DE679554C - Verfahren zum Herstellen von Druckformen fuer Tiefdruck - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Druckformen fuer Tiefdruck

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DE679554C DEK137089D DEK0137089D DE679554C DE 679554 C DE679554 C DE 679554C DE K137089 D DEK137089 D DE K137089D DE K0137089 D DEK0137089 D DE K0137089D DE 679554 C DE679554 C DE 679554C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/20Screening processes; Screens therefor using screens for gravure printing

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Druckformen für Tiefdruck Bei dem bekannten Kupfertiefdruckverfahren werden die zu druckenden Originale und Schriften in Kupfer vertieft eingeätzt.
  • Zur Herstellung solcher Tiefdruckformen werden zunächst von de zu druckenden Originalen Diapositive gemacht. Die Schrift wird auf Cellophan gedruckt und lichtundurchlässig gemacht. Darauf werden die Diapositive und Schriftabzüge der Druckform entsprechend auf einer Spiegelglasscheibe zusammenmontiert. Diese Montage wird nun auf Pigmentpapier kopiert. Durch einen weiteren Kopiergang wird diese Kopie mit einem Kreuz- oder Backsteinraster versehen. Auf eine gesäuberte glattgeschliffene Kupferplatte oder einen Zylinder wird die eingeweichte Pigmentkopie mit der Schichtseite aufgequetscht. Alsdann wird diese Übertragung in heißem Wasser entwickelt. Hierbei löst sich das Papier ab, und die unbelichtete Gelatine löst sich auf. Auf diese Weise entsteht ein der Montage entsprechendes Gelatinerelief. Nach erfolgtem Abkühlen und Trocknen werden alle Stellen, die nicht genügend mit Gelatine bedeckt sind, mit Asphaltlack abgedeckt. Mittels abgestimmter Eisenchloridlösungen wird nun das Gelatinerelief vertieft in das Kupfereingeätzt. Nach erfolgter Säuberung der Ätzung kann alsdann der Druckerfolgen. Ist der Auflagedruck beendet, wird die geätzte Kupferschicht abgeschliffen oder ,abgezogen. Für eine neue Ätzung wird eine neue Schicht Kupfer aufgalvanislert und geschliffen. Außerdem sind auch Tiefdruckformen bekannt, die ,aus Cellon oder Gelluloid bestehen und mit einem Tiefdruckraster versehen sind, der durch Prägen, Formen o. dgl. aufgebracht ist. Die von diesem Raster g°-bildeten Näpfchen sind mit Chromatgelatine ausgefüllt. Diese Druckformen werden von der Rückseite her kopiert und in wannein Wasser entwickelt.
  • Dieses Verfahren eignet sich aber höchstens zur Herstellung kleinerer Druckplatten. Größere Druckplatten, insbesondere zylindrische Druckformen, wie sie heute im Rotationstiefdruck verwendet werden, lassen sich nach diesem Verfahren überhaupt nicht herstellen.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren werden die erwähnten Nachteile beseitigt. Dieses besteht erfindungsgemäß darin, daß eine Halbton-Pigment-oder Gelatinekopie ,auf die .den Raster enthaltende Druckform, z. B. Kupferzylinder, in an sich bekannter Weise über tragen und :entwickelt und dann die an den Rasterstegen überstehende Gelatine abgeschliffen wird.
  • Es werden also die im Gebrauch befindlichen Zylinder oder Platten aus Kupfer oder irgendeinem anderen Material mit einem vertieft liegenden Raster versehen, welcher die Flächen bedeckt, die für den Druck in Frage kommen. Von der Montage wird eine Pigmentkopie gemacht, die eine der Rastertiefe entsprechend starke Gelatineschicht besitzt. Diese Kopie wird auf den gerasterten Zylinder oder die Platte aufgequetseht und in heißem Wasser entwickelt. Das so entstandene Gelatinerelief füllt den Raster der Montage entsprechend mehr oder weniger' .aus. Nach erfolgter Trocknung wird die an den Rasterstegen überstehende Gelatine we&ge.. schliffen. Die Form ist nun druckfertig. Nach erfolgtem Druck ist es nur notwendig, den Zylinder oder die Platte von der Gelatineschicht zu befreien, um für die nächste Übertragung wieder gebrauchsfähig zu sein.
  • Auf diese Weise werden die Vorteile der bekannten Pigmentübertragung mit der den Rasterenthaltenden Druckform zweckmäßig vereinigt. Man vermeidet dadurch einerseits die bei Kupferzylindern sonst notwendige Ätzung iund ist anderseits nicht mehr an die durchsichtigen, dünnen Folien aus Gellon oder Gellulöid gebunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Druckformen für Tiefdruck, die den Raster für die Auflage der Rakel auf den Rasterstegen b=ereits enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halbton-Pigment- oder Gelatinekopie auf die den Raster enthaltende Druckform, z. B. Kupferzylinder, in an sich bekannter Weise übertragen und entwickelt und dann die an den Rasterstegen überstehende Gelatine abgeschliffen wird.
DEK137089D 1935-03-01 1935-03-01 Verfahren zum Herstellen von Druckformen fuer Tiefdruck Expired DE679554C (de)

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US169785A US2150281A (en) 1935-03-01 1937-10-19 Method of producing printing surfaces for intaglio printing

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