DE950734C - Verfahren und Schaltung zur Aussiebung von Stoerungen bei der UEbertragung eines Signals mittels einer frequenzmodulierten Traegerwelle - Google Patents
Verfahren und Schaltung zur Aussiebung von Stoerungen bei der UEbertragung eines Signals mittels einer frequenzmodulierten TraegerwelleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Aussiebung von Störungen bei der Übertragung
eines Signals mittels einer frequenzmodulierten Trägerwelle und auf eine Schaltung zur Ausübung
dieses Verfahrens. Die Erfindung verfolgt das Ziel, in einem mit Frequenzmodulation arbeitenden
Sender, in -welchem von einer Phasenmodulation ausgegangen wird, den Geräuschpegel herabzusetzen.
Sie ist besonders für die Anwendung bei einem Mehrkanalsender geeignet.
Das besondere Problem, mit dessen Lösung sich die Erfindung befaßt, ergibt sich aus der Tatsache,
daß das Wärme- und Röhrenrauschen in der am Schaltungsanfang befindlichen Oszillator- und Modulatorschaltung
eines mit Phasenverschiebung arbeitenden Frequenzmodulators unregelmäßige
Phasenverschiebungen verursacht, welche trotz ihrer anfänglichen Kleinheit nach der in der Schaltung
bewirkten erheblichen Frequenzvervielfachung imstande sind, im Empfänger ein Grundgeräusch
von störender Stärke hervorzubringen.
Für Simplexbetrieb erlaubt die Anwendung des sogenannten Doppelkanalmodulators oder des Serrasoidmodulators,
bei welchem durch Erzeugung
einer größeren anfänglichen Phasenverschiebung der erforderliche Faktor der Frequenzvervielfachung
verringert ist, eine entsprechende Herabsetzung des Rauschens und damit eine teilweise Lösung
des Problems, welche jedoch nicht allgemein anwendbar ist. Besonders .in Mehrkanalanlagen ist
die Lösung des Problems viel schwieriger, da das Ausmaß der durch das RöHrenrauschen verursachten
Frequenzabweichung der Frequenzdifferenz ίο zwischen der Oszillatorfrequenz und irgendeiner
einzelnen Geräuschkomponente direkt proportional ist; demgemäß verursachen Geräuschkomponenten,
welche um 30 000 Hz vom Träger entfernt liegen, was der üblichen Lage der Nebenkanäle in einem
Rundfunksystem entspricht, wesentlich größere Störungen als die Komponenten, welche in bezug
auf den Träger innerhalb des Hörbereiches liegen. In der deutschen Patentschrift 845 219 ist eine
Maßnahme zur Überwindung dieser Schwierigkeit angegeben, nach welcher zu diesem Zweck zwei
Modulatoren verwendet werden, einer für den Hauptkanal und ein anderer für den Hilfskanal, in
Reihenschaltung mit einer Kette von zwischen den beiden Modulatoren angeordneten Frequenzvervielfachern
und einem darin enthaltenen Filter, so daß der zweite Kanal, der eine wesentlich geringere
Vervielfachung erfordert als der Hauptkanal, gegen in den Anfangsstufen des Hauptkanals verursachte
Geräusche geschützt ist.
Dies wird durch Verwendung eines Bandfilters erreicht, das vorzugsweise in einem eingangsnahen Punkt der Vervielfacherkette angeordnet ist und gerade die genügende Breite aufweist, um ein Band, bestehend aus dem Träger und den der höchsten Modwlationsfrequenz entsprechenden Seitenfrequenzen, durchzulassen. Gemäß üblicher Praxis auf dem Gebiet des Rundfunks mittels frequenzmodulierter Wellen bedeutet dies, daß die Bandgrenzfrequenzen um 15 000 Hz oberhalb und unterhalb des Trägers liegen. Auif diese Weise wird verhindert, daß Störfrequienzen, die in größerem Abstand vom Träger und in dem vervielfachten Bereich liegen, auf den zweiten Kanal einwirken. Die Erfindung ermöglicht es, die Filterwirkung zur Fernhaltung der Störungen von dem zweiten Kanal oder von einer beliebigen Anzahl von Kanälen mit höheren Unterträgerfrequenzen zu verbessern und dabei gleichzeitig die Anordnung zu vereinfachen und die Kosten der Modulationsanordnung herabzusetzen. Dies wird dadurch erreicht, daß das von dem Filter durchgelassene Frequenzband wesentlich schmaler bemessen wird, als dies zur Übertragung des Modulationsfrequenzbandes mit gleichmäßiger Amplitude nötig wäre, und daß der Abfall des Übertragungsmaßes bei den den höheren Moduilationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen durch eine Vergrößerung des relativen Phasenhuibes über den für eine gleichmäßige Frequenzmodulation erforderlichen Hub hinaus vergrößert wird. Anders ausgedrückt, wird bei dem Verfahren nach der Erfindung der Frequenzbereich der mit den Störungen behafteten frequenzvervielfachten modulierten Welle in solchem Ausmaß eingeengt, daß die Störfrequenzen im wesentlichen vollständig außerhalb des eingeengten Bereiches fallen, wobei auch die einem Teil der höheren Modulationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen in einem die Wiedergabetreue des Signals beeinträchtigenden Ausmaß geschwächt werden; zum Ausgleich der damit hingenommenen Verzerrungen wird die Modulationswirtoulng für die den geschwächten Seitenfrequenzen entsprechenden Modulationsfrequenzen in einem entsprechenden Maße erhöht. Die Erfindung betrifft auch eine Schaltung zur Ausübung eines solchen Verfahrens.
Dies wird durch Verwendung eines Bandfilters erreicht, das vorzugsweise in einem eingangsnahen Punkt der Vervielfacherkette angeordnet ist und gerade die genügende Breite aufweist, um ein Band, bestehend aus dem Träger und den der höchsten Modwlationsfrequenz entsprechenden Seitenfrequenzen, durchzulassen. Gemäß üblicher Praxis auf dem Gebiet des Rundfunks mittels frequenzmodulierter Wellen bedeutet dies, daß die Bandgrenzfrequenzen um 15 000 Hz oberhalb und unterhalb des Trägers liegen. Auif diese Weise wird verhindert, daß Störfrequienzen, die in größerem Abstand vom Träger und in dem vervielfachten Bereich liegen, auf den zweiten Kanal einwirken. Die Erfindung ermöglicht es, die Filterwirkung zur Fernhaltung der Störungen von dem zweiten Kanal oder von einer beliebigen Anzahl von Kanälen mit höheren Unterträgerfrequenzen zu verbessern und dabei gleichzeitig die Anordnung zu vereinfachen und die Kosten der Modulationsanordnung herabzusetzen. Dies wird dadurch erreicht, daß das von dem Filter durchgelassene Frequenzband wesentlich schmaler bemessen wird, als dies zur Übertragung des Modulationsfrequenzbandes mit gleichmäßiger Amplitude nötig wäre, und daß der Abfall des Übertragungsmaßes bei den den höheren Moduilationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen durch eine Vergrößerung des relativen Phasenhuibes über den für eine gleichmäßige Frequenzmodulation erforderlichen Hub hinaus vergrößert wird. Anders ausgedrückt, wird bei dem Verfahren nach der Erfindung der Frequenzbereich der mit den Störungen behafteten frequenzvervielfachten modulierten Welle in solchem Ausmaß eingeengt, daß die Störfrequenzen im wesentlichen vollständig außerhalb des eingeengten Bereiches fallen, wobei auch die einem Teil der höheren Modulationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen in einem die Wiedergabetreue des Signals beeinträchtigenden Ausmaß geschwächt werden; zum Ausgleich der damit hingenommenen Verzerrungen wird die Modulationswirtoulng für die den geschwächten Seitenfrequenzen entsprechenden Modulationsfrequenzen in einem entsprechenden Maße erhöht. Die Erfindung betrifft auch eine Schaltung zur Ausübung eines solchen Verfahrens.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auif die Zeichnung beschrieben.
Fig. ι zeigt in Form eines Blockschaltbildes die
Anordnung eines Modulationssystems, in welchem für eine Mehrkanalübertragung unter Anwendung
bekannter Grundsätze von dem Prinzip der Phasenmodulation Gebrauch gemacht wird;
Fig. 2 stellt die theoretisch erwünschte, praktisch aber nicht erreichbare Filterkennlinie für ein
derartiges System dar;
Fig. 3 zeigt eine Filterkennlinie, die zwar verwirklicht werden kann, deren Verbesserung ohne
übermäßigen Aufwand und Kosten jedoch erwünscht ist;
Fig. 4 gibt die Filterkennlinie wieder, welche entsprechend der Erfindung an Stelle einer Kennlinie
nach Fig. 3 verwendet wird;
Fig. 5 zeigt die Mittel, mit deren Hilfe die verzerrende
Wirkung der Kennlinie nach Fig. 4 auf die Gleichmäßigkeit der Frequienzkennlinie des
Systems wieder aufgehoben wird, ohne daß ihre Schutzwirkung für den zweiten Kanal in bezug
auf Phasenverschiebungsrauschen aus der Oszillatorschaltung des ersten Kanals beeinträchtigt wird;
Fig. 6 stellt die Schaltung dar, mit deren Hilfe die durch die zusätzliche Selektivität der Filteranordnung
bedingte Dämpfungswirkung im Ausgang der ersten Vervielfacherstufe unwirksam gemacht
oder ausgeglichen werden kann.
In Fig. ι ist das Blockschaltbild eines Serrasoid-Mehrkanalsenders
dargestellt, der im wesentlichen der in der deutschen Patentschrift 845 219 unter
Bezugnahme auf die dortige Fig. 3 beschriebenen Anordnung entspricht, mit Ausnahme der Bemessung
der Bandfiltereigenschaften im Ausgang des ersten Vervielfachers und der Einführung eines
Kompensationsnetzes in den Modulationszweig, dessen Zweck später erläutert wird.
In Fig. ι bezeichnet 1 einen vorzugsweise
kristallstabilisierten Oszillator, 2 einen Serrasoidmodulator von der in der deutschen Patentschrift
845 219 beschriebenen Art, 3 einen Frequenzvervielfacher, der im allgemeinen eine Verdreifachung
bewirkt, 4 ein Bandfilter mit der besonderen, später genauer beschriebenen Kennlinie,
5 einen Vervielfacher, 6 einen Phasenmodulator, 7 einen weiteren Vervielfacher uind 8 den Leistungsverstärker
zur Erhöhung der Ausgangsleistung auf den gewünschten Sendepegel. Dem zweiten Modulator
bzw. dem Hilfsmodulator 6 wird in üblicher Weise die Unterträgermodulation über ein der-
artig bemessenes Bandfilter 9 aufgedrückt, daß der Hub im Hilfskanal begrenzt und eine Ubermodulation
bis in den Bereich des ersten Kanals hinein verhindert wird. Die Teile 10 bis 14 des
Hauptmodulationskanals sind in der gebräuchlichen Weise angeordnet, um eine von Phasenverschiebungen
ausgehende Frequenzmodulation zu bewirken, mit der Ausnahme, daß in diesen Kanal die Kompensationsschaltung 12 eingefügt
ist, welche dazu bestimmt ist, die Gleichmäßigkeit der Modulationskennlinie für die durch das
Filter 4 hindurchgegangene Welle wiederherzustellen.
Fig. 2 stellt den theoretisch erwünschten idealen Kennlinienverlauf für das Bandfilter im Ausgang
des ersten Vervielfachers dar, auf Grund dessen die vervielfachte Mittenfrequenz und die oberen
und unteren Seitenfrequenzen bis zu den höchsten Modulationsfrequenzen gleichmäßig übertragen
werden wurden. Im Falle einer Rundfunksendung für hohe Wiedergabequalität wäre dieser Bereich
+ 15 000 Hz. Es kann in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, daß an diesem Punkt
der Vervielfacherkette keine Seitenbandfrequenzen zweiter Ordnung vorhanden sind, weil der Phasenhub
des Modulators für volle Modulation des Senders bei der Modulationsfrequenz 15 000 Hz
sehr klein ist, nämlich praktisch unter 1 Grad. Eine Filterkennlinie gemäß Fig. 2, welche alle
durch kleine zufällige Phasenverschiebungen in der modulierten Trägerwelle durch Röhren- und
Wärmerauschen des Oszillators und Modulators verursachten Frequenzen außerhalb des Modulationsfrequenzbandes
ausscheidet, würde den zweiten Modulator in wirksamer Weise gegen diese Einflüsse abschirmen.
Weil jedoch das praktisch zur Verfügung stehende Filter eine tifngef ähr nach Fig. 3 verlaufende
Kennlinie aufweist, ist es verständlich, daß ein Teil des mit dem Unterträger frequenzverlagerten
Röhrenrauischens durchgelassen wird, so daß in der modulierten Ausgangsschwingung
ein Frequenzmoduiationsstörspektrum der be-. kannten Verteilung auftritt, welches im Ernpfänger
angezeigt wird. Es ist aber möglich, die Wirkung dieser Störungen innerhalb des Unter tr ägerfrequenzbereiches
durch Verwendung eines besonders selektiven Filters mit einer Kennlinie der in Fig. 4 dargestellten Form zu beseitigen. Bei praktischen
Versuchen hat sich ergeben, daß das Filter so bemessen werden kann, daß es den zweiten
Kanal vollständig gegen die von den Anfangsstufen des ersten Kanals ausgehenden Geräusche
schützt.
Eine in dieser Weise erhöhte Selektivität beeinträchtigt jedoch die Frequenzkennlinie des
ersten Kanals durch eine erhöhte Dämpfung der höheren Seitenfrequenzen der Modulation dieses
Kanals in einem solchen Ausmaß, daß eine getreue Wiedergabe des Programms verhindert wird.
Es ,wurde bereits erwähnt, daß diese Schwierigkeit durch Einfügen einer Kompensationsschaltung 12
in den Modulationskanal an der aus Fig. 1 ersichtlichen Stelle überwunden werden kann. In
Fig. S sind die in diesem Zusammenhang zu betrachtenden
Teile der Fig. 1 noch einmal wiedergegeben, jedoch unter der Voraussetzung, daß das
Bandfilter 4 als Einhöckerfilter ausgebildet ist und die in Fig. 4 dargestellte Durchlaßkurve besitzt.
Der Schaltungsaufbau, des Kompensationsnetzes 12, dessen Eigenschaften der Durchlaßkuirve des
Filters 4 anzupassen sind, ist in Fig. 6 dargestellt. Das Netz hat eine mit der Frequenz ansteigende
Übertragungskennlinie und bewirkt daher für die Frequenzen, welche durch das Einhöckerfilter 4
stärker gedämpft werden, eine Erhöhung des Modulationsgrades. Durch sorgfältige Bemessung
kann eine praktisch exakte Kompensation erzielt werden. Es ist wichtig, hier darauf hinzuweisen,
daß es möglich ist, in der beschriebenen Weise die höheren Seitenfrequenzkomponenten einer
frequenzmodulierten Welle zu beschneiden oder zu dämpfen, ohne Verzerrungsprodukte höherer Ordnung
zu erzeugen, welche in das Spektrum der Unterträger höherer Frequenz fallen wurden,
lediglich aus dem Grunde, weil hier gewisse besondere Arbeitsbedingungen vorliegen. Diese Bedingungen
beruhen auf der Tatsache, daß die Frequenzabweichungen der Schwingung an der
Stelle, wo das Filter eingeschaltet ist, von der Größenordnung nuir weniger hundert Hz sind, und
daß für die höheren Modulationsfrequenzen nur ein Paar von Seitenfrequienzen vorhanden ist.
Wenn nun die Amplitude dieser Schwingungen herabgesetzt und ihre Phasenlage in bezug auf
den Träger im Sinn einer Voreilung bzw. Nacheilung verschoben wird, so wird diese Phasenlage
doch duirch den Hub der tieferen Frequenzkomponenten der Modulation nicht wesentlich geändert.
Infolgedessen können irgendwelche Amplitudenänderungen auf Grund der Verlagerung
der Seitenfrequenzen aus ihrer normalen Lage durch die nachfolgenden Vervielfacherstufen durch
Begrenzerwirkung ausgeschieden werden, ohne in den zweiten Kanal Kreuizmodulationsprodukte
einzuführen.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß diese Erklärung in gleicher Weise zutrifft, wenn mehr als
ein Hilfskanal vorhanden ist und wenn aus irgendwelchen
Gründen die Einhöckerfilter auf der Ausgangsseite der angrenzenden Vervielfacherstufen
angeordnet sind.
Claims (5)
- Patentanspruch«:i. Verfahren zur Aussiebung von Störungen bei der Übertragung eines Signals mittels einer frequenzmodulierten Trägerwelle, welche diurch Phasenmodulation einer Hochfrequenzschwingung und nachfolgende Frequenzvervielfachung erhalten wird, wobei die genannten Störungen im wesentlichen durch auf Grund von Wärme- und Röhrenrauschen entstehende unbeabsichtigte Phasenverschiebungen der unvervielfachten modulierten Welle hervorgerufen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenz-bereich der mit den Störungen behafteten frequenzvervielfachten modulierten Welle in solchem Ausmaß eingeengt wird, daß die Störfrequenzen im wesentlichen vollständig außerhalb des eingeengten Bereichs fallen, wobei auch die einem Teil der höheren Modulationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen in einem die Wiedergabetreue des Signals beeinträchtigenden Ausmaß geschwächt werden, ίο und daß zum Ausgleich der damit hingenommenen Verzerrumgswirkung die Moduiationswirkung für die den geschwächten Seiten,-frequenzen entsprechenden Modulationsfrequenzen in einem entsprechenden Maße erhöht wird.
- 2. Schaltung zur Ausübung des Verfahrensnach Anspruch 1 mit einem Phasenmodulator, mit einem an den Ausgang des Modulators angekoppelten Frequenzvervielfacher sowie einem auf den Vervielfacher folgenden Bandfilter, daao durch gekennzeichnet, daß das von dem Filter (4) dttrchgelassene Frequenzband wesentlich schmaler bemessen ist, als dies zur Übertragung des Modulationsfrequenzbandes mit gleichmäßiger Amplitude nötig wäre, und daß der Abas fall des Übertragungsmaßes bei den den höheren Modulationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen durch eine Vergrößerung des relativen Phasenhubes über den für eine gleichmäßige Frequenzmodulation erforderlichen Hub hinaus vergrößert ist.
- 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den zu dem Modulator (2) führenden Moduiationsspannuingsweg ein Übertragungsglied (12) mit einem derartig mit der Frequenz ansteigenden Übertragungsmaß eingeschaltet ist, daß die Wirkung der durch das Bandfilter (4) erhöhten Dämpfung der den höheren Modulationsfrequenzen entsprechenden Seitenfrequenzen wenigstens annähernd ausgeglichen ist.
- 4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zutr Mehrkanalmodulation hinter dem Bandfilter ein zweiter Phasenmodulator (6) in den Übertragungsweg eingeschaltet ist, an dessen Modulations-Spannungseingang eine Unterträgerschwingung angelegt ist.
- 5. Schaltung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch derartige Bemessung des Filters (4), daß die Störschwingungen der frequenzvervielfachten modulierten Welle, deren Frequenzen in den Frequenzbereich des modulierten Unterträgers fallen, nicht durchgelassen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 697/332 3.5« (609652 10.56)
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