AT152267B - Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur Begrenzung bzw. Unterdrückung kurzdauernder Störungen. - Google Patents

Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur Begrenzung bzw. Unterdrückung kurzdauernder Störungen.

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AT152267B
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Description


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  Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur Begrenzung bzw. Unterdrückung kurzdauernder
Störungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Radioempfangschaltung, in der Mittel zur Begrenzung oder Unter-   drückung   kurzdauernder Störungen vorgesehen sind. 



   Der Empfang von Radiosignalen wird öfters erschwert durch das Auftreten atmosphärischer
Störungen sowie von   Störungen,   die durch Öffnen oder Schliessen von Schaltern oder durch Funken der Stromabnehmer elektrischer Fahrzeuge od. dgl. herbeigeführt werden. Diese Störungen haben im allgemeinen eine kurze Dauer und eine grosse Amplitude. Es ist bekannt, zur Behebung solcher
Störungen in einer Radioempfangsschaltung Mittel vorzusehen, welche die Amplitude der Störungen begrenzen oder die Empfangsschaltung während des Auftretens einer Störung unwirksam machen. 



   Diese Mittel sollen sinngemäss das empfangene Signal möglichst wenig beeinflussen. Bei den bekannten
Schaltungen sind daher immer Massnahmen getroffen, durch welche die Störbefreiungsmittel nur beim
Empfang einer Störung betätigt werden, deren Amplitude grösser als die grösste Signalamplitude, im allgemeinen also grösser als die doppelte Trägerwellenamplitude des empfangenen Signals ist. Ein
Nachteil dieser bekannten Schaltungen ist es demnach, dass Störungen mit kleineren Amplituden als die grösste Signalamplitude nicht unterdrückt werden. 



   Die Erfindung bezweckt nun, eine Schaltung zu schaffen, bei der auch Störungen unterdrückt werden, deren Amplitude kleiner als die grösste Signalamplitude   ist.-Gemäss   der Erfindung werden zu diesem Zweck die Mittel zur Begrenzung bzw. Unterdrückung der Störungen durch einen Teil des
Niederfrequenzverstärkers gesteuert, dem Mittel vorangehen, welche die höchsten Modulationsfrequenzen des empfangenen Signals mehr als die niedrigeren Frequenzen verstärken, und dem Mittel folgen, die das für die Wiedergabe   gewünschte   Verhältnis zwischen den Amplituden der höchsten und der niedrigeren Modulationsfrequenzen herstellen. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die in dem nach Gleichrichtung erhaltenen Signal vorhandenen Komponenten niedrigerer Frequenzen eine beträchtlich grössere Amplitude als die Komponenten höherer Frequenzen haben, während bei der Störung, infolge ihres mehr stossartigen Charakters, gerade die Amplituden der Komponenten höherer Frequenzen in den Vordergrund treten. 



  Das Verhältnis zwischen den Amplituden von Störung und Signal ist somit für die höchsten Modulationsfrequenzen beträchtlich grösser als für die niedrigeren Frequenzen. Wenn nun die höchsten Modulationsfrequenzen mehr als die niedrigeren Frequenzen   verstärkt   werden, so wird mithin erzielt, dass die Amplitude der   Störung   im Verhältnis zur Amplitude des Signals grösser wird, so dass auch Störungen von verhältnismässig kleiner Amplitude   unterdrückt   werden können. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung durch Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt einen Teil des Niederfrequenzverstärkers einer Radioempfangssehaltung, in der die Erfindung zur Anwendung kommt. Das nach Gleichrichtung erhaltene Niederfrequenzsignal wird über die Klemmen 10 einer Niederfrequenzverstärkerröhre 13 zugeführt, deren Anode über einen Widerstand 29 mit der Anodenspannungsquelle und über einen Koppelkondensator 14 mit dem Steuergitter einer Niederfrequenzverstärkerröhre 15 verbunden ist. Der Koppelkondensator 14 hat eine so geringe Kapazität, dass die höchsten Modulationsfrequenzen mehr als die niedrigeren Frequenzen verstärkt werden. Die Anode der Röhre 15 ist über einen Koppelkondensator 16 und einen Widerstand 17 mit der Anode einer Röhre 30 verbunden, die für die Begrenzung der Amplitude der eintreffenden Störungen 

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 nach einer Richtung bestimmt ist.

   Der Röhre 30 wird über einen Widerstand 34 von einer Spannung- quelle 36 eine niedrige Anodenspannung zugeführt, die mittels eines Spannungsteilers 35 auf den ge- wünschen Wert eingestellt werden kann. Das durch die Röhre 15 verstärkte Signal wird über einen
Widerstand 31 dem Steuergitter der Röhre 30 zugeführt, dem überdies über einen Widerstand 32 eine negative Vorspannung aufgedrückt wird, die mittels eines an der Spannungsquelle 34 liegenden
Spannungsteilers   33   eingestellt werden kann. 



   Die Vorspannungen der   Rohre 30 sind   derart gewählt, dass die Röhre beim Empfang eines ge-   wünschen   Signals gesperrt ist und beim Auftreten einer Störung leitend wird. Die Anode der Röhre 30 ist weiter über einen Koppelkondensator 18 mit dem Steuergitter einer Röhre 19 verbunden, welche die Phase des empfangenen Signals umkehrt. Die Anode der Röhre 19 ist über einen Koppelkonden- sator 20 und einen Widerstand 21 mit der Anode einer Röhre 37 verbunden, die in vollkommen gleicher
Weise wie die Röhre 30 geschaltet ist und die Amplitude eintreffender Störungen nach der andern
Seite begrenzt.

   Die Anode der   Röhre. 37   ist über einen Koppelkondensator 22 mit dem Steuergitter einer
Niederfrequenzverstärkerröhre 23 verbunden, die das für die Wiedergabe gewünschte Verhältnis zwischen den höchsten und den niedrigeren Modulationsfrequenzen herstellt. Zu diesem Zweck enthält der Anodenkreis der Röhre 23 eine Drosselspule 24, die in Reihe mit einem Widerstand 25 geschaltet ist, wobei die Drossel 24 eine so hohe Selbstinduktion besitzt, dass die niedrigsten Modulationsfrequenzen mehr als die höheren Frequenzen verstärkt werden. Die über den Widerstand 25 auftretende Spannung wird über einen Koppelkondensator 26 dem Steuergitter einer Verstärkerröhre 27 zugeführt, die das verstärkte Signal den Ausgangsklemmen 12 zuführt, an die eine Wiedergabevorrichtung angeschlossen werden kann. 



   Durch geeignete Bemessung der Selbstinduktion 24 kann jedes gewünschte Verhältnis zwischen hohen und niedrigen Frequenzen erhalten werden. Man kann z. B. die Selbstinduktion 24 derart wählen,   -dass   das   ursprüngliche   Verhältnis zwischen hohen und niedrigen Frequenzen wiederhergestellt wird ; und, falls dies wegen Interferenz mit einem benachbarten Signal erwünscht ist, können auch die
Amplituden der hohen Frequenzen noch stärker beschränkt werden. Wenn der Kondensator 14 derart bemessen ist, dass die Verstärkung der Röhre 13 der Frequenz proportional ist, so kann die Selbst- induktion 24 z. B. derart gewählt werden, dass eine   Verstärkung   erhalten wird, die der Frequenz umge- kehrt proportional ist.

   Die bei den Röhren 13,   15,   30 und 37 gezeichneten Kurven zeigen, wie eine   eintreffende   Störung 11 durch die Schaltung verzerrt und in der Amplitude begrenzt wird. Der Ver-   stärker 13   bewirkt, dass die Komponenten der höherenFrequenzen des Störungsimpulses in den Vorder- grund treten, wodurch die Störung die Gestalt einer vollständigen Welle erhält, von der durch jede der Röhren 30 und 37 eine Halbwelle unterdrückt wird. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Schaltung wird eine grössere Verstärkung für die höchsten Modulationsfrequenzen als für die niedrigeren Frequenzen dadurch erhalten, dass in den Anodenkreis der Röhre 41 eine Drossel 40 eingeschaltet ist. Die Anode der Röhre 41 ist über einen Kondensator 45 mit dem Steuergitter einer Röhre 42 verbunden. Der Widerstand 46 ist gross in bezug auf die Impedanz der Drossel 40 für die höchsten zu übertragenden Frequenzen. Durch die Röhre 42 wird die Amplitude der Störung nach beiden Richtungen begrenzt, u. zw. nach der einen Richtung durch Sperren des Anodenstroms und nach der andern Richtung durch Sättigung des Anodenstroms.

   Das gewünschte Verhältnis zwischen hohen und niedrigen Modulationsfrequenzen wird mittels der Reihenschaltung eines Wider- standes 43 und eines grossen Kondensators 44 erzielt, wobei die Ausgangsspannungen dem Kondensator 44 entnommen wird. Die Widerstände 47 und   48   sollen dabei gross in bezug auf die Impedanz des Konden- sators 44 sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Radioempfangsschaltung   mit Mitteln zur Begrenzung oder Unterdrückung kurzdauernder
Störungen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel durch einen Teil des Niederfrequenzverstärkers gesteuert werden, dem Mittel vorangehen, welche die höchsten Modulationsfrequenzen des empfangenen
Signals mehr als die niedrigeren Frequenzen verstärken, und Mittel folgen, die das für die Wieder- gabe gewünschte Verhältnis zwischen den Amplituden der höchsten und der niedrigeren Modulationsfrequenzen herstellen.

Claims (1)

  1. 2. Radioempfangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Mittel zur Begrenzung oder Unterdrückung von Störungen steuernde Teil des Niederfrequenzverstärkers von Mitteln gefolgt ist, die das ursprüngliche Verhältnis zwischen den Amplituden der höchsten und der niedrigeren Modulationsfrequenzen wiederherstellen.
    3. Radioempfangsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem die Mittel zur Begrenzung oder Unterdrückung von Störungen steuernden Teil des Niederfrequenzver- stärkers ein Niederfrequenzverstärker vorangeht, dessen Verstärkung der Frequenz proportional ist.
AT152267D 1936-04-29 1937-04-26 Radioempfangsschaltung mit Mitteln zur Begrenzung bzw. Unterdrückung kurzdauernder Störungen. AT152267B (de)

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