DE679272C - Gummiflachriemen mit Baumwollgewebeeinlagen - Google Patents
Gummiflachriemen mit BaumwollgewebeeinlagenInfo
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- DE679272C DE679272C DEC51835D DEC0051835D DE679272C DE 679272 C DE679272 C DE 679272C DE C51835 D DEC51835 D DE C51835D DE C0051835 D DEC0051835 D DE C0051835D DE 679272 C DE679272 C DE 679272C
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- cotton fabric
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/06—Driving-belts made of rubber
- F16G1/08—Driving-belts made of rubber with reinforcement bonded by the rubber
- F16G1/10—Driving-belts made of rubber with reinforcement bonded by the rubber with textile reinforcement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Belt Conveyors (AREA)
Description
- Gummiflachriemen mit Baumwollgewebeeinlagen Gummitreibriemen bestehen bekanntlich aus einer mehr oder weniger großen Anzahl von gummierten, dublierten und in dubliertem Zustand zusammenvulkanisierten Gewebeeinlagen, die die Zugbeanspruchungen aufzunehmen haben. Für sehr schnell laufende Antriebe mit relativ kleinen Scheihendurchmessern werden aber am besten Riemen aus dünnen Gewebeeinlagen hochwertigster Baumwolle verwendet, um die Gesamtdicke des Riemens an sich gering halten zu können und dadurch bei der Biegebeanspruchung über die kleinen Scheiben keine Rißanfälligkeit zu bekommen. Trotz dieser an sich bekannten Vorkehrungen ist es bei sehr schnell laufenden Antrieben mit kleinen Scheiben nicht zu vermeiden, daß auch bei relativ dünnen Riemen aus hochwertigem Baumwollmaterial Rißbilduug auftritt, und zwar reißen hier die Kettfäden an vielen Stellen durch, und das endgültige-Abreißen über die ganze Breite des Riemens ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Gleichzeitig längt sich der Riemen, was ebenfalls Beinen Nachteil beim praktischen Gebrauch darstellt.
- Es ist bereits bekannt, Treibriemengewebe ohne Spannung zu mercerismeren. Dadurch ergeben sich aber für das Gewebe und letzten Endes für den fertigen Riemen gänzlich andere physikalische Eigenschaften. Das Gesamntarbeitsvermögen des Riemens wird zwar erhöht, jedoch wird dieser Vorteil von dem großen Nachteil der außerordentlich anwachsenden bleibenden Dehnung vollständig überdeckt. Durch das prozentual stärkere Anwachsen der bleibenden Dehnung gegenüber der elastischen Dehnung wird aber der Elastizitätsgrad wertmäßig geringer. Ein Riemen mit spannungslos mercerisierten Geweboeinlagen neigt schon bei geringster Zugbeanspruchung zu großer bleibender Nachdehnung und isst aus diesem Grunde unbrauchbar.
- Es ist auch bereits mit Erfolg durchgeführt, Baumwollgewebe durch Mercerisieren unter Spannung größere Festigkeit zu geben, ohne daß aber eine Übertragung auf die Gummiindustrie, insbesondere Gummiflachrvemen, stattgefunden hätte.
- Die Erfindung besteht darin, zur Beseitigung der bei Treibriemen dargestellten Nachteile Gewebeeinlagen zu verwenden, die mit den bekannten, unter Spannung merceriserten Gewebeeinlagen versehen sind. Die Vorteile durch die Anwendung solcher unter Spannung mercerismerter Gewebeeinlagen bei Gu!mmiflachriemien :sind ganz außerordentlich, da nicht nur die Rißanfälligkeit völlig beseitigt wird, sondern auch die Bindefestigkeit zwischen den Einlagen nicht unbeträchtlicherhöht ist. Auch kann die bleibende Dehnung dabei in weiten Grenzen b@e@einflußt werden, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, die elastische Dehnung gegenüber unbehandeltem Gewebe, prozentual zu steigern, d. h. den Elastizitätsgrad, der das prozentuale Verhältnis von elastischer Dehnungsfläcihe @r Gesamtdehnungsfläche (Kraftdehnungsdiagramm) darstellt, zu verbessern. Dieser bessere Elastizitätsgrad wirkt sich beim Lauf des Riemens sehr günstig aus, weil Nachdehnungen des Riemens weitest gehend vermieden werden und somit auch ein Nachspannen dies Riemens während des Betriebes wegfällt. Die erhöhte Elastizität des Riemens läßt nunmehr auch die Verwendung für kleinere Scheiben zu, ohne daß durch die vermehrte Biegebeanspruchung Risse entstehen.
Claims (1)
- PATRNTANSPRUCH: Gummiflachriemen mit Baumwollgewebeeinlagen, gekennzeichnet durch die Verwendung von bekanntem, unter Spannung mercerisiertem Gewebe.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51835D DE679272C (de) | 1936-07-16 | 1936-07-16 | Gummiflachriemen mit Baumwollgewebeeinlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51835D DE679272C (de) | 1936-07-16 | 1936-07-16 | Gummiflachriemen mit Baumwollgewebeeinlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE679272C true DE679272C (de) | 1939-08-01 |
Family
ID=7027476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC51835D Expired DE679272C (de) | 1936-07-16 | 1936-07-16 | Gummiflachriemen mit Baumwollgewebeeinlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE679272C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949221C (de) * | 1953-11-17 | 1956-09-13 | A A Haeusler O H G Fabrik Fuer | Gummiband fuer Hosenbeinstege u. dgl. |
-
1936
- 1936-07-16 DE DEC51835D patent/DE679272C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949221C (de) * | 1953-11-17 | 1956-09-13 | A A Haeusler O H G Fabrik Fuer | Gummiband fuer Hosenbeinstege u. dgl. |
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