DE67965C - Hechelmaschine - Google Patents

Hechelmaschine

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Publication number
DE67965C
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DE
Germany
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pliers
machine
slide
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pawl
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67965D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CHARLES DE BAILLIENCOURT & ClE in Douai, Nord-Frankreich
Publication of DE67965C publication Critical patent/DE67965C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der in der Patentschrift Nr. 62165 gekennzeichneten Hechelmaschine wird zweckmäfsig eine Theilung der die Kluppen tragenden Schlitten in mehrere Abtheilungen vorgenommen; die praktische Ausführung der Maschine in dieser Weise ist aber ohne eine Begrenzung des intermittirenden Laufes der Zangen und ohne ihre Hemmung im richtigen Augenblick nicht möglich, denn die Zangen können
1. ihren Weg überschreiten und über die Enden der Schlitten überstehen,
2. wegen der Neigung aus dem Schlitten fallen, wenn diese in die schräge Stellung gelangen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun Vervollkommnungen an der durch Patent Nr. 62165 geschützten Maschine, welche die vorerwähnten Uebelstände nicht eintreten lassen.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Vorderansicht des oberen Theiles einer abgetheilten Hechelmaschine, und zwar die Anfangs- und Endstellung der Schlittenabschnitte.
Fig. 2 ist eine Detailansicht, welche in gröfserem Mafsstabe zwei Schlitten einer abgetheilten Hechelmaschine besonders darstellt.
Die beiden Schlittenabschnitte A" und B", Fig. ι , enthalten in den Zangen das zu hechelnde Material. Diese beiden Abschnitte sind von einander getrennt durch das Zwischengestell D; sie hängen an den Riemen ff1/2/3, welche am Umfang der Sectoren χ . befestigt sind, die auf der oberen Welle N befestigt sind. Diese letztere wird durch abwechselnde Drehung in der einen oder anderen Richtung bewegt, welche Drehung durch die äufseren Sectoren erfolgt, welche die zur Ausbalancirung der Schlitten bestimmten Gegengewichte tragen.
Die äufseren Sectoren werden durch die Triebstange d bewegt, welche ihrerseits durch irgend welchen geeigneten Mechanismus aus dem unteren Theil der Maschine Bewegung erhält. Die Schlittenabschnitte A" B" (die nach Belieben in gröfserer Anzahl an einer und derselben Maschine angeordnet sein können) gehen von der oberen geradlinigen punktirten Stellung AB, Fig. ι und 2, ab, horizontal getragen von ihren Riemen Z/1/2/3 bis A' B'. An diesem Punkt kommen ihre Enden a' a', an welchen die Zangen eintreten, zum Ruhen, und die Abschnitte drehen sich nun auf Bolzen e' e', die an den Gestellen befestigt sind, und infolge dessen werden ihre Riemen ff2 schlaff. Die Schlitten nehmen ihren winkelförmigen Niedergang, indem sie sich allmälig bis zur schrägen Stellung A" B" neigen. Unterhalb der Schlitten besorgen die Kammladen oder Hechelfelder das Hecheln der ihnen derartig zugeführten Fasern. Das Anheben der Schlitten folgt auf ihren Niedergang durch die Triebstange d. Jedesmal, wenn die Schlitten am oberen Ende ihres Laufes ankommen, correspondiren sie horizontal Ende an Ende, indem sie sich gegenseitig auf einer geraden
gemeinsamen Linie verlängern. Ein besonderer Apparat, Klinkenstange oder Zangenzieher H genannt, ergreift sämmtliche Zangen und läfst sie im Schlitten so weit vorwärts gehen, dafs jede derselben den Hecheln successive eine gröfsere Menge Fasern bis zum unteren Ende des Laufes jedes Schlittenabschnittes vorlegt. Die erste Zange, welche in die zweite Reihe gekommen ist, wird durch eine andere neu eingeführte ersetzt und die letzte wird aus jedem Abschnitt und schliefslich aus der Maschine getrieben. Die Klinken sss, Fig. 2, auf der Stange H ziehen die Zangen. Wenn diese Stange sich in entgegengesetzter Richtung zum Wege der Zangen bewegt, so erheben sich alle Klinken, gehen über die Zangen hinweg und legen sich hinter jede derselben. Wenn die Stange H in der entgegengesetzten Richtung zurückkommt, stützen sich die Klinken gegen die Zangen und zwingen sie zum Vorschreiten. Diese hin- und hergehende Bewegung wird vermittelst der Triebstange \, Fig. ι, .bewirkt, die ihre Thätigkeit durch den oberen Mechanismus der Maschine erhält.
Damit nun die Zangen jeder Abtheilung bei jedem Vorschub ihren Weg nicht überschreiten, wodurch die erste zum Uebergang in die nächste Abtheilung bereit stehende Zange über das Schlittenende vorstehen und dadurch unbedingt den Betrieb stören würde, ist zwischen die beiden letzten Klinken jedes Zangenziehers HH, Fig. 1 und 2, eine Nothklinke t gesetzt, die frei beweglich mit den Klinken sss kommt und geht, um automatisch und abwechselnd die Vorwärtsstellung t und die Rückwärtsstellung t' einzunehmen. Am Ende ihres Vorwärtslaufes von t' nach t stöfst die besagte Klinke auf einen am Schlitten befestigten Stift u, wodurch ihr unteres Ende vor den hinteren Gleitbolzen der zum Herausgehen bereit stehenden Zange wz3 zu liegen kommt, so dafs diese und alle hinter ihr stehenden Zangen aufgehalten werden.
Die automatische Bewegung der Nothklinke wird folgendermafsen hervorgebracht. Wenn jede Klinkenstange H nach Pfeil x', Fig. 2, zurückgeht, nimmt sie die Nothklinke von t nach t' mit, welche frei über die Absätze der Zangen hinweggeht, bis sie auf einen im Schlitten befestigten Stift u' trifft, der sie zwingt, emporzugehen, um die Zangen ihre nächste Vorwärtsbewegung ausführen zu lassen. Wenn nun die Stange H nach Pfeil χ zurückkehrt, stöfst sie mit Hülfe ihrer Klinken sss die Zangen vorwärts, wie schon erklärt worden; die Nothklinke t folgt der Bewegung der Klinken sss und hält am Ende des Laufes durch ihre Einstellung an dem Stift u, wie oben erläutert, die Zangen in gesicherter Lage. Auf diese Weise kann die Verschiebung der Schlitten vor sich gehen, ohne dafs ein Vortritt oder Ausfallen der Zangen zu befürchten wäre.
Um auch das Ausgleiten der Zangen zu verhindern, wenn die Schlittenabtheilungen in die winkelförmige Stellung herabgehen, ist am Austrittsende eines jeden Schlittens ein durch Federdruck sich automatisch einstellender Knopf R angebracht, dessen Schaft in einer am Schlitten befestigten Hülse gleitet (Fig. 2) und welcher durch das Eintrittsende des nächstfolgenden Schlittentheiles niedergedrückt wird, sobald die Abtheilungen in gleiche Höhe zu liegen kommen. Wenn die Schlitten aber in die geneigte Lage übergehen und der Knopf hierdurch von dem Druck des folgenden Schlittens befreit wird, so hebt sich der Knopf R infolge der auf ihn wirkenden Feder und springt gegen das Ende der heraustretenden Zange, die er an ihrem Platz und folglich auch die ihr folgenden Zangen festhält. Wenn die gesenkten Enden der Schlitten sich wieder heben, wird jeder Knopf R durch das Ende des vorhergehenden Schlittens niedergedrückt und der Knopf tritt, die Zangenbahn freimachend, in seine Hülse zurück.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Hechelmaschine der durch Patent Nr. 62165 geschützten Art, bei welcher zwischen die beiden letzten Klinken jedes Zangenziehers (H H) eine Nothklinke (t) eingesetzt ist, die, mit den Klinken (sss) hin- und hergehend, jede an das Ende der Schlittenabtheilung tretende Zange in ihrem Lauf auf- und festhält.
  2. 2. Die durch Anspruch 1. gekennzeichnete Hechelmaschine, sofern bei derselben ein Federknopf (R) am Ende eines jeden Abschnittes angeordnet ist, welcher das Herausgleiten der Zangen, wenn die Schlittenabschnitte die geneigte Stellung einnehmen, verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67965D Hechelmaschine Expired - Lifetime DE67965C (de)

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