DE676090C - Lager- und Antriebsanordnung fuer frei herabhaengende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehaeltern - Google Patents

Lager- und Antriebsanordnung fuer frei herabhaengende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehaeltern

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DE676090C
DE676090C DED71665D DED0071665D DE676090C DE 676090 C DE676090 C DE 676090C DE D71665 D DED71665 D DE D71665D DE D0071665 D DED0071665 D DE D0071665D DE 676090 C DE676090 C DE 676090C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • B01D21/04Settling tanks with single outlets for the separated liquid with moving scrapers
    • B01D21/06Settling tanks with single outlets for the separated liquid with moving scrapers with rotating scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/18Construction of the scrapers or the driving mechanisms for settling tanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D21/00Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B01D21/2427The feed or discharge opening located at a distant position from the side walls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Lager- und Antriebsanordnung für frei herabhängende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehältern Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Lager- und Antriebsanordnung für frei herabhängende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehältern.
  • Bei Absitzbehältern, in denen Kratzer arbeiten, zeigt sich, wie überhaupt blei allen Flüssigkeitsbehältern mit im Innern der Behälter zu bewegenden Teile, die Schwierigkeit, daß die innerhalb Ider Flüssigkeit befindlichen Teile des Antriebes lund der Lagerung sehr hoher Abnutzung ausgesetzt sind. Verlegt man den Antrieb und die Lagerung außerhalb des Behälters, dann ergibt sich meist eine recht verwickelte Bauart von geringer Betriebssicherheit. Die Betriebsstörungen, die bei diesen Bauarten eintreten, sind meist dadurch bedingt, daß Idie aus der Trübe im Behälter abgesetzten Fettstoffe der Fortbewegung durch die Kratzer sehr wechselnden Widerstand uentgegensetzen, der manchmal sehr erhebliche Beträge annimmt. Diese Widerstände wirken sich um so stärker aus, als die sich von der Troremeiwelle seitlich erstreckenden Eratzerarme große Hebelarme darstellen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine Lager-und Antriebsanordnung für frei herabhängende Kratzerwellen zu schaffen, die von einfacher Bauart und imstande ist, auch erhebliche Kräfte aufzunehmen, die bestrebt sind, die Kratzerwellen aus der senkrechten Lage zu bringen. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht daß am Aufhängeende der Kratzerwelle ein als Scheiben-oder Speichenrad ausgebildeter Träger angeordnet ist der im Bereich des Radumfanges in einem Ringgehäuse kippsicher gelagert ist.
  • Es ist nun schon bei Mehrflügelrührwerken vorgeschlagen worden, den außerhalb des Behälters angeordneten Antrieb in einem drehbaren Gehäuse unterzubringen, wobei das Gehäuse auch gegen seitliche Verschiebung gesichert ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung handelte es sich jedoch um eine andere Aufgabe als bei dem Erfindungsgegenstand, denn dort mußte der Zahn eingriff für den Antrieb des Gehäuses gesichert werden, während es bei dem Erfindungsgegenstand darauf ankommt, durch eine einfache und betriebssichere Anordnung Kippbewegungen der frei herabhängenden Antriebswelle zu verhindern.
  • Weitere Vorteile lund Merkmale des Erfindungsgegenstandes gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der an Hand der bei liegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel erläutert ist.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. I eine Gesamtansicht und Fig. 2 einen Grundriß des Absitzbehälters, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die der Lagerung der Welle dienende Einrichtung und Fig. 4 einen Grundriß dieser Einrichtung.
  • Der Absitzbehäter 11 besitzt eine Seitenwandung 12 und einen Boden 13; der so geschaffene Innenraum dient zur Aufnahme der Trübe. Die Feststoffe setzen sich auf dem Boden 13 in Form eines Schlammes ab, welcher durch die langsam kreisenden Kratzer nach einem mittleren Austrag 15 gefördert wird, von wo er dann durch das Rohr 16 entfernt wird. Die Kratzer bestehen aus Blechen 17, die an den Kratzerarmen 18 befestigt sind, die sich von einem mittleren drehbaren Unterstützungselement nach außen erstrecken.
  • Im vorliegenden A'usführungsbeispiel der Erfindung dient diesem Zweck eine senkrechte Welle 19, welche am oberen Ende an einem als Scheiben- oder Sp eichenrad ausgebildeten Träger 20 befestigt ist. Der Träger ist auf Kugeln 21 (Fig. 3) gelagert, die sich in einem Ringgehäuse 22, 23, 3I befinden. Dieses Ringgehäuse ist auf einem Gerüst 24 befestigt, das sich quer über den Behälter erstreckt.
  • Der Träger 20 ist am Umfange als Zahnkranz 25 ausgebildet, der mit einen Schneckenrad 26 in Eingriff steht, das sich auf der Welle 27 befindet. Die Welle ist durch eine Kette 28 angetrieben, die sich um eine Welle 29 dreht, und diese Welle wird von einem Motor 30 angetrieben, der in der Nähe des schneckenradförmigen Trägers 20 auf dem Gerüst 24 befestigt ist.
  • Damit sich der ais Schneckenrad afusgebildete Träger 20, 25 mit einem Mindestmaß von Reibung drehen kann, ist eine Kugellagerung in einem ringförmigen Gehäuse 23, 3I vorgesehen. Hierdurch wird eine Schmierkammer für die Lagerung des Rades geschaffen. Um dem Verlust an Schmiermittel vorzubeugen, ist ein Dichtungsring 28' vorgesehen, der die Ringkammer 22 gegen den Radkranz 25 ab dichtet. Mit dem Gehäuseteil 31 ist eine Kammer 32 verbunden, in welcher die Schnecke 26 ständig vom Schmiermittel umgeben ist. Zum Abschluß der Schmierkammer sind Ringdeckel 33 und 34 vorgiesehen. Aluf diese Weise ist eine in einfachster Weise aufgebaute Schmierkammer gebildet, welche Sicherheit dafür bietet, daß die Lager und Getriebe, welche hier außerordentlich starker Beanspruchung unterliegen, mit einem Mindestmaß von Reibungsbeanspruchung und Abnutzung arbeiten können. Die Welle 19 hängt frei von dem Tragrad 20 herab und hat keine Berührung mit feststehenden Teilen.
  • Sie ist also auf diese Weise gegen Abnutzung geschützt.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß das die Welle 19 abstützende Kugellager 21 sich in einer erheblichen Entfernung vom Drehmittelpunkt befindet, so daß der Neigung der Welle zum Kippen Widerstand geboten bzw. Idiese Kippung auf ein Mindestmaß zurückgeführt wird, insbesondere, dann, wenn es sich darum handelt, besonders schweres Gut auf der einen Seite des Behälters weiterzuschaffen. Diesem Kippbestreben der Welle wird, gleichgültig, welche Betriebsbedingungen vorherrschen, des weiteren dadurch vorgebeugt, daß der Deckel 33 mit einem Ringansatz 35 versehen ist, der über den Kranz 36 des Antriebs- und Trägerrades 20 greift, so daß dieses auf allen Seiten gegen Kippen abgestützt ist und die Welle in ihrer senkrechten Stellung gehalten wird.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist die Welle 19 in an sich bekannter Weise auf dem Radträger 20 in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert, so daß die Kratzer I7 verschiedene Höhenstellungen einnehmen können. Zu diesem Zweck ist die Welle mit einer Nut 37 versehen, innerhalb welch, er die Feder 38 des Trägers 20 geführt wird. Die Welle tritt durch eine in dem Armkreuz des Trägers vorgesehene Bohrung 39 hindurch, welche mit einer Schmierkammer 40 versehen ist. Gewöhnlich ist die Abwärtsverschiebung der Welle durch einen Stift 4i begrenzt, der sich durch die Welle hindurch erstreckt und oberhalb des Mittelteils des Trägers vorgesehen ist.
  • Die Welle 19 ist mit einer Gewindespindel 42 (Fig. I) versehen, welche mit einer Gewind'ehülse 43 in Eingriff steht und von einem an dem Träger befestigten Bügel 44 getragen wird. Die Hülse 43 ist mit einem Handrad 45 verwunden. Wenn das Handrad gedreht wird, werden die Welle und damit die Kratzer I7 angehoben. Um zu verhindern, daß die Trübe in die Bohrung 39 hineinspritzt, ist das Armkreuz mit einer sich abwärts erstreckenden Hülse 40' versehen, welche den oberen Teil der Welle 19 umgibt.
  • Um zu verhindern, daß Überbeanspruchungen die Vorrichtung zerstören, ist die Schnecke 26 in an sich bekannter Weise verschiebbar gelagert, so daß sie sich bei Überlastung gegen den Druck einer Feder 54 (Fig. 4) axial verschieben kann, anstatt sich m drehen. Der auf der Welle 27 angeordnete Bund 57 verhindert die Welle am rückwärtigen Heraustreten lund verhindert gleichzeitig, daß das Drucklager sich entgegen dem Druck der Feder 54 verschiebt, wenn der von dem Fördergut ausgeübte Druck aufhört.
  • Die zu behandelnde Trübe wird durch eine Rinne 58 und Einführungshülse 59 dem Behälter zugeführt, und die geklärte Flüssigkeit tritt durch die Abflßrinne 60 und den Auslaß 6i (Fig. 2) aus. Die obere Kante der Rinne 60 bestimmt die Höh'e der Flüssigkeit im Behälter.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Lager- und Antriebsanordnung für frei herabhängende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß am Aufhängeende der Kratzerwell (19) ein als Scheiben- oder Speichenrad ausgebildeter Träger,(20) angeordnet ist, der im Bereich des Radumfanges in einem Ringgehause (23) kippsicher gielagert ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringgehäuse (23) als Kugellagerkäfit ausgebildet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der scheiben- oder speichenradförmige Träger (20) als Antriebsrad für die Kratzenvelle (19) ausgebildet ist und in dem als Schmierkammer dienenden Ringgehäuse (23) läuft.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, Idaß der Deckel (33) des Ringgehäuses über den Kranz (36) des Antriebsrades (20) greift. -5. Anordnung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung eines doppeltwirken den Stützkugellagers (21) für axiale und radiale Belastung zwischen dem Träger (20) und dem Ringgehäuse (23).
DED71665D 1934-12-22 1935-12-11 Lager- und Antriebsanordnung fuer frei herabhaengende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehaeltern Expired DE676090C (de)

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US676090XA 1934-12-22 1934-12-22

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ID=22077179

Family Applications (1)

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DED71665D Expired DE676090C (de) 1934-12-22 1935-12-11 Lager- und Antriebsanordnung fuer frei herabhaengende und von einem feststehenden Antrieb gedrehte Kratzerwellen in Absitzbehaeltern

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DE (1) DE676090C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE894531C (de) * 1949-10-03 1953-10-26 Liebert & Krummenauer G M B H Kraehlwerk zum mechanischen Austragen der Sinkstoffe aus Klaergefaessen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE894531C (de) * 1949-10-03 1953-10-26 Liebert & Krummenauer G M B H Kraehlwerk zum mechanischen Austragen der Sinkstoffe aus Klaergefaessen

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