DE676591C - Anordnung zur Beeinflussung des Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen - Google Patents

Anordnung zur Beeinflussung des Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen

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DE676591C
DE676591C DEA82433D DEA0082433D DE676591C DE 676591 C DE676591 C DE 676591C DE A82433 D DEA82433 D DE A82433D DE A0082433 D DEA0082433 D DE A0082433D DE 676591 C DE676591 C DE 676591C
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Germany
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Expired
Application number
DEA82433D
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English (en)
Inventor
Burnice D Bedford
Clodius H Willis
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/006Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zur Beeinflussung des. Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen Zusatz zum Patent 665 638 Gemäß dem Hauptpatent wird der Leistungsfaktor bei Anordnungen, die mit gitter-Uesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrekken arbeiten, dadurch beeinflußt, daß zwischen der Uniformungseinrichtung und dem speisenden bzw. gespeisten Wechselstromnetz ein aus Dro#sselspulen und Kondensatoren gebildeter Umwandlungskreis zur Umformung konstanter Spannung in konstanten Strom, und umgekehrt, vorgesehen wird, der durch t' Cseeignete Bemessung seines Symmetriegrades das Verhältnis der Leistungsfaktoren auf der Ein- oder Ausgangsseite zu beeinflussen oder ändern gestattet. Bei den Anordnungen nach dem Hauptpatent treten infolge der Anwesenheit von Induktivitäten in den Gleichstromkreisen bereits bei verhältnismäßig geringen Ungleichmäßigkeiten in den . Scheinwiderständen der Brückenschaltungen (Boucherotkreise) verhältnismäßig große Spannungsunterschiede zwischen svmmetrischen Teilen der Brückenschaltung a#f. Es sucht nämlich dann, wenn die Schaltelemente in den einzelnen Phasenleitungen verschieden groß sind, jeder der Einzelteile der Brückenschaltungen einen konstanten Strom verschiedener Größe in den ihm zugeordneten Phasenleitungen aufrechtzuerhalten. Die in den Gleichstromkreis eingeschaltete Induktivität hingegen versucht einen derartigen Betrieb aufrechtzuerhalten, daß alle Wechselströme in den einzelnen Phasen zumindest gleichen Momentanwert besitzen. Diese beiden einander widersprechenden Bedingungen, Aufrechterhaltung verschiedener Ströme in den einzelnen Phasen zufolge der Boucherotkreise und der Vergleichmäßigungsversuch der Gleichstrorndrossel, rufen recht erhebliche Last- bzw. Spannungsungleichmäßigkeiten in den Wechselstromphasen konstanter Stromstärke hervor. Infolge dieser ungleichmäßigen Lastverteilung unterliegen einzelne Scheinwiderstandselemente der Brückenschaltungen höheren Spannungen, als wenn ausgeglichene Betriebszustände vorliegen; das bedeutet für die einzelnen Scheinwiderstände eine in bezug auf die Scheinleistung notwendig werdende weitaus größere Bemessung. Durch die vorliegende Erfindung wird eine ungleichmäßige Bemessung einzelner Schaltelemente verrnieden, indem die einzelnen Scheinwiderstände der Brückenschaltungen so miteinander gekoppelt werden, daß die Vektorsumme der Spannungen der Scheinwiderstände gleicher Art in jedem Augenblick angenähert gleich Null ist. Gemäß einer Ausführungsform des Erfindungsgedankens werden die Scheinwiderstände der Brücke induktiv mit den #cheinwiderständen gleicher Art gekoppelt; gemäß einer anderen Ausführungsart erfolgt der Ausgleich der Ungleichmäßigkeiten mit Hilfe induktiver Übertragung der Ungleichmäßigkeiten von einem Außenleiter der Brückenschaltung zum anderen.
  • Die Abb. i zeigt eine Umforrnungseinrichtung, die im wesentlichen derjenigen der Abb. 3 des Hauptpatents entspricht. Die Anordnung kann sowohl als Gleichrichter wie auch als Wechselrichter arbeiten und vermag eine Energieübertragung zwischen dem Gleichstromnetz io und dem dreiphasigen Wechselstromnetz i i vorzunehmen. Gleichstromdrosseln 1:2 sind, im Sinne einer Vergleichmäßigung, in die Gleichstromzuleitungen eingeschaltet, während dem Wechselstromnetz i i ein unabhängig arbeitender Wechselstromerzeuger 13 zugeordnet ist. Die Brückenanordnung (Boucherotkreis) für die Übertra-,gung konstanter Spannung in konstanten Strom, oder umgekehrt, wurde mit 14 bezeichnet und enthält die Kapazitäten 15 und die Induktivität 16. Es kommt dabei nicht darauf an, eine bestimmte Schaltung der KonstantstromÜbertragungseinrichtung (Boucherotkr-eis) vorzusehen. Die vorliegende Abb. i zeigt eine Anordnung im Dreieck. Die induktive Kopplung der Wicklungen 16 erfolgt durch die Anordnung aller dieser Induktivitäten auf einzelnen Schenkeln des Kernes 17. Die einzelnen Brückenpunkte 18, ig und 2o sind dem Stromkreis io', der die Wechselspannung konstanter Stromstöße enthält, zugeordnet, während die übrigen Brükkenpunkte 21, :22 und :23 dem Stromkreis mit konstanter Spannung ii zugeordnet sind. Liegen in sämtlichen Phasen der Anordnung gleiche Stromverhältnisse vor, so ist die Summe der magnetischen Flüsse, die zufolge des Stromes in den Wicklungen 16 im Eisenkern ie erzeugt werden, in jedem Augenblick Null. Treten jedoch Abweichungen von diesem Zustand infolge ungleichmäßiger Spannungen im Stromkreis ii oder ungleichmäßigen Stromes im Stromkreis io' oder infolge von Ungleichmäßigkeiten in den Scheinwiderständen der einzelnen Brückenschaltungselemente auf, so durchsetzt den Eisenkern 17 ein resultierender Fluß, der einen Aus eich im Sinne einer Wiederherstellung 91 e# des Brückengleichgewichtes herbeiführt. Es, ist dabei nicht notwendig, daß die Spannungen an den einzelnen Scheinwiderständen unbedingt gleich werden, aber infolge der induktiven Kopplung einzelner Scheinwiderstände der Brücke gemäß der vorliegenden Erfindung wird trotzdem die Vektorsumme der Spannungen an den betreffenden Scheinwiderstandselementen gleicher Art in jedem Augenblick angenähert oder vollständig Null sein.
  • Die Konstantstrom - I#-,onstantspannungs-Übertragungseinrichtung ist nun mit Hilfe der Endpunkte 18, ig,:2o an den Gleichstromkreis io über die Entladungsstrecken 24, 25, 26 und :27, 28, 29 angeschlossen. Die Stromführung sowie die Kommutierung dieser einzelnen Entladungssirecken erfolgt in vollkornmen gleicher Weise wie nach dein Hauptpatent. Zur Gittersteuerung dieser Entladungsstrecken sind ein Drehregler 33, Gittertransformatoren 32, Strombegrenzungswiderstände 3o und Vorspannungsbatterien31 vor-13,esehen, Die Wirkungsweise der Anordnung ist nun die folgen-de: Unter der Voraussetzung, daß die Entladungsstrecken 25 und 27 gerade leitend sind, wird sich ein Stromfluß über die Entladungsstrecke 25, einen der Kondensatoren 15 und die zugehörige Induktivität 16 zur Entladungsstrecke 27 hin ausbilden. Wenn die Stromablösung in den einzelnen Stromkreisen in der Reihenfolge ig, :2o, iS vor sich geht, so wird nach etwa 6o' elektrisch die Entladungsstrecke 2-9 geöffnet,_und d2r,Strom geht von der Entladungsstrecke 27 auf die Entladungsstrecke:29 über. Das gleiche geschieht 6o' später mit der Entladungsstrecke 25; der Strom geht dann von der Entladungsstrecke 25 auf die Entladungsstrecke:z4 über. In dieser Art und Weise wird der Strom cyclisch mvischen den einzelnen Entladungsstrecken kommutiert und damit das mehrphasige Netz ii gespeist. - Die Abb. 2 zeigt eine Umformungseinrichtun- wie in Abb. i, mit dem Unterschied je- doch, daß voneinander unabhängige einzelne Eisenkerne 17' den einzelnen Induktivitäten zugeordnet sind, wobei diese Kerne untereinander mit Hilfe der Wicklungen 16' induktiv gekoppelt werden. Die Kopplung und Schaltung ist dabei so getroffen, daß jede Spannungsdifferenz bzw. jeder Strom in den Wicklungen 16 in dein entsprechenden Kern 17' einen Fluß hervorruft, der seinerseits einen Kreisstrom durch die Wicklungen 16' treibt und damit jede Neigung zu Ungleichmäßigkeiten in der Brückenschaltung unterdrückt. Die übrigen Schaltungselemente und ihre Bezugszeichen entsprechen denen der Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt eine Anordnung, die im we-:;entlichen den vorhergehenden entspricht. Die Kopplung der einzelnen Kerne und Induktivitäten erfolgt hier jedoch nicht unmittelbar, sondern mit Hilfe von Transformatoren 34, die die Primärwicktungen 35 und die miteinander in Reihe geschalteten Sel-undärwicklungen 36 aufweisen. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der Abb. i und 2.
  • Abb. 4 zeigt, daß in gleicher Weise die kapazitiven Elemente der Brückenschaltung induktiv bzw. transformatorisch miteinander gekoppelt werden können. Den Kondensatoren 15 sind dort die Transformatoren 37 mit den Primärwicklungen 38 und den Sekundärwicklungen 39 zugeordnet. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der Abb. 3.
  • Die Abb. 5 zeigt eine Abweichung von den bisher gezeigten Anordnungen insofern, als die induktive Kopplung einzelner Brückenelemente gewissermaßen in den Außenkreisen der Brückenschaltung vorgenommen wird. Die Anordnung zeigt insbesondere einen Transformator 40, der zwischen dem Wechselstromnetz i i und der Brückenschaltung liegt. Der Transformator zeigt eine Dreiecksternschaltung mit der Primärwicklung 41 und der Sekundärwicklung 42. Diese Sekundärwicklung liegt an den Brückenpunkten 21, 22, 23. Ferner ist zwischen die Brückenschaltung und die Umformungseinrichtung ein Transforrnator 43 mit den Wicklungen 44 und 45 geschaltet. Die Endender Sekundärwicklung 4.4 liegen an den entsprechenden Brückenpunkten 18, ig, 2o. Die Sternp-unkte der Sektindärwicklungen 42 und 44. können entweder beide geerdet oder nur über eine Leitung 46 initeinander verbunden sein. Die Wirkungsweise dieser Anordnung beruht darauf, daß bei Ungleichmäßigkeiten in den einzelnen Elementen der Brückenschaltung über die Leitung 46 ein Stromfluß in den Wicklungen 42 oder 44 sich ausbilden kann, der einen Kreisstrom in den geschlossenen Wicklungen 41 oder 45 zur Folge hat. Dieser Kreisstrom wirkt seinerseits ausgleichend, und zwar so, daß die Vektorstimm-, der Spannungen der Scheinwiderstände gleicher Art in der Brückenschaltung in jedem Augenblick angenähert gleich Null ist. Die übrigen Bezugszeichen entsprechen denen der zuvor beschriebenen Abbildungen.
  • Wie die Abb. 6 zeigt, kann die Brückenschaltung auch unmittelbar mit dem Netz i i verbunden sein. Es genügt, wenn parallel zu diesen Verbindungsleitungen ein Transforinator 47 mit der Prinlärwicklung 49 und der Sekundärwicklung 48 vorgesehen ist. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die gleiche wie diejenige der Abb. 5. Auch die übrigen Bezugszeichen stimmen mit denen der Abb. 5 überein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Beeinflussung des Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen, bei denen nach Patent 665 638 ein aus Drosselspulen und Kondensatoren gebildeter Umwandlungskreis zur Umwandlung konstanter Spannung in konstanten Strom, bzw. umgekehrt, vorg.-sehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Brückenzweigen vorhandenen Scheinwiderstände gleicher Art zusätzlich miteinander im Sinne einer Spannungs- oder Stromvergleichmäßigung gekoppelt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle induktiven Scheinwiderstände der Brückeiianordnung auf einem geschlossenen mehrschenkeligen Kern untergebracht sind. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den induktiven Scheinwiderständen der Brückenanordnung getrennte Eisenkerne zugeordnet sind, auf deren freien Schenkeln miteinander in Reihe geschaltete und zueinem in sich geschlossenen Stromkreis verbundene Wicklungen aufgebracht sind. 4. Anordnung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die induktiven Scheinwiderstände transformatorisch miteinander gekoppelt sind, wobei die Sekundärwicklungen der Kopplungstransformatoren miteinander in Reihe geschaltet und zu einem in sich geschlossenen Stromkreis verbunden sind. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitiven Scheinwiderstände transformatorisch miteinander gekoppelt sind, wobei die Sekundärwicklungen der Kopplungstran'sformatoren miteinander in Reihe geschaltet und zu einem in sich geschlossenen Stromkreis verbunden sind. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Endpunkte der Brückenschaltung über dreiecksterngeschaltete Transformatoren an die Konstantstroni- bzw. Kontaktspannungsnetze angeschlossen sind, wobei die Sternpunkte der Sekundärwicklungen dieser Transformatoren miteinander verbunden sind. 7. Anordnung nach Anspruch i oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenschaltung unmittelbar an das Netz konstanter Spannung angelegt wird, wobei parallel zu diesem Anschluß die in Stern geschaltete Sekundärwicklung eines dreiecksterngeschalteten Transformators liegt,
DEA82433D 1936-03-24 1937-03-25 Anordnung zur Beeinflussung des Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen Expired DE676591C (de)

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US70574A US2060650A (en) 1936-03-24 1936-03-24 Electric power converting apparatus

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DEA82433D Expired DE676591C (de) 1936-03-24 1937-03-25 Anordnung zur Beeinflussung des Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen

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US2060650A (en) 1936-11-10

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