DE2812948C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2812948C2 DE2812948C2 DE2812948A DE2812948A DE2812948C2 DE 2812948 C2 DE2812948 C2 DE 2812948C2 DE 2812948 A DE2812948 A DE 2812948A DE 2812948 A DE2812948 A DE 2812948A DE 2812948 C2 DE2812948 C2 DE 2812948C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- signal
- frequency
- overshoot
- output signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 3
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 230000000670 limiting effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04H—BROADCAST COMMUNICATION
- H04H20/00—Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
- H04H20/86—Arrangements characterised by the broadcast information itself
- H04H20/88—Stereophonic broadcast systems
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G11/00—Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
- H03G11/002—Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude without controlling loop
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G5/00—Tone control or bandwidth control in amplifiers
- H03G5/16—Automatic control
- H03G5/18—Automatic control in untuned amplifiers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Transmitters (AREA)
- Filters And Equalizers (AREA)
- Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
- Stereo-Broadcasting Methods (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Filteranordnung
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In Systemen, die gleichzeitig eine Amplituden- und eine
Frequenzbegrenzung eines Signals erfordern, ergeben sich
dadurch Schwierigkeiten, daß beide Begrenzungen nicht
unabhängig voneinander durchgeführt werden können.
So hat ein Breitbandbegrenzungsfilter im allgemeinen
die Tendenz, Überschwingungen zu verursachen, während
ein Amplitudenbegrenzer die Tendenz hat, Fehlersignale
zu erzeugen, die außerhalb des Breitbandbegrenzers liegen.
Dies ist insbesondere bei FM-Stereorundfunk
kritisch, da hier Vorschriften hinsichtlich der
Bandbreiten- und Modulationsgrenzen des Sendesignals
bestehen. Es ist bekannt, zur Beseitigung dieser
Schwierigkeiten die Amplitude des Modulationssignals
auf einen Wert zu verringern, bei dem Überschwingungen
durch nachfolgende Bandbegrenzungsfilter keine
Übermodulation des Rundfunksignals verursachen. Dies
kann zu einer erheblichen Verringerung des Modulations
wirkungsgrades, üblicherweise in der Größenordnung
von 2,5 bis 6 db führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
dynamische Filteranordnung zu schaffen, die bei einem
möglichst hohen mittleren Modulationspegel eine
gleichzeitige Amplituden- und Frequenzbegrenzung
bei möglichst weitgehender Überschwingungsunter
drückung ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die vorgeschlagene Filteranordnung hat einen flachen
Frequenzgang im Durchlaßbereich bei allen Amplituden
bis zu einer Modulation von 100 Prozent, eine hohe
Dämpfung von Frequenzen außerhalb des Durchlaßbereichs,
reduziert eine Übermodulation infolge von Überschwingungen
erheblich, hat nur einen geringen Gesamtklirrfaktor sowie
eine geringe Intermodulationsverzerrung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. 1 bis 3
beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines FM-Stereo-Rundfunk
systems,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer dynamischen Filteranordnung
gemäß der Erfindung,
Fig. 3 den Verlauf von Signalen der Filteranordnung der Fig.
2 für verschiedene Eingangssignale und
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Abwandlung der Filteranordnung der Fig. 2.
Fig. 1 zeigt ein FM-Stereo-Rundfunksystem üblicher Form.
Solch ein System hat eine linke und rechte Audiosignal
quelle 12 und 14. Die Signale, die von diesen Audiosig
nalquellen erzeugt werden, werden jeweils zu Begrenzern
16 und 18 übertragen, die die Amplitude der Audiosig
nale auf einen bestimmten Pegel begrenzen, um die Mo
dulation entsprechend bestehenden Vorschriften zu
begrenzen. Die Ausgangssignale der Begrenzer 16 und 18 können
infolge der Begrenzungswir
kung verschiedene HF-Komponenten enthalten. Diese Signale werden dann
zu Filtern 20 und 22 übertragen, die jede Sig
nalkomponente über 15 kHz entfernen, um die
bestehenden Vorschriften zu erfüllen. Ein Stereo-Modu
lator 24 ist vorgesehen, um die Signale einem Frequenz
multiplexvorgang zu unterwerfen und ein Signalgemisch
zu erzeugen. Dieses Signalgemisch wird dann zu einem
FM-Modulator 26 zur FM-Modulation eines Trägersignals
übertragen.
Wenn die Filter 20 und 22 üblicher Art sind, überschrei
tet die Amplitude der Signale in bestimmten Fällen die
Amplitudengrenzen der Begrenzer 16 und 18, selbst wenn
das Eingangssignal der Filter genau amplitudenbegrenzt
ist. Dieses Amplitudenüberschwingen kann zwei Gründe
haben. Die Filter 20 und 22 bewirken im allgemeinen
unterschiedliche Zeitverzögerungen für Signale unter
schiedlicher Frequenz. Wenn die Filter zum Beispiel ellipti
sche Filter sind, dann erfahren die höheren Frequenzen
im allgemeinen eine größere Zeitverzögerung beim Durch
gang durch die Filter als die Signale niedrigerer Fre
quenz. Die Filter ändern daher die relative Phase zwi
schen den verschiedenen Frequenzkomponenten der Signale.
Dies kann bewirken, daß das Ausgangssignal eine größere
Amplitude als das von dem Begrenzer 16 und 18 gelieferte
Signal hat.
Betrachtet man zum Beispiel den Fall eines Rechteck
signals, so fallen nur die Grundwelle und die dritte Har
monische in den Durchlaßbereich der Filter. Die
erste Harmonische des Rechtecksignals, die eine niedri
gere Frequenz hat, erfährt im allgemeinen eine kürzere
Zeitverzögerung als die dritte Harmonische. Obwohl so
mit die Spitzenamplituden der ersten und dritten Har
monischen am Eingang des Filters zeitlich getrennt sind,
können sie am Filterausgang zusammenfallen. Wenn dies
eintritt, vereinigen sich die Spitzenamplituden der
ersten und dritten Harmonischen des Rechtecksignals am
Ausgang des Filters additiv und erzeugen ein Signal mit
einer Amplitude, die die Amplitudengrenzen der Begren
zer 16 und 18 überschreitet.
Der zweite Grund für das Überschwingen von Signalen
liegt in der Abflachung des Frequenzspektrums des Ein
gangssignals. Die erste Harmonische eines Rechtecksig
nals hat eine Amplitude, die etwa 27% größer als die
Amplitude des Rechtecksignals ist, von dem sie eine
Komponente ist. Die höheren Harmonischen modifi
zieren die Grundwelle (d. h. die erste Harmonische)
und erzeugen ein Signalgemisch mit der Form eines
Rechtecksignals. Wenn das Rechteckeingangssignal
des Filters eine solche Frequenz hat, daß die Grund
welle allein in den Durchlaßbereich des Filters fällt,
dann erscheint diese Grundwelle am Ausgang unverändert
durch diese Komponenten höherer Frequenz. Ein Sinus
signal mit einer Amplitude, die etwa 27% größer als die
Amplitude des Eingangsrechtecksignals ist, erscheint
dann am Ausgang des Filters. Rechtecksignale dieser
Art können jedoch häufig entweder von den Signalquellen
selbst oder durch die Begrenzungswirkung der Begrenzer
16 und 18 erzeugt werden.
Wie zuvor erwähnt wurde, wurde das Problem des Filter
überschwingens beim Stand der Technik allgemein durch
Reduzierung der Audiopegel auf einen Wert begrenzt,
bei dem häufig auftretende Überschwingungen
die 100%-Modulation nicht überschreiten. Durch die
Erfindung wird eine dynamische Filteranordnung geschaffen, die
die Filterung der amplitudenbegrenzten Signale derart
erreicht, daß ein Überschwingen im wesentlichen vermie
den wird.
Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße dynamische Filteranordnung.
Eine solche Filteranordnung 30 ist
vorzugsweise in jedem Audiokanal anstelle der üblichen
Filter 20 und 22 in Fig. 1 vorgesehen. Die dynamische Filteranordnung 30
hat ein Filter 32, das üblichen Aufbau haben kann und
zum Beispiel ein elliptisches Filter siebter Ordnung
mit einer Grenzfrequenz von 15 kHz ist. Bei diesem Fil
ter tritt gelegentlich ein Überschwingen infolge der
zuvor anhand der bekannten Filter 20 und 22 beschrie
benen Gründe auf.
Zusätzlich zum Filter 32 sind ein Kompensator
34 und ein Filter 36 mit konstanter Zeitverzögerung
vorgesehen. Da der Durchlaßbereich des Filters 36 im
wesentlichen gleich dem des Filters 32 ist, und da
das Filter 36 für alle Frequenzen im Durchlaßbe
reich des Filters 32 eine konstante Zeitverzögerung
hat, kann das erste Filter 32 als das Ausgangssignal des
zweiten Filters 36 vorbestimmend angesehen werden. Dies
bedeutet, daß, wenn das erste Filter überschwingt,
das zweite Filter ebenfalls überschwingt, während
wenn das erste Filter nicht überschwingt auch das
zweite Filter nicht überschwingt. Der Kompensator 34
ist vorgesehen, um ein Überschwingen des Filters
36 auf Grund des Überschwingens des Filters
32 zu verhindern.
Dieser Kompensator wirkt nur, wenn das erste Filter überschwingt, und
ist sonst passiv und hat keinen Einfluß auf das Signal.
Der Kompensator 34 hat einen Schwellwertbegrenzer 38,
der die Amplitude des vom Filter 32 zugeführten Sig
nals mit einer bestimmten Amplitudengrenze vergleicht,
die durch ein Potentiometer 40 festgelegt wird. Dieser
Schwellwertbegrenzer 38 liefert ein Ausgangssignal
entsprechend dem Teil des vom Filter 32 zugeführten
Signals, der die Amplitudengrenzen überschreitet, die
durch das Potentiometer 40 eingestellt sind. Das Aus
gangssignal des Schwellwertbegrenzers 38 bleibt daher
auf dem Pegel Null, wenn das Ausgangssignal des Fil
ters 32 diese Amplitudengrenze nicht überschreitet.
Die Schwellwertbegrenzung wird vorzugsweise so berech
net, daß sie der Amplitudenbegrenzung entspricht,
die in den Begrenzern 16 und 18 in Fig. 1 eingestellt ist.
Auf diese Weise trennt der Schwellwertbegrenzer die
Überschwingungskomponente vom Ausgangssignal des Fil
ters 32. Wenn ein Überschwingen auftritt, spricht
das Ausgangssignal des Schwellwertbegrenzers 38 linear
nur auf den Überschwingungsanteil eines Signals an,
d. h., den Teil des Signals, der den Begrenzungsschwell
wert überschreitet, der von dem Potentiometer 40 be
stimmt wird. Der Begrenzer 38 spricht auf keinen an
deren Teil des Signals an.
Das Ausgangssignal des Schwellwertbegrenzers 38 wird
zu einem Verstärker 42 geleitet, der dazu dient, die
Amplitude der Überschwingungskomponenten, die von dem
Schwellwertbegrenzer 38 abgetrennt werden, um einen
festen Betrag zu erhöhen. Für einen optimalen Betrieb
sollte der Verstärker 42 vorzugsweise eine Verstärkung
von etwa 1,85 haben. Die verstärkten Überschwingungs
komponenten des Verstärkers 42 werden einem Subtrahier
kreis 44 zugeführt, der das Ausgangssignal des Filters
32 mit den verstärkten Überschwingungskomponenten des
Verstärkers 42 subtraktiv kombiniert. Dieser Vorgang
dient dazu, das Ausgangssignal des Filters 32 mit
einer Komponente zu versehen, die die Überschwin
gungskomponente, die sonst am Ausgang des Filters 36
erscheinen würde, im wesent
lichen unterdrückt. Wenn daher das modifizierte Signal
vom Filter 36 gefiltert wird, ist dessen Ausgangssig
nal ebenfalls modifiziert, so daß im wesentlichen kein
Überschwingen auftritt.
Das Filter 36 kann
zwei Komponenten haben, ein Filter 48
üblichen Aufbaus und ein Allpaßfilter 46, das alle
Frequenzen ohne Dämpfung durchläßt, jedoch eine Pha
senverzögerung bewirkt, die die durch das übliche
Filter 48 hervorgerufene Phasenverzögerung kompen
siert. Das Filter 48 kann ähnlich dem Filter 32 ein
elliptisches Filter siebter Ordnung sein. Die Phasen
kennlinien von Filtern dieser Art können nahe der
Grenzfrequenz extrem unlinear sein. Um den
Aufbau des Allpaßfilters 46
zu vereinfachen, ist der Durchlaßbereich des Filters 48
von 15 auf 17,5 kHz erweitert.
Bei diesem Aufbau bewirkt
die Kombination des Allpaßfilters 46 und des Tief
paßfilters 48 an eine konstante Zeit
verzögerung (z. B. 100 Mikrosekunden) zwischen Gleich
spannung und 15 kHz dar.
Die Arbeitsweise dieser Schaltung ist aus Fig. 3
ersichtlich, in der Signale an verschiedenen Stellen
der dynamischen Filteranordnung für drei Eingangssignale I,
II und III gezeigt sind. Im Falle I ist ein Eingangs
signal mit im wesentlichen sinusförmigem Verlauf vor
gesehen, das in den Durchlaßbereich des Filters 32
fällt. Die Amplitude dieses Signals ist im wesentlichen
auf dem 100%-Modulationspegel, so daß kein Überschwin
gen toleriert werden kann. Da die Frequenz dieses Sig
nals im Durchlaßbereich des Filters 32 liegt und das
Signal keine höheren Harmonischen enthält, entspricht
das Ausgangssignal des Filters 32 exakt dem Eingangs
signal. Da keine Überschwingungskomponente erzeugt
wird, bleibt das Ausgangssignal des Schwellwertbegren
zers 38 auf dem Spannungspegel Null. Es wird deshalb
vom Subtrahierkreis 44 kein Signal vom Ausgangssignal
des Filters 32 subtrahiert, so daß das Ausgangssignal
des Subtrahierkreises 44 exakt dem Eingangssignal ent
spricht, das Fig. 3a-I zeigt. Da dieses Signal auch im
Durchlaßbereich des Filters 36 liegt, wird keine Ände
rung dieses Signals durch dieses Filter bewirkt, und
das Ausgangssignal, das Fig. 3e-I zeigt, entspricht
genau dem Eingangssignal in Fig. 3a.
Im Falle II ist ein Rechtecksignal mit einer 100%-
Modulationsamplitude und einer Frequenz im Durchlaß
bereich des Filters 32 vorgesehen. Dieses Signal hat
solch eine Frequenz, daß nur die Grundwellenkompo
nente des Rechtecksignals in den Durchlaßbereich des
Filters 32 fällt. Das Ausgangssignal des Filters 32
(Fig. 3b-II) entspricht somit nur dieser Grundwellen
komponente des Rechtecksignals und schwingt um etwa
27,8% über. Der Schwellwertbegrenzer 38 spricht nicht
linear auf dieses Ausgangssignal an und erzeugt ein
Signal (Fig. 3c-II), das nur dem Überschwingungsan
teil des Ausgangssignals des Filters 32 entspricht.
Dieses Signal wird, verstärkt durch den Verstärker 42,
vom Ausgangssignal des Filters 32 subtrahiert, um ein
modifiziertes Signal zu erzeugen, das Fig. 3d-II zeigt.
Dieses modifizierte Signal entspricht, wenn es vom
zweiten Filter 36 weiter gefiltert wird, dem Signal
der Fig. 3e-II. Dieses Signal überschreitet den 100%-
Modulationspegel nicht.
Im Falle III ist ein Rechtecksignal mit weit
niedrigerer Frequenz gezeigt. Wenn dieses Signal zum
Filter 32 geleitet wird, hat das Ausgangssignal (das
Fig. 3b-III zeigt) eine erhebliche Komponente in
Form einer gedämpften Schwingung. Da die Spitzen die
ser Schwingungskomponente den 100%-Modulationspegel
überschreiten, ergeben sich Ausgangssignale des Schwell
wertbegrenzers 38, die Fig. 3c-III zeigt. Nach Sub
traktion durch den Subtrahierkreis 44 vom Ausgangs
signal des Filters 32 wird das in Fig. 3d-III ge
zeigte Signal erzeugt, das schließlich vom Filter 36
gefiltert wird und das Signal der Fig. 3e-III er
gibt, das nicht überschwingt.
Fig. 4 zeigt eine weiter verbesserte Ausführungs
form der dynamischen Filteranordnung 30, die auch einen
Momentanbegrenzer 50 und ein Einpol-Tiefpaßfilter 52 hat.
Der Begrenzer 50 und daß Tiefpaß
filter 52 sind vorgesehen, da die dynamische Filteranordnung
der Fig. 2 gelegentlich um einige Prozent überschwingt.
Durch den Einbau des Begrenzers 50 und des Tiefpaß
filters 52 jedoch wird eine Filteranordnung
geschaffen, die nicht überschwingt.
Die beschriebene Filteranordnung hat einen flachen Fre
quenzgang in einem ausgewählten Durchlaßbereich bei
allen Pegeln bis zu einer 100%-Modulation und eine
hohe Dämpfung von Frequenzen außerhalb des Durchlaß
bereiches. Die Anordnung verringert Überschwingungskom
ponenten auf einen unwesentlichen Pegel, so daß da
durch eine Übermodulation vermieden wird, und hat
einen sehr niedrigen Gesamtklirrfaktor und eine sehr
niedrige Intermodulationsverzerrung.
Claims (6)
1. Dynamische Filteranordnung zur Frequenz- und
Amplitudenbegrenzung, insbesondere von FM-Stereorund
funksignalen,
gekennzeichnet durch
- a) ein erstes Filter (32), dem ein amplitudenbegrenztes Eingangssignal zugeführt wird und das ein fre quenzbegrenztes, ggf. Überschwingungen aufweisendes Ausgangssignal abgibt,
- b) einen Kompensator (34), der auf die Überschwingungen des Ausgangssignals des ersten Filters (32) an spricht, und ein überschwingungenfreies Ausgangssignal abgibt, und
- c) ein zweites Filter (36), das auf das Ausgangssignal des Kompensators (34) anspricht und ein frequenz begrenztes, überschwingungenfreies Ausgangssignal abgibt.
2. Filteranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Kompensator (34) einen Schwellwertbegrenzer (38),
der auf die Überschwingungen des dem Kompensator (34)
zugeführten frequenzbegrenzten Eingangssignals anspricht,
einen dem Schwellwertbegrenzer (38) nachgeschalteten
Verstärker (42) und einen Subtrahierkreis (44) aufweist,
der die verstärkten, vom Schwellwertbegrenzer (38) durch
gelassenen Überschwingungen vom frequenzbegrenzten
Eingangssignal subtrahiert.
3. Filteranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das zweite Filter (36) für alle Frequenzen im
Durchlaßbereich des ersten Filters (32) eine konstante
Zeitverzögerung hat.
4. Filteranordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Filter (36) aus zwei Komponenten besteht, nämlich
einem elliptischen Filter (48), das eine Zeitverzögerung
hat, die frequenzmäßig für alle Frequenzen im Durchlaß
bereich des ersten Filters (32) linear ist, sowie einem
Allpaßfilter (46) mit einer Verzögerungskennlinie, die
so ausgebildet ist, daß die kombinierte Verzögerungs
kennlinie des zweiten Filters (36) für alle Frequenzen
im Durchlaßbereich des ersten Filters (32) konstant
ist.
5. Filteranordnung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen dem zweiten Filter (36) nachgeschalteten Momentan
begrenzer (50) zur Unterdrückung von Restüberschwingungen.
6. Filteranordnung nach Anspruch 5,
gekennzeichnet durch
ein dem Momentanbegrenzer (50) nachgeschaltetes Einpol-
Tiefpaßfilter (52).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/781,159 US4134074A (en) | 1977-03-25 | 1977-03-25 | Dynamic transient response filter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2812948A1 DE2812948A1 (de) | 1978-10-05 |
| DE2812948C2 true DE2812948C2 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=25121880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782812948 Granted DE2812948A1 (de) | 1977-03-25 | 1978-03-23 | Filteranordnung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4134074A (de) |
| JP (1) | JPS53118954A (de) |
| DE (1) | DE2812948A1 (de) |
| FR (1) | FR2385260B1 (de) |
| NL (1) | NL183619C (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4266094A (en) * | 1979-03-15 | 1981-05-05 | Abend Irving J | Electronic speech processing system |
| US4460871A (en) * | 1979-08-06 | 1984-07-17 | Orban Associates, Inc. | Multiband cross-coupled compressor with overshoot protection circuit |
| US4249042A (en) * | 1979-08-06 | 1981-02-03 | Orban Associates, Inc. | Multiband cross-coupled compressor with overshoot protection circuit |
| US4355303A (en) * | 1981-04-09 | 1982-10-19 | Westinghouse Electric Corp. | Receiver for a distribution network power line carrier communication system |
| US4441199A (en) * | 1982-06-24 | 1984-04-03 | Chester John K | Method and apparatus for amplitude limiting a composite signal |
| JPH0244007U (de) * | 1988-09-21 | 1990-03-27 | ||
| US5913152A (en) * | 1995-12-29 | 1999-06-15 | Solid Electronics Labs | FM composite signal processor |
| US6205225B1 (en) | 1997-12-03 | 2001-03-20 | Orban, Inc. | Lower sideband modulation distortion cancellation |
| GB2398464B (en) * | 2003-02-13 | 2005-10-05 | Thales Plc | Apparatus and method of signal modulation |
| US20070076819A1 (en) * | 2005-09-30 | 2007-04-05 | Axcera, Llc | 8VSB bandwidth-limited peak filter |
| US9479149B1 (en) * | 2015-07-07 | 2016-10-25 | Infineon Technologies Ag | Overshoot compensation |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3094670A (en) * | 1959-10-09 | 1963-06-18 | Central Electronics Inc | Inverse clipping circuit |
| US3566285A (en) * | 1968-07-26 | 1971-02-23 | Bell Telephone Labor Inc | Pitch synchronous reduction of signal envelope |
| JPS51405B2 (de) * | 1972-03-14 | 1976-01-08 |
-
1977
- 1977-03-25 US US05/781,159 patent/US4134074A/en not_active Expired - Lifetime
-
1978
- 1978-03-22 JP JP3282678A patent/JPS53118954A/ja active Granted
- 1978-03-22 NL NLAANVRAGE7803062,A patent/NL183619C/xx not_active IP Right Cessation
- 1978-03-23 DE DE19782812948 patent/DE2812948A1/de active Granted
- 1978-03-24 FR FR7808762A patent/FR2385260B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7803062A (nl) | 1978-09-27 |
| NL183619C (nl) | 1988-12-01 |
| JPS53118954A (en) | 1978-10-17 |
| FR2385260A1 (fr) | 1978-10-20 |
| NL183619B (nl) | 1988-07-01 |
| JPS6150408B2 (de) | 1986-11-04 |
| DE2812948A1 (de) | 1978-10-05 |
| FR2385260B1 (fr) | 1985-06-14 |
| US4134074A (en) | 1979-01-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2035479C3 (de) | Signalkompressor und/oder -expander | |
| DE2316540C3 (de) | Schaltung zur Änderung des dynamischen Bereichs eines Signals, insbesondere zur Störverminderung | |
| DE1487276B2 (de) | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Störgeräuschverminderung bei der Signalübertragung, -aufzeichnung oder -wiedergabe | |
| DE2706364C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von impulsartigen Störungen in einem FM-Stereo-Rundfunkempfänger | |
| DE2812948C2 (de) | ||
| DE2211348B2 (de) | Schaltung zum Ändern des dynamischen Bereichs eines Eingangssignals | |
| DE1908247B2 (de) | Schaltungsanordnung zur verringerung von stoerungen hoeherer frequenz (rauschen) in breitbandigen elektrischen signalen insbesondere fernsehsignalen | |
| DE19928420A1 (de) | Verfahren zur Verarbeitung eines Audiosignals | |
| DE3725107C2 (de) | ||
| EP0729224B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Auswertung von Intermodulationsprodukten | |
| AT259624B (de) | Sendevorrichtung zur Übertragung amplitudenmodulierter Schwingungen | |
| DE2434946B2 (de) | Deltamodulator zur Umwandlung analoger Zeichen in einem vorgegebenen Frequenzband in digitale Zeichen | |
| DE2316532C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Beeinflussung des dynamischen Bereichs eines Signals | |
| DE1900639A1 (de) | Signalkompressor und -expander | |
| DE3708650A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zum verbessern der reproduktion hoher frequenzen eines bassverstaerkers | |
| DE10122748A1 (de) | Anti-Demodulatorschaltung, Filtereinrichtung und Demodulatorschaltung | |
| DE68914027T2 (de) | FM Zwischenfrequenz-Schaltung. | |
| EP0185414B1 (de) | FM-Stereoempfänger | |
| DE2833053C2 (de) | ||
| WO1994022230A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ableitung eines störungen in einem empfangenen stereo-multiplexsignal anzeigenden signals | |
| DE3337291C2 (de) | ||
| CH654703A5 (de) | Signalkompressor fuer ein signaluebertraguns-system. | |
| DE924635C (de) | Vielfach-Traegerfrequenz-Signalsystem unter Anwendung zweifacher Modulation | |
| DE965419C (de) | Schaltung zur Mehrkanaluebertragung von Signalen mittels einer frequenzmodulierten Tregerwelle | |
| DE950734C (de) | Verfahren und Schaltung zur Aussiebung von Stoerungen bei der UEbertragung eines Signals mittels einer frequenzmodulierten Traegerwelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HANSMANN, A., DIPL.-WIRTSCH.-ING., PAT.-ANW., 8000 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |