AT148550B - Überlagerungsempfangsschaltanerdnung mit selbsttätiger Abstimmung. - Google Patents

Überlagerungsempfangsschaltanerdnung mit selbsttätiger Abstimmung.

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AT148550B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlagerungsempfangsschaltanordnung, bei der Mittel vorgesehen sind, welche die Abstimmung des örtlichen Oszillators in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der in der Mischröhre erzeugten Zwischenfrequenz und der Frequenz, auf die der Zwischen- frequenzverstärker abgestimmt ist, selbsttätig korrigieren. 



   Derartige Empfänger zeigten bisher den Nachteil, dass beim Herabsinken der Amplitude der empfangenen Schwingungen infolge von Fadingerseheinungen die selbsttätigen Abstimmittel von
Störgeräuschen oder von benachbarten Sendern beeinflusst wurden. Hiedurch konnte unter Umständen die Abstimmung des örtlichen Oszillators so weit verlagert werden, dass die selbsttätigen Abstimm- mittel beim Wiederansteigen der Amplitude des zu empfangenden Signals nicht mehr imstande waren, die richtige Abstimmung des örtlichen Oszillators wiederherzustellen. 



   Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die selbsttätigen Abstimmittel automatisch unwirksam gemacht werden, wenn die Amplitude der empfangenen Schwingungen unter einen bestimmten Wert sinkt. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung durch Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht. 



   Die Fig. 1 zeigt eine   Empfangssehaltanordnung,   die eine Antenne   Zl,   einen Hochfrequenzverstärker   1,   einen ersten Detektor 2 und einen   Zwischenfrequenzverstärker : J enthält.   Die Ausgangsspannung des   Zwischenfrequenzverstärkers. ?   wird einem Filter 4 zugeführt, welches sehr scharf auf die gewünschte Zwischenfrequenz abgestimmt ist. Gegebenenfalls kann das Filter 4 auch einen Amplitudenbegrenzer enthalten. Die Ausgangsenergie des Filters 4 wird mittels eines Transformators T im Gegentakt den Gittern der Gleichrichterröhren 7 und 8 zugeführt.

   Ausserdem wird diesen Gittern mittels eines Transformators   T2     gleiehphasig   die   Ausgangsspannung   des   Zwischenfrequenzverstärkers 3   zugeführt. Der längs der im Ausgangskreis der Gleichrichterröhren 7 und 8 liegenden Widerstände 17 und 18 auftretende Spannungsabfall wird über die Kontakte 11   und 12,   die Doppelleitung L und das Filter   1.'3   dem Steuergitter der   Regelröhre   6 zugeführt. Die Anode der Regelröhre 6 ist mit einer Selbstinduktion 16 verbunden, die mit dem   Sehwingungskreis   des örtlichen Oszillators J gekoppelt ist. 



   Die Fig. 5-7 dienen zur Erläuterung der Wirkung der selbsttätigen Abstimmung des örtlichen Oszillators. Die im Gegentakt den Steuergittern der Röhren 7 und 8 zugeführte Ausgangsspannung des Filters 4 wird durch die Vektoren Ei und   E2   in Fig. 5 dargestellt, die ausserdem diesen Steuergittern gleichphasig   zugeführte Ausgangsspannung   des Zwischenfrequenzverstärkers 3 durch den Vektor Es. Die resultierenden Spannungen an den Steuergittern werden durch die Vektoren   E3 und E4   dargestellt. Die Fig. 5 gilt für den Fall, dass die in der Mischröhre erzeugte Zwischenfrequenz genau übereinstimmt mit der Frequenz, auf die der Zwischenfrequenzverstärker abgestimmt ist.

   In diesem Fall sind die Spannungen   E3   und E4 gleich gross, so dass dem Steuergitter der Regelröhre 6 keine Spannung zugeführt wird. Ändert sieh nun die Frequenz des empfangenen Signals oder die Frequenz des örtlichen Oszillators, so ergibt sich im Filter   4   eine Phasenverschiebung, so dass, wie aus den   Fig. C   und 7 ersichtlich ist, die Spannugen.   E3'und E4'an   den Steuergittern der Röhren 7 und 8 nicht mehr gleich gross sind.

   Es wird nun der   Regelröhre.   6 eine Spannung zugeführt, welche eine Änderung des Innenwiderstandes der Regelröhre herbeiführt, wodurch sich die Frequenz des örtlichen Oszillators in solcher Weise ändert, dass die in der Misehröhre erzeugte Zwischenfrequenz wieder annähernd den richtigen Wert erhält, auf den der Zwischenfrequenzverstärker abgestimmt ist. Das Filter 13 dient 

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 dazu, eine Beeinflussung der Frequenz des örtlichen Oszillators durch eine Frequenzmodulation der empfangenen Schwingungen zu vermeiden. 



   Die empfangenen Schwingungen werden durch die Detektorröhre 14 demoduliert. Die Ausgangsspannung des   Zwischenfrequenzverstärkers     3   wird einem Gitter dieser Röhre, die von dem Filter 4 ausgesiebte Zwischenfrequenzträgerwelle über ein phasenausgleichendes Filter 19 einem andern Gitter zugeführt. Hiedurch wird in an sieh bekannter Weise eine sehr wirksame Demodulation erhalten. 



  Die   Niederfrequenzverstärkerröhre     15   führt die Niederfrequenzschwingungen einer Wiedergabevorrichtung (Telephon, Lautsprecher od. dgl.)   zu.   



   Gemäss der Erfindung ist eine besondere   Gleichrichterröllre   9 vorgesehen. Dem Steuergitter dieser Röhre wird die Ausgangsspannung des   Zwischenfrequenzverstärkers   3 zugeführt. Im Anodenkreis der Röhre 9 liegt eine Relaiswicklung   10,   welche die Kontakte 11 und 12 nur dann schliesst, wenn eine genügend grosse Spannung dem Steuergitter zugeführt wird. Sobald die Amplitude der empfangenen Schwingungen unter einen bestimmten Wert sinkt, öffnen sich die Kontakte 11 und 12, so dass die selbsttätige Abstimmung des Oszillators unwirksam gemacht wird. 



   Ein anderes   Ausführungsbeispiel   nach der Erfindung ist in der Fig. 2 veranschaulicht. Bei dieser Anordnung wird die Ausgangsspannung des   Zwischenfrequenzverstärkers 3 gleiehphasig   einem besonderen Gitter der Röhren 7 und   8   zugeführt. Die selbsttätige Abstimmung des örtlichen Oszillators erfolgt dadurch, dass der Innenwiderstand der Regelröhre 6 in Reihe mit einem Kondensator 25   zum   Schwingungskreis des Oszillators parallel geschaltet ist. Die Anode der Regelröhre wird über eine Drosselspule 16'gespeist. Die Batterie 26 liefert eine geeignete Gittervorspannung für die Regelröhre. 



   Die Ausgangsspannung des   Zwischenfrequenzverstärkers     3 wird   über den Transformator 2J einer besonderen Gleichrichterröhre 29 zugeführt. Es ergibt sich über den Widerstand 21 ein Nieder-   frequenzspannungsabfall,   dessen   Gleichspannungskomponente   über das Filter 22 zur selbsttätigen Lautstärkeregelung dem   Hochfrequenzverstärker l zugeführt   wird. Das Filter 20 dient zur Aussiebung der Zwisehenfrequenz. Der Spannungsabfall über den Widerstand 21 wird ausserdem dem Steuergitter der Röhre 9 zugeführt, in deren Anodenkreis die Relaiswicklung 10 liegt. Die Batterie 28 liefert die   erwünschte   Gittervorspannung für die Röhre 9.

   Weil in der Röhre 9 eine Phasenverschiebung um   1800 stattfindet,   ist das Relais 10 mit Ruhekontakten ausgestattet. 



   Die Röhre 9 kann bei dieser Anordnung in Fortfall kommen, wie in der Fig. 3 veranschaulicht ist. In diesem Fall wird das Relais 10 mit Arbeitskontakten versehen. 



   Die Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung der selbsttätigen Abstimmung, die sich von der Ausführungsform nach Fig. 2 dadurch unterscheidet, dass statt des Kondensators 25 eine Spule. 30 in Reihe mit einem   Blockierungskondensator     32   verwendet wird. 



   Die Erfindung ist in den beschriebenen   Ausführungsbeispielen   in Verbindung mit einem bestimmten System für selbsttätige Abstimmung dargestellt ; es versteht sich aber, dass die Erfindung auch bei andern Systemen für selbsttätige Abstimmung Anwendung finden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Überlagerungsempfangsschaltanordnung,   bei der Mittel vorgesehen sind, welche die Abstimmung des örtlichen Oszillators in Abhängigkeit von der Differenz zwischen der in der   Misehröhre   erzeugten Zwischenfrequenz und der Frequenz, auf die der   Zwischenfrequenzverstärker   abgestimmt ist, selbsttätig korrigieren, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel automatisch unwirksam gemacht werden, wenn die Amplitude der empfangenen Schwingungen unter einen bestimmten Wert sinkt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Zwisehenfrequenz- EMI2.1 ist, das die selbsttätigen Abstimmittel unwirksam macht, wenn die Amplitude der empfangenen Schwingungen unter einen bestimmten Wert sinkt.
    3. Schaltanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall im Gleichstromkreis des Gleichrichters zur selbsttätigen Lautstärkeregelung verwendet wird.
AT148550D 1935-04-16 1936-04-14 Überlagerungsempfangsschaltanerdnung mit selbsttätiger Abstimmung. AT148550B (de)

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AT148550D AT148550B (de) 1935-04-16 1936-04-14 Überlagerungsempfangsschaltanerdnung mit selbsttätiger Abstimmung.

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