DE668554C - Zettelmaschine - Google Patents

Zettelmaschine

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Publication number
DE668554C
DE668554C DES120881D DES0120881D DE668554C DE 668554 C DE668554 C DE 668554C DE S120881 D DES120881 D DE S120881D DE S0120881 D DES0120881 D DE S0120881D DE 668554 C DE668554 C DE 668554C
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DE
Germany
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tree
note
friction drum
brake
braking
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Expired
Application number
DES120881D
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Faensen
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zettelmaschine Bei den meisten bekannten Breitzettelmaschinen mit Umfangsantrieb des Zettelbaumes durch eine Reibtrommel lagerte man bisher die den Zettelbaum antreibende Reibtrommel in ortsfesten Lagern am Maschinengestell, während der Zettelbaum selbst in verschiedenster Weise in hängenden, stehenden oder liegenden Armen oder in auf gekrümmten oder ebenen Flächen gleitenden Lagern untergebracht war und unter dem Einflusse seines eigenen Gewichts mit oder ohne zusätzliche Aqpreßeinrichtungen oder allein durch die Kraft besonderer Vorrichtungen an der Reibtrommel anlag. Es sind aber auch Zettelmaschinen bekannt, bei welchen der Zettelbaum in ortsfesten Lagern und die Antriebsreibtrommel in ortsbeweglichen Lagern umläuft. Dabei wird die Antriebsre@ibtrommel entweder positiv dem wachsenden Zettelbaumwickeldurchmesser entsprechend dur ch Schraubenspindeln in Verbindung mit einem Wechselrädergetriebe, durch vom Zettelbaumgtriebe gedrehte, spiralig gestaltete Scheiben u. dgl. von der Zettelbaumachse entfernt, oder es wird in den Weg der Antriebsreibtrommel ein regelbarer Reibungswiderstand eingeschaltet, der die Antriebsreibtrommel mit gleichmäßigem Druck gegen den Zettelbaum hält.
  • Beim Gegenstand er Erfindung handelt es sich ebenfalls um eine Zettelmaschine mit ortsfester Lagerung des Zettelbaumes und in waagerechter Richtung gegenüber dem Zettelbaum verschieb- oder verschwenkbarer Antriebsreibtrommel, in deren Weg in regelbares Bremsmittel eingeschaltet ist. Um eine möglichst hohe Arbeitsgeschwindigkeit dieser Maschine und damit eine entsprechend hohe Leistung erzielen zu können, ist dieselbe sowohl für die Antriebsreibtrommel als auch für den Zettelbaum mit Bremsen versehen, die bei Fadenbruch selbsttätig oder bei Abstellung von Hand aus gleichzeitig und so schnell wirken, daß weder ein Rutschen zwischen Antriebsreibtrommel und Zettelbaum stattfindet, noch gerissene Fäden auf den Zettelbaum auflaufen. Die Erfindung besteht darin, daß die Antriebsreibtrommel durch ein Bremsmittel stillgesetzt wird, dessen Bremswirkung ungeachtet der jeweiligen Stellung der Reibtrommel dadurch dauernd gleich groß gehalten wird, daß ein unter dem Einflusse des Bremshebelgestänges stehendes Druckmittel parallel zur Bewegungsebene der Reibtrommel angeordnet ist und senkrecht zu ihr auf das Bremsmittel wirkt, während die Abbremsung des Zettelbaumes gleichzeitig durch eine andere konzentrisch wirkende Bremse erfolgt, deren Backen durch Hebelverbindungen mit dem gleichen Bremshebelgestänge in Verbindung stehen wie die Reibtrommelbremse. Es ist terner dafür Sorge getragen worden, daß das Einlegen und Herausnehmen der Zettelbäume möglichst erleichtert wird. Zu diesem Zwecke werden erfindungsgemäß die Lager für den Zettelbaum von Schwenkarmen getragen, deren Arbeitsstellung' durch eine Verriegelungseinrichtung unverrückbar festgelegt ist. Beim Ausschwenken des gefüllten Zettelbaumes öffnen sich die Zettelbaumbremsbacken selbsttätig, verharren in dieser Stellung unter dem Einflusse dämpfender Federn und schließen sich beim Wiedereinschwenken eines neuen Zettelbaumes ebenfalls selbsttätig.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abb. -i bis 5 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Zettelmaschine in Seitenansicht in Betriebsstellung.
  • Abb. 2 läßt, ebenfalls in Seitenansicht, erkennen, in welcher Weise das Einlegen und Herausnehmen der Zettelbäume vor sich geht.
  • Abb.3 veranschaulicht die Bremsvorrichcung für den Zettelbaum in Seitenansicht, die samt der Lagerung desselben auch aus Abb. 4 in Ansicht zu erkennen ist, und Abb. 5 schließlich ist ein Grundriß.
  • In allen Abbildungen ist mit i das Gestell, mit 2 der Zettelbaum und mit 3 die Reibtrommel für dessen Antrieb bezeichnet. Der Zettelbaum i ruht mit seinen Achszapfen 4 in den aufklappbaren Lagern bekannter Bauart 5 zweier Schwenkarme 6 und wird in der Arbeitsstellung gesichert durch die Feststellbolzen 7 in den Wandauslagern B. Durch Nachaußenziehen der Feststellbolzen. 7 wird die Verbindung zwischen den Schwenkarmen 6 und den Wandauslegern 8 gelöst, worauf zum Zwecke des Einlegen, leerer und des Herausnehmen, voller Zettelbäume :2 mittels Zahnstangen 9 und der auf der durchgehenden Welle io rechts und links sitzenden Zahnräder i i sowie eines einseitig auf der Welle angeordneten Schneckengetriebes 12, 13, einer Welle 14 und eines Handrades 15 die Schwenkarme vom Stande des Zettelers aus mühelos verschwenkt werden können, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist.
  • Die Reibtrommel 3 ruht in bekannter Weise mit ihren Achszapfen 16 -in Gleitlagern 17, die in den Führungen i3 der Seitenwände i der Maschine gleiten. An den Gleitlagern 17 greifen Zahnstangen i9 an, die auf dem Wege über die Zahnräder 2ö auf der Welle 2i mit einem Bremsmittel 22 bekannter Art in Verbindung stehen. Da sich das Gewicht der Reibtrommel während des Bewickelungsvorgänges nicht ändert, so ändert sich auch der Gleitwiderstand zwischen den Gleitlagern 17 und den Führungen 18 nicht. Das Bremsmittel 22 kann also unbeirrt durch veränderliche Einflüsse dauernd den gleichen Druck zwischen dem Zettelbaum 2 und der Reibtrommel 3 hervorbringen. Infolge der beschriebenen Anordnung kann die Reibtrommel 3 auch niemals hüpfende Bewegungen ausführen.
  • Die gleichzeitige und augenblickliche Ab-Bremsung des Zettelbaumes 2 einerseits und der Reibtrommel 3 andererseits geschieht erfindungsgemäß auf folgende' Weise: Auf der durchgehenden Einruck- und Bremslüftwelle 23, die in bekannter Weise mittels der Fußtritthebel24 betätigt wird, sitzt derBremshebe125 mit demBremsgewicht 26, unter dessen Einfluß das Bremshebelgestänge 27; 28, 29, 30, 31, 32, 33 die Bremsbacken 34 und 35 konzentrisch wirkend gegen die Bremsscheiben 36 des Zettelbaumes :2 an--preßt: Wünscht man den Zettelbaum 2 in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise zu verschwenken; so genügt eine geringfügige Lüftung der Bremsbacken 34 und 35 durch Senkung des Füßtritthe@bels 24, um den Zettelbaum 2 freizugeben. Nach dem Ausschwingen desselben verharren die Bremsbacken 34 und 35 in der ihnen dadurch erteilten Stellung (Abb. 2), weil ihr Zurückpendeln durch die Druckfedern 37 und 38 gedämpft wird. Sie bleiben also bereit, den neuen Zettelbaum 2 zu ernpfangen und schließen sich erst wieder unter dessen Drück. Die geschilderte Bremseinrichtung ergibt dauernd die gleiche Bremswirkung für den Zettelbaum 2, wobei infolge des konzentrischen Arbeitens der Bremsbakken 34 und 35 die Zettelbaumachszäpfen q. in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Die Lösung der Aufgabe, die sich während des Bewicklungsvorgangs stetig weiter von 1 der Zettelbaumachse 4 entfernende Reibtrommel 3 in jeder Stellung gleichgut abzubremsen, wird erfindungsgemäß in einfachster Weise durch die im nachstehenden beschriebene Verrichtung gelöst.
  • Auf der Reibtrommelachse 16 sitzt das Bremsmitte139, dessen besondere Ausbildung ohne Belang für das Wesen der Erfindung ist. Es wird betätigt durch die Bremszugstange 40, die an der Gleitbewegung der Reibtrommel teilnimmt. Ihr unteres Ende, das einen Bremsanschlag in Form einer Mutter 41 mit Gegenmutter 42 trägt, gleitet zwischen zwei Schienen 43, deren Enden an den Winkelhebeln 44 und 45 angelenkt sind, die untereinander durch ein Zugband46 inVerbindung stehen. Während der Winkelhebel 45 lose auf einem Bolzen am Gestell sitzt, ist der zweite Winkelhebel 44 mit der Einruck- und Bremslüftwelle 23 und damit mit dem Bremshebel z5 fest verbunden. Eine Verschwenkung der Welle 23 durch das sich senkende Bremsgewicht bringt demzufolge eine Verdrehung der Winkelhebel 44 und 45 in der Uhrzeigerdrehrichtung mit sich. Die Schienen 43 senken sich infolgedessen und üben somit einen Druck auf .die Anschlagmuttern 41, 42 aus, der sich durch die Zugstange 40 auf :das Bremsmittel 39 fortpflanzt und dasselbe zur Wirkung bringt. In jeder Stellung der Reibtrommel 3 wird :demnach die gleiche Bremswirkung auf sie ausgeübt. Danach stellt sich also die beschriebeneMaschine als eineZettelmaschine dar, bei welcher die den Zettelbaum 2 antreibende Reibtrommel 3 dauernd mit gleichbleibendem Druck am Zettelbaum anliegt und bei welcher sowohl die Bremsung des Zettelbaumes 2 als auch die der Reibtrommel 3 beim Abstellen von Hand aus oder durch .den Fadenwächter jederzeit mit dem gleichen Druck erfolgt. Alle wesentlichen Bedingungen für eine Hochleistungszettelmaschine sind demzufolge mit der vorstehend beschriebenen Maschine erfüllt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zettelmaschine mit ortsfest gelager-, tem Zettelbaum, in waagerechter Richtung gegenüber dem Zettelbaum verschieb- oder verschwenkbarerAntriebsreibtrommel und einem in den Weg der Reibtrommel eingeschalteten Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsreibtrommel (3) bei Fadenbruch oder bei Abstellung von Hand aus .durch ein Bremsmittel (39) stillgesetzt wird, dessen Bremswirkung ungeachtet der jeweiligen Stellung der Reibtrommel (3) dadurch dauernd gleich groß gehalten wird, daß ein unter dem Einfl Ase des Bremshebel:gestänges (45, 44, 46, , 25, 26) stehendes-Druckmittel (I)ruckschienen 43, 43) parallel zur Bewegungsebene der Reibtrommel angeordnet ist und senkrecht zu derselben auf .däs Bremsmittel (39) wirkt, während die Abbremsung des Zettelbaumes (2) gleichzeitig durch eine konzentrisch wirkende Bremse (34, 35) erfolgt, welche mittels Hebelverbindungen (27 bis 33) ebenfalls unter dem Einflusse des Bremshebelgestänges (23, 25, 26) steht.
  2. 2. Zettelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrisch -wirkende Bremse für den Zettelbaum (2) zwei Backen (34 35) besitzt, die sich beim Ausschwenken des vollen Zettelbaumes (2) selbsttätig öffnen, durch Federn gedämpft in .geöffneter Stellung verharren und beim Wiedereinschwenken eines neuen Zettelbaumes selbsttätig wieder schließen.
  3. 3. Zettelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (5) für den Zettelbaum (2) von Schwenkarmen (6) .getragen werden, deren Arbeitsstellung durch eine Verriegelungsvorrichtung (7, 8) unverrückbar festgelegt ist, die jedoch gelöst werden kann, um das Einlegen und Herausnehmen der Zettelbäume durch Verschwenken der Schwenkarme (6) zu erleichtern.
DES120881D 1935-12-20 1935-12-20 Zettelmaschine Expired DE668554C (de)

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DE668554C true DE668554C (de) 1938-12-05

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DE (1) DE668554C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2487492A (en) * 1946-11-13 1949-11-08 Cocker Machine And Foundry Com Beam doffing mechanism
US2681497A (en) * 1949-12-03 1954-06-22 Allen Warper Company Method and apparatus for beam warping
DE1053426B (de) * 1954-07-28 1959-03-19 Vyzk Ustav Tvarecich Strojuu A Lagerung eines mit einer Bremse versehenen Kettenbaumes bei Webstuehlen
EP0196899A1 (de) * 1985-03-29 1986-10-08 Gerard Patrick Murnane Drahtausgabemaschinen

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US4967973A (en) * 1985-03-29 1990-11-06 Murnane Gerard P Wire dispensing machines

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