AT97291B - Papierrolle und deren Lagerung für Kopiermaschinen. - Google Patents

Papierrolle und deren Lagerung für Kopiermaschinen.

Info

Publication number
AT97291B
AT97291B AT97291DA AT97291B AT 97291 B AT97291 B AT 97291B AT 97291D A AT97291D A AT 97291DA AT 97291 B AT97291 B AT 97291B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
paper
roll
storage
copying machines
rolls
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Maschb Und Vertriebsgesellscha
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschb Und Vertriebsgesellscha filed Critical Maschb Und Vertriebsgesellscha
Application granted granted Critical
Publication of AT97291B publication Critical patent/AT97291B/de

Links

Landscapes

  • Unwinding Webs (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Papierrolle und deren Lagerung für Kopiermaschinen. 



   Gegenstand der Anmeldung ist eine Papierrolle für Kopiermaschinen, welche sich von den bekannten Papierrollen dadurch unterscheidet, dass sie einen aussergewöhnlich grossen lichten Durchmesser besitzt. 



   Die bekannten Hohlkerne für Briefkopierpapierrollen haben gewöhnlich eine lichte Weite von 27 bis 31 mm und der zugehörige   Aussendurchmesser   der Papierrolle beträgt demgemäss bei der normalen Tausendblattrolle je nach Härte der Wicklung im Mittel   110 nun.   Wenn man nun das   lichte Mass   eines derartigen Hohlkernes bzw. der Papierrolle gemäss der Erfindung auf mindestens 60 mm bringt, so wächst der Aussendurchmesser der Papierrolle nur um etwa 12   nun,   das ist so unbedeutend, dass nur einem geübten Auge der Grössenunterschied ohne weiteres auffallen wird, und es weist eine solche lichte Weite gegen- über den bisher üblichen besondere Vorteile auf. 



   Die wichtigsten Vorteile sind die folgenden :
Die Lagerung. Schon seit langer Zeit ist erkannt worden, dass eine starr gelagerte Papierrollenachse die   Quelle grosser Nachteile   beim Arbeiten der Kopiermaschine ist, und es wurden deshalb verschiedene Vorschläge gemacht, diese Lagerung nachgiebig zu gestalten. Bekannt sind z. B. Gabellager, bei denen die Papierrolle sich um einen senkrecht zu ihrer Achse liegenden Gabelzapfen drehen kann, und Pendellager, bei denen die Rolle sich schaukelartig an herabhängenden Pendeln frei bewegen kann. Demgegenüber kann jetzt in dem weiteren Innenraume der neuen Papierrolle eine als Universalgelenk ausgeführte solide Lagerung angeordnet werden. Diese Lagerung ist die denkbar vollkommenste, weil sie die Papierrolle genau in ihrem Schwerpunkt erfasst und um denselben sich frei bewegen lässt.

   Hiebei sind sämtliche schädlichen Gewichtseinflüsse bei der selbsttätigen Einstellung ausgeschaltet. 



   Die Bremsung der Papierrolle an Kopiermaschine ist wichtig, um das sogenannte seitliche Wandern der Papierbahn, das im Wasserkasten beginnt, zu verhindern. Ausserordentlich wichtig, sogar fast unentbehrlich, ist die durch Bremsung erzielbare straffe Lage der Papierbahn bei Kopiermaschinen, welche einen Schneider an dem trockenen Teil der Papierbahn vorsehen. Aus diesen Gründen wurde die Anordnung einer Bremse wiederholt versucht, jedoch immer wieder fallen gelassen, weil das im Wasserkasten nass werdende Papier ausserordentlich an Zugfestigkeit verliert und, sobald der Bremszug sich nicht ganz   gleichmässig   über die ganze Papierbahnbreite verteilt, unfehlbar ein Reissen der letzteren eintritt. Nur in Verbindung mit einer einwandfreien Lagerung, wie sie laut obigem die Erfindung ermöglicht, darf somit eine Bremsung erfolgen. 



   Der selbsttätige Rücklauf des Papiers beim Herausheben der Tauchwalze ist bisher auf verschiedene Weise angestrebt worden. Bekannt sind Zahnstangen, die beim Herausheben der Tauchwalze in eine auf der Papierrollenachse angeordnete Verzahnung eingreifen und dieselbe zurückzudrehen streben. 



  Andere Konstruktionen sehen für diesen Zweck Hebelgestänge vor und sind somit noch sperriger und   umständlicher.   Bei Verwendung einer genügend weiten Öffnung in der Rolle nach der Erfindung ist es leicht, zwischen Universalgelenk und Bremse eine Torsionsfeder einzuschalten, welche zu Beginn der Arbeit sich spannt und beim Nachlassen des Zuges in der Papierbahn diese zum Teil auf die Rolle   zurückwindet.   



   Dauerfeuchtes Papier findet in vielen hauptsächlich im Auslande verbreiteten Maschinen Verwendung. In tropischen Ländern ist es fast unmöglich, Vorratsrollen aufzubewahren, weil sie zu schnell   austrocknen.   Es sind verschiedene Konstruktionen versucht worden, deren Zweck es war, die ausdunstende 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 handenen Kopiermaschinen neu einordnen liessen. Verwendet man den geräumigen Hohlraum nach der Erfindung, so ist es ein leichtes, eine Befeuchtungsvorrichtung von ringförmigem Querschnitt innerhalb der Kopierrolle unterzubringen. 



   Der Preis der Kopierpapierrollen kann bei Verwendung der neuen grösser   bemessenen   Hohlkerne wesentlich herabgesetzt werden ; denn man ist nicht mehr darauf angewiesen, eine teure Spezialmaschine zum Wickeln der Rollen zu verwenden, sondern man kann   sämtliche   Rollen auf einem Dorn in normalen Schneidmaschinen unterbringen. Hiebei tritt noch der Vorteil hinzu, dass sieh grosse Durchmesser wesentlich leichter wickeln lassen als kleine und die Bedienung der Wickelmasehine bedeutend einfacher wird. 



   Die Lagerung und Verpackung der Papierrollen ist insofern gÜnstiger, als der gross   bemessene   Hohlkern, der in der Kopiermaschine keinerlei   Abnutzungskräften   Widerstand zu leisten hat, nur aus einer ganz dünnen Papphülse zu bestehen braucht. Die von der Wickelmaschine herunterkommende Rolle ist somit ganz weich und lässt sich leicht aus dem kreisringförmigen Zustande in die flache Form zusammendrücken. Je grösser der Hohlkerndurchmesser ist, desto leichter lässt er sich   zusammendrücken,   und um so gÜnstiger gestalten sich die Platzverhältnisse bei der Verpackung oder Lagerung des Kopierpapieres, ganz abgesehen von den ausserordentlichen Ersparnissen an dem teuren   Kistonmaterial.   



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispeil des Erfindungsgegenstandes sehematiseh dargestellt. Fig. 1 ist ein   axialer Längsschnitt durch   die Lagerung, Fig. 2 ein Schnitt nach A-B der Fig. 1. Die Fig. 3 und 4 zeigen die üblichen   Verpackungsarten für Rollen   mit enger Öffnung. Ein Vergleich mit der Verpackung der neuen Rollen   (Fig. 5)   lässt den erzielten Gewinn an Raum und Kistenmaterial erkennen. Systematische Versuche haben gezeigt, dass für die Erzielung dieser Vorteile ein lichter   Durchmesser   von 60 mm erforderlich ist. 



   Das Papier a ist auf den aus Pappe bestehenden Hohlkern b gewickelt, der   erfindungsgemäss   einen Durchmesser von mindestens 60   mm   besitzt. Der so bewickelte Kern b wird auf den   Hohlkern c aus Bleeh   aufgeschoben und durch eine Kappe   cl   auf ihm festgehalten. 



   Der Kern c wird drehbar von der im Maschinengestell e nicht drehbar gelagerten Achse f getragen. 



  In das freie Ende dieser Achse ist ein Bolzen g eingeschraubt, auf welchen eine Buchse        drehbar i, t.   Diese ist etwa in der Längsmitte des Hohlkernes c angeordnet und mit einem   Zwischenringe   i durch die Bolzen k drehbar verbunden. Auf seiner Aussenseite ist der Ring   i   mit dem Kern c durch die Bolzen 1 drehbar 
 EMI2.2 
 ihrer hakenförmig umgebogenen Enden in eine Bohrung o der Biiehse h und mit dem andern Ende in eine entsprechende Bohrung einer Büchse p. Diese ist als Bremsring zwischen einem auf die   Aehse f auf-   
 EMI2.3 
 



   Wird das Papier   ?   von der Rolle abgezogen, so kann sich diese um das Universalgelenk frei einstellen. Sobald die Drehung der Rolle beginnt, wird die Feder n gespannt. Wird beim   Aufhören   des Betriebes die Wasserwalze gehoben, so sucht die Feder n sich zu entspannen und die   Papierbahu xnriiek-   zuwickeln, so dass diese aus dem Wasserbade herausgehoben wird und nicht dem Zerweichen ausgesetzt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hohll ; ern ffir   Kopierpapierrollen, dadurch gekennzeichnet, dass er einen lichten Durchmesser von mindestens   60 mm.   besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Lagerung für Kopierpapierrollen mit Hohlkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkern von einem Zylinder (e) getragen wird, welcher durch ein in dessen Längenmitte angeordnetes EMI2.4 3. Lagerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Universalgelenk auf der Rollentragachse (i) innerhalb des Kerns eine mit der Büchse verbundene Schraubenfeder (n) so angeordnet ist, dass sie bei der durch Ablauf des Papiers sich ergebenden Drehung der Papierrolle gespannt wird. EMI2.5
AT97291D 1922-04-18 1922-04-18 Papierrolle und deren Lagerung für Kopiermaschinen. AT97291B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT97291T 1922-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT97291B true AT97291B (de) 1924-06-25

Family

ID=3616741

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT97291D AT97291B (de) 1922-04-18 1922-04-18 Papierrolle und deren Lagerung für Kopiermaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT97291B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1039979B (de) Abwickeleinrichtung fuer Stranggut, z. B. Draht
AT97291B (de) Papierrolle und deren Lagerung für Kopiermaschinen.
DE1119733B (de) Zwirnmaschine
DE69219923T2 (de) Aufwickelhülse
DE3629217A1 (de) Vorrichtung zum aufwickeln einer warenbahn
DE1499087A1 (de) Abrollvorrichtung fuer Spulen oder Rollen von bandfoermigem Material,insbesondere fuer Papierrollen
DE1145185B (de) Anordnung zum Befestigen des Aufzugs auf dem Druckzylinder einer Druckmaschine
DE2144320C3 (de) Fadenzustellgerät an einer Textilmaschine
DE375933C (de) Deckblattumlegevorrichtung
DE862040C (de) Warenabzugsvorrichtung, insbesondere fuer Flachkettenwirkmaschinen
DE622889C (de) Papierrollenbremse fuer Rotationsdruckmaschinen
DE1560402C (de) Kreuzspulmaschine
DE815297C (de) Rollfilmspule
DE3133208C2 (de) Bogen-Richtwalze
DE352543C (de) Selbsttaetig wirkende Bremsvorrichtung fuer sich von einer Vorratsrolle abwickelnde Papierbahnen, insbesondere fuer Papierrollenschneidmaschinen
AT115831B (de) Vorrichtung für selbsttätig lagenweises Wickeln und Abspulen von Drahtspulen.
DE293501C (de)
DE557217C (de) Saugwalze, insbesondere fuer Papiermaschinen, deren feststehende Saugkammer mit einer Hohlwelle gleichachsig in der Antriebshohlwelle des Walzenmantels gelagert ist und bei der Saugleitung und Antrieb auf der gleichen Seite liegen
DE457160C (de) Vorrichtung zum Abwickeln und Abschneiden von in Rollenform vorgelegtem Linoleum u. dgl.
DE614408C (de) Vorrichtung zum Aufwickeln frisch gesponnener nasser Kunstseide
DE2519954A1 (de) Verstellbar gekruemmte stange oder rollen-tragachse
DE571198C (de) Aufwindevorrichtung fuer Ringspinnmaschinen
DE2254225C3 (de) Spule zum Ergänzen der in einem Farbband enthaltenen Druckfarbe
AT78508B (de) Bewickelungsvorrichtung zum Bewickeln ringförmiger Körper.
DE817839C (de) Fuehrungsrolle fuer Filze von Papiermaschinen u. dgl.