DE67285C - Wärmeregler für Dampfheizungen - Google Patents
Wärmeregler für DampfheizungenInfo
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- DE67285C DE67285C DENDAT67285D DE67285DA DE67285C DE 67285 C DE67285 C DE 67285C DE NDAT67285 D DENDAT67285 D DE NDAT67285D DE 67285D A DE67285D A DE 67285DA DE 67285 C DE67285 C DE 67285C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/01—Control of temperature without auxiliary power
- G05D23/12—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
- G05D23/125—Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
(Westvirginien, V. St. Α.).
Wärmeregler für Dampfheizungen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1892 ab.
■Die Erfindung betrifft Neuerungen an Wärmereglern, wie solche besonders zur Regelung
der Temperatur in Eisenbahnwagen bestimmt sind. . .
Diese Neuerungen sind gekennzeichnet durch die besondere Construction und Anordnung
des Thermostaten und eines Rahmens, welcher den Rahmen des Thermostaten mit dem Gehäuse
des: regelnden Ventils verbindet, ferner durch' die Verbindung der Expansionskammer
(Thermozelle) mit dem Ventil, wobei letzteres in das Zuleitungsrohr in besonderer Weise eingesetzt
ist.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 in perspektivischer Ansicht die Anordnung des
den Dampfeintritt zwecks Heizens eines Eisenbahnwagens regelnden Temperaturreglers, wobei
die die Wärme ausstrahlenden Heizkörper weggelassen sind.
Fig. 2 ist eine in gröfserem Mafsstabe gezeichnete Vorderansicht des Thermostaten,
welche dessen Verbindung mit dem' im Schnitt dargestellten Ventil zeigt, und
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 2.
Wie ersichtlich, ist A ein Theil des Wagenbodens,
B die Hauptdampfleitung von der Lokomotive oder einem anderen auf dieser angebrachten
Dampferzeuger und C die Zweigleitung, welche den Dampf vom Hauptrohr den Heizkörpern im Wagen zuführt.
Dieses Rohr reicht bis an eine Seite des .Wagens, um in diesem Rohr, und zwar in der
Ebene der Seitenfläche des Wagens, ein Ventil anbringen zu können, wobei das umgebogene
Ende des seitlich vorstehenden Rohres das Ventilgehäuse D bildet. Das aus dem letzteren
abführende Rohr E verzweigt sich entsprechend, um den Dampf den einzelnen Heizkörpern zuzuführen.
Um das Condensationswasser aus dem Dampfzuleitungsrohr vollkommen abziehen zu können, ist das Rohr C vom Zugrohr
gegen das umgebogene Rohrende hin schräg nach auswärts geführt, und dadurch, dafs man
in der Rohrbiegung in verschiedenen Höhen Löcher anbringt, kann das Zuleitungsrohr von
dem Ventilgehäuse nach aufwärts zu den Heizkörpern geführt werden.
In dem Gehäuse ist die durchbohrte Scheidewand F angebracht und die untere Gehäuse- .
wand ist axial zur Bohrung der Scheidewand mit einer Oeffnung versehen. Beide Oeffnungen
sind zur Aufnahme des cylindrischen Pfropfens G, dessen oberes Ende einen Sitz
für das Plattenventil H bildet, mit Gewinde versehen. Die Scheibe H ist an der Spindel 1
befestigt, welche durch die im Gehäuse angebrachte Stopfbuchse J geht.
Der Pfropfen hat geeignete Löcher K, um Dampf aus der unteren Kammer in das Gehäuse
und nach oben durch den Pfropfen treten zu lassen, wenn das Ventil geöffnet ist.
Der zur Regelung des Ventils dienende Thermostat besteht aus einem Rahmen a, der
in geeigneter Weise an der Wagenseite oder einem anderen Platz im Wagen befestigt ist.
b ist eine mit Gewinde versehene Nabe am unteren Rahmenende, in welche das obere.
Ende des Rohres d eingeschraubt wird, dessen unteres Ende in die ' am Ventilgehäuse befestigte
Laterne e eingesetzt ist. Auf diese Weise sind das Ventilgehäuse und der Rahmen des Thermostaten fest mit einander verbunden
und werden in gleicher Lage zu einander gehalten.
- f ist der Thermostat, der hier die Gestalt einer dünnwandigen Metallblase von kreisrunder
Form hat, in der sich eine geeignete Flüssigkeit befindet, die sich bei entsprechender Temperatur
ausdehnt. Vortheilhaft wird eine solche Flüssigkeit verwendet, welche bei der Temperatur,
auf der der Raum erhalten werden soll, oder nahezu bei dieser Temperatur verdampft.
An beiden Seitenflächen dieser Blase (Thermozelle) sind in der Mitte die Blöcke g und h
befestigt, von welchen der letztere, mit einer Gewinde besitzenden Nabe in ein ebenfalls mit
Gewinde versehenes Lager eingesetzt ist (Fig. 3). i ist ein an dem Block h befestigter und über
den Rand der Blase vorstehender Hebel, durch welchen die Blase gegen den Hebel j dadurch
verstellt werden kann, dafs man sie auf der Nabe h dreht.
Der Hebel j ist mit seinem unteren Ende in den Rahmen α drehbar eingelenkt und sein
oberes Ende umgreift einen Arm des Winkelhebels k, der am Obertheil des Rahmens drehbar
ist und über dessen rückwärtige Fläche vorsteht. Das hintere Ende dieses Winkelhebels
ist gegabelt, und in dieser Gabelung ist der Block / drehbar, der eine mit Gewinde
versehene Bohrung zum Einschrauben der Stange m besitzt. Letztere ist an ihrem unteren
Ende durch ein Kugelgelenk mit der Ventilspindel / verbunden, und zwar vortheihaft in
der Weise, dafs das untere Ende der Stange eine Kugel η und die auf der Ventilspindel
steckende Kupplungsmuffe 0 ein Lager besitzt, in welchem die Kugel η gehalten wird.
Diese Construction hat den Zweck, die Uebertragung der beim Schliefsen des Ventils
unter ungewöhnlich grofsem Druck eintretenden Durchbiegung der Stange m auf die Ventilspindel
zu verhindern, deren freies Spiel durch die Stopfbüchse hindurch sonst behindert
würde. Ebenso kann die Stange in im Block / ohne störende Einwirkung auf das Ventil oder
dessen Spindel eingestellt werden, ρ ist eine auf die Stange m aufgeschobene Schraubenfeder,
die sich einerseits auf die Nabe b, andererseits gegen die Muttern q stützt und
durch ihre Spannung das Ventil öffnet, wenn der Thermostat sich zusammenzieht.
Claims (2)
1. Ein Wärmeregler für Dampfheizungen, gekennzeichnet
durch eine eine Flüssigkeit enthaltende Metalldose (f), die bei steigender
Temperatur des Heizraumes ihr Volumen vergröfsert und hierdurch auf zwei Hebel (j und k) derart einwirkt, dafs ein mit
diesen durch eine Schraubenspindel fm) verstellbar verbundenes Ventil (H) die
Dampfleitung absperrt, während das Ventil bei sinkender Temperatur durch Einwirkung
einer Spiralfeder (p) auf die Ventilstange (m) geöffnet wird.
2. Der im Anspruch 1. gekennzeichnete Wärmeregler in der Weise ausgeführt, dafs ein
Kugelgelenk (n 0) zwischen der in einer Stopfbüchse (J) geführten Spindel (I) und
der Stange fm) eingeschaltet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67285C true DE67285C (de) |
Family
ID=340923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67285D Expired - Lifetime DE67285C (de) | Wärmeregler für Dampfheizungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67285C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8528518B2 (en) | 2009-05-19 | 2013-09-10 | Wankel Supertec Gmbh | Rotary piston for a rotary piston engine and rotary piston engine |
-
0
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|---|---|---|---|---|
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