DE67641C - Zweiräderige Bockleiter für Feuerwehrzwecke - Google Patents

Zweiräderige Bockleiter für Feuerwehrzwecke

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DE67641C
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DE
Germany
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ladder
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stepladder
ladder frame
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Application number
DENDAT67641D
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English (en)
Original Assignee
F. DALLINGER und J. POPP in Grofssachsen bei Weinheim, Baden, Lettengasse Nr. 148
Publication of DE67641C publication Critical patent/DE67641C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/02Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members
    • E06C5/04Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic
    • E06C5/16Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches
    • E06C5/20Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with rigid longitudinal members capable of being elevated or extended ; Fastening means during transport, e.g. mechanical, hydraulic using mechanical transmission only, with or without fluid or other non-mechanical couplings or clutches using hand-power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61: Rettungswesen.
Die in der Zeichnung in sieben Figuren dargestellte Bockleiter besteht der Hauptsache nach aus einem doppelten (links- und rechtsseitig), wohl versteiften Dreiecksgestell k Im. dessen Eckpunkt k an . einem entsprechenden Theilpunkte der Grundleiter c verbolzt und dessen Eckpunkt / mit der Roll- oder Stützachse η gleichfalls scharnierartig verbunden ist. Der Eckpunkt / dieses Dreiecksgestelles ist ferner durch eine getheilte, in Scharnieren α bewegliche Hauptstütze b b mit dem oberen Ende der Grundleiter c ebenfalls scharnierartig verbunden. In dem Drehpunkte α der getheilten Hauptstütze b greift (links- und rechtsseitig) eine Zahnstange d an, deren freies Ende auf einem eisernen Bügel e aufliegt, welcher mit der Garnitur des Zahnstangensperrwerkes am Dreieckgestell (s. Fig. 6) in Verbindung steht. Die getheilten Hauptstützen b b werden durch die beiderseitigen Zahnstangen unter Mitwirkung des Sperrwerkes in jeder Lage völlig steif erhalten. Zwecks Aufrichtens der Leiter ist innerhalb des festen Dreiecksgestelles ein Windwerk/ angebracht, welches gleichfalls mit Sperrwerk versehen und von den Handrädern g. aus betrieben wird. Das Aufrichten der Bockleiter geschieht nun in der Weise, dafs am Knotenpunkt Z des Dreiecksgestelles das Seil oder die Kette des Windwerkes f an einem kräftigen Haken befestigt ist und, von hier über die Rolle h am Querhaupte der Grundleiter c, sowie über die Rolle i am Eckpunkte m des Dreiecksgestelles gehend, zum Windwerke f geführt wird.
Das Querhaupt der Grundleiter wird auf diese Weise an das Dreiecksgestell k I m herangezogen ; die Fahrradachse ρ mit ihren Rädern hebt sich, die Hauptstütze b streckt sich und das Leitergestell richtet sich auf. Obgleich schon die einfache Verbindung des Windwerkes f (ά. h. das Seil oder die Kette über die Rolle i gehend) mit dem Querhaupte der Grundleiter das Aufrichten der Leiter besorgen könnte, so wird doch das ganze Traggerüst durch die weitere Verbindung mit dem Knotenpunkte I wesentlich versteift, worauf der relativ leichten Gesammtconstruction wegen ein besonderer Werth zu legen ist.
Unterhalb des Dreiecksgestelles befindet sich die Fahrradachse ρ mit ihren Fahrrädern pl und p2, Fig. 1, und zwar derart angeordnet, dafs die Bockleiter im zusammengelegten Zustande in Verbindung mit den verschiedenen Eisenarmaturen und Einrichtungen, sowie in Verbindung mit der noch zu besprechenden Bodenregelungsvorrichtung völlig ausbalancirt ist. Das bei den anderen Ausführungen zur Stabilität des Gestelles meist erforderliche Gegengewicht kann bei dieser Construction füglich in Wegfall kommen.
Zum Zwecke einer Bodenregelung, ebenso zur beabsichtigten seitlichen Neigung der Leiter ist eine Einrichtung getroffen, wie sie die Fig. 5 darstellt. Ebenso zeigt dieselbe Figur, wie. die beiden vorderen Tragrollen durch eine ein Parallelogramm bildende Hebelconstruction mit einander in Verbindung gebracht sind, damit ein zuverlässiges und rasches Abschwenken der Leiter vorgenommen werden kann. Die Bodenregelung besteht darin, dafs mit dem Quer-
haupte, welches in seiner Mitte mit dem Grundleitergestell bei q durch einen Bolzen drehbar verbunden ist, ein starker halbkreisförmiger Bügel r verschraubt ist, dessen Radius der gröfseren Gesammtversteifung wegen gröfser gehalten ist, als die Entfernung zwischen dem Drehpunkte und Bügeloberkante beträgt. Andererseits ist an dem oberen Theile des Bügels ein geschlitzter Hebel s befestigt, in dessen Schlitze eine Mutter t drehbar gelagert ist; auf dieselbe kann eine am Grundleitergestell gelagerte Spindel u einwirken. Die Drehung der Spindel erfolgt mittels des Handrades v.
Nach erfolgter Einstellung des vorderen Leiterquerhauptes werden die Klauenfeststellvorrichtungen w in die Bodenfläche eingeschraubt. Auch die hintere Stützachse ist mit ihren Rollen dem Boden entsprechend einstellbar gemacht; allein hier überläfst man der Achse selbst die freie Einstellung. Die Feststellung der mit dem Stützengestell drehbar gelagerten Rollenachse erfolgt dagegen nach Art der Fig. 7 durch zwei kräftige Stellschrauben x. Schliefslich sei noch erwähnt, dafs zur Bremsung der Fahrräder auf offener Fahrbahn eine sicher wirkende Schraubenbremse angebracht ist, welche von einer Seite des Wagens bedient werden kann. Um sich eine Vorstellung über die Stabilität dieser neuen Leiter machen zu können, sei erwähnt, dafs beispielsweise bei einer dreifach ausziehbaren Leiter von 18 m Gesammtauszug die Gewichts- oder Widerstandsverhältnisse sich etwa wie folgt stellen:
a) ohne Belastung ruhen in der Normalstellung bei 18 m Auszug am Leiterfufse 555 kg,
b) bei 175 kg Belastung an der obersten Leitersprosse, dagegen noch am Leiterfufse 500 kg,
c) bei 18 m Auszug ruhen in der Schrägstellung ohne Belastung am Leiterfufse 285 kg,
d) und bei 60 kg Belastung an der obersten Leitersprosse noch am Leiterfufse 350 kg,
e) bei 12 m Auszug (einmal ausgezogen) ruhen in der Schrägstellung ohne Belastung am Leiterfufse 385 kg,
f) und bei 115 kg Belastung an der obersten Leitersprosse noch am Leiterfufse 290 kg.
Das Gesatnmtgewicht einer solchen Leiter ist circa 71 ο kg. Das Aufstellen der Leiter erfolgt von zwei Mann in 60 Secunden und von einem Mann in 80 Secunden, während das Ausziehen der Leiter 40 Secunden in Anspruch nimmt.

Claims (5)

Patent-Anspruch: Eine zweirädrige Bockleiter für Feuerwehrzwecke, gekennzeichnet durch:
1. eine Einrichtung, die in Scharnieren (a) beweglichen Hauptstützen oder Streben (b) für jede Lage durch die am festen Dreiecksgestell verschiebbar gelagerte, mit selbsttätiger Sperrvorrichtung versehene Zahnstange (d) knieartig abzustützen;'
2. eine Einrichtung . zum Aufrichten und Niederlassen des Leitergestelles, bei welcher der Seil- oder Kettenlauf, vom Anknüpfungspunkt der Roll- oder Strebenstützachse. (n) ausgehend, über eine Rolle (h) am Querhaupte des Leitergestelles, sodann über eine Leitrolle (i) am Eckpunkte (m) des Dreiecksgestelles nach der Windetrommel ffJ führt;
3. eine Bodenregelungsvorrichtung (Fig. 5), deren zwangsweise Verdrehung zwischen Leitergestell und Vorderstützachsen - Querhaupt, welche unter einander in einem Punkte (qj scharnierartig verbolzt sind, dadurch hervorgerufen wird, dafs ein starker eiserner Bügel (r) am Leiterquerhaüpte befestigt und mit einem geschlitzten Hebel (s) verbunden ist, in dessen Schlitze eine mit Zapfen versehene Gewindemutter (t) drehbar gelagert ist, welche von einer Spindel fuj, die ihrerseits am Leitergestell gelagert, von einem Handrade ν gedreht werden kann, wodurch eine gegenseitige zwangsweise Verschiebung der Haupttheile erzielt wird;
4. die Einrichtung einer gleichmäfsigen Verdrehung bezw. Lenkung der kleinen Fahroder Stützrollen (y) zwecks raschen Schwenkens oder seitlichen Abfahrens der Leiter
. durch eine ein Parallelogramm bildende Stangen- bezw. Hebelverbindung, wobei zwei gleichgerichtete Hebel mit den Achsen der Rollengabeln fest verbunden sind und einer dieser Hebel nach' rückwärts verlängert die Lenkstange bildet, welche an ihrem Ende den Handgriff (\) aufnimmt;
5. die Vorrichtung zum raschen Umwerfen des Fallhakens (I) durch einen kurzen, aufwärts gerichteten Stofs an der Zahnstange (d) durch Verbindung eines excentrisch gebogenen starken Rundeisens (II), welches mit dem Fallhaken oder der Sperrklinke fest verbunden ist und für gewöhnlich in einer glatten Spur auf der Zahnstange gleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67641D Zweiräderige Bockleiter für Feuerwehrzwecke Expired - Lifetime DE67641C (de)

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