke, entsprechend dem Druck der darüber stehenden Wassersäule und komprimiert das Luftpolster in der Taucherglocke und im Motorinnern.
Sobald nun durch irgendwelche Undichtigkeiten Luft verlorengeht, steigt der Spiegel in der Taucherglocke und hebt dabei den Topf/, bis er schließlich am Deckel der Glocke b anschlägt. Bei weiterem Steigen des Spiegels der Flüssigkeit strömt diese durch die Aussparungen/ und k in den Topf /, so daß dieser schließlich im Öl untertaucht. Da er dabei das obere Ende des Schlauches mitnimmt, füllt sich nunmehr der Motor mit einem Schlage vollständig mit Öl. Der im Motorinnern enthaltene Rest des Luftpolsters wird durch das Ro'hri? hindurch verdrängt und entweicht nach oben. Die Abwärtsbewegung des Topfes i wird durch das Führugsrohrm begrenzt, so daß die Mündung des Schlauches Ji auch nach erfolgter Füllung des Motors mit Öl nicht unter den Wasserspiegel gelangen kann. Andernfalls würde alsdann das Öl im Motorihnern wieder durch das schwerere Wasser verdf ängt werden.
Die Steuerung des Ölübertritts in den Motor kann auch durch andere bekannte Vorrichtungen, z. B. durch ein mittels Schwimmer gesteuertes Ventil, eine Membran, einen Kolben o. dgl., erfolgen. Es ist auch unwesentlich, ob zum Schütze des Motors eine Taucherglocke oder ein Druckwindkessel vorgesehen ist. Es ist ferner unerheblich, ob der Luftraum sich über oder unter dem Motor befindet.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    ι. Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz mit in einem Luftraum angeordnetem Motor und einer ersatzweise vorgesehenen Ölfüllung für den Motor nach Patent 680943, dadurch gekennzeichnet, daß der Ölübertritt in das Motorgehäuse durch eine Steuerung bekannter Bauart derart geregelt wird, daß das Öl vom Beginn des Übertritts an das Motorgehäuse in einem Zuge vollständig füllt.
    2, Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz nach Anspruch 1, dadurch gekenn- η0 . zeichnet, daß als Steuerorgan ein im Luftraum auf der Flüssigkeit schwimmender, oben offener Topf (/) und ein mit diesem fest verbundener, als Überströmleitung dienender biegsamer Schlauch [K) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB182090D 1938-02-25 1938-02-25 Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz Expired DE680944C (de)

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