DE669693C - Wickelzylinder fuer Karton, Pappe, Papier o. dgl. - Google Patents

Wickelzylinder fuer Karton, Pappe, Papier o. dgl.

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Publication number
DE669693C
DE669693C DER97854D DER0097854D DE669693C DE 669693 C DE669693 C DE 669693C DE R97854 D DER97854 D DE R97854D DE R0097854 D DER0097854 D DE R0097854D DE 669693 C DE669693 C DE 669693C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cardboard
winding cylinder
paper
cylinder
end pieces
Prior art date
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Expired
Application number
DER97854D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Luecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHEINISCHE PAPPENFABRIK AKT GE
Original Assignee
RHEINISCHE PAPPENFABRIK AKT GE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Wickelzylinder für Karton, Pappe, Papier o. dgl. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wickelzylinder für endlose Bahnen, wie z. B. Karton, Pappe, Papier o. dgl.
  • Bisher wurden für diesen Zweck einfache Holz- oder Papphülsen mit Vierkantloch (Rollhülsen) verwendet. die den -Nachteil haben, daß man sie bis zur beendeten Weiterverarbeitung der aufgewickelten Bahn nicht aus dieser entfernen kann, so daß sie immer in großer Zahl auf Lager gehalten werden müssen und auch den Versand durch 'Mehrfracht und Rückfrachten ganz wesentlich verteuern. Eine größere Kartonfabrik ist z. B. zu einer kostspieligen Lagerhaltung von boo bis 7oo Hülsen gezwungen. Man kennt ferner Rollstangen für Rollenschneidmaschinen oder Umroller, die aus einer durchgehenden, finit allmählich ansteigenden Kämmen oder Zähnen versehenen Welle bestehen. auf der entsprechende Sektoren aus Holz ruhen, die durch Umfassungsringe zusammengehalten werden. Durch Anspannen der Rollstange beim Aufwickeln der Papierbahn sollen die Sektoren durch die Kämme oder Zähne radial nach außen getrieben werden 'und dadurch den Durchmesser der Rollstange vergrößern. Eine solche Einrichtung arbeitet wegen der großen Reibung der Sektoren auf der «-elle unsicher: auch ist das Entspannen unbequem und mit großer Kraftanstrengung verbunden. da hierzu die äußere Welle zuriickgedreht werden muß.
  • Weiterhin sind Rollstangen bekannt, die aus einer inneren, mit mehreren Kegeln versehenen Welle bestehen, auf der mehrere Sektoren gelagert sind. die aus hohlkegeligen Ringteilen und hierauf befestigten Zvlindermantelstücken zusammengesetzt sind. Das Spannen bzw. Entspannen geschieht durch Längsverschiebung der Sektoren gegen die Welle mittels einer Mutter: auch hierbei bewegen sich die Sektoren radial nach innen bzw. außen. Die Verstellung der Rollstange ist auch hier finit großer Kraftanstrengung verbunden, wobei weiter die Gefahr besteht, daß die kegeligen Teile sich ineinander festfressen und nur unter Zerstörung der ganzen Rollstange gelöst werden können. Schließlich kennt man Rollstangen, die aus einer inneren Welle mit zwei hierauf befestigten Rohrhälften bestehen, die mit der Welle zu einem untrennbaren Ganzen verbunden sind. Das Anspannen bzw. Entspannen geschieht durch mehrere über die Länge der Rollstange verteilte Nocken und ist ähnlich wie bei den anderen Einrichtungen mit großer Kraftanstrengung verbunden. Alle diese Rollstangen haben weiter den Übelstand, daß sie sehr schwer sind, selbst bei dem für die Rollenschneidmaschine zulässigen verhältnismäßig gingen Durchmesser.
  • Die genannten Übelstände sollen gemäß der Erfindung vermieden «-erden, und zwar besteht die Erfindung darin, daß bei einem @fickelzvlinder für Karton, Pappe, Papier o. dgl., dessen 'Mantel seiner Längsrichtung nach in mehrere Sektoren aufgespalten- ist, die mittels Spreizvorrichtungen radial verschiebbar sind, die Spreizvorrichtungen in den Endstücken des lose auf eine Vielkantstange aufschiebbaren Wickelzylinders untergebracht sind und die Zv_ lindersektoren zusammenhalten.
  • Dieser Wickelzvlinder ersetzt die bekannten Rollhülsen: er kann sehr leicht gehalten werden. so daß man ihn schnell und bequem auf die als Welle dienende Vielkantstange aufschieben kann. Dabei wird er nur so lang bemessen. als es die Breite der aufzuwickelnden Bahn erfordert. Bei einer Pappenmaschine, die eine 5 m breite Pappenbahn herstellt, kann . man z. B. ohne weiteres zehn derartige Wickelzylinder am hinteren Maschinenende anordnen und die in zehn Einzelstreifen aufgeschnittene Pappenbahn in fortlaufendem Betrieb aufrollen. jede Vielkantstange mit der Wickelvorrichtung ist dabei so leicht. daß sie bequem von zwei Arbeitern in die Maschinenlager eingelegt und wieder herausgenpmmen werden kann. Dabei kommt man in fortlaufendem Betrieb mit ungefähr 12 bis i; WikkelzvIindern aus. Bei einer' Maschine. die eine geringere Zahl von Pappenstreifen erzeugt, braucht die Zahl der für den Betrieb erforderlichen Wickelzv linder auch nur entsprechend kleiner zu sein.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt die Abb. i die neue Wickelvorrichtung der Rollhülse im mittleren Längsschnitt und die Abb. 4. einen Schnitt nach der Linie C@D-E-F der Abb. 2. Die Abb. 2 gibt den Wickelzylinder in Seitenansicht ohne Abschlußdeckel Wieder; hierbei ist die @7orrichtung entspannt. Die Abb. ä zeigt die gleiche Ansicht. jedoch mit teilweise aufgesetzten Abschlußdeckeln und mit gespanntem Zylinder.
  • Der Wickelzylinder besteht aus den Endstücken i. 1o. i;, von denen je zwei durch zylindrisch gebogene Blechstücke 2 mittels der Schrauben 8 verbunden sind und so j e einen Sektor bilden. Diese Verbindung kann auch durch Schweißung erfolgen. Die drei Endstücke jeder Seite sind durch eine Ringfeder'3 zusammengehalten, deren Enden io verbreitert sind. Die Ringfeder liegt in einer Nut 2o der Endstücke. Die Enden i o der Ringfeder umfassen einen Kulissenstein,4, der die Form eines länglichen Rechtecks hat und mit einem Vierkantloch 5 zum Einstecken eines Schlüssels versehen ist. Der Kulissenstein ist mit dem Zapfen 18 in dem Endstück i drehbar gelagert, aber so gehalten, daß er nicht herausfallen kann. Die Ringfeder und der Kulissenstein sind nach außen durch aufschraubbare Abchlußdeckel 6 und i9 in ihrer Lage gesichert, wobei jedes Endstück für sich mit einem Abschlußdeckel versehen ist.
  • Im ungespannten Zustand (ebb. 2) liegen die Enden io der Ringfeder beinahe aneinander, und die Seitenflächen i i der Endstücke berühren sich. Dadurch nimmt die Hülse ihren kleinsten Außendurchmesser an. Dreht man nun mittels eines Schlüssels den Kulissenstein q. um 90° in die Lage gemäß Abb. 3, so wird die Ringfeder stark gespreizt, so daß die Endstücke auseinandergehen und zwischen den Flächen ii je ein Spalt entsteht. Die Hülse besitzt damit ihren größten Außendurchmesser.
  • Die Endstücke sind im Inneren profiliert, daß sie ein Vielkantloch ergeben, welches dem Profil der Vielkantwelle entspricht. Der Durchmesser des Loches ist dabei so groß, daß der Wickelzylinder, besonders im gespannten Zustand (Abb.3), leicht auf die Vielkantwelle aufgeschoben werden kann.
  • Der Wickelzylinder wird in der gespannten Stellung auf die''ielkantstange aufgeschoben und dann in der llaschine z. B. mit Pa-Pier bewickelt. Alsdann wird die Papierrolle mit dem Zylinder aus der Maschine herausgenommen. Der Zylinder wird mittels- des Schlüssels entspannt und kann dann leicht aus der Papierrolle herausgezogen werden.
  • Die Erfindung eignet sich nicht nur für das Aufwickeln von Papier, Pappe, Karton o. dgl., sondern auch für beliebige sndere endlose Bahnen.
  • Die Endstücke des Wickelzylinders bestehen zweckmäßig aus Metall, wie Eisen, Aluminium o. dgl., während man die Zwischenteile 2 sowohl aus Metall wie auch aus leichteren Stoffen, z. B. Holz, Preßmassen o. dgl., herstellen kann. In letzterem Falle wird man die Zwischenteile 2 natürlich als Vollkörper ausbilden und auf eine gute Verbindung mit den Endstücken Bedacht nehmen. Statt der O_uadratform der Vielkantwelle kann man natürlich ein beliebiges Vieleck verwenden, auch kann man die Endstücke nicht nur aus drei, sondern auch aus mehr Teilen, die sich zusammen zur Kreisform ergänzen, herstellen.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPRÜCfIL: i. Wickelzylinder für Karton, Pappe, Papier o. dgl., dessen Mantel seiner Längsrichtung nach in mehrere Sektoren aufgespalten ist,. die mittels Spreizvorrichtungen radial verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorrichtungen (3, .4) in den Endstücken (i, 16, 17) des lose auf eine Vielkantstange aufschieb-1 aren Nickelzylinders untergebracht sind nd die Zylindersektoren (2) zusammenalten.
  2. 2. Wickelzylinder nach Anspruch r, dalurch gekennzeichnet, daß die Spreizvorichtung aus einer Ringfeder (to) besteht, lie durch Drehung eines zwischen ihren "reien Enden gelagerten hulie#semteines (4) ge- und entspannt wird.
  3. 3. Wickelzylinder nach Anspruch 2, da-(durch gekennzeichnet. daß die Ringfeder (ro) in einer Ntit (20) der Endstücke (r, 16, i;) gelagert ist.
DER97854D 1936-11-17 1936-11-17 Wickelzylinder fuer Karton, Pappe, Papier o. dgl. Expired DE669693C (de)

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DER97854D DE669693C (de) 1936-11-17 1936-11-17 Wickelzylinder fuer Karton, Pappe, Papier o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE669693C true DE669693C (de) 1939-01-02

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ID=7419855

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DER97854D Expired DE669693C (de) 1936-11-17 1936-11-17 Wickelzylinder fuer Karton, Pappe, Papier o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE669693C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6021972A (en) * 1997-11-13 2000-02-08 Fuji Photo Film Co., Ltd. Sheet material winding core

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6021972A (en) * 1997-11-13 2000-02-08 Fuji Photo Film Co., Ltd. Sheet material winding core

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