DE676963C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Belichtungszeit bei photographischen Kameras mit Schlitzverschluss - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Belichtungszeit bei photographischen Kameras mit Schlitzverschluss

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DE676963C
DE676963C DEW101497D DEW0101497D DE676963C DE 676963 C DE676963 C DE 676963C DE W101497 D DEW101497 D DE W101497D DE W0101497 D DEW0101497 D DE W0101497D DE 676963 C DE676963 C DE 676963C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtungszeit bei photographischen Kameras mit Schlitzverschluß Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selibsttätigen Regelung der Belichtungszeit bei photographischen Kameras, bei der ein beim Öffnen des Verschlusses durch ein mechanisches Triebwerk bewegtes Kontaktglied die Schließbewegung des Verschlusses elektromagnetisch auslöst, wenn es mit dem von einem elektrischen Belichtungsmesser eingestellten Gegenkontakt in Berührung kommt. Derartige Vorrichtungen sind bereits mehrfach bekanntgeworden. Beispielsweise werden bei einer solchen bekannten Vorrichtung zwei elektris ' che Kontakte nacheinander durch eine entsprechend eingerichtete und durch ein Laufwerk in gleichmäßige Drehung versetzteKontaktscheibe geschlossen. Von diesen Kontakten ist der die öffnung des Verschlusses bewirkende fest, der zweite schließende Kontakt aber beweglich im Bereiche der Kontaktscheibe angebracht, so daß durch Änderung des Abstandes der beiden Kontakte die Öffnungszeit -des Verschlusses geändert wird. Diese Änderung des Ab- standes der Kontakte wird durch den Anker eines Solenoids bewirkt, in dessen Stromkreis eine Selenzelle eingeschaltet ist, so daß die Stellung des Ankers in Beziehung zur 'je-Weiligen Lichtstärke steht. Bei einer anderen bekannten Einrichtung ähnlicher Art ist vor die Selenzelle eine besondere Blende geschaltet, die mit derjenigen des Objektivs der Kamera derart gekuppelt ist, daß die Lichtverhältnisse für aie Selenzelle mit denjenigen der Kamera übereinstimmen und somit bei der Belichtung gleichzeitig auch die jeweüige BlendensteUung mitberücksichtigt ist.
  • Diese Einrichtungen eignen sich nicht zur selbsttätigen Regelung der Schlitzbreite von Schlitzverschlüssen.
  • Die Erfindung löst diese Sonderaufgabe in der Weise, daß beim Niederdrücken des Auslöseknopfes ein Elektromagnet erregt wird, dessen Anker hierbei den nacheilenden Vorhang des Schlitzverschlusses festhält und den vorauseilenden Vorhang gleichzeitig entriegelt, worauf ein gleichachsig zur Galvanometernadel gelagerter Kontaktarm in seiner Schwenkbewegung von dem vorauseilenden Vorhang zwangsläufig angetrieben wird und bei seiner Berührung mit der Galvanoineternadel den Stromkreis des Elektrornagneten kurzschließt, so daß der nacheilende Vorhang entriegelt und zum Ablauf freigegeben wird. Da die Galvanorneternadel sich diesem Kontaktarrn. um so mehr nähert, je heller das auf die Sperrschichtzelle fallende Licht ist, verkürzt sich dabei der Weg des Kontaktanns entsprechend, so daß die Auslösung des nacheilenden Vorhanges rascher erfolgt.
  • Zweckmäßig wird beim Niederdrücken des Auslöseknopfes selbsttätig die Verbindung der Aufzugsvorrichtung mit den Vorhängen gelöst, so daß sich diese unter dem Einfluß ihrer Triebfedern in ihre Verschlußlage bewegen können. wobei sie in der beschriebenen Weise durch den Regler der Belichtungszeit gesteuert werden.
  • Als Stromquelle für den Elektromagneten dient vorteilhaft ein in die Kamera eingebauter Generator, der beim Auslösendes Verschlusses durch eine Feder angetrieben -wird, die beim Aufziehen des Verschlusses zwangsläufik mitgespannt wird. Ein Auswechseln unbrauchbar gewordenerBatterien fällt infolgedessengänzlich fort, und die Verwendung des Generators bietet Gewähr dafür, daß die Stromverhältnisse für den Betrieb der Einrichtung dauernd die gleichen bleiben und die richtige Belichtungszeit gewahrt ist.
  • Auf -weitere Einzelheiten und Merkmale des Gegenstandes der Erfindung wird bei der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulichten Ausführungsbeispiels hingewiesen werden.
  • Es zeigen Abb. ' i eine Draufsiclit auf die erfindungsgemäße Einrichtung in ihrem Einbau in eine Kamera mit Schlitzverschluß nach Entfernung der oberen Kamerawand, Abb. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung nach Abb. i von vorn nach Entfernung der vorderen Kamerawand.
  • Die -Vorhänge io und ii des Schlitzverschlusses der Kamera sind, wie ersichtlich, an ihrem oberen Rande mit Zahnstangen 6 und 7 versehen und in einem Längsschlitz des in den Kamerakasten eingebauten Traggestellsleichtverschiebbar. DieZahnstangen6 und 7 stehen im Eingriff mit fest eingebauten Zahnrädern 5 und 14, an deren Wellen sich die Spiralfedern 2,# und 35 befinden, die beim Verschieben der Vorhänge in ihre Bereitschaftsstellung gespannt werden und beim Auslösen des Verschlusses zum Antrieb der Vorhinge dienen.
  • Das Aufziehen des Verschlusses erfolgt durch Drehen des an der Oberseite der Kamera angebrachten Aufzu.-Isknopfes i entgegen dem Uhrzeigersinne. Diese Drehung wird durch das an seiner Welle angebrachte Zahnrad 3 über das Zwischenrad 4 auf das erwähnte Zalinrad_3 übertragen, wodurch die in der Verschlußlage nebeneinanderliegenden Zahnstangen 6 und 7 samt ihren Vorhängen io und li in die Bereitschaftsstellung verschoben werden. Dabei wird also das Zahnrad 14 von der zugehörigen Zahnstange 7 aus gedreht und seine Triebfeder35 gespannt. Die Aufzugsbewegung der Zahnstangen 6 und 7 geht. so lange vor sich, bis die Endnase 34 des einen Armes des am Gestell gelagerten Doppelhebels 9 in die an der Unterseite der Zabnstange 6 des vorauseilenden Vorhanges io angebrachte Nase 8 reingreift und dadurch die Rückbewegung beider Vor-Z, hänge verhindert. Ein selbsttätiges Lösen dieser Verriegelung wird durch die Zugfeder 33 verhindert, die am Ende des anderen Armes des Doppelhebels 9 angebracht ist.
  • An der Welle des Aufzugsknopfes i ist eine kräftige Spiralfeder:2 -angeordnet, die beim Drehen desselben zum Aufziehen des Verschlusses mitgespannt wird. Ferner ist- an dieser Welle des Aufzugsknopfes i noch das Zahnrad 16 angebracht, welches mit dem Zahnrad 17 des Generators 18 in Eingriff steht und beim Auslösen des Verschlusses diesen unter dem Einfluß der Triebfeder 2 in rasche Drehung versetzt, so daß ein Strom erzeugt wird. Das Auslösen erfolgt durch Niederdrücken des Auslöseknopfes 13, der gleichfalls an der Oberseite der Kamera, angebracht ist und auf den einen Arm des am Gestell gelagerten Dopelhebels 15 wirkt. Der andere Arm dieses Hebels stüizt sich gegen die Unterseite des erwähnten Zwischenrades -1, welches auf seiner Welle axial verschiebbar ist und beim Druck auf den Auslöseknopf 13 so weit nach oben geschoben wird, bis seine Verzahnung außer Eingriff mit derjenigen des Rädchens 5 kommt. Die Zahnbreite des Zahnrades 3 ist dabei so gewählt, daß dessen Verzahnung auch beim Verschieben des Zahnrades 4 stets mit diesem im Eingriff bleibt. Dadurch wird im Augenblick des Auslösens die mechanische Verbindung zwischen dem Schlitzverschluß und seiner Aufzugsvorrichtung gelöst, so daß die Spannung der Feder:2 nunmehr frei auf den Generator wirken kann. Beim Loslassen des Auslöseknopfes 13 wird das Zahnrad 4 durch die Druckfeder 38 wieder in seine Eingriffsstellung mit dein Zahnrad 5 hera-bgeschoben.
  • Zur selbsttätigen Einstellung der Schlitzbreite zwischen den Vorhängen io und ii dient die folgende Einrichtung: An der Vorderwand der Kamera oberhalb des Objektivs ist hinter einem Belichtungsfenster die Sperrschichtzelle 3o bekannter Art eingebaut, deren besondere Blende mit derjenigen des Objektivs, wie üblich, derarf Cr eide Blenden gleichgekuppelt ist, daß sich be zeitig und gleichmäßig öffnen und schließen zi und die Beliclitungsverhältnisse im Kameraz#I kasten und bei der Sperrschichtzelle die gleichen sind. Unterhalb der Sperrschichtzelle 30 ist ein Drehspulgalvanometer 31 aiige-Z> ordnet, das durch Leitun.-Isdrähte mit der Sperrschichtzelle verbunden ist, wie Abb. i zeigt. Dabei ist die Einstellung der 'Nadel 29 des Galvanorneters dauernd auf einer Skala 34 ablesbar. Gleichachsig mit der Galvanometernadel 29 ist unterhalb des Drehspulgalvanometers 31 ira Gestell der Kamera ein Zahnseginent 28 drehbar gelagert,. an welchem sich der Kontaktarm 32 befindet. Die Verzahnuric des Se-Ments 28 steht in dauern-(lern Eingriff mit einem Zahnrädchen:27, welclies am oberen Ende der Welle des bereits erwähnten Zahnrädchens 5 sitzt, welches seinerseits die Bewegung des vorauseilenden Vorhanges io bewirkt. Beim Aufziehen des Verschlusses wird also das Zahnse,-ment28 mitgedreht und in seine Bereitscbaftsstellung geführt, die dem hinteren Ende der Skala 34 entspricht. Die Enden der Polwickelung des Generators iS sind durch die Leitungsdrähte ig und 2o nach Abb. i mit der Wickelung des am anderen Ende des Kamerakastens ein-#lektroma-neten2i verbunden, der gebauten E t' demnach beim Auslösen des Verschlusses durch den erzeugten Generatorstrom erregt wird. Dem Eisenkern:22 dieses Elektromagneten 2 1 gegenüber ist eine Ankerplatte 911 am linken Ende des Doppelhebels 9 angebracht, der somit bei der Erregun- des Elek-I b troina-,neten2i angezogen wird, so daß die Nasen 34 und 8 am anderen Ende des IlebeIsq bzw. an der Zahnstange(5 des vorauseilenden Vorhanges io außer Eincyriff komnien und dieser entrie-elt wird. Gleichzeitic kommt aber die arn finken Arm des DoppelliebeIsq an'gebrachte -Nase23 mit der GegennaSC24 in Eingriff. die sich an der nterseite der Zahnstange 7 des nacheilei -iden Vorhanges i i befindet, so daß dieser nunmehr so lange verriegelt ist., als die Erregung des Elektromagneten 21 andauert.- Die Auslösung dieses nacheilenden Vorhanges i i erfolgt erst dadurch, daß der Kontaktarm 32 des Zahnso?,meiits 28, der, wie bereits erwähnt, durch den vorauseilenden -\._orhang io in eine Schwenkbewegung versetzt wird, sich der Nadel.2o des Drehspulg ga lvanoineters 3 1 nähert und diese berührt. Der Kontaktar111 32 steht dabei in leitender Verbindung init'der Drahtl# leitun,- ig, die Galvanometernadel -,9 dagegen mit der Dralitleitun,- 2o des Generators 18, wie Abb. i zeigt. Sobald daher der Kontaktar111 1 32 - diese Galvanoineternadel 20 berührt, werden die Leitungen ic) und'2o des Gelierators kurzgeschlossen, und der Eluktroniagnet -,1 verliort seitie Erregung. Durch die Feder wird dann (ler linke Arm des Doppel-(1) saint der Ankerplatte g#I voni Eisenkern 22 des Magneten 21 abgezogen, und die beiden Nasen 23 und 24 des Doppelnebels 9 bzw. der Zahnstange 7 kommen außer Eingriff, so daß nunmehr auch der nacheilende Vorhang ii ausgelöst ist und sich unter der Spannung seiner Triebfeder35 in die Verschlußstellung bewegt. Dabei stellt sich die den Belichtiingsverhältnissen entsprechende Schlitzbreite zwischen den Vorhängen jo und ii ein. Abb, _q der Zeichnung zeigt dabei den Augenblick, in welchern der vorauseilende Vorhang io sich bereits ein Stück nach rechts bewegt hat Lind das Bildfenster 12 teilweise ge - öffnet hat, während der nacheilende V orhang i i gerade entriegelt wird und seinen Lauf b.ecrinnt. Der Abstand zwischen den beiden Vorhängen z' io und i i stellt dabei die entstandene Schlitzbreite dar.

Claims (2)

  1. PA T EIX TA N S P R Ü C 11 E : i. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung- der Belichtungszeit bei photograpliischen Kameras init Schlitzverschluß, bei der ein beim öffnen des Verschlusses durch ein mechanisches Triebwerk be-Wegtes Kontakt..glied die Schließbeweg ndes Verschlusses elektromagnetisch auslöst, wenn es mit dem von einem elektrischen Belichtungsmesser eingestellten Gegenkontakt in Berührtinc kommt, dadurch gekennzeichnet, daß beim -"#iederdrücken des Auslöseknopf es (i -) der Elektrornagliet (21, 22) erregt -wird, dessen Anker hierbei den nacheilenden Vorha111,1 (ii) festhält und den vorauseilenden Vorhang #io) gleichzeiti- entriegelt, worauf der gleichachsig zur, Gal\-anoineternadel (29) gelagerte 1,7,oiitalzt-,irn-i (-2) von dein vorauseilenden #T orhang (io) zwangsläufig angetrieben wird und bei Berührun,- mit der Galvanorneternadel (29) den Elektromagneten (21, :2:2) kurzschließt, so daß der nacheilende #_orhang (ii) züm Ablauf freigegeben wird,
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da-. durch gekennzeichnet, daß beini -Niederdrücken (les Auslöseknopfes (13) die inechanischc Verbindun- der Aufzil,-svorrichtung (i# mit den VerschluGvorh:ingen (io, ii) gelöst wird. Vorrichtun,- nach Anspruch i und 2, dadurch 1-elzeiiiizelcliiiet, daß als quelle u(S) für den 1,-lul#troiiia'"iieteii ein in die Kainera eingebauter G(#iierat(#r (lient, der beim Auslösen des Verschlusscs durch eine Feder (.2) iii"etrivl)eii wird, die b(#iiii Aufziehen des #_erschlusses init-, fres pannt -,#- i rd.
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Cited By (7)

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