DE710384C - Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der Bandbreite, insbesondere bei Rundfunkempfaengern - Google Patents

Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der Bandbreite, insbesondere bei Rundfunkempfaengern

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DE710384C
DE710384C DEB184010D DEB0184010D DE710384C DE 710384 C DE710384 C DE 710384C DE B184010 D DEB184010 D DE B184010D DE B0184010 D DEB0184010 D DE B0184010D DE 710384 C DE710384 C DE 710384C
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Germany
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bandwidth
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radio receivers
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Application number
DEB184010D
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Heinz Boucke
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16Automatic control
    • H03G5/18Automatic control in untuned amplifiers
    • H03G5/20Automatic control in untuned amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Bandbreite, insbesondere bei Rundfunkempfängern Es sind bei Verstärkern für Schallplattenwiedergabe bereits Anordnungen zur selbsttätigen Bandbreitenregelung bekanntgeworden, bei denen mit zunehmender Lautstärke ein Nadelgeräuschfilter mehr und mehr ausgeschaltet wird. Würde man ein derartiges Prinzip zur Bandbreitenregelung bzw. Störbefreiung von Rundfunkempfängern anwenden, so ergäbe sich hierbei der schwerwiewiegende Nachteil, daß nunmehr bei lauten Störamplituden gleichfalls eine Erweiterung der Bandbreite stattfinden würde. Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einer Bandbreitenregelung in gleichsinniger Abhängigkeit von den Niederfrequenzamplituden die Regelung nur durch die tiefen und mittleren Tonfrequenzen bewirken zu lassen und die im Hauptstörungsgebiet liegenden hohen Tonfrequenzen nicht zur Regelung auszunutzen. Praktisch bedeutet das, daß die den Regelvorgang auslösenden Amplituden nur aus jenem Frequenzbereich entnommen werden, der bei schmalster Bandbreite gegeben ist. Die durch die Erweiterung der Bandbreite neu hinzutretenden N. F.-Amplituden haben keinen Einfluß auf die Regelung. Trotz dieser für die Störbefreiung günstigen Einschränkung ergibt sich praktisch eine Bandbreitenregelung nicht nur in Abhängigkeit der Lautstärke der tiefen und mittleren Frequenzen, sondern in Abhängigkeit von der Durchschnittslautstärke; denn es ist zu bedenken, daß die hohen Nutzfrequenzen hauptsächlich als Oberwellen der tieferen Frequenzen auftreten und demzufolge in ihrer Lautstärke ungefähr an den Lautstärkeverlauf der tieferen Frequenzen gebunden sind.
  • Bei der neuen Art der Bandbreitenregelung läßt sich u. a. bewirken, daß bei Modulationspausen des eingestellten Senders die Bandbreite so schmal gemacht wird, daß, nun sonst gegebenenfalls hörbare hohe Modulationsfrequenzen der Nachbarsender, Interferenzfrequenzen und atmosphärische Störungen gar nicht oder kaum mehr hörbar werden. Die erfindungsgemäße Bandbreitenregelung kann man noch verbessern, indem man sie mit anderen an sich bekannten Anordnungen zur Bandbreitenregelung oder Störbefreiung kombiniert. Es ist z. B. möglich, mit "den Amplituden der hohen Frequenzen, dii; --für die gleichsinnige Regelung nicht verwendet werden, eine gegensinnige Bandbreitenregelung zu bewirken, d. h. sie mit zunehmender Intensität eine Verengung der Bandbreite bewirken zu lassen. Auch ist es möglich, die Bandbreitenregelung gleichzeitig auch von der Amplitude der Trägerwelle abhängig -zu machen sowie von der Trägerwellenamplitude in ihrem Größenverhältnis zu den Hochfrequenzamplituden der Nachbarsender. Ferner besteht die Möglichkeit, die Regelung von dem Verhältnis der Modulationsamplituden der Nachbarsender zu denen des zu empfangenden Senders vorzunehmen, wobei zusätzliche Empfangskanäle für die beiden Nachbarsender notwendig *sind. Auch bei den Nachbarsendern wird die Regelung nur durch die Amplituden der tiefen und mittleren Modulationsfrequenzen bewirkt, und zwar wird mit deren zunehmender Lautstärke die Bandbreite des empfangenden Senders schmaler, während sie durch die eigene Modulation vergrößert wird.
  • Schließlich sei noch erwähnt, daß die Möglichkeit besteht, sowohl die Hochfrequenzamplituden als auch die Modulationsamplituden aller drei Sender - bzw. zwei Sender, wenn nur ein Nachbarsender stört - gemeinschaftlich zur Regelung der Bandbreite heranzuziehen.
  • Die Regeleinwirkung selbst kann auf eine beliebige Art vor sich gehen. In erster Linie kommen unmechanisch arbeitende Regelungen in Betracht. Es ist z. B. möglich, mit einer aus den Modulationsamplituden gebildeten Regelspannung den als Dämpfungs«,zderstand von Resonanzkreisen geschalteten Innenwiderstand von Röhren durch Änderung ihrer Gittervorspannung zu beeinflussen. Ferner kann man mit einem Regelstrom durch V ormagnetisierung eisenhaltiger Spulen die Bandbreite ändern, und zwar sowohl im Hochfrequenzteil als auch im Niederfrequenzteil eines Empfängers. Schließlich sei noch die Methode genannt, zwei parallel liegende Verstärker mit verschiedener Bandbreite zu benutzen, von denen je nach dem durch die Regelspannung eingestellten Verstärkungsgrad mehr der eine oder der andere Verstärker zur Wirkung kommt.
  • Die neue Bandbreitenregelung ist- in erster Linie für Hochfrequenzempfangsgeräte einschließlich des N. F.-Verstärkerteils bestimmt, wo mit Störungen wechselbarer Intensität zu rechnen ist. Sie ist darüber hinaus auch für reine Niederfrequenzverstärker geeignet, sofern Schutz gegen Störungsgeräusche veränderlicher Amplitude notwendig erscheint.

Claims (5)

1'ATlii\TA\SPKÜC11E: i. Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Bandbreite, insbesondere bei Rundfunkempfängern, bei welcher die Bandbreite mit Zunahme der Tonfrequenzamplituden vergrößert wird, dadurch gekennzeichnet, daß: diese Regeleinwirkung allein durch die tiefen und mittleren Tonfrequenzen ausgelöst wird.
2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gebiet der hauptsächlichen Störfrequenzen liegenden hohen Tonfrequenzen eine gegensinnige Regelwirkung auslösen.
3. Anordnung nach Anspruch i oder 2 für Rundfunkempfänger, gekennzeichnet durch die gemeinsame An«-endung mit einer Bandbreitenregelung, die die Bandbreite des Geräts beim Anwachsen der Amplituden der von störenden Nachbarsendern herrührenden tiefen und mittleren Tonfrequenzen selbsttätig verringert.
Anordnung nach Anspruch i oder folgenden für Rundfunkempfänger, gekennzeichnet durch die gemeinsame Anwendung mit einer in Abhängigkeit von der Trägcrwellenamplitude arbeitenden selbsttätigen Bandbreitenregelung.
5. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden für Rundfunkempfänger, gekennzeichnet durch die gemeinsame Anwendung mit einer in Abhängigkeit vom Verhältnis der Tr;ägerwellenamplitude des empfangenen Senders zu der der Nachbarsender arbeitenden selbsttätigen Bandbreitenregelung.
DEB184010D 1938-07-23 1938-07-23 Anordnung zur selbsttaetigen Regelung der Bandbreite, insbesondere bei Rundfunkempfaengern Expired DE710384C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870285C (de) * 1938-12-14 1953-03-12 Blaupunkt Werke Gmbh Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Regelung des UEbertragungsgrades eines Tonfrequenzverstaerkers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE870285C (de) * 1938-12-14 1953-03-12 Blaupunkt Werke Gmbh Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Regelung des UEbertragungsgrades eines Tonfrequenzverstaerkers

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