DE674495C - Optische Kopiermaschine zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Negativfilme auf mehrere Positivfilme - Google Patents

Optische Kopiermaschine zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Negativfilme auf mehrere Positivfilme

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DE674495C
DE674495C DED69861D DED0069861D DE674495C DE 674495 C DE674495 C DE 674495C DE D69861 D DED69861 D DE D69861D DE D0069861 D DED0069861 D DE D0069861D DE 674495 C DE674495 C DE 674495C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/46Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers
    • G03B27/475Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera for automatic sequential copying of different originals, e.g. enlargers, roll film printers copying cinematographic film

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  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Optische Kopiermaschine zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Negativfilme auf mehrere Positivfilme Die Erfindung bezieht sich auf eine optische Kopiermaschine, die zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Negativfilme, insbesondere eines Tonnegativfilms und eines Bildnegativfilms, auf mehrere Positivfilme dient.
  • Die Erfindung .besteht nun darin, daß bei einer solchen optischen Kopiermaschine negativ- und positivseitig je zwei über Reibungskupplungen wirkende Antriebsinotore für das in zwei Richtungen mögliche Auf- und Abrollen der Filme vorgesehen sind und daß die gemeinsame Antriebswelle für die mit den Positivfilmen vor ihren Belichtungsstellen in Eingriff stehenden Fördertrommeln und für die Fördertrommeln der Negativfilme durch einen weiteren Antriebsmotor angetrieben ist.
  • Diese erfindungsgemäße Gestaltung ergibt zugleich folgende Vorteile: Es besteht die Möglichkeit, daß man zur Sicherung der Spannung der Filme bei abrollend wirkender Spule ihren Motor vor dem Anlassen' des die Belichtungstrommeln antreibenden Motors, wie dies an sich bekannt ist, in der dem Filmablauf entgegengesetzten Richtung umlaufen lassen oder auch diesen Motor stillsetzen kann. Ferner kann man in einfacher Weise ,die Filme in zwei verschiedenen Richtungen ablaufen lassen und, ohne Unregelmäßigkeiten in dem Filmablauf befürchten zu müssen, praktisch beliebig lange Filme kopieren, was nicht zuletzt in der klaren Trennung der Antriebsvorrichtungen für die Positiv- und Negativspulen von den Vorrichtungen zur Vorbeiförderung der Filme an den Belichtungsstellen begründet liegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch wiedergegeben. a Fig. r ist eine schaubildliche Gesamtansicht der Mehrfachkopiermaschine.
  • Fig. 2 und 3 sind Schnitte durch die Vorrichtung zum Antreiben der Negative und durch einen Teil des Apparatgehätises in der Offen- und Schließstellung.
  • Fig:4 zeigt die eine Reihe von. Mitnahmetrommeln für die Positivfilme.
  • Fi.g. 5 zeigt -den das Aufrollen der beiden Negative durch Vermittlung von Reibungskupplungen bewirkenden Motor.
  • Fig.6 und 7 sind ein senkrechter Schnitt und eine Draufsicht einer der Vorrichtungen zum Aufrollen der Positivfilme.
  • In Fig. r, die schematisch die ganze Kopiermaschine darstellt, sind die zwischen jedem Negativfilm und den entsprechenden Lichtspalten liegenden optischen Teile fortgelassen, jedoch sind schematisch mit L1 und L2 die Wege der von jedem Negativfilm ausgehenden Strahlenbündel angedeutet, durch die jenseits von den Lichtspalten die Positivfilme belichtet werden. Das Bildnegativ i und das Tonnegativ 2 laufen von den Abgabespulen ab und rollen sich auf die Aufnahmespulen auf, die durch Reibung von einem gemeinsamen Motor aus angetrieben werden. Die Rollen der Aufnahme- und Abgabespulen können vertauscht werden, indem man den Motor 8o der zuAbgabespulen werdenden Aufnahmespulen stillsetzt und auskuppelt und den Motor 8o* der zum Antreiben der zu Aufnahmespulen werdenden Abgabespulen bestimmt ist, in Gang setzt und einkuppelt.
  • Der eigentliche Antrieb der Negative erfolgt durch die Trommel 3. Die Negative werden der Trommel 3 durch auf feststehenden Zapfen gelagerte Rollen zugeführt. Dabei genügt die Elastizität der Negative dazu, sie in Anlage an der Trommel 3 zu halten. Zur Projektion der beiden Negative sind zwei Lampen 16 und 17 an den Belichtungsstellen (Fig.2, 3) vorgesehen; die Trommel 3 wird unabhängig von allen Reibungskupplungen durch das allgemeine Getriebe der Maschine angetrieben, das den im Fuß ioi befestigten Motor iöo, dessen Welle 99 und die Zwischenwelle 66 umfaßt. Die Welle 66 trägt am' einen Ende eine Schnecke zum Antrieb der Trommel 3.. Am anderen Ende der Welle 66 ist eine weitere Schnecke 65 befestigt zum Antrieb der die Mitnahmetrommel 97, 97' für die Positivfilme 5 tragenden Wellen 6o, 6o'. Zwischen der Schnecke 65 und der Welle 6o' ist ein Hilfszahnrad 98 angeordnet, damit die Wellen 6o und 6o' in derselben Richtung umlaufen. Die Positivfilme werden von der Abgabespulensäule D zugeführt und rollen sich auf die Aufnahmespulensäule R auf, die durch Reibung vom Motor 96 .mitgenommen wird. Dazwischen laufen die Positivfilme über die Trommeln 97 für die Tonaufzeichnungen, die: Ausgleichs- und Spannrollen 125 und über die Trommeln 97' für die Bildübertragung.
  • Haben sich die Bühnen P1 und P2, die je zwei Spulensäulen tragen, um ihre Zapfen gedreht, wie weiter unten näher erläutert wird, so können die auf die Reservespülen der dritten Säule D' aufgerollten Positivfilme sich abrollen, um auf die Spulen der von der BühneP2 getragenen vierten Säule R', die den Platz von R eingenommen hat und jetzt durch Reibung vom Motor 96 angetrieben wird, aufgerollt zu werden. Selbstverständlich kann die Mitnah-me ebensogut in der Richtung von R nach D bzw. von R' nach D' stattfinden, wenn man den Motor 96' statt des Motors 96 in :der entsprechenden Richtung umlaufen läßt. Ganz ällgemeinkann eine der Spulensäulen und eine von :den Bühnen in der beschriebenen Weise in Verbindung mit irgendeiner der Spulensä ulen der andern Bühne als Aufnahmespule verwendet werden.
  • Der allgemeine Antrieb durch die Welle 99 des Motors ioo bewirkt auch den stetigen Antrieb der Lichtwechselschaltbänder io2 und io2' für das Kopierender Tonaufzeichnungen und der Bilder durch Vermittlung der Nebenwelle 103, deren Antrieb mit starker Untersetzung von der Welle 99 aus erfolgt. An den Enden trägt die Welle 103 die Mitnahmetroznmeln io4, io4' für die Schaltbänder io2, i02'.
  • Es sollen jetzf im einzelnen die verschiedenen Teile der Maschine beschrieben werden. Die Fig. 2 und 3 sind waagerechte Schnitte längs der Achse der Mitnahmetrommel für den Negativbildfilm i und den Negativtonfilm 2. Diese Trommel oder Hohlwelle 3 weist zwei Zahnkränze 4. und 4' an ihren beiden Enden für die Mitnahme der Filme i und 2 durch je eine Lochreihe auf und bildet zusamrnen mit den mit ihr gleichachsigen feststehenden Ringen Ringspalte i.., 15. Diese Ringe 203 und 2o3' dienen ferner auch zur zusätzlichen Führung der mit ihren äußeren Rändern auf ihnen aufliegenden Filme i, -2. Die Trommel 3 trägt ferner einen Zahnkranz 6 zum Antrieb mittels der Welle 66 (Fig. i) und einen Flansch 7, der dazu dient, durch Vermittlung einer Reibscheibe 9 ein zum Regeln dienendes Schwungrad B mitzunehmen. Das Sch-,vungrad 8 ist mit einer Scheibe i i durch einen Stift 12 auf Drehung verbunden, und seine Querbewegungen werden durch zwischen ihm und der Scheibe i i angeordnete Federn io gedämpft. Das Schwungrad soll die durch das Arbeiten der Zahnräder bedingten Vibrationen ausgleichen.
  • Ein Gehäuse 13 umschließt die Trommel 3 unter Freilassung der Ringspalte 1.4, 15. Die Lichtquellen 16 und 17 für die Projektion der Bild- und Tonaufzeichnungen sind innerhalb der Trommel 3 auswechselbar angeordnet. Die Deckel 18 und 21 des Gehäuses 13 gestatten ein schnelles Herausnehmen und Einsetzen. Die Kühlung erfolgt durch einen Luftstrom, der aus das Gehäuse durchsetzenden Leitungen i9, i9' kommt: Die Kühlluft entweicht, nachdem sie die Lampen 16, 17 umspült hat, durch die Öffnungen 2o; 2o, vor denen der übergreifendeRand desDeclzels2ieinenLchtabschluß bildet.
  • Das allgemeine Gehäuse der Maschine kann durch die Türen 22, 22' geöffnet werden; dabei muß das von den Lichtquellen i6, 17 ausgehendeLicht abgeblendetwerden,damit nicht eine intensive Beleuchtung des Kopierraumes stattfindet. Zu diesem Zwecke ist ein zylindrischer Schieber 23 vorgesehen. Dieser weist zwei Öffnungen 2q., 2q.` auf, die durch Glasscheiben verschlossen sind, um zu vermeiden, daß die Filme durch den inneren Luftdruck abgehoben werden. Die Öffnungen 24, 24' decken sich betriebsmäßig mit den Projektionsspalten 1d., 15. Der Schieber :23, den ein Stift 26 am Drehen verhindert, ist durch einen Finger 25 mit der Verriegelungsvorrichtung der Türen 22, 22' verbunden. Der Finger 25 steht in Eingriff mit einer Gabel an einem Hebel 28, der auf einer Achse 29 befestigt ist, deren anderes Ende einen Arm 30 trägt. Eine Feder 31 hält den Arm 30 in Anlage an einen doppelarmigen Hebel 32, der bei 33 an der Tür 22 drehbar gelagert ist. Sind die Türen22, 22' geschlossen (Fig.2), so stört der Schieber 23 nicht die Projektion. Sobald jedoch die Türen sich öffnen (Fig.3), verschließtder Schieber 23 die Lichtspalte 14, 15, wie nachstehend erläutert ist.
  • Die die Bewegungen des Schiebers 23 verursachende Vevriegelungsvorrichtung der Türen weist eine Achse 34 auf, die mittels eines Knopfes 35 in einem fest in der Tür 22 sitzenden Führungslager 36 drehbar ist. Ein auf der Achse 34. befestigtes Kurvenstück 37 besitzt eine schraubenförmige Nut 38, in die das Ende des Doppelhebels 32 faßt. Ein das Ende der Achse 34 bildender Vierkant 39 steht in Eingriff mit einer Muffe 40, die einen Drehriegel 41 trägt. Eine Feder 4.2 ist um die Muffe herum zwischen dem Drehriegel und einem Ansatz 4.4. der Tür 22 angeordnet, in welchem die Muffe 40 gleitet. Ein von der Muffe 40 getragener und sich an den Türansatz 44 legender Stift q.3 hindert die Muffe daran, nach der Seite der Tür 22' hin aus dem Türansatz 44 herauszugehen und kann sich, wenn die Muffe um 18 o° gegenüber der Stellung der Fig. 2 gedreht wird, in eine Vertiefung 4.5 des Ansatzes 44 legen. Bei geschlossenen Türen greift der Drehriegel 41 in ein Maul .46 der Tür 22 ein. Um ein Verriegeln von der Tür22'aus zu ermöglichen, ist diese mit einem ähnlichen Antrieb wie die Tür 22 versehen, d. h. mit einer Muffe 47, die von einer Achse 3q.' mit außenliegendem Drehknopf 35' getragen wird und mit der Muffe q.o durch Kupplungsklauen 48 in Eingriff steht, so daß man auch mittels des Knopfes 35' den Drehriegel q.1 drehen kann. Im übrigen trägt eine Isolierscheibe 49, die durch die Kurvennutscheibe 37 mitgenommen wird, einen Kontakt 5ö, der gemeinsam mit einer Kontaktfeder 5 z, die- auf einer weiteren an der Tür 22 befestigten Isolierscheibe 52 angebracht ist, den Stromkreis einer nicht dargestellten Signallampe schließt, wenn die Türen verriegelt sind.
  • Die Wirkung der Verriegelungsvorrichtung ist die folgende: Will man die Türen öffnen, so dreht man den Knopf 35. Die Kurvennutscheibe 37 verstellt dabei infolge ihrer Drehung den Doppelhebel 32, dessen Bewegung der Arm 3o unter der Wirkung seiner Feder 3r mitmacht. Dadurch wird der Schieber z3 zu den Lichtspalten 14 und 15 in eine solche Lage gebracht, daßdiese durch ihn abgedeckt sind. Gleichzeitig dreht sich .der Drehriegel 41 und tritt aus dem Maul 46 heraus, so daß die Türen 22, 22' geöffnet werden können. Ferner wird der in die Vertiefung 45 gelangte Stift 43 in ihr durch die Spannung der Feder 42 festgehalten, so daß mit der dadurch festgelegten Muffe q.o auch der Hebel 32 festgehalten wird und der Schieber 23 sich nicht mehr von selbst verstellen kann. Will man den Schieber 23 herausnehmen, z. B. um die Glasscheiben zu reinigen, so kann man mittels eines versenkbaren Anschlages 54 den vom Finger 25 des Schiebers23 fortbewegten Hebe128 festhalten.
  • Zum Regeln der Lichtstärke der Kopierlampen 16 und 17 sind vom Gehäuse 3 getragene photoelektrische Zellen 55, 56 vorgesehen, auf die ein Teil des Lichtes durch Öffnungen 57, 58 des Schiebers 23 fällt, die den Spalten rd., 15 entsprechen, um jederzeit mit Hilfe von nicht dargestellten, mit den Zellen verbundenen Galvanometern die Intensität des jeweils ausgestrahlten Lichtes kontrollieren zu können.
  • Fig. q. ist ein Schnitt nach der Längsachse einer der senkrechten Wellen, die die Mitnahmetrommeln für die Positivfilme tragen, die auf diesen Trommeln durch die parallelen Projektionsstrahlenbündel getroffen werden.
  • Der Antrieb der Welle 6o erfolgt durch das Zahnrad 61, -das mit einer Schnecke 65 auf dem Ende der Welle 66 in Eingriff steht. Das Zahnrad 61 ist nachgiebig mit der Welle 6o verbunden und weist zu diesem Zwecke Bohrungen 62 auf, die ein geeignetes nachgiebiges Material aufnehmen. An .der mit der Welle 6o verstifteten Nabe 64. sind Mitnahmestifte 63 befestigt, die durch das nachgiebige Material in den Bohrungen 62 hindurchgehen, wodurch die Drehung des Zahnrades 61 auf die Welle 6o übertragen wird, ohne daß die durch sein Zusammenarbeiten mit dem Zahnrad 65 bedingte Vibration mitübertragen wird. Ein Anschlagring 67 hält das Zahnrad 61 in Anlage an die Nabe 6.4.
  • Die Welle 6o läuft in Lagern 68 und 69 und trägt die verschiedenen Trommeln 70, 70' mit Zahnkränzen 7 r, 7 i' zur Mitnahme der Positivfilme .mittels je einer einzigen Lochreihe. Die Trommeln sind unmittelbar oberhalb des elastisch gelagerten Zahnrades 61 angeordnet. Mit dem unteren Teil .der Welle 6o ist eine Nabe mit Flansch 72 verstiftet, die zur Aufnahme einer Schwungmasse 73 dient, die durch eine Reibscheibe 74 mitgenommen wird. Ausgleichsfedern 75 stützen sich auf einen bei der Drehung .der Schwungmasse durch einen Stift 77 mitgenommenen Ring 76. Ein Gehause 78 umschließt die vorerwähnten Teile, während ein Ansatz 79 des allgemeinen Maschinengestells das obere Lager 69 trägt.
  • Fig.5 stellt eine der beiden abwechselnd zum Aufrollen der Negativfilme dienenden Vorrichtungen dar. Diese Vorrichtung besitzt einen Motor 8o, der am Tragkörper 81 befestigt ist und dessen Achse nach beiden Seiten vorsteht; um die Reibungskupplungen für die beiden Negativfilme anzutreiben. Die Motorwelle trägt auf jedem Ende, z. B. 82, einen Keil 83, der eine durch eine Mutter 85 festgelegte Nabe 84 mitnimmt. Diese trägt einen Reibring 86, der die mit einem Flansch 88 versehene Hülse 87 .mitnimmt. Die Hülse 87 hat auf ihrem Umfang Rillen 89, die zur Mitnahme der Nabe der Aufnahmespule für den betreffenden Negativfilm -dienen.
  • Für das Halten der Hülse 87 in der Längsrichtung ist eine leicht abnehmbare Anschlagvorrichtung vorgesehen, die :durch eine Verschlußkappe go gebildet wird: Die Kappe go wird in der Achsrichtung durch die Kugeln gi festgehalten, die sich in eine Ringnut der Nabe 84 setzen und unter dem Einfluß von durch Schrauben 93 unter Spannung gesetzten Federn 92 stehen. Eine Reibscheibe 94 trennt die Kappe gö von der Nabe 84.
  • Die Mitnahmevorrichtung 8o' ist im wesentlichen ebenso wie die Vorrichtung So ausgebildet, so daßdarauf verzichtet weiden konnte, sie auch noch im Schnitt darzustellen. Im nachstehenden sollen aber ihre wesentlichen Teile, die Teilen der Vorrichtung 8o entsprechen, dieselben Bezeichnungen mit einem Strich erhalten. Ihre Hülse 87' dreht sich um die im gegebenen Augenblick unbeweglichen Naben 84', indem sie die Reibung des Ringes 86' überwindet. Erfolgt das Abrollen in entgegengesetzter Richtung, so wird der Motor 8o' für das Wiederaufröllen in Gang gesetzt, während bei stillstehendem, Motor So das Abrollen gegen die Wirkung der Reibungskupplung von den auf den Enden der Welle 83 gelagerten Hülsen 87 aus erfolgt.
  • Die Fig. 6 und 7 stellen einen senkrechten Schnitt und eine Draufsicht der doppelten Reibungsantriebe für :die Positivfilme mit einer Bühne P1 und zwei Spulensäulen D; D' dar. Der Motor 96 ist im Innern eines mit dem Gestell A fest verbundenen Gehäuses 105 untergebracht. Der Verschlußdecke1204 dieses Gehäuses gestattet das Herausnehmen des Motors: Die Welle des Motors trägt an ihrem oberen Ende ein kleines Zahnrad i i i und an ihrem unteren Ende- ein Sperrad 2o6, dessen Aufgabe nachstehend angegeben wird. Die :drehbare Bühne P, enthält einen Satz Zahnräder unter ihrem Deckel 2o8. Die Bühne dreht sich um das Gehäuse io5 oberhalb des Befestigungsringes 2o9, jedoch erfolgt das Drehen der Bühne exzentrisch zum Zahnrad i i i des Motors 96. Die Plätte P, trägt zwei Zwischenzahnräder io8, io8', deren Stellung eine derartige ist, daß je nach der der Platte P, gegebenen Stellung das :eine mit dem Zahnrad i i i der Motorwelle in Eingriff steht, während das andere außer Eingriff ist. Die Zahnräder-io8, iö8' stehen dauernd in Eingriff mit Zahnrädern von großem Durchmesser Zoo, Zoo' mit langen Nabenhülsen iog; iog' zur Aufnahme der Spulensäulen D, D'. Ein Keil 213 ist in einer Längsnut einer jeden Nabe zog, io9' angeordnet. Zur Vergrößerung der Standfestigkeit der Nabe geht eine senkrechte Spindel 214 durch die Bühne P, und die Nabe zog bzw. zog' und läuft in einen Ring 2 15 aus, der oberhalb des oberen Endes der Nabe befestigt ist: Lager 216, -217, die aus einem Material mit sehr niedrigem Reibungskoeffizienten bestehen und daher keiner Schmierung bedürfen, sind zwischen Nabe und Spindel angebracht.
  • Die Nahe trägt abnehmbare Reibscheiben 218 und Platten z 19 zur Aufnahme der Spulen. Die Reibscheiben 2 18 sind an der Nabe i o9 durch den Keil 213 befestigt. Die Platten 219 werden durch Reibung von den Scheiben 218 unter Vermittlung von Reibringen 22o mitgenommen. Eine Mutter z21 hält die zusammengehörigen Platten Zig und Scheiben 218 in ihrer gegenseitigen Lage, ohne sie jedoch fest miteinander zu verbinden, und die Filmspule 222 rollt sich in der üblichen Weise auf der sie tragenden Platte 2i9 auf. Man kann auf diese Weise um jede Nabe iog, iog' herum eine gewisse Anzahl Tragplatten äig übereinanderlagern, deren jede eine unabhängige, mit ihr ein abnehmbares Aggregat bildende Renbsche:ibe 218 aufweist, mit der sie dauernd verbunden ist.
  • Wie bereits gesagt, enthält die Kopiermaschine zwei Bühnen P,, P, mit je zwei Spulensäulen zu beiden Seiten der Bel:chtungströmmelwellen 6o, 6ö'. Die Positivfilme können beispielsweise zum Belichten einer Gruppe von Positiven von P, nach P. laufen, worauf man die folgende Gruppe von Positiven von P2 nach P1 laufen läßt. Wenn die Spulen auf den Plätten Zig den Film abgeben, ist der Motor 96 unbeweglich. Der Zug am Film wird durch die Mitnahmetrommeln, z. B. 97, erzeugt, und die Nabe i o9 ist festzuhalten, damit der Film beim Ü".bergang von der Spule auf die Belichtungstrommel gespannt bleibt. Dies erreicht man bei in Eingriff bleibendem Zahnradersatz iii, io8, Zoo durch das Sperrad 2o6 der Motorwelle, die durch eine Klinke daran gehindert wird, sich in derder Zugrichtung des abrollenden Filme entsprechenden Richtung zu drehen. Da somit die Nage iog durch den Motor unbeweglich gehalten wird, rollen sich die Positivspulen 222, die Filme unter Zug haltend, unter Überwindung der Reibung der Reibscheiben 2z8, 220 ab.
  • Ist die erste Gruppe von Positiven fertig, so erteilt man der Bühne P1 eine halbe Drehung, um das vorher freie Zahnrad io8' in Eingriff zu bringen, so daß die Spulensäule D' zur Aufnahmesäule wird. Sobald das Aufrollen der Positivfilme auf die Nabe iog' begonnen hat und der Motor 96 in Gang gesetzt ist, fahren die verschiedenen durch die Reibscheiben 218, 220 mitgenommenen Spulen fort, sich aufzurollen. Bei dieser Aufrol.lrichtung verhindert das Sperrad ,-,o6 nicht das Drehen des Motors 96.
  • Die Belichtung mehrerer aufednanderfolgender Gruppen von Positiven kann also in der Weise erfolgen, daß die Aufrollung abwechselnd auf die Bühnen P1, P2 erfolgt.
  • Man kann im oberen Teil des Maschinengestells zur Überwachung der Arbeit der Motoren g6 und 96' photographisch unwirksame Kontrollampen verwenden.
  • Die ,jeweils außer Eingriff mit dem Motor 96 stehende Spulensäule D' kann leicht mit Spulen von Rohfilm besetzt werden, die man nach Ausführung einer halben Drehung der Bühne P1 oder P, in der oben angegebenen Weise der Belichtung aussetzen kann. Es empfiehlt sich dann, die zur Zeit nicht benutzten Reservespulen zu sperren, um ein unzeitgemäßes Abrollen dieser Reservefilme zu verhindern. Die Sperrung wird erreicht beim Drehen der Bühne P1, wenn dadurch das Zahnrad i i i des Motors 96 mit dem die Reibungskupplung der Abgabespule D antreibenden Zwischenrad io8 in Eingriff gebracht wird. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse io5 des Motors 96 in seinem oberen Teil mit einem Zahnkranz io6 versehen, dessen Achse unsymmetrisch zu den auf den Wellen der Zwischenräder i o8, i o8' sitzenden Zahnrädern 107, 107' liegt. Je nach der den Bühnen P1, P. gegebenen Stellung (befindet sich das eine oder andere Zahnrad 107, 107' in Eingriff mit dem festen Zahnkranz io6. Daraus ergibt sich die Unbeweglichkeit der finit dem Zahnkranz io6 in Eingriff stehenden Seite, die der mit dem Zahnrad i i i in Eingriff stehenden Seite entgegengesetzt ist. Sobald man dagegen die Bühne P1 dreht, kommt das Zahnrad 107' unter leichter Drehung außer Eingriff mit dem fersten Zahnkranz io6, und ,das Zahnrad io8' kommt in Eingriff mit dem Zahnrad i i i, so daß das Abrollen der auf D' angebrachten Filmreserve ermöglicht wird; der Motor 96 bleibt während dieses Abrollens unter dem Einfluß des Sperrades 2o6 unbeweglich oder dreht sich, wenn er nicht gesperrt ist, in dem für das Abrollen gewollten Sinne. Gleichzeitig ist das - Zahnrad io7 seinerseits .gesperrt, um das Abrollen der inzwischen auf die Nabe iog aufzusetzenden Reiservespulen zu verhindern.
  • Auf die Mitnahme der Tragplatten Zig durch Reibung zurückkommend, ist zu bemerken, daß dabei die Bildung jeder störenden Schleife zwischen der Belichtungstrommel und der .Aufnahmespule verhindert wird. Sobald der Motor 96 sich zu drehen beginnt, ist der Film gespannt.
  • Im allgemeinen sind die das Abrollen der Aufnahmespulen für die Negativ- und Positivfilme sichernden Reibungen so groß; daß die Filme sicher unter Spannung gehalten sind. Es ist jedoch auch vorteilhaft, die Reibungswellen auf der Abgabeseite entgegengesetzt der Abrollbewegung laufen zu lassen, damit die relative Geschwindigkeit der Reibungsflächen stets größer als die absolute Geschwindigkeit der Aufnahmespulen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Optische Kopiermaschine zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Negativfilme, insbesondere eines Tonnegativfilms und eines Bildnegativfilms, auf mehrere Positivfilme, dadurch gekennzeichnet, daß negativ- und positivseitig je zwei über Reibungskupplungen wirkende Antriebsinotore (8o, 8o', 96, g6') für das in zwei Richtungen mögliche Auf- und Abrollen der Filme (1,:2, 5) vorgesehen sind und daß die gemeinsame Antriebswelle (66) für die mit den Positivfilmen (5) vor ihren Belichtungsstellen in Eingriff stehenden Fördertrommeln (97, g7') und für die Fördertrommeln (3) der Negativfilme (1, 2) durch einen weiteren Antriebsmotor (ioo) angetrieben ist.
  2. 2. Optische Kopiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die zum Fördern der Negativfilme (1, 2) dienenden Trommeln (3) einen Hohlzylinder bilden, der einen weiteren Hohlzytinder (23) mit Projektionslichtfenstern (z4, 24') umgibt, in dem die Projektionslampen (16, 17) liegen, .die luftgekühlt sind und deren Lichtstärke durch außerhalb des die Fördertrommeln (3) umgebenden Gehäuses (13) liegende photoelektrische Zellen (55, 56) vorzugsweise überwacht wird.
  3. 3. Optische Kopiermaschine nach Anspruch 2, -da-durch gekennzeichnet, daß der die Negativfilme (1, 2) mitnehmende Zylinder (3) eine durch Reibung mit ihm gekuppelte Schwungmasse (8) trägt.
  4. 4. Optische Kopiermaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lampen (16, 17) unmittelbar umgebende Hohlzylinder (23) derart verschiebbar und mit den Türen (22,22) des Maschinengehäuses gekuppelt ist, daß beim Schließen der Türen (22, 22') des Maschinengehäuses, durch das vorzwgsweise gleichzeitig eine Signallampe eingeschaltet wird; seine Projektionslichtfenster (24, 24') aus dem Bereich der Kopierspalte (i4, 15) kommen und diese somit durch den verschiebbaren Hohlzylinider (23) abgedeckt werden.
  5. 5. Optische Kopiermaschine nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördertrommeln (g7, g7') für die Positivfilme (5) in eine vor und eine hinter den Belichtungsstellen liegende Gruppe aufgeteilt sind und daß die Fördertrommeln (g7, g7') .innerhalb jeder Gruppe auf einer gemeinsamen Welle (6o, 6o') sitzen, auf denen je ein von der den gemeinsamen Antrieb der Fördertrommeln für die Positivfilme und Negativfilme bewirkenden Welle (66) her anzutreibendes Zahnrad (6i, 6i') nachgiebig gelagert ist, und die je durch Reibung mit einer Schwungmasse (73) gekuppelt sind.
  6. 6. Optische Kopiermaschine nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Negativ- und Positivfilme gemeinsame Antriebsmotor (ioo) auch den Antrieb der gleichförmig ablaufenden Lichtsteuerbänder (io2, io2') bewirkt.
  7. 7. Optische Kopiermaschine nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Negativfilmspulen Hülsen (87) dienen, welche beiderseits der zugehörigen Antriebsmotore (So, 8o') auf den durch diese Monore (So, 8o') angetriebenen waagerechten Wellen (82) sitzen und mit diesen Wellen unter der Wirkung des Filmgewichtes kraftschlüssig gekuppelt sind. B. Optische Kopiermaschine nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Halterung der Positiivfilmspulen aufrecht stehende Wellen (i og, iog') dienen; auf denen die Filmspulen übereinander anzuordnen sind, und daß sämtliche Positivfiltnspulen unter dem Einfluß -ihres Eigengewichts sowohl mit dem zugehörigen Getriebe wie auch miteinander kraftschlüssig in Verbindung stehen (Fig.6). g. Optische Kopiermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, .daß auf jeder Seite der Belnchtunggsstellen zwei aufrecht stehende Wellen (D, D', R, R') zur Halterung von Spulengruppen vorgesehen sind, die wahlweise mit den zugehörigen Antriebsmotoren (g6, 96') kuppelbar sind, die vorzugsweise -durch ein einseitig wirkendes Gesperre (2o6) nur auf den Aufwickeldrehsinn beschränkt sind, so daß sie auf der Abwickelseite jeweils bremsend wirken. io. Optische Kopiermaschine nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, .daß die Antriebsmotore (g6, 96') für die Positivfilmspulen je derart exzentrisch auf Drehbühnen (P1, P,) sitzen, däß sie durch Drehen dieser Bühnen (P1, P.) mit dem Getriebe für die eine oder andere der zugehörigen Spulengruppen kuppelbar sind. i i. Optische Kopiermaschine nach Anspruch ro, .dadurch gekennzeichnet, daß jede Drehbühne (P1, P,) einen Sperrzahnkranz (io6) trägt, durch den die nicht mit dem auf ihr sitzenden Antriebsmotor gekuppelte Spulengruppe festgehalten ist.
DED69861D 1934-04-05 1935-03-05 Optische Kopiermaschine zum gleichzeitigen Kopieren mehrerer Negativfilme auf mehrere Positivfilme Expired DE674495C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040361B (de) * 1951-03-29 1958-10-02 Eastman Kodak Co Einrichtung zur verkleinerten Reproduktion von Schriftstuecken

Cited By (1)

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DE1040361B (de) * 1951-03-29 1958-10-02 Eastman Kodak Co Einrichtung zur verkleinerten Reproduktion von Schriftstuecken

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