<Desc/Clms Page number 1>
Mechanische zweirädrige Balance-Feuerleiter.
Die Feuerleiter nach vorliegender Erfindung gleicht in ihrer Bauart den bekannten zweirädrigen Balance-Leitern nach System Braun (Nürnberger Balance-Leiter C C) mit doppelt wirkender Neigungsspindel und Terrainregulierung, unterscheidet sich aber von diesen durch einen die getrennten Balaucegewichte ersetzenden geschlossenen Stützrahmen, der mit dem Leiterfuss gelenkig verbunden ist und das Lenkrad sowie die Terrainregulierungsspindeln trägt.
Die Folge davon ist, dass die aufgerichtete Leiter mittels eines am Auslegerrahmen vorgesehenen Handhebels von bloss einem Manne, ja sogar mit einer ! tand beliebig im Kreise geschwenkt werden kans, wet an keinem Leiterteile gehoben zu worden braucht, wogegen boi Leitern ähnlicher Systeme mittels eines zweiarmigen Hebels die ganze Last der Leiter samt den Batancegewichtea erst vom Boden etwas in die Höhe g-hoben werden muss, um die Drehung zu ermöglichen, wobei überdies noch die Mithilfe von zwei Mann erforderlich ist, welche an der Drehung der Räder unterstützend mitzuhelfen haben. Infolge dieses Stutzrahmens wird das Gesamtgewicht der Leiter bis zu 50% vermindert.
Während beispielsweise bei einer Steighöhe von 14 In das Gewicht einer
Leiter nach dem Braunschen System etwa 1400 kg beträgt, wiegt eine nach der vor-
EMI1.1
praktischbrauchbar.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 dlc Leiter in der aufgerichteten und in der Balancestellung schematisch dargestellt, um die diesen beiden Stellungen entsprechende Lage des Stützschwenkrahmens zu veranschaulichen, der in den Fig. 3 und 4 in grösserem
EMI1.2
zur Anschauung gebrachl, in wether Weise die in bekannter Art durch eine Schraubenspinel betätigte Vorrichtung zum seitlichen Neigen der Leiter eingebaut ist.
Die Schwenkstütze a besteht aus einem rechteckigen Rahmen aus U-Eisen oder dgl., dessen Seitenschenkel hinten mit dem Leiterfussstück gelenkig verbunden sind und im
EMI1.3
Sottonwendung der stehenden Leiter samt der Radachse nach links oder rechts beliebig Im Kreise drehen, wie in Fig.} ! punktiert angedeutet ist. An jeder Seite des Stütz- rahmens ist eine beiläufig # m lange Regulierschraubenspindel b in einer Mutter geführt, welche an einer Kulisse' sitzt, die in der Höhenlage einstellbar am Rahmen festklemmbar ist.
Diese Spindeln dienen dazu. bei Stand der Räder auf seitlich geneigtem Boden nach erfolgter Geraderichtung der Leiter den gleichzeitig Ramit bewegten Stütxrahmen durch entsprechende Verschraubung wieder zum festen Aufstützen zu bringen.
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
bewirkt, indem die mit den Leiterhelmen befestigte Regulierplatte q isch unter Drehung um den Bolzen o gegen die unveränderlich bleibende Radachse m verstellt.
Der zur Vorwärts-und Ruckwärtsneigung der Leiter dienende Mechanismus ist zwischen den Leiterstützen f eingebaut und wird in. üblicher Weise durch ein Handrad g (Fig. 1 und 2) mittels einer Schraubenspindel mit entgegengesetzten Gewinden betätigt, die ein Zueinander- oder Auseinanderbewegen von Querjochen bewirkt, welche die aneinander verschiebbaren Loiterstützstangen zusammen-oder auseinanderschieben und da-y durch ein Neigen oder Aufrichten der Leiter herbeiführen.
Durch einem verhältnismäöig leichten, aufwärts gerichteten Stoss am Kopfende der, niedergelegten und in dieser Stellung durch den Stützrahmen ausbalancierten Leiter, stelltsich diese auf, bis die Leiterstützfüsse zum Aufsitzen auf den inzwischen auf den Boden 2 gelangten Schwenkrahmen a kommen. Diese Handhabung kann einschliesslich des auszuges der Oberleiter in 10 bis 15 Sekunden von einem einzelnen Mann vollzogen werden.