DE672147C - Grundschleppnetz ohne Bauch - Google Patents

Grundschleppnetz ohne Bauch

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DE672147C
DE672147C DEV32915D DEV0032915D DE672147C DE 672147 C DE672147 C DE 672147C DE V32915 D DEV32915 D DE V32915D DE V0032915 D DEV0032915 D DE V0032915D DE 672147 C DE672147 C DE 672147C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Grundschleppnetz ohne Bauch, bei dem der Rückenteil sich nach oben wölbt und der Scheitel dieses Teiles und der des Netzsackes während des Schleppens sich, in Höhe des Kopftauscheitelpunktes einstellen können. Die Erfindung zielt darauf ab, daß der Netzsack außer Berührung mit dem Meeresgrund gehalten wird, indem er am unteren Rande seiner Mündung von einem walzen- oder schlittenf örmigen, den Durchtritt von Fischen nicht gestattenden Unterbau beim Schleppen, in gewisser Höhe getragen wird. An die Seiten des Unterbaues schließen oben Zugtauie und unten Grundsaum taue an," die in bekannter Weise mit ihren vorderen Enden an Einrichtungen zum Hochhalten der Flügelenden des Rückennetzes befestigt und über diese mit den Schleppleinen verbunden sind. An den Zugtauen sind einerseits die Seitenränder des Rückennetzes und anderseits mit dem Grundsaumtau verbundene vorhangartige Scheuchnetze angebracht.
Das Grundschleppnetz gemäß der neuen Anordnung· bringt nicht nur den Vorteil mit sich, daß das Netz, trotzdem der Bauch fehlt, nicht durch Auftrieb vom Boden abgiehoben wird, sondern es findet auch eine erhebliche Schonung des Geflechts statt, weil der Netzsack sich über dem Meeresgrund bewegt. Da die Mündung des Netzsackes in gewisser Höhe gehalten wird, können auch Steine und andere Beschwerungen nicht in den Netzsack gelangen; der Unterbau gleitet bzw. rollt vielmehr über sie hinweg. Ferner ist auch das Rückennetz vor Beschädigungen geschützt, weil die Zugtaue ebenfalls über dem. Meeresgrund gehalten werden und nur die losen seitlichen Scheuch vorhänge die seitlichen Öffnungen zwischen den Zugtauen und dem Grund abdecken, an dem sie mit einem Grundsaumtau nachgiebig anliegen.
In 'der Zeichnung ist das Netz ohne Bauch mit verschiedenen Ausführungsformen des Unterbaues dargestellt. Fig, 1 zeigt in schaubildlicher Darstellung das Netz mit dem Unterbau und Fig. 2 die Oberansicht dieses Netzes. Fig. 3 " und 3a zeigen in größerem Maßstabe einen Teil des Netzes mit dem Unterbau in Seitenansicht und in Endansicht. Fig. 4 zeigt in schaubildlicher Darstellung eine andere Ausführuingsform des walzenförmigen Unterbaues. Fig. 5 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1 und zeigt das Netz mit einem .anderen Unterbau. Die Ausführungsform in Fig1.6 ist dem Unterbau in Fig. 5 ähnlich, aber zur leichteren Bewegung mit Trajgerollen ausgerüstet.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3a hat das Schleppnetz einen sich nach oben wölbenden Rücken A B C B' Ä D, das Rükkensaumtäu A D A' ist, wie üblich, mit
Schwimmkörpern besetzt. GEFBB' bezeichnet den hinteren Teil des Netzes mit dem Mündungsrand und dem Netzsack, dessen. oberer Teil C Z? so bemessen wird, daß 'j! wie der des Rückennetzes beim Schleppim wesentlichen in der Höhe des Schci puriktes D des Rückentaues schwebt, ...,,., rend der untere Teil B B' F über deni Meeresboden von einem starren Unterbau gehalten
ίο wird, der beispielsweise aus einer zylindrischen Hohlwalze G mit zur Schlepprichtutig senkrechter Achse besteht.
Die unteren Ränder A B1A!, B' des Rükkens sind an je einem Zugtau i, 2' befestigt.
Diese Zugtaue sind mit ihrem vorderen Ende an der Rückseite der von Schleppleinen I1I' gezogenen Kegel H1 H' und mit ihrem hinteren Ende mittels beliebiger Haltemittel B, B' an einer den Unterbau bildenden Walze befestigt. Die HaltemittelB, B' sitzen an den Enden einer Erzeugenden der Walze, die annähernd in der durch die Walzenachse gehenden lotrechten Ebene liegt.
Zwischen der Rückseite der Kegel H1H' und Haltemitteln /, /', die an den Enden einer Erzeugenden der Walze G sitzen, die im wesentlichen der Erzeugenden B, B' diametral gegenüberliegt, sind untere Taue 3, 3' befestigt, die das Grundsaumtau des Schleppnetzes bilden und auf dem Meeresboden schleifen sollen. Zwischen den Zugtauen AB und A'B' ■und dem Grundsäumtau A J, Ä J' sind Scheuchflügel Ιζ, K! angeordnet, deren hinterer Rand beispielsweise von einem die Walze versteifenden Winkeleisen G' festgehalten wird. Am Netz sind ferner seitliche Verstärkungstaue 4, 4' angebracht.
In diesem Beispiel ist das Grundsaumtaui AJ1A'J' gespannt und von gleicher Länge wie das entsprechende Zugtau A B, Ä B' (gemessen vom Punkte A bis zur Ebene der Erzeugenden B B' und //').
Der hintere Teil des Netzes bildet in der oberen Mitte BFECB' die Fortsetzung des Rückens. Der untere bauchlose Teil sitzt an einem kleinen Grundsaumtau B M B', das auf der Oberseite der Walze G liegt.
Das Schleppnetz dieser Anordnung bietet folgende Vorteile.
Da kein Teil des Netzes am Meeresboden schleift, ist jeder Verschleiß ausgeschlossen, wenn man von den Grundsaumtauen 3 absieht, die natürlich auf dem Meeresboden schleifen, jedoch von großer Widerstandsfiähigkeit sein können. Obwohl diese Taue 3 gespannt sind, vermögen sie bei etwaigem Hängenbleiben an einem Hindernis doch nachzugeben, weil die Walze G eine gewisse Winkelbewegung um ihre Achse ausführen kann. Die Walzenform des Unterbaues begünstigt das Überwinden von Hindernissen.
Das bei bauchlosen Netzen vorhandene Bestreben, sich vom Meeresgrund abzuheben, ist dadurch beseitigt, daß der obere Teil j£Ö ECB' des hinteren Netzteiles beim Schlep-Jpen im wesentlichen in der Höhe des Schei-■: Mpunktes D des Rückentaues schweben kann. ' Ein weiterer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin, daß der Netzsack geringeren Beanspruchungen ausgesetzt ist und nicht am Meeresboden schleift, weshalb sich die Netzmaschen viel weiter öffnen und die noch nicht herangewachsenen Fische entweichen lassen.
In der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die Walze drehbar gelagert. Zu diesem Zweck tragen ihre Stirnseiten Lagerzapfen 5, die als Drehzapfen für die Schenkel 6 eines Bügels dienen, dessen mittlerer Teil 7 in der Nähe des Walzenumfanges liegt. Wie in den Fig. 2 und 3a sind die Befestigungsmittel der Taue 2 und 3 mit B B' und / /' bezeichnet. Bei dieser Vorrichtung wird der Widerstand gegen die Vorwärtsbewegung herabgesetzt.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 wird der untere Teil B B' F des Netzes über dem Meeresgrund durch ein starres Gerüst gehalten, das aus einer am vorderen Rande BB' des Teiles B B'F befestigten waagerechten Stange ΛΓ und Kufen O O' üblicher Bauart zusammengesetzt ist.
Um ein Entweichen der Fische unter der Stange N zu verhindern, kann diese mit einem geneigten Vorhang P bedeckt sein. Dieser besteht aus Ketten, deren untere Enden frei herabhängen oder an einem Grundsaumtau befestigt sein können. Dieser Vorhang kann auch aus einem Netzstück oder sonstigem nachgiebigem, halbstarrem oder starrem Teil gebildet sein, dessen unteres Ende am Meeresboden schleift, derart, daß gegebenenfalls der Schlamm aufgewühlt wird, während dieser .Vorhang über die Steine, Schuttablagerungen und scharfen Erhebungen des Meeresbodens ungehindert hinweggeht. Die Kufen O O' sind zweckmäßig durch Netzteile odet Drahtgeflecht verkleidet.
Der Vorhang vor dem von der Stange Q und den Kufen/? abgegrenzten Raum könnte durch eine Tasche ersetzt werden, jedoch müßte in diesem Falle der untere Teil dieser Tasche, der auf dem Meeresboden schleifen soll, auf ein Mindestmaß beschränkt werden, um den Verschleiß herabzusetzen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    ι . Grundschleppnetz ohne Bauch, bei dem die Scheitel des Rückennetzes und des Netzsackes während des Schleppens sich in Höhe des Kopftauschieitelpunktes einstellen können, dadurch gekennzeich-
    net, daß der Netzsack am unteren Rande seiner Mündung von, einem walzen- oder schlittenförmigen, den Durchtritt von Fischen nicht zulassenden Unterbau einer den Netzsack beim Schleppen über dem Meeresboden haltenden. Höhe getragen, ist, der an seinen Enden oben an Zugtaue und unten an Grundsaumtaue ange-'" schlossen ist, die' in an sich bekannter Weise über Einrichtungen zum Hochhalten der Flügelenden des Rückennetzes mit den Schleppleinen verbunden sind und von denen die Zuartaue zum Anschluß der Seitennänder des Rückennetzes und von mit ■den Grundsaumtauen versehenen Netzvorhängen 'dienen.
    . 2. Grundschleppnetz nach Anspruch 1 'mit einer Walze als Unterbau, dadurch V gekennzeichnet, daß die Walze ini einem '■-*'·'· ü-föirmigen Bügel mit die Stirnseiten der ■ ,. Walze in einem Durchmesser übergreifenden Schenkeln drehbar gelagert ist, an dessen Schenkelenden die Zugtaue und Grundsaiumtaue angreifen und an dessen Rücken der untere Rand der Netzsackmündung befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV32915D 1935-06-26 1936-06-24 Grundschleppnetz ohne Bauch Expired DE672147C (de)

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