DE67794C - ^Vorrichtung zum Verladen von Koks aus den Oefen unmittelbar in Eisenbahnwagen - Google Patents
^Vorrichtung zum Verladen von Koks aus den Oefen unmittelbar in EisenbahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G69/00—Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
- B65G69/22—Horizontal loading or unloading platforms
- B65G69/26—Rotatable platforms
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 10: Brennstoffe.
Den Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche
es ermöglicht, den aus den Koksöfen gezogenen oder gestofsenen Koks direct in Eisenbahnwagen
zu verladen, im Gegensatz zu dem bis jetzt gebräuchlichen Verfahren, nach welchem die
Koks auf einer vor den Oefen befindlichen Plattform ausgebreitet, abgelöscht und sodann
entweder mittelst Rechen in die Wagen geschoben oder gar erst in Karren geladen und
in diesen nach den Wagen gebracht werden. Dieses umständliche und viele Arbeitskräfte erfordernde
Verfahren ist durch die Arbeitsleistung einer einzigen Vorrichtung ersetzt. Dieselbe ist
auf den beiden beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar in Fig. Γ im Schnitt und in
Fig. 2 in Oberansicht. Aus ihnen ist ersichtlich , dafs parallel vor den Koksöfen α α ein
höheres und ein tieferes Geleise vorgesehen ist, das erste mit den Schienen e e als Laufbahn
der fahrbaren Verladevorrichtung, das zweite mit den Schienen c c für die zu beladenden
Wagen b.
Die eigentliche Verladevorrichtung besteht aus dem fahrbaren Rahmengestell d, der zur
Aufnahme des Koks dienenden Drehscheibe f, der zur Bethätigung beider dienenden, auf der
Mitte des Rahmengestelles montirten Kesseldampfmaschine mit dem Kessel g\, den Cylindern
h und der Kurbelwelle 2, der Verkleidung / der Maschinentheile und dem V-förmigen
oder* anders gestalteten Abstreicher. Das Rahmengestell ist kreisförmig und läuft auf
den Schienen e mittelst der Räder d3, welche
auf die Achsen d* fest aufgesetzt sind. Die eine dieser Achsen d4 kann durch die Zahnräder
I1Jj1 d5 von der Kurbelwelle i aus in
Umdrehung versetzt werden und dadurch die Bewegung des Fahrrahmens in der verlangten
Richtung bewirken. Auf dem Rahmen sind zwei Reihen von Böckchen mit Rollen d1 und d'2
kreisförmig angeordnet, auf welchen mittelst der Schienen f1 die Drehscheibe / rollt. Damit
die Kreisbewegung der letzteren genau innegehalten wird, sind die Schienen f1 mit
Führungsansätzen f2 versehen. Die Drehung der Scheibe f wird durch die kreisförmige
Zahnstange f3 vermittelt, in welche das auf der Welle k sitzende Zahnrad kl greift. Die
Welle k wird durch die Zahnräder A:2 und z2
von der Kurbelwelle i getrieben.
An der die Maschine und den gröfsten Theil des Kessels umgebenden Verkleidung / ist der
V-förmige oder anders gestaltete Koksabstreicher m angebracht, und zwar entweder fest oder derartig,
dafs er in der Höhe verstellbar ist. Im letzteren Falle sind die Seitenflächen des Abstreichers
am Ende mit hakenförmig gebogenen Führungen versehen, welche in schlitzartigen Nuthen I1 des Verkleidungsmantels / bewegbar
sind. Die Verstellung des Abstreichers erfolgt mittelst einer Kette n1, welche auf einer Trommel
η sich aufrollt. Letztere kann durch eine Kurbel von Hand, wie in der Zeichnung angenommen,
oder auch durch eine geeignete Räderübersetzung von der Maschine aus betrieben
werden.
Die verschiedenen Zahnradverbindungen, welche die Bewegungen des Fahrrahmens der
Drehscheibe und eventuell des Abstreichers von der Maschine aus vermitteln, sind so zu construiren,
dafs sie nach Bedarf in und aufser
Thätigkeit gesetzt werden und die Bewegungsrichtung der beeinflufsten Theile in dem einen
oder anderen Theil ändern können. Die specielle Anordnung dieser Zahnradverbindungen
ist auf den Zeichnungen unberücksichtigt geblieben, da sie beliebig gewählt werden kann.
Damit der Koks aus den Oefen sicher auf die Drehscheibe gelangt, wird vor den zu
leerenden Ofen eine Führungsrinne oder Gleitbahn a1 gestellt, welche etwas über den Rand
der Drehscheibe hervorragt.
Die Wirkungsweise der neuen Verladevorrichtung ist folgende:
Der aus dem Ofen gestofsene oder gezogene Koks gleitet in der Rinne a1 auf die Scheibe f,
breitet sich auf dieser aus, wobei die Scheibe sich langsam dreht, und gelangt dadurch schliefslich
an den Abstreicher m, wo er sich anhäuft und durch die zum Radius der Scheibe schräg
gestellte Seitenfläche des Abstreichers zum Herabgleiten von der Scheibe veranlafst wird.
Durch Aenderung der Drehungsrichtung der Scheibe kann die eine oder die andere Seite
des Auswerfers zur Wirkung kommen und dadurch sowohl der vordere wie der hintere
Theil des unterstehenden Wagens gefüllt werden, ohne dafs er seine Stellung ändert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Verladen von Koks aus Koksöfen unmittelbar in Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch eine Drehscheibe (fj, welche den Koks aufnimmt und nach erfolgter Drehung in auf tieferliegendem Geleise (c) befindliche .Eisenbahnfahrzeuge (b) fallen läfst, ferner durch einen Abstreicher (m) mit zur Bewegungsrichtung des Koks schräger Gleit- ■ fläche in Verbindung mit einem auf Schienen (e) laufenden Fahrgestell (d) und einer zur Bewegung der Drehscheibe und des Fahrgestelles dienenden Kesseldampfmaschine (g hj. ■Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67794C true DE67794C (de) |
Family
ID=341393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67794D Expired - Lifetime DE67794C (de) | ^Vorrichtung zum Verladen von Koks aus den Oefen unmittelbar in Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67794C (de) |
-
0
- DE DENDAT67794D patent/DE67794C/de not_active Expired - Lifetime
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