DE678348C - Vorrichtung zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern, die einen regelbaren Widerstand aufweist - Google Patents

Vorrichtung zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern, die einen regelbaren Widerstand aufweist

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DE678348C
DE678348C DED70073D DED0070073D DE678348C DE 678348 C DE678348 C DE 678348C DE D70073 D DED70073 D DE D70073D DE D0070073 D DED0070073 D DE D0070073D DE 678348 C DE678348 C DE 678348C
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DE
Germany
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resistance
cylinder
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air
respiratory protection
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DED70073D
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B27/00Methods or devices for testing respiratory or breathing apparatus for high altitudes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern, die einen regelbaren Widerstand aufweist Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern, die einen regelbaren Widerstand aufweist. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art besteht der regelbare Widerstand aus einer Drosselklappe, durch deren Verstellung der an einem Zeiger erkennbare Druckunterschied ausgeglichen werden kann. Ferner sind Vorrichtungen zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern durch Vergleich mit einem Normalwiderstand bekannt, bei denen der Normalwiderstand aus einem im Verhältnis zu dem zu prüfenden Atemfilter kleinen Hohlkörper mit einer chemisch unwirksamen Füllung besteht, die ein verkleinertes Abbild der Luftwege eines normalen Filters der Gattung des zu prüfenden Filters darstellt.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß. bei einer mit einem regelbaren Widerstand versehenen Vorrichtung zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern der Widerstand aus einem fein gelochten Sieb besteht, dessen Öffnungen durch eine auf dem Sieb verschiebbar angeordnete, nicht durchlochte Platte mehr oder weniger verdeckt werden können.
  • Das Sieb ist vorzugsweise als Zylinder ausgebildet, über dem sich ein an einem Ende luftdicht verschlossener Zylinder mit nicht durchbrochener Wandung vers,clhieben läßt und in dem ein zweiter mit nicht durchbrochener Wandung versehener, an die-Luftleitung der Meßvorrichtung angeschlossener Zylinder angeordnet ist. Der Zwischenraum zwischen dem Innenzylinder und dem Siebzylinder ist mit einem Filterstoff, insbesondere Glaswolle, ausgefüllt.
  • Die LuftfördervorriChtung kann aus einem Blasebalg bestehen, der mittels eines von Hand gesteuerten Hebels gereckt, darauf selbsttätig ausgelöst und unter dem Druck einer Feder zusammengepreßt wird.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in einfacher Weise aufgebaut und ermöglicht ein leichtes Bedienen und ein bequemes Ab- lesen des Filterwiderstandes. Durch die Verwendung eines Blasebalges, der unter dem Druck einer Feder zusammenfällt, kann ein stets gleichmäßig strömender Luftstrom erzeugt werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt.
  • Abb. i stellt teils eine Ansicht, teils einen Längsschnitt der Vorrichtung dar, und Abb. z zeigt den Längsschnitt durch eine mit einem Blasebalg versehene Luftfördervorrichtung, der unter dem Druck einer Feder zusammenfällt.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Vorrichtung wird die Luft mit Hilfe eines mit Rü.ckschlagventilen versehenen Gummiballes d durch das Rohr a, dem zu prüfenden Filter,-und dem Widerstand b zugeführt. Sowohl vor dem Filter c als auch vor dem Widerstand b entsteht ein Rückstau, der durch die Rohre p und g auf den Zeigers der Meßvorrichtung c übertragen wird. Ist der Rückstau auf beiden Seiten gleich groß, so bleibt der Zeiger in der Nullstellung; ist der Rückstau. auf beiden Seiten ungleich, so schlägt der Zeiger entweder nach links oder nach rechts aus, je nachdem der PLückstau vor dem Filter oder vor dem Widerstand größer ist.
  • Der Widerstandsmesser besteht aus dem Innenzylinder h, dem Siebzylinder f und dem verschiebbaren Zylinder g. Der Zwischenraum zwischen dem Siebzylinder f und denn Innenzylinder h ist mit einem Filterstoff k, insbesondere Glaswolle, ausgefüllt. Durch Verschieben des Zylinders g lassen sich mehr oder weniger Sieböffnungen verdecken oder freilegen, so daß der Widerstand mit Leichtigkeit geregelt werden kann. Die Größe des Widerstandes läßt sich an einer Skala r ablesen.
  • Die Luftfördervorrichtung nach Abb.2 besteht aus :einem Blasebalgm, der mit Hilfe des Steuerhebels n von Hand gereckt werden kann. In seiner höchsten Stellung rutscht der kurze Arm des Steuerhebels ab und gibt den Blasebalg frei, der dann unter dem Druck. der Feder o gleichmäßig zusammengedrückt wird und dadurch einen ebenfalls gleichmäßigen LuftFtrom erzeugt.

Claims (3)

  1. PATI'sNTANSI'12ÜCIIf: I. Vorrichtung zuin Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern, die einen regelbaren Widerstand aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand aus einem fein gelochten Sieb besteht, dessen Öffnungen durch eine auf dem Sieb verschiebbar angeordnete, nicht durchlochte Platte mehr oder weniger verdeckt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das. Sieb (f) als Zylinder ausgebildet ist, über dem sich ein an einem Ende luftdicht verschlossener Zylinder (g) mit nicht durchbrochener Wandung verschieben läßt und in dem ein zweiter mit nicht durchbrochener Wandung versehener, an die Luftleitung der Meßvorrichtung angeschlossener Zylinder (1t) angeordnet ist, und daß ferner der Zwischenraum zwischen dem Innenzylinder (1t) und dem Siebzylinder (f) mit einem Filterstoff (k), insbesondere Glaswolle, ausgefüllt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfördervorrichtung aus einem Blasebalg (m) besteht, der mittels eines von Hand gesteuerten Hebels (n) gereckt, darauf selbsttätig ausgelöst und unter dem Druck einer Feder (o) zusammengepreßt wird.
DED70073D 1935-04-04 1935-04-04 Vorrichtung zum Messen des Luftwiderstandes von Atemschutzfiltern, die einen regelbaren Widerstand aufweist Expired DE678348C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330614A1 (de) * 1983-08-25 1985-03-07 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Vorrichtung zum pruefen des durchstroemungswiderstandes von filtern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3330614A1 (de) * 1983-08-25 1985-03-07 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Vorrichtung zum pruefen des durchstroemungswiderstandes von filtern

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