DE68056C - Maschine zum Ausstanzen und Einsetzen von Deck- bezw. Schutzplättchen in mit explosiblen Stoffen gefüllte Hülsen - Google Patents
Maschine zum Ausstanzen und Einsetzen von Deck- bezw. Schutzplättchen in mit explosiblen Stoffen gefüllte HülsenInfo
- Publication number
- DE68056C DE68056C DENDAT68056D DE68056DA DE68056C DE 68056 C DE68056 C DE 68056C DE NDAT68056 D DENDAT68056 D DE NDAT68056D DE 68056D A DE68056D A DE 68056DA DE 68056 C DE68056 C DE 68056C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- punching
- machine
- shaft
- punches
- slide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004080 punching Methods 0.000 title claims description 18
- 239000002360 explosive Substances 0.000 title claims description 4
- 239000000126 substance Substances 0.000 title claims description 4
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 9
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 6
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 6
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 6
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B33/00—Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
- F42B33/001—Devices or processes for assembling ammunition, cartridges or cartridge elements from parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
PATENTA
in BERLIN.
Stoffen gefüllte Hülsen.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Maschine hat. den Zweck, mit explosiblen Stoffen
gefüllte Hülsen oder Kapseln auf mechanischem Wege mit Schutz- bezw. Deckplättchen von
beliebigem Material zu versehen.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι zum Theil Längsschnitt, zum Theil Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 Querschnitt durch dieselbe bezw. Endansicht des Gestelles;
Fig. 3 zeigt im Querschnitt den oberen Theil der Maschine bei niedergetriebenen Stanzwerkzeugen
;
Fig. 4 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 3, wobei auch die Einsatzstempel zum Einsetzen
der Schutzplättchen ihre tiefste Lage haben;
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Stanzwerkzeuge in gröfserem Mafsstabe bei derjenigen Lage des
Zuführungsschiebers, bei welcher er das für die Schutzplättchen zu verwendende Material (Zinnfolie
etc.) aufnehmen kann;
Fig. 6 ist ein Schnitt durch die Maschine in derjenigen Stellung, bei welcher der Ausstanzstempel
seine tiefste Stelle hat, in welcher das Ausstanzen eines Plättchens erfolgt, während der
Einsatzstempel sich in gehobener Lage befindet;
Fig. 7 zeigt diejenige Lage der Stempel, welche sie beim Einsetzen des Plättchens in
die Hülse haben;
Fig. 8 und 9 sind theilweise Längsschnitte der Maschine bei. für das Ausstanzen der Plättchen
ausgelöster bezw. gehobener Lage der Ausstanzstempel;
Fig. ι ο ist eine Oberansicht des Auslösers h
und ein Schnitt des diesen bewegenden .Stempels i;
Fig. 11 veranschaulicht in Schnittdarstellung
in gröfserem Mafsstabe die Stellungen der Ausstanz- und Einsatzstempel in den verschiedenen
Bewegungsphasen derselben gegen die die zu sichernden Hülsen tragenden Matrizen a;
Fig. 12, 13 und 14 sind bezw. Verticalschnitt,
Ansicht und Grundrifs derjenigen Einrichtung an der Maschine, welche das selbstthätige
Stillstehen der Schubcurvenscheiben veranlafst.
Die gefüllten, mit Deck- bezw. Schutzplättchen zu versehenden Hülsen werden der Maschine,
in Matrizen α eingeschlossen, auf der Ladeplatte b zugeführt.
Zur Aufnahme dieser Ladeplatte wird der Tisch c mittelst Fufstrittes gesenkt und alsdann
durch Federn selbstthätig wieder hochgetrieben. Die gegen die Werkzeuge nothwendige centrische
Lage der Matrizen α mit den von denselben umschlossenen Hülsen wird beim Hochgehen
des Tisches durch konische Ringe an dem Maschinenaufsatz herbeigeführt.
Das zu den auszustanzenden Deckplättchen zu verwendende bandförmige Material (wie
Zinnfolie etc.) wird in eine Nuth des Schiebers d eingelegt, der in dem Maschinenaufsatz
unter den Werkzeugen hin- und hergeführt wird, und für deren Durchtritt er mit Ausschnitt
versehen ist; seine Hin- und Herbewegung wird von einer Schubcurvenscheibe abgeleitet,
deren Welle mit der angetriebenen Welle durch den Handhebel e gekuppelt werden kann. Erforderlichenfalls können natürlich
auch fertige Schutzplättchen auf die Hülsen aufgelegt werden, so dafs den Werkzeugen nur
die Arbeit des Einsetzens der Schutzplättchen verbleibt.
Die Werkzeuge zum Ausstanzen und Einsetzen der Schutzplättchen erhalten in dem
Maschinenaufsatz für ihre Auf- und Abbewegung Führung derart, dafs durch Traversen fl
bezw. y2 das gleichzeitige Heben aller Ausstanzstempel
g bezw. der das Einsetzen der ausgestanzten Plättchen in die Hülsen veranlassenden
Stempel gl mittelbar durch Schubcurvenscheiben
herbeigeführt wird, während die eigentliche Arbeit der Stempel und Stanzwerkzeuge durch
das Eigengewicht derselben geleistet wird, so dafs bei einer etwa eintretenden Explosion
einer Hülse die Werkzeuge nach oben ausweichen und eventuell ausgewechselt werden
können.
Die Ausstanzwerkzeuge g gl sind in ihren
Traversen vertical verschiebbar derart befestigt, dafs sie durch aufgeschraubte Muttern von den
Traversen bei dem Hochgehen mitgenommen werden, beim Niedergang der Traversen und
nach Auslösung des Halteschiebers h durch ihre Schwere nach unten fallen.
Während die Traverse fl nach unten geht,
werden die Ausstanzstempel g in ihrer gehobenen Lage durch einen Feststellschieber h
gehalten, während der durch Vermittelung einer Curvenschubscheibe hin- und herbewegte Schieber
d so eingestellt wird, dafs das zu den Schutzplättchen verwendete Material unter die
Stanzstempel g zu liegen kommt. Die Bewegung des Schiebers d setzt jetzt für einen
Augenblick aus, währenddessen das Ausstanzen der Plättchen durch die Stempel g erfolgt
(Fig. 3)·
Die seitliche Verschiebung des Feststellschiebers h zur Freigabe der niederfallenden Stanzstempel
g wird durch die schrägen Flächen eines Schiebers i vermittelt, der von der Traverse
f1 bewegt wird. Letztere hebt sich alsdann mit den Ausstanzwerkzeugen g um so
viel, dafs der Schieber d ungehindert in seine Anfangsstellung zurückkehren kann.
Sobald der Schieber d sich so eingestellt hat, dafs die Werkzeuge durch seinen Ausschnitt
hindurchtreten können, werden die Stanzwerkzeuge g mit den darin haftenden, aus dem in
der Rinne des Schiebers d ruhenden Streifen ausgestanzten Deckplättchen über die mit explosibler
Masse gefüllten Hülsen gebracht, und gleichzeitig bewegen sich die in den Stanzstempeln
g befindlichen Einsatzstempel g1 mit der so lange in gehobener Lage befindlichen
Traverse /2 nach unten, um die Deck- bezw.
Schutzplättchen in die Hülsen einzudrücken (Fig. 4, 7 und ii), worauf Einsatzstempel und
Stanzwerkzeuge mit ihren Traversen in die gehobene Lage zurückgehen und die Welle der
Schubcurvenscheiben selbstthätig ausgelöst wird, so dafs eine weitere Bewegung der Ausstanzwerkzeuge
und der Einsatzstempel mit ihren Traversen nicht erfolgen und die Füllung der Matrizen mit Hülsen, sowie der Schieber d mit
Plättchen wiederum vorgenommen werden kann.
Diese Vorrichtung zum selbstthätigen Stillsetzen der Welle der Schubcurvenscheiben ist
in folgender Weise eingerichtet:
Von der den Antrieb der Maschine vermittelnden Riemscheibe x, Fig. 12 bis 14, wird
die Bewegung mittelst der Zahnräder x1 und x2
auf die Kuppelung x3 übertragen. Das Zahn-' rad χ2 dreht sich lose auf der Welle x4, während
die Kuppelung x3 uud die Rastenscheibe x5 mit der Welle x4. fest verbunden
sind. Wird die Kuppelung mittelst' des Hebels e eingeschaltet, so bewegt sich der Knaggen
x6 aus dem Einschnitt der Rastenscheibe x5 heraus. Die Welle x4 dreht sich und macht
nun mit den Schubcurvenscheiben eine ganze Umdrehung, bis der Knaggen xe mittelst Federkraft
wieder in die Rast der Scheibe x5 einspringt und die Kuppelung selbstthätig auslöst.-
Claims (3)
- Pate nt-An sp rüche:ι . Eine Maschine zum Ausstanzen und Einsetzen von Deck- bezw. Schutzplättchen in mit explosiblen Stoffen gefüllte Hülsen, bei welcher die Stanzstempel (g) und die Einsatzstempel (gl) mit vermittelst Schubcurvenscheiben auf- und niederbewegten Traversen (f1 bezw. f2·) derart verbunden sind, dafs der Niedergang der Werkzeuge unter dem Einflufs der eigenen Schwere ' erfolgt, während der Aufgang derselben dμrch die Traversen bewirkt wird.
- 2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Maschine, bei welcher die Stanzstempel (g) während einer gewissen Zeit durch einen Sperrschieber (h) in gehobener Lage erhalten und durch Vermittelung eines den Sperrschieber steuernden Schiebers (i) ausgelöst werden.
- 3. Bei der unter 1. genannten Maschine die Vorrichtung zum selbstthätigen Stillsetzen der Welle (X4J für die Schubcurvenscheiben, bestehend aus der auf der Welle festsitzenden Kuppelung fxsj und Rastenscheibe (xh), die durch Einrückung der Kuppelung freigegeben wird, während nach vollzogener Umdrehung der Welle (xlj mit den Schubcurvenscheiben durch den unter Federwirkung stehenden, in die Rast der Scheibe (x5j vorgeschnellten Knaggen (x6) die Stillsetzung der Welle selbstthätig erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68056C true DE68056C (de) |
Family
ID=341629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68056D Expired - Lifetime DE68056C (de) | Maschine zum Ausstanzen und Einsetzen von Deck- bezw. Schutzplättchen in mit explosiblen Stoffen gefüllte Hülsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68056C (de) |
-
0
- DE DENDAT68056D patent/DE68056C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1234433B (de) | Kartenauswaehlvorrichtung fuer automatische Karteien mit Karten mit schlitzkodierten Kanten | |
| DE68056C (de) | Maschine zum Ausstanzen und Einsetzen von Deck- bezw. Schutzplättchen in mit explosiblen Stoffen gefüllte Hülsen | |
| DE1627434B1 (de) | Schutzeinrichtung an einer Nietmaschine | |
| DE2336709C2 (de) | Fallwerk für die Schlagprüfung von Schotter und dergleichen | |
| DE280475C (de) | ||
| DE231918C (de) | ||
| DE382202C (de) | Vorrichtung zum Fuehren von Autogenschneidbrennern | |
| DE550416C (de) | Paketierpresse fuer Schrott | |
| DE454069C (de) | Maschine zum Bekleben und Praegen von Schachtelteilen, bei der diese von im Kreise an einer Drehscheibe angeordneten Praegewerkzeugen bearbeitet werden | |
| DE2544635C2 (de) | Vorrichtung zur Einzelentnahme von Separatoren für Akkumulatoren aus Stapeln | |
| DE113713C (de) | ||
| DE405041C (de) | Nietmaschine | |
| DE276826C (de) | ||
| DE71286C (de) | Jacquardkartenschlagmaschine | |
| DE57518C (de) | Einrichtung zum Entfernen der Zündhütchen aus Patronenhülsen | |
| DE272263C (de) | ||
| DE217855C (de) | ||
| DE85647C (de) | ||
| DE130792C (de) | ||
| DE250280C (de) | ||
| DE112569C (de) | ||
| DE279739C (de) | ||
| DE1262963B (de) | Papierschneidegeraet | |
| DE227531C (de) | ||
| DE76360C (de) | Matrizenprägmaschine |