DE678779C - Schwingmuehle - Google Patents

Schwingmuehle

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Publication number
DE678779C
DE678779C DEI60829D DEI0060829D DE678779C DE 678779 C DE678779 C DE 678779C DE I60829 D DEI60829 D DE I60829D DE I0060829 D DEI0060829 D DE I0060829D DE 678779 C DE678779 C DE 678779C
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DE
Germany
Prior art keywords
vibrating
container
vibrating mill
mill according
vibrate
Prior art date
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Expired
Application number
DEI60829D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Siegfried Kiesskalt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI60829D priority Critical patent/DE678779C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE678779C publication Critical patent/DE678779C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/14Mills in which the charge to be ground is turned over by movements of the container other than by rotating, e.g. by swinging, vibrating, tilting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Schwingmühle Es sind verschiedene Ausführungen von Zerkleinerungsvorrichtungen bekanntgeworden, die in einem Behälter Zerkleinerungskörper der verschiedensten Art, wie Kugeln, Wellenabschnitte usw., enthalten -und bei denen durch einen Schwingantrieb die Behälter mit 'Mahlgut und Mahlhilfskörpern in rasche mechanische Schwingungen von mehreren hundert bis zu einigen tausend Perioden j e Minute v ei setzt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine solche Schwingmühle, bei der aber nicht der Behälter oder nicht allein der Behälter in Schwingungen versetzt wird, sondern es werden zwischen die 'Mahlhilfskörper und das Mahlgut schwingende Körper, vorzugsweise schwingende Leitflächen eingebracht, die für sich allein oder wenigstens relativ zum Behälter rasche mechanische Schwingungen ausführen. Das hat den Vorzug, daß die Schwingantriebe leichter ausgeführt und daß außerdem wesentlich größere Flächen zur Schwingungsübertragung herangezogen werden können, als wenn nur die Behälter schwingen. Gegenüber der konstruktiv übrigens schwierigen Anbringung von festen Leitflächen in schwingenden Behältern, die gemeinsam mit den Behältern S,chwvingungen ausführen, besteht durch die Erfindung der Vorteil, daß unbedingt gegenüber dem Behälter Relativbewegungen: auftreten müssen und daß der Schwinganti-icb für die schwingungsübertragenden Flächen; falls nur diese in Schwingungen versetzt werden, leichter sein kann, als wenn der Behälter mit angeregt werden muß.
  • Ein weiterer Vorteil ist der, daß etwaige Anschlüsse an den Schwingmühlen, z. B. für Rohrleitungen, bei solchen Einrichtungen gemäß der Erfindung viel einfacher sind, bei denen der Behälter stillsteht, da sie jetzt ruhend ausgeführt werden können und nicht mitschwingen oder durch .bewegliche Kupplungsglieder vor dem Schwingen geschützt werden müssen, wenn sie an schwingende Flächen anstoßen.
  • In der Zeichnung zeigt Abb.I eine Ausführung der Erfindung im Schnitt. In- einem feststehenden, langgestreckten, trogförmig°n Behälter i, der durch einen Deckel z vrschlossen ist, liegt, schwingungsfähig gegen den ruhenden Behälter -i gelagert und abgedichtet, in der Behälterlängsrichtung ein Rohr 3, in dem ein Schtvingungserreger .l in Gestalt einer unbalanten umlaufenden Masse untergebracht ist. Dieses Rohr 3 trägt sechs sternförmig angeordnete Leitflächen 5a bis 5i: Der ganze Behälter einschließlich der Z1vischenräume zwischen den Armen des Sterns ist im Betrieb bis fast an seinen Rand mit Mahlkörpern 6, z. B. Kugeln, ausgefüllt (in der Zeichnung nur angedeutet), zwischen denen sich das Mahlgut befindet.
  • Beim Umlauf der unbalanten Masse 4 gerät das Rohr 3 mit den Armen 5a bis 5j in kreisförmige Schwingungen. Falls beim Einfüllen der Mahlkörper und des Mahlgutes noch da und dort Hohlräume geblieben sind, etwa unter den Leitflächen 5c bis 5@ so füllen sich diese beim Ingangsetzen des Schn@ingungserrcgers sofort von selbst: Unter dem EiiifluLl der sternförmig angeordneten Schwingflächen 5a bis 51 beginnen nun die Mahlhilfskörper sich rasch und heftig zu bewegen, und zwar gleichzeitig umzulaufen und zu schwingen, wodurch das Mahlgut sehr, schnell und weitgehend zerkleinert wird. Damit beim Anlauf und beim Auslauf des schwingenden Flächensystems keine Sperrungen und hlemmungen zwischen den geschütteten Mahlhilfskörpern und den Schwingflächen 5ä bis 5r auftreten, ist der Mahlbehälter i innen mit einer elastischen Schicht 7 ausgekleidet, etwa aus Weichgummi. Bei richtiger Bemessung dieser Schicht wird auch der nutzbare Druck zwischen den Mahlhilfskö.rpern verstärkt und damit die Mahlwirkung verbessert. Solche elastischen Schichten können auch am ganzen Flächensystem oder an Teilen davon angebracht sein.
  • Anstatt sternförmig angeordneter Schwingflächen können auch ,andere Körper zur Schwingungsübertragung dienen, etwa radial liegende Stäbe, gegebenenfalls mit Püffc#rllä.chen an den Enden. Alle diese Schwingungsübertrager können beispielsweise an dem Rohr 3 befestigt sein.
  • Zur Erhöhung der Mahlwirkung kann auch der Mahlbehälter i selbst in an sich bekannter Weise schwingen, wobei es nur darauf ankommt, daß die Behälterschwingungen sich nach Bahnkurve, Frequenz, Amplitude oder Phase oder mehreren dieser Komponenten von den Schwingungen der Flächensysteme unterscheiden. Diese relatii@en Schwingungen treten z. B. dann ein, wenn der schwingungsfähig gelagerte Behälter elastisch mit dem Schwingflächensytem gekoppelt ist; wobei die mechanische Ausbildung dieses Koppelsyst°ms in der verschiedensten Weise erfolgen kann.
  • Als Mahlkörper können Hartporzellan- oder Stahlkugeln, ferner runde Wellenabschnitte; grobkörniger Quarzsand, Flintsteine usw. verwendet werden. Je nach den sonstigen Anforderungen -und dem Einbau der Mühle zwischen andere Vorrichtungen können liegend. oder stehende Behälter und damit senkrechte oder waagerechte Schwingsysteme benutzt werden. Die schwingenden tJbcrtragungskörper oder Gruppen solcher. Körper wie auch der Behälter können außer den Schwingbewegungen auch noch umlaufen.
  • Abb.II zeigt eine besondere Anordnung der in Abb. 1 dargestellten, auf dem Rohr 3 sitzenden Schwingflächen. Die Schwingflächen 5 sind hier schraubenförmig verwunden, so daß im gleichen Sektor verschiedene Schwingphasen gleichzeitig vorhanden sind und somit die Mahlkörper mit dem Mahlgut zusätzlich in jedem einzelnen Sektor umgewälzt werden, wodurch die Mahlwirkung verstärkt werden kann. Es ist bereits früher vorgeschlagen worden, mit Mahlhilfskörpern in Behältern zi mahlen, in denen die Mahlhilfskörper durch einen Rühren in Bewegung versetzt werden. Dieses Verfahren konnte sich aber nicht einführen, da bei der Rührbe-,vegung Sperrungen und Verklemmungen auftraten und ein sehr starker Kraftaufwand zum Antrieb notwendig würde; der die Mahlwirkung kaum verbesserte, wohl aber die Mahlkörper und die Einrichtung zerstörte und einen sehr starken Verschleiß zur Folge hatte.
  • Es ist ein besonderes Kennzeichen bei der Erregung von Mählkörperfüllungen zu Schwingungen, daß durch die hohe dauernde Beweglichkeit der Füllung das oder die schwingenden Flächensysteme #eine. zusätzliche, leichtgängige Rührbewegung ausführen können. Dadurch wird in erster Linie die Durchmischung des Mühleninhaltes gefördert, während die Mahlwirkung in der Hauptsache durch die Schwingbewegung -erzielt wird.
  • Die Schwingbewegungen. können; wie beschrieben, mit umlaufenden Unbalancen, sog. Freischwingern, -erregt werden; es können. aber auch in an sich bekannter Weise dazu elektromagnetische oder pneumatische Erreger oderelastische Koppelantriebe herangezogen werden. In größeren Mahlbehältern können selbstverständlich auch mehrere schwingende Systeme von übertragungskörpern eingesetzt oder eingehängt werden, die gleichsinnig oder verschieden schwingen; in jedem Falle kommt es immer auf die l-elatiw-bevegung zwischen Schwingungsübertragungskörpern und mindestens dem Behälter, gegebenenfalls auch zwischen den Cbertragungskörpern an.
  • Die Vorrichtungen können außerdem zusätzlich an verschiedenen Stellen gch@izt oder gekühlt werden und für absatzweises oder durchlaufendes Arbeiten in an sich bc142nnter Weise ausgerüstet sein.

Claims (7)

  1. P:XTL#N-rAXsi'i;i:citE: i. Schwingmühle. bestehend aus ein,m Behälter, der das Mahlgut und die Mahllülfskörper enthält, dadurch gelennz#-ichnet, daß in dem Behälter relativ zu ihm schwingende fibertragungskörper, vorzugsweise schwingende Leitflächen, angeordnet sind. z.
  2. Schwingmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter feststeht und nur die Übertragungskörper schwingen.
  3. 3. Schwingmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Übertragungskörper als auch der Behälter schwingen, jedoch die beiden Schwingungen sich nach Bahnkurve, Frequenz, Amplitude oder .Phase oder mehreren dieser Merkmale voneinander unterscheiden.
  4. 4. Schwingmühle nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Behälter und Übertragungskörper unter Einschaltung einer losen Kopplung schwingen.
  5. 5. Schwingmühle nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die schwingenden üb.ertragungskörper in eine oder mehrere Gruppen mit gesondert:m Antrieb zusammengefaßt sind.
  6. 6. Schwingmühle nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingenden Übertragungskörper oder die Gruppen solcher Körper zusätzlich Umlaufbewegungen .ausführen.
  7. 7. Schwingmühle nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Übertragungskörper sternförmig angeordnete Leitflächen dienen. B. Schwingmühle nach den Ansprüchen i bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingenden Flächen schraubenförmig verwunden sind.
DEI60829D 1938-03-16 1938-03-16 Schwingmuehle Expired DE678779C (de)

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DE (1) DE678779C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247823B (de) * 1963-04-20 1967-08-17 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingender Behaelter zur Feinzerkleinerung und/oder sonstigen Behandlung von zu Ansatzbildungen neigendem Gut
DE1607570B1 (de) * 1966-07-27 1971-06-09 Podmore And Sons Ltd W Schwingmuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247823B (de) * 1963-04-20 1967-08-17 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingender Behaelter zur Feinzerkleinerung und/oder sonstigen Behandlung von zu Ansatzbildungen neigendem Gut
DE1607570B1 (de) * 1966-07-27 1971-06-09 Podmore And Sons Ltd W Schwingmuehle

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