DE674047C - Schaltungsanordnung fuer Empfaenger mit verzoegerter Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger im Anodenkreis einer schwundgeregelten Roehre - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Empfaenger mit verzoegerter Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger im Anodenkreis einer schwundgeregelten Roehre

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DE674047C
DE674047C DET46578D DET0046578D DE674047C DE 674047 C DE674047 C DE 674047C DE T46578 D DET46578 D DE T46578D DE T0046578 D DET0046578 D DE T0046578D DE 674047 C DE674047 C DE 674047C
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DE
Germany
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shrinkage
tube
indicator
control voltage
tubes
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Expired
Application number
DET46578D
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English (en)
Inventor
Ernst Klotz
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Empfänger mit verzögerter Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger im Anodenkreis einer schwundgeregelten Röhre Die Anwendung einer Schwundregelung, die erst oberhalb eines Schwellenwertes einsetzt, hat den Vorteil, daß die maximale Verstärkung des Empfängers für Signale mit unter dem Schwellenwert liegender Amplitude nicht verringert wird. Sie hat aber den Nachteil, daß der im Anodenkreis einer schwundgeregelten Röhre liegende Abstimmungsanzeiger erst dann in Betrieb kommt, wenn die Schwundregelung einsetzt. Beim Empfang schwacher Sender ist der Abstimmungsanzeiger also nicht wirksam. Es ist aber für den Bedienenden erwünscht, auch beim Empfang schwacher Sender die Möglichkeit zu haben, an dem Abstimmungsanzeiger zu erkennen, ob der betreffende Sender sendet oder nicht, und .die Abstimmung auf Grund des Anzeigers auf den richtigen Wert einstellen zu können. Für den Fall, daß eine Stillabstimmung vorgenommen werden soll, ist der Abstimmungsanzeiger sogar erforderlich. Es besteht also ein gewisser Widerspruch, der bei Anwendung .der Erfindung beseitigt wird.
  • Es ist bekannt, bei einem Empfänger mit Abstimmungsanzeiger im Anodenkreis einer verzögert geregelten Röhre eine Verzögerung der Schwundregelung dadurch zu erzielen, daß die geregelten Röhren verschiedene Grundgittervorspannungen erhalten. Bei diesen Empfängern tritt jedoch die mit der Erfindung beabsichtigte Wirkung nicht auf, da die Röhre, bei der infolge :der größten negativen Gittervorspannung die Regelwirkung bei kleinen Eingangsamplituden zuerst einsetzt, am unteren Knick arbeitet, wo die Anodenstromänderungen gering sind. Die Erfindung ist also nur dann anwendbar, wenn die Verzögerung der Schwundregelung darin besteht, daß unterhalb eines Schwellenwertes der Empfangsamplituden keine Regelspannung vorhanden ist.
  • Nach der Erfindung wird der Abstimmungsanzeiger von einer Röhre gesteuert, die nicht nur oberhalb des die Verzögerung bedingenden Schwellenwertes, sondern auch bei darunterliegenden Amplituden eine Regelspannung erhält, während anderen Röhren erst oberhalb des Schwellenwertes eine Regelspannung zugeführt wird, und daß die Verstärkung der den Abstimmungsanzeiger steuernden Röhre im Vergleich zu der der anderen Röhren derart wenig geregelt wird, daß beim Empfang schwächer Sender der maximale Verstärkungsgrad des. Empfängers gegenüber dem signallosen Zustand nur unmerklich herabgesetzt wird.
  • An Hand der Abbildung wird die Erfindung näher erklärt. In der Mischröhre M wird die dem Schwingungskreis E zugeführte Empfangsschwingung in die Zwischenfrequenz umgewandelt und über die Bandfilter ZF und die Zwischenfrequenzröhre Z der Gleichrichterstufe G zugeführt. Die linke Diode der Röhre G ist mit der an dem Widerstand W auftretenden Spannung negativ vorgespannt, so daß an dem Widerstand W1 bei kleinen einfallenden Amplituden noch keine Regelspannung auftritt und deshalb die Mischröhre M noch nicht geregelt wird. Die rechte Diode erzeugt an dem Widerstand W2 auch bei kleinen Amplituden eine Regelspannung, welche der Zwischenfrequenzröhre Z zugeführt wird. In deren Anodenkreis liegt der Abstimmungsanzeiger A, der also auch bei Empfang schwacher Sender betätigt wird.
  • Die Röhre Z, welche unverzögert geregelt wird, darf in ihrer Verstärkung nur wenig geregelt werden, damit beim Empfang schwacher Sender der maximale Verstärkungsgrad des Empfängers gegenüber dem signallosen Zustand nur unmerklich herabgesetzt wird. Andernfalls hätte die außerdem noch für die anderen Röhren- vorgesehene verzögerte Schwundregelung bezüglich des V erstärkungsgrades keinen Zweck.
  • In dem dargestellten Beispiel ist :eine nicht zu starke Regelung der Zwischenfrequenzröhre auch schon deshalb erforderlich, weil diese sich direkt vor der Diode befindet unid deshalb beim Empfang eines starken Senders Verzerrungen durch Übersteuerung auftreten, wenn sie zu stark geregelt wird. Die schwache Regelung kann entweder durch Verivendung einer Röhre mit langsam ansteigender Kennlinie oder durch Abgreifen nur eines Teiles der Regelspannung erzielt werden.
  • Esiväreauch möglich, denAbstimmungsanzeiger in eine schwach und unverzögert geregelte Vorröhre zu legen. Dies ist jedoch weniger günstig, da es erwünscht ist, die erste Röhre stark zu regeln. Ebenfalls wäre ,es ungünstig, das Abstimmeter in den Anodenkreis der Mischröhre zu legen, da deren Anodenstrom auch von der Amplitude der Oszillatorschwingung abhängt, welche sich über den Wellenbereich etwas ,ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCILE: r. Schaltungsanordnung für Empfänger mit verzögerter Schwundregelung und Abstimmungsanzeiger im Anodenkreis einer schwundgeregelten Röhre, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmungsanzeiger von einer Röhre gesteuert wird, die nicht nur oberhalb des die Verzögerung bedingenden Schwellenwertes, sondern auch bei darunterliegenden Amplituden eine Regelspannung erhält, während anderen Röhren erst oberhalb des Schwellenwertes eine Regelspannung zugeführt wird, und daß -die Verstärkung der deu Abstimmungsanzeiger steuernden Röhre im Vergleich zu der der anderen Röhren derart wenig geregelt wird, daß beim Empfang schwacher Sender der maximale Verstärkungsgrad des Empfängers gegenüber dem signallosen Zustand nur unmerklich herabgesetzt wird. z. Empfänger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung für die den Abstimmungsanzeiger steuernden Röhren von einer nicht negativ vorgespannten Diode für die Hochfrequenz entnommen wird, während die Regelspannung für die übrigen Röhren von einer negativ vorgespannten Diode für die Hochfrequenz erzeugt -wird.
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