DE677852C - Regeleinrichtung fuer Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen

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DE677852C
DE677852C DEP74692D DEP0074692D DE677852C DE 677852 C DE677852 C DE 677852C DE P74692 D DEP74692 D DE P74692D DE P0074692 D DEP0074692 D DE P0074692D DE 677852 C DE677852 C DE 677852C
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DE
Germany
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steam
heating
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air mixture
valve
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Expired
Application number
DEP74692D
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English (en)
Inventor
Otto Dannehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen Im Patent 6¢r 398 ist eine Regeleinrichtung für Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen beschrieben, die ein von einem Temperaturfühler im rückkehrenden Dampf-Luft-Gemisch gesteuertes Einlaßreglerventil enthält. Bei dieser Einrichtung ist eine Umgangsleitung für die den Rückdampfkühler enthaltende oder bildende Leitung und ein dazugehöriges Wechselventil angeordnet, das das rückkehrende Dampf-Luft-Gemisch während des Anheizens der Umgangsleitung und nach Beendigung des Anheizens dem Rückdampftemperaturfühler zuleitet. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß während des Anheizens eine Beaufschlagung des Rückdampftemperaturfühlers mit Rückdampf und damit eine Regelung der Frischdampfzufuhr in Abhängigkeit von der Rückdampftemperatur nicht stattfindet, das Frischdampfventil also voll geöffnet bleibt und so eine Verkürzung der Anheizzeit erzielt wird. Bei dieser Regeleinrichtung besteht, daeine Regelung der Frischdampfzufuhr während des Anheizens nicht stattfindet, die Gefahr, daß der Heizung mehr Dampf zugeführt wird, als in den Heizkörpern niedergeschlagen wird, und daß demzufolge 'Dampf unausgenutzt durch die Entwässerungseinrichtung ins Freie entweicht. Dieser Nachteil wird bei der erfindungsgemäßen Einrichtung vermieden.
  • Bei Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen, bei denen das umlaufende Dampf-Luft-Gemisch nach Durchströmen der Vor-und Rücklaufleitungen und der daran angeschlossenen Abteilheizkörper vor Rückleitung zum Einlaßregler noch durch einen nachgeschalteten Heizkörper geleitet wird, der zur Beheizung des Seitenganges und gegebenenfalls der Einsteigräum-e und der Aborte dient, wird gemäß der Erfindung die Umgangsleitung von der Leitung zwischen der Rücklaufleitung von den Abteilheizkörpern und dem nachgeschalteten Heizkörper abgezweigt und mittels eines Ventils absperrbar gemacht, das von Hand oder von einem Thermostaten gesteuert wird.
  • Durch die Umgangsleitung, deren Ventil während des Anheizens geöffnet ist, strömt der größte Teil des aus den Abteilheizkörpern kommenden Dampf-Luft-Gemisches, - angesaugt von dem durch das Einlaßreglerventil eintretenden Frischdampf, zurück zum Einlaßreglerventil, wo es erneut in Umlauf versetzt wird. Ein geringer Teil des aus der Abteilheizung kommenden Dampf-Luft-Gemisches strömt über die Entwässerungseinrichtung zu dem nachgeschalteten Heizkörper. und anschließend über den Rückdampftemperaturfühler zum Einlaßreglerventil zurück. Dieser Fühler wird also im Gegensatz zur der Einrichtung nach dem Hauptpatent auch während des Anheizens von einem Dampf-Luft-Gemisch beaufschlagt, jedoch nicht, wie bei bekannten Heizungen, von dem Rückdampf der gesamten Heizung, sondern von dem Rückdampf des nachgeschalteten Heizkörpers, der nur von einem Teil des Rückdampfes der Abteilheizung durchströmt wird. Infolge der geschwächten Beheizung steigt die Temperatur des Ganges und damit die Temperatur dieses Rückdampfteilstromes und des von ihm beaufschlagten Temperaturfühlers nur sehr langsam an, so daß ein vorzeitiges Abdrosseln des Einlaßreglerventils nicht eintritt. Es wird also gegenüber bekannten Einrichtungen ebenso, wie mit der Einrichtung nach dem Hauptpatent, eine wesentliche Verkürzung der Anheizzeit erzielt, wobei jedoch Dampfverluste durch unausgenutzt ausströmenden Dampf vermieden werden, da der Frischdampfzusatz auch während der Anheizzeit geregelt wird. Die Einrichtung eignet sich ferner dazu, auch im normalen Betrieb-, also nach Beendigung des Anheizens, eine Abstimmung der Gangheizung gegenüber der Abteilheizung vorzunehmen. Dies geschieht durch Öffnen des Ventils in der Umganpleitung, was zur Folge hat, daß ein Teil des Rückdampfes der Abteilheizung unter Umgehung der Gangheizung zum Einlaßregler zurückkehrt, so däß der Gangheizkörper mit einer geringeren Dampf-Luft-Gemischmenge versorgt wird als die Abteilheizkörper. Durch entsprechende Drosselung des Ventils in der Umgangsleitung kann also die Verteilung der Gesamtheizleistung auf die Abteile und den Gang beliebig eingestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Heizung besteht aus dem Hauptregelventil3, 4, dem der Frischdampf aus der längs des Zuges verlaufenden Hauptleitung i durch den Stutzen 2 zugeführt wird. Das aus dem Frischdampf und dem durch das Ausdehnungsrohr i i angesaugten rückkehrenden Dampf-Luft-Gemisch gebildete Gemisch strömt im normalen Betrieb durch die Leitung 5 zu der Vorlaufleitung 6 und der Rücklaufleitung 7, an welche die Heizkörper 8 angeschlossen sind. Diese sind mit den Absperrventilen 9 versehen, die von Hand oder durch Raumthermostaten gesteuert werden. Aus der Rücklaufleitung strömt das Dampf-Luft-Gemisch durch die Leitung 45 zur Entwässerungseinrichtung 46 und von hier nach Abscheiden des Niederschlagswassers durch die Leitung 47 zu dem als Rohr ausgebildeten, zur Beheizung des Ganges eines Durchgangswagens dienenden Heizkörper 48. Nach Durchströmen desselben wird das Dampf-Luft-Gemisch durch die Leitung 49 zur Entwässerungseinrichtung 46 geführt; wo das Niederschlagswasser ausgeschieden und ein Teil des Dampf-Luft-Gemisches wieder in Umlauf gesetzt wird, während der andere Teil durch die Leitung 36 zum Ausdehnungsrohr i i und zum Hauptregelventil3, 4 strömt.
  • Zwischen der vom Einlaßreglerventil3, 4 zum Verlauf 6 führenden Leitung 5 und der vom Rücklauf 7 der Abteilheizung zur. Entwässerungseinrichtung 46 führenden Leitung 45 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Verbindung hergestellt, die durch eine von der Leitung 5 abzweigende und in die Leitung 45 mündende Dose 5o gebildet ist. Durch diese Düse tritt ein Teil des vom Einlaßreglerventil3, 4 kommenden Dampfes in die Leitung 45 über und saugt hierbei das aus den Abteilheizkörpern 8 und der Rücklaufleitung 6 kommende und Niederschlagswasser mit sich führende Dampf-Luft-Geinisch an.
  • Die das Ausdehnungsrohr i i umgehende Leitung 41 ist einerseits an den Raum 2o des Einlaßreglerventils, andererseits an die von der Rücklaufleitung 7 der Abteilheizkörper 8 zur Entwässerungseinrichtung 46 führenden Leitung 45, und- zwar hinter der Einmündung der Düse 5o, angeschlossen und enthält das Venti137, das von Hand oder auch durch einen der Raum- oder Außentemperatur ausgesetzten Thermostaten gesteuert werden kann. Wird das Ventil 37 von Hand gesteuert, so wird es so angeordnet, daß es vom Wageninnern aus zugänglich ist, wobei die Leitung 41 so zuführen ist, daß Wassersäcke, die der Gefahr des Einfrierens ausgesetzt sind, vermieden werden.
  • Während des Anheizens wird das Ventil 37 von Hand oder von einem Thermostaten geöffnet. Unter dem Einfluß des Saugens des durch das Ventil 3, 4 eintretenden Frischdampfes strömt der größte Teil des durch die Leitung 45 aus der Abteilheizung 6 bis 8 kommenden Dampf-Luft-Gemisches durch die Umgangsleitung 4i zum Einlaßregler zurück, wo er erneut in Umlauf versetzt wird. Nur ein geringer Teil des Rückdampfes der Abteilheizung 6 bis 8 gelangt über die Düsen der Entwässerungseinrichtung und die Leitung 47 zum Gangheizkörper 48 und weiter durch Leitung 49 über die Entwässerungseinrichtung, 46 und die Leitung 36 und endlich das Ausdehnungsrohr ii zurück zum Einlaßreglerventil. Diese geringe Dampf-Luft-Gemischmenge wird in dem Heizkörper 48 stark abgekühlt, so daß das Ausdehnungsrohr i i das Einlaßreglerventi13, 4 nur unwesentlich abdrosselt. Durch das weit geöffnete Einlaßreglerventil 3, 4 strömt eine große Frischdampfmenge zu, die, solange das Ventil37 des Umlaufes 41 geöffnet ist, ihre Wärme fast ausschließlich den Abteilen und nur zu einem geringen Teil dem Gang zuführt.
  • Steigt infolgedessen die Temperatur in den Abteilen und demzufolge die Temperatur des aus der Abteilheizung 6 bis 8 kommenden Dampf-Luft-Gemisches an, so erhöht sich allmählich auch die Temperatur des den nachgeschalteten Heizkörper durchströmendenund hierauf das Ausdehnungsrohr i i beaufschlagenden Teilstromes, so daß nunmehr das Ausdehnungsrohr ,anfängt, das Einlaßreglerventi13, 4 stärker abzudrosseln, und so der Heizung nur so viel Dampf zugeführt wird, wie in ihr verarbeitet werden kann. Immer bleibt aber der Anteil der Beaufschlagung der Abteilheizkörper 8 größer als im normalen Betrieb, bei dem das Venti137 geschlossen ist, weil bis dahin ein großer Teil des vom Einlaßreglerventil3, 4 kommenden Dampf-Luft-Gemisches den Weg durch die Leitungen 5 und 6, die Heizkörper 8, die Leitungen 7 und 45, über die Leitung 4 i zurück zum Ventilraum 2o zweimal durchfließt. Nach Beendigung des Anheizens wird durch Schließen des Ventils 37 der normale Betriebszustand hergestellt, in dem auch der nachgeschaltete Heizkörper 48 vom gesamten umlaufenden Dampf-Luft-Gemisch durchströmt wird.
  • Diese Regelung der Frischdampfzu-fuhr in Abhängigkeit von der Rückdampftemperatur des während des Anheizens nur von einem geringen Teilstrom des Rückdampfes der Ab- t eilli-eizung 6 bis 8 durchflossenen nachgeschalteten Heizkörpers 48 bewirkt also eine Verzögerung der Drosselung der Frischdampfzufuhr und damit die gewünschte Verkürzung der Anheizzeit gegenüber den bekannten Einlaßreglern. Da jedoch während des Anheizens die Regelung nicht, wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, vollständig unterbrochen wird, sondern eine Regelung der Frischdampfzufuhr nach der Temperatur des aus dem nachgeschalteten Heizkörper 48 kommenden Rückdampfteilstromes erfolgt und demgemäß der Heizung niemals mehr Dampf zugeführt werden kann, als tatsächlich verbraucht wird, werden Verluste durch austretenden Dampf mit Sicherheit vermieden.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Leitung 4 1 mit dem Ventil 37 ist es auch möglich, durch Öffnen des Ventils 37 die Beheizung der Abteile auch während des normalen Betriebes gegenüber der Beheizung des Seitenganges zu verstärken. Die Einrichtung gestattet also eine Abstimmung der Leistung der Seitengangheizung gegenüber der der Abteilheizung vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTAN$I'RL)Cii Regeleinrichtung mit einem Einlaßreglerventil, das von einem Temperaturfühler im rückkehrenden Dampf-Luft-Gemisch gesteuert wird, und mit einer Umgangsleitung, die das rückkehrende Dampf-Luft-Gemisch während des Anheizens unter Umgehung des Temperaturfühlers dem Einlaßregler zuführt, nach Patent 641 398, für Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen, bei denen das umlaufende Dampf-Luft-Gemisch nach Durchströmen der Vor- und Rücklaufleitungen und der daran angeschlossenen Abteilheizkörper vor Rückleitung zum Einlaßregler noch durch einen nachgeschalteten Heizkörper geleitet wird, der zur Beheizung des Seitenganges und -gegebenenfalls der Einsteigräume und der Aborte dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgangsleitung (4 i ) von der Leitung (45) zwischen der Rücklaufleitung (7) von den Abteilheizkörpern und dem nachgeschalteten Heizkörper (48) abzweigt und mittels eines Ventils (37) absperrbar ist, das von Hand oder von einem Thermostaten gesteuert wird.
DEP74692D 1935-02-21 1937-02-18 Regeleinrichtung fuer Umlaufdampfheizungen von Eisenbahnfahrzeugen Expired DE677852C (de)

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