DE676451C - Ablegevorrichtung fuer Grasmaehmaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Grasmaehmaschinen

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Publication number
DE676451C
DE676451C DESCH113042D DESC113042D DE676451C DE 676451 C DE676451 C DE 676451C DE SCH113042 D DESCH113042 D DE SCH113042D DE SC113042 D DESC113042 D DE SC113042D DE 676451 C DE676451 C DE 676451C
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DE
Germany
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rake
guide piece
depositing device
foot lever
mower
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Expired
Application number
DESCH113042D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Scheffler
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MAX SCHEFFLER
Original Assignee
MAX SCHEFFLER
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/14Single-platform rakes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung für Grasmähmaschinen. Bei den bekannten Ablegevorrichtungen, deren Rechen eine Längsbewegung auf dem Tisch und anschließend eine Kreisbewegung ausführt, worauf das Ausheben, Zurückführen und Wiedereinsetzen des Rechens in die Ausgangsstellung erfolgt, werden alle diese Bewegungen selbsttätig in Abhängigkeit vom Antriebe durch das Gespann gesteuert. Diese selbsttätige Steuerung hat den Nachteil, daß sie den jeweiligen Erfordernissen bei der Mäharbeit nicht Rechnung tragen kann.
Andererseits sind auch durch Hand- oder Fußhebel betätigte Rechen bekannt; die Einrichtungen zur Hervorbringung der Rechenbewegung sind so beschaffen, daß der Rechen nur eingesetzt und ausgehoben wird oder nur rafft.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber
besteht die Erfindung darin, daß der Rechen mit seinem Antriebsende in einem horizontal in einer Führung gleitenden Führungsstück angebracht und in letzterem ein den Rechen mit dem Führungsstück verbindender Bolzen senkrecht angeordnet und mit einem Zahnrad versehen ist, das beim Gleiten des Führungsstückes mit einer mit dem Mäher fest verbundenen Zahnstange in Engriff kommt. Die Gleitbewegung des Führungsstückes wird durch einen Fußhebel entgegen der Spannung einer Feder bewirkt, die das Führungsstück beim Freigeben des Fußhebels zurückbewegt. Zum Heben und Senken des Rechens ist ein zweiter Fußhebel vorgesehen. Mit dieser Einrichtung ist es möglich, den Rechen einzusetzen, ihm zunächst eine geradlinige und anschließend daran eine Schwenkbewegung zu erteilen, alsdann das Ausheben und die Zurückführung in die Ausgangsstellung zu be-
wirken, wobei die Steuerung der Bewegung ohne Rücksicht auf die Fahrbewegung des Mähers nur vom Willen des Fahrers abhängig ist. -.;;* In den Abbildungen ist die Erfindung bei spielsweise dargestellt. Abb. ι zeigt den' Grasmäher mit der neuen Ablegeeinrichtung von oben gesehen. Abb. 2 gibt einen Schnitt nach Linie II-II in Abb. 1 an, der die Emrichtung zur Bewegung des Rechens erläutert. In diesen Abbildungen bezeichnet 1 einen Tisch, der mit seinem vorderen Ende am Schnittbalken 2 befestigt ist; er hat zu beiden Seiten Führungswände, während das -hintere Ende offen ist. An der äußeren Seite des Tisches, der entsprechend der Rechenbewegung gerundet ist, befindet sich eine in der Höhe einstellbare Tragrolle 3.
Über dem Tisch ist der Rechen, bestehend aus dem eigentlichen Rechen 17, den Einstellleisten 18 und dem Arm 16 mit der einstellbaren Befestigungseinrichtung 14 angeordnet. Damit der Rechen beim Herunterlassen nicht auf den Tisch aufschlägt, ist ein Rechenfänger 19 auf dem Tisch vorgesehen.
Der Rechen ist mit dem Arm 16 auf dem Kopf 8 \eines Drehbolzens 7 befestigt, der ein Zahnrad25 trägt; der Bolzen ist in dem Führungsstück 6 drehbar gelagert und nimmt an seinem unteren Ende einen Anschlaghebel 26 auf, der durch Anlegen an den am Rahmen befindlichen Stift 27 den Ausschlag des Rechens zur Schneideeinrichtung hin begrenzt. Das Führungsstück 6 wird zwischen zwei Seitenwänden 4, 5 geführt und trägt ein Angriff sstück 12, an welchem ein Drahtseil 13 befestigt ist, dessen anderes Ende an einen Hebel 34 angreift, der durch Treten auf den Fußhebel 20 unter Vermittlung der Zwischenglieder 35, 36, 37, 38 ausschwenken und das Führungsstück 6 fortbewegen kann. Wird der Fußhebel 20 gedreht und bewegt sich das Führungsstück infolge des Zuges am Seil 13, dann bewegt sich der Rechen zunächst eine Strecke ohne zu drehen, bis das Zahnrad 25 in Eingriff mit der an einem Seitenblech 5 befestigten Zahnstange 9 kommt, so daß der Rechen nun drehend weiterbewegt wird. Vor Ausführung seiner Raffbewegung war der Rechen nahe bei der Schneideeinrichtung auf den Tisch aufgesetzt worden, er greift nun bei der Raff bewegung die Halme und führt sie über den Tisch hinweg, indem er sie zusammenschiebt, so daß sie als zusammengefaßtes Garbenbiischel hinter der Mähmaschine zu Boden fallen.
Der Rechen wird durch die am Führungsteil 6 angreifende, durch den Bolzen 11 spannbare, im Gehäuse 24 untergebrachte Feder 10 zurückgezogen, sobald der Fußtritt 20 freigegeben wird. Bevor der Rechen jedoch diese Bewegung ausführt, wird er angehoben, und zwar durch Betätigung des Füßhebels 21, der „.mit seinem Teil 22 auf der an dem Fußtritt 20 Angreifenden Stange 35 geführt ist; an dem 'iiS^jßhebel 21 greift die Zugstange 23, die beim ^Sücken auf den Fußhebel an dem Arm 15 ■*<5er Befestigungseinrichtung 14 des Rechens 17 zieht und den Rechen hebt. Während des Mähens bleibt der Rechen in seiner gehobenen Stellung, er wird gesenkt, wenn die Halme durch den Rechen über den Tisch hinweg gefördert werden sollen.
Auf diese Weise ist es möglich, eine Grasmähmaschine ohne Nachteil auch zum Mähen von Getreide zu verwenden und durch sie eine Getreidemähmaschine zu ersetzen.
Da das geschnittene Getreide hinter dem Mäher in Garbenbüscheln abgelegt werden kann, bleibt die Fahrbahn frei, und es werden Hilfskräfte für die Ablage nicht benötigt; ferner wird ein irgendwie erheblicher Kornausfall beim Auflegen des Getreides auf den Tisch und beim Transport bis zur Ablage auf die Stoppel vermieden.
Die Einrichtung zur Bewegung des Rechens wird einerseits mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stütze in eine öffnung des Rahmens eingesetzt und andererseits durch die Stütze 23 mit der Deichsel verbunden. Der Einbau der Einrichtung kann also in einfacher Weise, selbst bei den üblichen Grasmähern, und zwar auch durch Nichtfachleute vorgenommen werden.
Der Tisch 1 kann mit der Schneideeinrichtung 2 hochgeklappt werden, so daß der Mäher mit der neuen Ablageeinrichtung auf jedem Wege transportiert werden kann.
Statt des Fußhebels zur Betätigung des Rechens können natürlich auch Handhebel angewendet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ablegevorrichtung für Grasmäh-105 maschinen, bestehend aus einem hinter der Schneideeinrichtung angeordneten Tisch und einem von der Schneideeinrichtung über den Tisch hinweg harkenden, durch einen Fußhebel schwenkbaren und no vom Tisch abhebbaren Rechen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen (17) mit seinem Antriebsende in einem horizontal in einer Führung gleitenden Führungsstück (6) angeordnet ist.
2. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Rechen (17) mit dem Führungsstück (6) verbindende Bolzen (7, 8) senkrecht im Führungsstück angeordnet und mit einem Zahnrad (25) versehen ist, das beim Gleiten des Führungsstückes (6) mit einer mit
dem Mäher fest verbundenen Zahnstange (9) in Eingriff kommt, so daß der Rechen gedreht wird.
3. Ablegevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbewegung des Führungsstückes (6) durch einen Fußhebel (20) entgegen der Spannung einer Feder (10) bewirkt wird, die das Führungsstück (6) beim Freigeben des Fußhebels (6) zurückbewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH113042D 1937-06-11 1937-06-11 Ablegevorrichtung fuer Grasmaehmaschinen Expired DE676451C (de)

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DESCH113042D DE676451C (de) 1937-06-11 1937-06-11 Ablegevorrichtung fuer Grasmaehmaschinen

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DE676451C true DE676451C (de) 1939-06-03

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