DE677522C - Fluessigkeitsdaempfung fuer Kompasse - Google Patents

Fluessigkeitsdaempfung fuer Kompasse

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DE677522C
DE677522C DEP68074D DEP0068074D DE677522C DE 677522 C DE677522 C DE 677522C DE P68074 D DEP68074 D DE P68074D DE P0068074 D DEP0068074 D DE P0068074D DE 677522 C DE677522 C DE 677522C
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damping
liquid
vibrations
compasses
dampen
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DEP68074D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, das ganze kardanisch aufgehängte Kompaßsystem innerhalb einer Dämpfungsflüssigkeit anzuordnen^ die sowohl zur Dämpfung der Schwingungen der Kompaßrose um ihre Hochachse als auch zur Dämpfung der Schwingungen des Kardansystems um seine in gleicher Ebene horizontal liegenden und gegeneinander um go° versetzten Achsen dient,
to Es ist weiterhin bekannt, stoßempfindliche Instrumente innerhalb federnder Mittel zu lagern, um Einflüsse von außen her wirkender Erschütterungen von ihnen fernzuhalten. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist bei einem Kompaß mit Flüssigkeitsdämpfung der Schwingungen des richtungsempfindlichen und des Kardansystems der Träger des Kardansystems innerhalb der Dämpfungsflüssigkeit angeordnet und durch federnde Mittel mit dem die Dämpfungsflüssigkeit 'enthaltenden Gehäuse verbunden. Es sind also die federnden Mittel ebenfalls innerhalb der Dämpfungsflüssigkeit angebracht, um die Flüssigkeit zur Erhöhung der Dämpfungswirkung der federnden Mittel zu benutzen. Weiter ist das übliche Kardansystem, dessen Achsen sich in der durch die Pinnenspitze gelegten Horizontalebene schneiden, erfindungsgemäß in einem besonderen Zwischenring gelagert, der an einem quer zur Fahrzeuglängsachse liegenden Achsenpaar aufgehängt ist. Dieses Achsenpaar liegt oberhalb der durch die Kardanachsen gegebenen Ebene. Diese Einrichtung, die auch innerhalb der Dämpfungsflüssigkeit liegt, stellt gewissermaßen eine Schaukel dar, die plötzliche und harte, in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges wirkende Beschleunigungen auffängt. Das Kardan- und Kompaßsystem schwingen dabei durch ihr Beharrungsvermögen in der Flüssigkeit vor, so daß die Stöße nur mittelbar und stark abgeschwächt auf das Kompaßsystem übertragen werden. Ihr Vor- und Zurückschwingen wird durch die Flüssigkeit ebenfalls gedämpft. Durch die Anbringung dieses erhöht liegenden Achsenpaares findet ein an sich bekanntes, der deutschen Patentschrift 228 585 zugrunde liegendes physikalisches Prinzip Anwendung. Dieses besteht in der Kombination zweier schwingender Systeme unterschiedlicher Schwingungszeiten, um die Schwingungen der Kombination schneller zu dämpfen. Neu ist die Verlegung einer solchen Einrichtung in die Dämpfungsflüssigkeit eines Kompasses zur Erhöhung ihrer Dämpfungswirkung.
Schließlich sieht die Erfindung die Anbringung zusätzlicher Flächen an den einzelnen in der Flüssigkeit schwingenden Teilen vor, um auch hierdurch noch den Dämpfungseffekt der ganzen Anlage zu erhöhen.
Der Aufbau einer solchen Anlage ist beispielsweise der folgende:
In dem Gehäuse 1, das oben durch die durchsichtige Glasglocke 2 und -unten durch den elastischen Federboden 3 abgeschlossen
ist, ist, gehalten durch die Federn 4 und 6, der Träger 5 angeordnet. An diesem Träger sind quer zur Fahrzeuglängsachse zwei Stützen 7 angebracht, in denen sich um das Achspaar 8 der Zwischenring 9 an Ansätzen hängend drehen kann. In diesem- Ring 9 ist drehbar um das Achspaar 10 der Kardanring
11 und in diesem drehbar um das Achspaar
12 der Pinnenträger 13 mit Ablesemarke 14 und Pinne 15 gelagert. Auf der Pinne 15 dreht sich das richtungsempfindliche System
16 frei um seine Hochachse. Seitlich von der Pinne 15 ist eine zusätzliche Dämpfungsfläche
17 angedeutet. Das ganze Innere des Geis häuses ι ist -mit der Dämpfungsflüssigkeit 18 angefüllt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Flüssigkeitsdämpfung für Kompasse,
    ' bei der .die Dämpfungsflüssigkeit sowohl zur Dämpfung der Schwingungen des richtungsempfindlichen Systems als auch zur Dämpfung der Schwingungen des in der Flüssigkeit gelagerten Kardansystems dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) des Kardansystems innerhalb der Dämpfungsflüssigkeit (18) angeordnet durch, federnde Mittel (4 und 6) mit dem die Dämpfungsflüssigkeit (18) enthaltenden Gehäuse (1) verbunden ist.
  2. 2. Flüssigkeitsdämpfung für Kompasse, bei der die Dämpfungsflüssigkeit sowohl zur Dämpfung der Schwingungen des richtungsempfindlichen Systems als auch zur Dämpfung der Schwingungen des in der Flüssigkeit gelagerten Kardansystems dient, dadurch gekennzeichnet, daß das übliche Kardansystem, dessen Achsen sich in der durch die Pinnenspitze gelegten Horizontalebene schneiden, in einem Zwischenring (9) gelagert ist, der mittels quer zur Längsachse des Fahrzeuges und oberhalb der Ebene des Kardansystems angeordneter Achsen (8) in den Stützen (7) des Trägers (5) aufgehängt ist.
  3. 3. Flüssigkeitsdämpfung für Kompasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen schwingenden Gliedern zusätzliche Flächen zur Erhöhung der Dämpf ungswirkung der Flüssigkeit angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP68074D 1933-08-23 1933-08-23 Fluessigkeitsdaempfung fuer Kompasse Expired DE677522C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE831774C (de) * 1949-11-01 1952-02-18 Plath Fa C Fluessigkeitskompass

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE831774C (de) * 1949-11-01 1952-02-18 Plath Fa C Fluessigkeitskompass

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