DE552000C - Messgeraet zur Pruefung des Luftwiderstandes von Atmungsfiltern - Google Patents

Messgeraet zur Pruefung des Luftwiderstandes von Atmungsfiltern

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DE552000C
DE552000C DED55863D DED0055863D DE552000C DE 552000 C DE552000 C DE 552000C DE D55863 D DED55863 D DE D55863D DE D0055863 D DED0055863 D DE D0055863D DE 552000 C DE552000 C DE 552000C
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DED55863D
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Heinr & Bernh Draeger
Draegerwerk AG and Co KGaA
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Heinr & Bernh Draeger
Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B27/00Methods or devices for testing respiratory or breathing apparatus for high altitudes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Meßgerät zur Prüfung des Luftwiderstandes von Atmungsfiltern Die Erfindung betrifft ein nach dem Venturiprinzip arbeitendes Meßgerät zur Prüfung des Luftwiderstandes von Atmungsfiltern durch Vergleich mit einem Normalwiderstand. Bei den bekannten Meßgeräten pflegt ein Normalwiderstand in Form eines Atmungsfilters verwendet zu werden, das in dem Aufbau seiner Füllung, in seinem Gewicht und seiner Größe dem zu untersuchenden Atmungsfilter gleich ist und einen vorher bestimmten Luftwiderstand aufweist, der demjenigen entspricht, den das zu untersuchende Atmungsfilter haben soll. Ein solcher Normalwiderstand hat eine Reihe von Nachteilen. Sein Gewicht und sein Rauminhalt ist verhältnismäßig groß, was besonders dann nachteilig ist, wenn mehrere Vergleichswiderstände mitgeführt werden müssen. Ferner ist seine Chemikalfüllung sowohl mechanisch als auch unter Umständen chemisch empfindlich. Bei grober Behandlung verlagert oder zerreibt sich der feinkörnige Inhalt, und bei wiederholtem Gebrauch verändert er sich auch chemisch, falls nicht chemisch indifferente Stoffe benutzt werden, da in der atmosphärischen Luft immer gewisse Kohlensäure- und Dampfmengen vorhanden sind.
  • Gemäß der Erfindung besteht der Normalwiderstand aus einem im Verhältnis zu dein zu prüfenden Atmungsfilter kleinen Hohlkörper mit einer chemisch indifferenten Füllung, die ein verkleinertes Abbild der Luftwege eines normalen Filters der Gattung des zu prüfenden Filters darstellt. Die Füllung des Hohlkörpers kann dabei entweder aus chemisch indifferenten, körnigen oder porigen Stoffen bestehen oder aus hintereinander angeordneten Sieben, deren Zahl und Maschenweite entsprechend abgestimmt ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Mittels derLuftpumpei kann im Schlauch z ein Druckluftstrom erzeugt werden, der sich in dem Rohr 3 entsprechend den eingezeichneten Pfeilen verzweigt. Beiderseits des Anschlusses des Schlauches 2 sind im Rohr 3 zwei Scheiben q. mit gleich großen, engen Dosierungsöffnungen 5 vorhanden. An das rechte Ende des Rohres 3 wird das zu untersuchende Filter 6 und an das andere Ende der Normalwiderstand 7 angeschlossen. In (las Rohr 3 münden zwei Rohre 8, deren Mündungen,9 dem Filter 6 und dem Normalwiderstand 7 zugekehrt sind. Die beiden Rohre 8 weisen an ihren anderen, in einem Raum io mündenden Enden wiederum zwei gleich große Öffnungen i i auf, die einem in dem Raum io schwenkbar aufgehängten Papier- oder Hollundermarkblättchen 1z zugekehrt sind. Die die Dosierungsöffnungen 5 und i i enthaltenden Scheiben bestehen aus nichtrostendem Stahl, Edelmetall oder Porzellan. Haben die zu untersuchende Filterpatrone 6 und der Normalwiderstand 7 gleichen Luftwiderstand, so fließen beim Pumpen mit der Luftpumpe i gleich große .Luftmengen durch die Dosierungsöffnungen 5 und durch das Filter 6 und den Normalwiderstand 7. Die Mündungen 9 werden also von gleichen Luftmengen umspült, so daß das Blatt 12 nicht ausschlägt. Ist der Luftwiderstand des Atmungsfilters 6 größer als der des Normalwiderstandes 7, so tritt an der dem Filter 6 benachbarten Rohrmündung 9 eine Stauung ein, und es fließt durch das rechte Meßrohr ä und die zugehörige enge öffnung i i eine gewisse Luftmenge, die das Ausschlagen des Blättchens 12 nach links bewirkt. Jeder Ausschlag des Blättchens 12 bedeutet also einen Hinweis auf eine Verschiedenheit der Luftwiderstände des Filters 6 und des Normalwiderstandes 7.
  • Das bisher beschriebene Meßgerät ist im wesentlichen bekannt. Die Erfindung besteht nun darin, daß als Normalwiderstand 7 nicht ein Atmungsfilter gleicher Größe und gleicher Füllung wie das zu prüfende Filter verwendet wird, sondern ein kleiner Hohlkörper 14.. In diesem sind parallel zueinander angeordnete Siebe 13 oder feinkörnige und feinporige keramische Massen, Cellulosemassen, Textilstoffe oder ähnliche Körper von geringerer mechanischer und chemischer Empfindlichkeit als die übliche Chemikalfüllung von Atmungsfiltern derart untergebracht, daß' die Luftwege in dem Normalwiderstand 7 ein verkleinertes Abbild der Luftwege eines normalen Filters der Gattung des zu prüfenden Atmungsfilters 6 darstellen. Ein genaues Abbild ist nicht erforderlich, da nur Luftgeschwindigkeiten bestimmter Größe mit der Luftpumpe erzeugt werden können. Jedenfalls muß die Maschenweite der Siebe und deren Anzahl oder die körnige und porige Struktur der Füllkörper für den Normalwiderstand 7 so abgestimmt sein, daß bei schneller und auch bei langsamer Bedienung der Luftpumpe der Luftwiderstand des Normalwiderstandes 7 immer gleich dem eines normalen Atmungsfilters der entsprechenden Filtergattung ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Meßgerät zur Prüfung des Luftwiderstandes von Atmungsfiltern durch Vergleich rilit einem Normalwiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Normalwiderstand (7) aus einem im Verhältnis zu dem zu prüfenden Atmungsfilter (6) kleinen Hohlkörper (l4) mit einer chemisch indifferenten Füllung besteht, die ein verkleinertes Abbild der Luftwege eines normalen Filters der Gattung des zu prüfenden Filters (6) darstellt.
  2. 2. Meßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Hohlkörpers (l4) aus chemisch indifferenten, körnigen oder porigen Stoffen besteht.
  3. 3. Meßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Hohlkörpers (14) aus hintereinander angeordneten Sieben (13) besteht, deren Zahl und Maschenweite entsprechend abgestimmt ist.
DED55863D 1928-06-09 1928-06-09 Messgeraet zur Pruefung des Luftwiderstandes von Atmungsfiltern Expired DE552000C (de)

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DE (1) DE552000C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3194056A (en) * 1962-01-26 1965-07-13 Hopkins Mfg Corp Inc Permeability testing method and apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3194056A (en) * 1962-01-26 1965-07-13 Hopkins Mfg Corp Inc Permeability testing method and apparatus

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