DE678922C - Vorrichtung zum Umhuellen von Schweisselektroden waehrend ihres Vorschubes durch den Schweisskopf mittels einer die Elektrode konzentrisch umgebenden Huelse, deren Innenraum mit einer die Umhuellungspaste foerdernden Pumpe verbunden ist - Google Patents

Vorrichtung zum Umhuellen von Schweisselektroden waehrend ihres Vorschubes durch den Schweisskopf mittels einer die Elektrode konzentrisch umgebenden Huelse, deren Innenraum mit einer die Umhuellungspaste foerdernden Pumpe verbunden ist

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DE678922C
DE678922C DEA79247D DEA0079247D DE678922C DE 678922 C DE678922 C DE 678922C DE A79247 D DEA79247 D DE A79247D DE A0079247 D DEA0079247 D DE A0079247D DE 678922 C DE678922 C DE 678922C
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DE
Germany
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electrode
enveloping
sleeve
paste
welding
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Expired
Application number
DEA79247D
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Rietsch
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/40Making wire or rods for soldering or welding
    • B23K35/404Coated rods; Coated electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

Bekanntlich wird vielfach zum automatischen elektrischen Lichtbogenschweißen ein nichtumhüllter Metalldraht verwendet, der durch einen ortsfest gelagerten Schweißkopf hindurchgeführt und beispielsweise durch am Schweißkopf angeordnete, von einem Motor angetriebene Ritzel entsprechend seinem Abbrande zum Werkstück vorgeschoben wird. Zum Herstellen besonders hochwertiger Schweißverbindungen genügt ein derartiger blanker Schweißdraht nicht. Es ist vielmehr erforderlich, umhüllte Elektroden (Mantelelektroden) zu verwenden. Beim Benutzen dieser Mantelelektroden bereitet die Schweißstromzuführung besondere Schwierigkeiten, da der den Metallkern umgebende Mantel für den Schweißstrom einen Nichtleiter darstellt. Es ist daher erforderlich, den Schweißstrom am oberen Ende des umhüllten Schweißstabes zuzuführen oder die isolierende Umhüllung auf irgendeine Art zu durchbrechen. Die durch den Abbrand sich dauernd ändernde Länge der Mantelelektrode schafft bei dieser Stromzuführung an ihrem Ende dauernd andere elektrische Verhältnisse für den Lichtbogen. Der Lichtbogen brennt unruhig, und die Schweißnaht wird daher unsauber. Es sind deshalb nur verhältnismäßig kurze Mantelelektroden verwendbar. Die Durchbrechung der Umhüllung hat die bekannten Nachteile.
Es sind schon selbsttätige Maschinen zum elektrischen Lichtbogenschweißen bekanntgeworden, bei denen ein Umhüllen des blanken Schweißdrahtes erst kurz vor dem Verschweißen desselben stattfindet. Zu diesem Zweck hat man sich einer mit einer Schweißpaste fördernden Pumpe verbundenen, die Elektrode konzentrisch umgebenden Hülse be-,dient. Mit dieser Hülse hat sich jedoch ein einwandfreier Mantel für die Elektrode nicht herstellen lassen, da infolge der ortsfesten Lagerung der Hülse und der dauernd sich bewegenden Elektrode ein gleichmäßiges Auftragen der Paste nicht möglich ist.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Vorrichtung zum Umhüllen von Schweißelektroden während ihres Vorschubes mittels einer die Elektrode konzentrisch umgebenden Hülse, deren Innenraum mit einer eine Schweißpaste fördernden Pumpe verbunden ist, und besteht darin, daß die Hülse axial
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Eberhard Rietsch in Berlin-Konradshöhe.
beweglich angeordnet ist, während eines bestimmten Weges gleichförmig mit der Elektrode zum Werkstück sich vorschiebt und nach dem Erreichen eines bestimmten Tiefstpunktes mit größerer Geschwindigkeit wieder in die Ausgangslage unter gleichzeitigem Einpressen von Paste in den ringförmigen Raum der Hülse zurückkehrt. Diese bewegliche Anordnung der Hülse hat den Vorteil, daß ein ίο vollkommen gleichmäßiges Auftragen der Paste auf den Elektrodendraht möglich wird. Weiterhin sind irgendwelche umständlichen Abdichtungen der Hülse, beispielsweise in Gestalt von Stopfbuchsen, infolge der Hülsenbewegung nicht erforderlich.
In zweckmäßiger Weise entspricht die obere Bohrung der Hülse dem Durchmesser der blanken Elektrode.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Altsführungsbeispiel· dargestellt.
Die Abbildung zeigt eine in einem ortsfest gelagerten Schweißkopf geführte und durch Ritzel zum Werkstück bewegte blanke Elektrode, die mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umhüllen der Elektrode versehen ist.
Die in dem Schweißkopf 1 geführte blanke Elektrode 2 wird mittels der Ritzel 3 und 4 zum Werkstück 5 vorgeschoben. Eine die - Elektrode 2 konzentrisch umgebende, axial bewegliche Hülse 6 besitzt am oberen Teil eine tüllenartige öffnung 7, an der die Zuleitung 8 zur Förderpumpe für die Paste angeschlossen ist. In der Abbildung ist die Hülse in der oberen Endlage 9 dargestellt. Durch ein geeignetes in der Abbildung nicht dargestelltes Getriebe wird die Hülse 6 gleichförmig mit der Elektrode 2 bis zum unteren Tiefstpunkt 11 bewegt, um dann mit größerer Geschwindigkeit wieder in die obere Totlage 9 gebracht zu werden. Während dieser Aufwärtsbewegung wird durch die in der Abbildung nicht dargestellte Pumpe eine Menge der Paste in den Ringraum io zwischen Elektrode 2 und Hülse 6 gepreßt. Die Fördermenge der Pumpe entspricht dabei dem durch die Zurückbewegung der Hülse 6 in die obere Endlage 9 und dem durch Elektrodenvorschub frei gewordenen ringförmigen Raum ι o. Durch diese Art der Betätigung wird erreicht, daß die Umhüllung gleichmäßig ausfällt und daß die Elektrode nicht durch eine lästige Stopfbuchse, die großer Abnutzung unterworfen wäre, geführt zu werden braucht. Da nur während · der Aufwärtsbewegung der Hülse eine entsprechende Menge Paste in den Ringraum io eingepreßt wird, bestellt keine Gefahr des Durchtretens von Paste an der Oberseite der Hülse. Um ein gutes und· leichtes Bewegen der Hülse zu ermöglichen, wird vorteilhaft der Ringraum io durch einen beweglichen Panzerschlauch 8 mit der Förderpumpe verbunden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Umhüllen von Schweißelektroden während ihres Vorschubes durch den Schweißkopf mittels einer die Elektrode konzentrisch umgebenden Hülse, deren Innenraum mit einer die Umhüllungspaste fördernden' Pumpe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (6) axial beweglich ist, während eines bestimmten Weges (9 bis 11) gleichförmig mit der Elektrode (2) zum Werkstück (5) sich vorschiebt und nach Erreichen eines bestimmten Tiefstpunktes (ri) mit größerer Geschwindigkeit wieder in die Ausgangslage (9) unter gleichzeitigem Einpressen von Paste in den ringförmigen Raum (10) zurückkehrt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Bohrung der Hülse (6) dem Durchmesser der blanken Elektrode (2) entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA79247D 1936-04-30 1936-04-30 Vorrichtung zum Umhuellen von Schweisselektroden waehrend ihres Vorschubes durch den Schweisskopf mittels einer die Elektrode konzentrisch umgebenden Huelse, deren Innenraum mit einer die Umhuellungspaste foerdernden Pumpe verbunden ist Expired DE678922C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215279B (de) * 1962-03-26 1966-04-28 Elektrodenwerk Berlin Veb Verstellbarer Duesenkopf zur Herstellung von Schweisselektroden

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