DE674306C - Holzveredlungsverfahren - Google Patents

Holzveredlungsverfahren

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DE674306C
DE674306C DEB171267D DEB0171267D DE674306C DE 674306 C DE674306 C DE 674306C DE B171267 D DEB171267 D DE B171267D DE B0171267 D DEB0171267 D DE B0171267D DE 674306 C DE674306 C DE 674306C
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wood
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LUCIE BAUMANN
MATHILDE BAUMANN GEB HESS
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EDO BAUMANN
LUCIE BAUMANN
MATHILDE BAUMANN GEB HESS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/52Impregnating agents containing mixtures of inorganic and organic compounds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/0278Processes; Apparatus involving an additional treatment during or after impregnation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/04Combined bleaching or impregnating and drying of wood

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Description

  • Holzveredlungsverfahren Es sind bisher,verschiedene Verfahren bekanntgeworden, die den Zweck hatten; dem Holz ein besseres Aussehen rund bessere Eigenschaften zu erteilen. Diese Verfahren genügten aber nicht, um gewöhnliche Hölzer so zu veredeln, d:aß diese auch in technologischer Beziehung den Edelhölzern gleichkämen.
  • Die hierbei benutzten Imprägniermittel greifen das Holz an und vermindern so dessen technologisch wertvolle Eigenschaften. Selbst beim Durchtränken mit Ölen, Wachsen, Paraffin. usw. zeigte sich, daß die; Spaltbark eit des Werkstoffes hierdurch nur. gefördert wurde; die Fsstigl-eitseigenschaftexi wurden wesentlich vermindert. In vielen Fällen neigt ein derartig imprägniertes Holz nicht nur zu starker Sprödigkeit, sondern jauch das. Quellungsvermögen wird z. B. durch die Anwendung von Salzen wesentlich gefördert.
  • Diese Mängel werden nun der Erfindung gemäß im wesentlichen .dadurch vermieden, daß das zu veredelnde Holz in bestimmte, die Holzsubstanz ;aufquellende Flüssigkeiten eingebracht wird, die quellend wirkenden Lösungen nach einer je nach Holzbeschaffenheit zu regelnden Einwirkungsdauer abgezogen und hierauf Stoffe zur Einwirkung gebracht werden, welche die Eigenschaft haben, die gequollene Cellulose und die Inkrustatlonsstoffe zu koagulieren, und festzumachen. Verfahren, die Holzsubstanz durch chemische Eüiwirkun;g aufzuquellen, sind an sich bekannt, sie .greifen jedoch das Holz an und vermindern hierdurch .die technologisch wertvollen Eigenschaften des Holzes, anstatt diese zu verbessern. So wurde eine Tränkung des Holzes mit Kxpferoxydamm,on iak .. zum Zwecke der Feuersichermachung vorgeschlagen, wobei das K,upferoxyd,ammoniak zunächst die Holzfasern. ,aufschließen rund sich alsdann mit einer zweiten Flüssigkeit zu einem unlöslichen Niederschlag umsetzen. soll. Ferner ist in der britischen: Patentschrift 168 o64 ein Verfahren beschrieben, bei welchem das Holz mit Kupferoxydammoniaklösun;g bei 4o bis 70° 'und 200 bis 400 at behandelt wird.
  • Demgegenüber wird erfindungsgemäß als Quellungsmittel entweder eine Lösung von Ammonium- -oder Caldumsulfocyan.at verwendet, oder das Holz wird nach Vorb:ehan.dlung mit Formaldehyd mit Kupferoxydammo, niaklösung behandelt. Durch diese beiden Behandlungsarten wird das Holz im wesentlichen: angeq@uollen, rund zwar im Gegensatz zu den bekannten Verfahren runter weitgehender Schonung der Holzsubstanz. Die Beh andlun;g kann mit oder ohne Druck erfolgen. Nach entsprechender Einwirkungsdauer, die vorn der Art des Holzes und seiner Stärke abhängig ist, werden die quellend wirkenden Stoffe abgezogen, und man läßt nun Stoffe auf das Holz einwirken, welche die Inkrustations.stöffe unlöslich machen und die gesamte Holzsubstanz entquellen und festigen. Stoffe reit derartiger Wirkung sind Formaldehyd oder Formaldehyd abspaltende Ve-. bindungen, lJesielwolframsälure, Aluminiumsilicofluorid, Catechu un:d Hydrochüi,on. Diese Stoffe werden in wäßriger Lösung oder gegebenenfalls gasförmig angewendet.
  • Nach der gesamten vorangeführten Behandlung wird das Holz getrocknet, wobei man zwecks Erzielung besonders guter Wirkungen das in der Zeitschrift »Verl-"ehrstechnik«, Jahrgang 193o, S. 3$9 bis 396, beschriebene Verfahren anwendet.
  • Das gemäß der Erfindung behandelte Holz besitzt eine hornartige Beschaffenheit: Es läßt sich glatt abdrehen; die Oberflächen sind glatt und glänzend, die Holzspäne zähhart -und dabei so elastisch, daß man aus Spänen Zöpfichen flechten kann, ohne daß die Späne zerreißen., selbst wenn. das Holz nur etwa 9 o/o Feuchtigkeit enthält.
  • Harthölzer, die sich sonst wegen ihrer spröden und faserigen. Beschaffenheit schlecht beim Schnitzen oder Stechen bearbeiten lassen, sind selbst bei Holzbildhauerarbeiten gut bearbeitbar. Bei Furnieren zeigt sich nach Anwendung dieses Verfahrens, daß die Poren des Holzes dicht sind, die Furnierflachen sind nach dem Abputzen glänzend und glatt und erwecken den Eindruck einer Vorgrundierung. Auf einer solchen Fläche steht eine nachfolgende Politur ganz besonders in Glänz und Fläche; was die Polierarbeit ganz erheblich erleichtert. Die Oberfläche der gemäß der Erfindung behandelten Hölzer ist ,derart glatt und fest, daß die weit.^re Oberflächenveredlung wesentlich vereinfacht wird.
  • Die .Quellbarkeit des behandelten Holzes ist herabgesetzt und sein Stehvermögen wesentlich erhöht.
  • Das Holz besitzt außerdem eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Fäulnisbefall. Schließlich ist es möglich, dem Holz beispielsweise bei der Verwendung von Kupferoxydan:-imoniaklösulig als Quellüngsmittel die Färbung teuerer exotischer Hölzer zu verteilen.

Claims (1)

  1. PATI?N TAN-SPRÜCLII: i. Holzyeredlungsverfah ren durch Be, handhing mit quellend wirkenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß das zu veredelnde. Holz auf dem Wege der Durchtränkung mit wäßrigen Lösungen von Ammonium- oder Calciumsulfocyanat angequollen, hierauf mit entquellend bzw. koagulierend wirkenden Stoffen, wie z. B. Formaldehyd oder Catechu, nachbehandelt und schließlich schonend getrocknet wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zu veredelnde Holz mit Formaldehyd vorbehandelt und dann an Stelle von Ammonium- oder CalcumsulfocyanatmitKupferoxy dammoniaklösung behandelt wird, woran sich die Behandlung mit entquellend bzw. koagulierend wirkenden Stoffen und die Trocknung anschließen.
DEB171267D 1935-10-04 1935-10-04 Holzveredlungsverfahren Expired DE674306C (de)

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